Commando Kettenöler wo steckt?

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Martin
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von Martin »

Norton hat geschrieben:
elvis hat geschrieben:Ich habe mal wo eine Zeichnung gesehen wonach ein röhrchen am Kettenschutz angeschraubt wird und auf die Kette tropft.

Ich wunderte mich einige Zeit wieso unter der Kette immer ein tropfen Öl lag.
Nun will ich der Sache mal auf den Grund gehen.


Jedenfalls habe ich beim rausbauen der Leitungen mein Rückschlagventil entdeckt.
Und ich wunderte mich dass ich kein Wet-Sumping habe.... :pfeiffen:

Elvis

Was Du hast ein Rückschlagventil, JEEHOOVA!

Wenn das der Tim wieder liest, kriegt er wieder eine Krise. :yau:


Gruß. Martin.
Und wenn´s von Dir ist noch viel mehr :mrgreen:

Elvis.. Absperrhahn? Willst Du einbauen? Tu es nicht :abgelehnt:
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Craig Vetter
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elvis
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von elvis »

Martin hat geschrieben:
Elvis.. Absperrhahn? Willst Du einbauen? Tu es nicht :abgelehnt:
Nene, nix Absperrhahn. Bin ja keine Feuerwehr! 8)
Ich habe beim ausbauen der Ölleitungen ein Rückschlagventil entdeckt.
Der Vorbesitzer hatte dies erwähnt, konnte mir aber nicht zeigen wo es ist.
Nun weiß ich es.

Habe jedoch schusseliger weiße nicht darauf geachtet wie rum es eingebaut war.
Logisch gedacht in Fließrichtung des Öles, öffnend. :lupe:

Jemand anderer Meinung?

Elvis
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Tim
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von Tim »

Norton hat geschrieben:Wenn das der Tim wieder liest, kriegt er wieder eine Krise. :yau:
Nö, ich würd'ne Krise kriegen, wenn ich so'n Shyce am Krad hätte. :twisted:


Tim
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elvis
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von elvis »

Atlas750 hat geschrieben:
Norton hat geschrieben:Wenn das der Tim wieder liest, kriegt er wieder eine Krise. :yau:
Nö, ich würd'ne Krise kriegen, wenn ich so'n Shyce am Krad hätte. :twisted:


Tim
Dagegen gibbet Tropfen.....von Ratiopharm. :biggthumpup:

Elvis
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Tim
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von Tim »

elvis hat geschrieben:Dagegen gibbet Tropfen.....von Ratiopharm. :biggthumpup:
Echt? Eine gegen überflüssige Rückschlagventile wirksame Medizin? Kuhl. Und wie verabreicht man die dem Krad so? :mrgreen:


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elvis
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von elvis »

Mööönsch Tim...... nu hab dich nicht so..... du scheinst ein Orthodoxer zu sein. :ja:

Elvis
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Martin
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von Martin »

elvis hat geschrieben:Mööönsch Tim...... nu hab dich nicht so..... du scheinst ein Orthodoxer zu sein. :ja:

Elvis
Nein. er ist Rückschlagventiltaliban!
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von holsteiner »

Ich greife diesen Trööt mal auf, weil meine MKIII das gleiche "Kettegleichölsardine" Syndrom quält.
Bevor ich nun die ganze Kister zerlege eine Frage an Elvis: Was war denn bei Dir ursächlich?
Und: Konntest Du die Ölsauerei abstellen?
Grüße, Detlev

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holsteiner
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von holsteiner »

Ich bin der Sache heute mal auf den Grund gegangen, und habe den Primärkettenkasten zerlegt und demontiert. Die Ursache war eindeutig zu sehen, die Getriebewelle liegt nicht zentrisch im Wellendichtring des Primärkettenkastens. Da kann man es dem Wedi nicht übel nehmen, dass er aufgibt.

Nun meine Fragen dazu:
Wie zentriere ich die Welle / das Getriebe / den Kettenkasten? Gibts da nen Trick?
Wenn ich den Kasten mit neuen Dichtungen versehe, sollen diese Papierdichtungen zusätzlich chemisch unterstützt werden?
Wenn ja, was nehmen? HT-Silikon (Dirko HT) oder eine Dichtmasse auf Acrylbasis?
Grüße, Detlev

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elvis
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von elvis »

zu 100% habe ich es noch incht abstellen können.
Es kommt aus dem Primär.
Ich denke beim nä. Versuch bekomme ich den soweit dicht.
Dann kann ich sagen ob nicht auch noch aus dem Getriebe etwas rübersuppt.

