Re: Gold Star Scrambler Aufbau
Verfasst: Mittwoch 14. August 2019, 18:48
Moppedmessi hat geschrieben:Hubert,
das Moped ist ein Gedicht!
Ralph
Phil hat geschrieben: Das ist es, ohne jede Frage...![]()
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Bewundernde Grüße
Moin Leute,
und vielen Dank für die Blumen,
aber das Design meiner Spitti ist ja nicht von mir (leider!!!).
Sondern von Ingenieuren und Designern ( wenn man sie in dieser Branche damals schon so nannte) die beauftragt wurden, ein „Offroad-Motorrad“ auf Basis einer Strassenmaschine für den Überseemarkt zu kreieren, weil man z.B. in den USA, für den sportlichen Bereich danach verlangte.
Dort hatten viele Familien schon ein Auto, was bei uns noch absoluter Luxus war. So diente bei uns in den 50-ern das Mopped/Motorrad eher dazu, um von A nach B, sprich zur Arbeit zu kommen. Und wer sich in der Zeit ein „fahrendes Dach“ über dem Kopf leisten konnte, der mußte schon richtig gut verdienen.
Aber das nur nebenher.
Es gibt gute und „schlechte“ Architektur oder halt Designs.
Und es gibt sicherlich niemanden, der versuchen würde, einen „Eames Besucherstuhl“ oder „Alu-Chair“ (offizielle Bezeichnung: EA 108 / Entwurf 1957) in irgendeiner Art zu ändern.
Mal abgesehen davon, daß vierbeinige mit Rollen nicht erlaubt sind.
Genauso würde ich nie etwas wirklich offensichtliches an meiner XT 500 ändern.
Sie ist, so wie sie damals entworfen wurde, einfach nur schön und nicht nur deshalb ein Klassiker!!!
Mir würde z. B. nie einfallen ihr Ochsenaugen zu verpassen, zumal ich diese nicht mag.
Auf der anderen Seite gibt es Moppeds, die mit vier Blinkern anstatt Ochsenaugen einfach nur Sch… aussehen.
Ein Beispiel, was meinen Scrambler anbelangt und über das ich mir nicht nur vor der TÜV-Abnahme Gedanken gemacht habe,
sind die „offenen Rohre“!
Zu laut um damit zu fahren!
Zustopfen geht nicht! Oder doch ein wenig?
Zusätzliche Dämpfer, die die Optik ändern, wollte ich keines Falls!!!!!
Also mußte ein Kompromiss her: „Flöte(n)“, wie bei der XT im Sebring-Topf.
Geht, läuft und sieht gut aus, auch wenn vielleicht zwei/drei Meilen in der Endgeschwindigkeit fehlen.
Wir können mit unseren Alteisen keine Rekorde mehr brechen, ausser Klaus vielleicht!!!
Er kann vielleicht den letzten, bestehenden Rekord von Burt Munro noch knacken.
Das ist eine Herausforderung Klaus!!!!!
(viel Spaß und Erfolg in Schotten / schade, daß ich diesmal nicht dabei sein kann!)
Aber wir können Kulturgut erhalten oder auch nachbauen.
Wen interessiert es, ob Er/Sie/Es nun eine originale Fahrgestellnummer hat oder nicht, oder ob Kleinigkeiten verändert wurden.
Wenn es dem Besitzer/Fahrer, den Mitfahrern, den Betrachtern, den Passanten gefällt und diese zum Teil sogar den Daumen hoch halten oder gar Beifall klatschen, dann haben wir den Leuten Freude bereitet.
Und nicht nur denen, denn wir sind sicherlich auch um ein paar Millimeter gewachsen.
Allerdings lässt das bei mir Abends sehr schnell nach
Gruß
Hubse