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Re: Commando Kupplung

Verfasst: Sonntag 13. September 2026, 21:33
von Norton
Gestern hab ich mich noch mal mit meiner Kupplung befasst.
Als ich die Tellerfeder nach Verzug, Verschleiß, dem Grund des ungleichen Abhebens untersucht habe, ließ sich der Grund nicht so richtig fassen. Je nach Lage hat die Feder wieder in eine andere Richtung getaumelt. Da drauf hin hab ich mir das Druckstängchen und die Getriebewelle noch mal angesehen. Druckstängchen hat die reinste Wurfpassung in der Getriebewelle. Bis 6,8mm Durchmesser lassen sich Bohrer in die Welle stecken.
Ich hab dann eine dünnwandige Büchse angefertigt, 30mm lang, mit Aussendurchmesser 6,7mm und auf das Ende des Druckstängchens mit etwas Loctite aufgepresst. Das sitzt jetzt saugend in der Getriebewelle und zentriert das Stängchen und siehe da, die Feder hebt gleichmässig ab.
Heute bin ich dann ein Stück gefahren. Die Situation hat sich etwas verändert. Kupplung trennt etwas besser, der Wirkbereich der Kupplung ist größer geworden, aber so richtig trennen tut sie immer noch nicht. Ich hab letzte Woche schon mal den Hub des Ausrückmechanismus gemessen. Das Stängchen bewegt sich um 2,6mm, die Tellerfeder untersetzt die Bewegung ja noch und ich habe den Eindruck, die Feder hebt an der Druckplatte einfach zu wenig ab. Meine Atlas bewegt das Stängchen um 2mm (extra nachgemessen). Bei der Dominator-Kupplung heißt das aber auch, die Druckplatte hebt um diesen Wert ab.
Frage an die Commando-Fahrer: Wieviel hebt denn die Feder bei euren Motorrädern ab? Ich habe den Verdacht, bei meinem Getriebe ist ein Dominator Betätigungshebel (clutch operanting lever) verbaut und schafft einfach nicht genug Weg und die Kupplung wird nicht frei.

Dank und Gruß. Martin.