Elvis
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von AHO »

holsteiner hat geschrieben:...Wie zentriere ich die Welle / das Getriebe / den Kettenkasten? Gibts da nen Trick? ...
Wenn alles in Ordnung ist, sollte bei der MK3 das Stichmaß Kurbelwelle zu Getriebeeingang stimmen, ist ja nicht verstellbar.
Jetzt das große "aber":

Da sich in der Zwischenzeit möglicherweise schon einige Bastler daran vergangen haben, ist das eben heute nicht immer in Ordnung. Bei mir lief auch reichlich Öl auf die Kette, weil der WeDi nicht konzentrisch mit der Welle stand. Da hatte jemand neue Stehbolzen vorne am Motorgehäuse eingesetzt, die im Gehäuse jetzt abgesetzt etwas dicker sind, und die kaputten Gewinde größer geschnitten. Leider etwas versetzt, und der dickere Teil auch nicht ganz bündig ....
Dadurch war das hintere Primärgehäuse etwas verdreht angeschraubt, und der WeDi hielt natürlich nicht lange.

Die beste Lösung wäre natürlich, den Motor zerlegen, die Gewindelöcher zuschweißen und auf einer Fräsmaschine oder einem Bohrwerk wieder an der richtigen Position neue Gewinde einbringen...

Habe ich nicht gemacht, weil der Aufwand mir zu diesem Zeitpunkt zu hoch war, also habe ich auch noch meinen "Murks" hinzugefügt.
Ich habe die (vier?) Durchgangslöcher vorne im Hinterteil des Primärkasten leicht aufgebohrt und von der Rückseite leicht angesenkt, dadurch ließ sich der WeDi zur Welle (fast) zentrisch ausrichten, an der Stelle tropft es nicht mehr, die Kette ist allerdings noch immer leicht ölig, was aber bequem ist :zwinker:


So sah das damals 10 km nachdem ich das Öl mit einem Hochdruckreiniger entfernt hatte schon wieder aus :grmpf:

Bild

Gruß
Andreas
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von Domi-650SS »

Was für eine Diskussion!
Die Commando verfügt über einen Tropföler der vom Oeltank Oelnebel durch eine Reduzierung, (Oelsammler) aus Filz, Oel auf die Antriebskette leitet.
Die Primärkasten-Abdichtung wurde durch zwei abgesetzte Bleche in die ein Filzring eingeklemmt ist realisiert. Dieser ganze Konstrukt lässt sich nach oben/unten, vorne/hinten verschieben.
Ich hab noch nie eine Commando gesehen welche dort Oel verliert. Dazu kommt, dass im Primärtrieb eigentlich nur so ca. 0,18l Oel vorhanden sein sollten. Warum sollte davon etwas da Hinten/Oben rauslecken?
Fakt ist, dass Oel vom Getriebe über den Kupplungsbetätigungs-Meccano in den Primärkasten gelangt. Dann hilft das Clutch Rod Seal von David Comeau: http://atlanticgreen.com/store.htm.
Fritz
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holsteiner
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von holsteiner »

bad_friday hat geschrieben:Was für eine Diskussion!
Die Commando verfügt über einen Tropföler der vom Oeltank Oelnebel durch eine Reduzierung, (Oelsammler) aus Filz, Oel auf die Antriebskette leitet.
Die Primärkasten-Abdichtung wurde durch zwei abgesetzte Bleche in die ein Filzring eingeklemmt ist realisiert. Dieser ganze Konstrukt lässt sich nach oben/unten, vorne/hinten verschieben.
Ich hab noch nie eine Commando gesehen welche dort Oel verliert. Dazu kommt, dass im Primärtrieb eigentlich nur so ca. 0,18l Oel vorhanden sein sollten. Warum sollte davon etwas da Hinten/Oben rauslecken?
Fakt ist, dass Oel vom Getriebe über den Kupplungsbetätigungs-Meccano in den Primärkasten gelangt. Dann hilft das Clutch Rod Seal von David Comeau: http://atlanticgreen.com/store.htm.
Fritz
Du solltest Dir mal ne MK III ansehen... :brille:
Grüße, Detlev

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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von Fast Franz »

AHO hat geschrieben:
holsteiner hat geschrieben:...Wie zentriere ich die Welle / das Getriebe / den Kettenkasten? Gibts da nen Trick? ...
Wenn alles in Ordnung ist, sollte bei der MK3 das Stichmaß Kurbelwelle zu Getriebeeingang stimmen, ist ja nicht verstellbar.
Jetzt das große "aber":

Da sich in der Zwischenzeit möglicherweise schon einige Bastler daran vergangen haben, ist das eben heute nicht immer in Ordnung. Bei mir lief auch reichlich Öl auf die Kette, weil der WeDi nicht konzentrisch mit der Welle stand. Da hatte jemand neue Stehbolzen vorne am Motorgehäuse eingesetzt, die im Gehäuse jetzt abgesetzt etwas dicker sind, und die kaputten Gewinde größer geschnitten. Leider etwas versetzt, und der dickere Teil auch nicht ganz bündig ....
Dadurch war das hintere Primärgehäuse etwas verdreht angeschraubt, und der WeDi hielt natürlich nicht lange.

Die beste Lösung wäre natürlich, den Motor zerlegen, die Gewindelöcher zuschweißen und auf einer Fräsmaschine oder einem Bohrwerk wieder an der richtigen Position neue Gewinde einbringen...

Habe ich nicht gemacht, weil der Aufwand mir zu diesem Zeitpunkt zu hoch war, also habe ich auch noch meinen "Murks" hinzugefügt.
Ich habe die (vier?) Durchgangslöcher vorne im Hinterteil des Primärkasten leicht aufgebohrt und von der Rückseite leicht angesenkt, dadurch ließ sich der WeDi zur Welle (fast) zentrisch ausrichten, an der Stelle tropft es nicht mehr, die Kette ist allerdings noch immer leicht ölig, was aber bequem ist :zwinker:


So sah das damals 10 km nachdem ich das Öl mit einem Hochdruckreiniger entfernt hatte schon wieder aus :grmpf:

Bild

Gruß
Andreas
Leute, da jetzt schon mehrere diese nicht Axiale Kobination haben, kann ich mich hier gleich anstellen.
Bei mir war Welle und WiDi ca. 1mm aus der Flucht.
Hab den alten ausgebaut und in der Dichtfläche ein Kerbe (kam wohl vom montieren ) gefunden; der hatte wohl eine astreine Förderfunktion übernommen. Trotz fehlender Flucht einen Neue WiDI eingebaut und das meisste war weg. Nur WAS LAG DA FÜR EIN ÖL. Ich hatte auch auf Öl aus dem Kettenkasten getippt, war es aber nur zum Teil
Die Kupplung rutschte nach 1000 km weil beim öffnen des Deckels 0,4 L Öl aus dem Kettenkasten lief :steinigung: .
Nach abdichten der Stehbolzen für den Stator blieb nach erneutem auftreten nur noch der Simmering für die Kurbelwelle über. Vielleicht haben ja mehrere das Problem des schleichende Ölvermehrung und Gute Ideen. Ich bau jetzt hier erst mal einen neuen Dichtring auf den KW Ausgang und dann wird hoffentlich nur noch 0,12 l Automatiköl im Kettenkasten sein , nix mehr Sabbern und nicht mehr die Kupplung im 1500 km rhytmus zu reinigen sein

Gruß vom Schreiner
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Norbert
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Re: Commando Kettenöler wo steckt?

Beitrag von Norbert »

Hallo,
dieser Effekt trat bei der 850 MK3 meines Bruders auch auf. Nach dem Zerlegen des Motors konnte man durch Messungen leicht feststellen, dass der Sitz für den Simmerring zur Bohrung für die Kurbelwelle einen Versatz von 0,5-1mm hatte. Ein geschickter Dreher hat den Sitz aufgedreht, sodass er mit der Bohrung fluchtete. Dann wurde ein Aluring angefertigt, der in den nun größeren Sitz eingeklebt wurde, so dass der Simmerring nun zentrisch und fest eingesetzt werden konnte. Danach war Ruhe. Zugegeben ein aufwendiges Unterfangen, wenn es "nur" um den Simmerring geht. In unserem Falle musste der Motor sowieso aufgemacht werden. :zwinker:
Gruß
Norbert
"Orginalität und Symetrie sind die Künste der Primitiven" (Prof. Frankenberg, FH Köln, 1985)
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