Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

The world's best road holder
SLE
Two Stroker
Beiträge: 9
Registriert: Donnerstag 10. Januar 2013, 21:48

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von SLE »

Ich habe heute nochmals - nach Entleerung des Sumpfes - die Maschine gestartet, gewartet bis die Ölförderung begonnen hat und danach habe ich eine kurze Runde gedreht. Ein bisschen Öl hustet sie noch, aber das ist mir egal. Am Asphalt ist nichts zu sehen nur wenn man am Fliesenboden steht dann sieht man ein paar kleine Tropfen und danach wenn sie abstellt, kommen noch ein paar Tropfen heraus. Grund hierfür liegt mMn an der Montage der Kurbellengehäuseentlüftung. Da meine Entlüftung nicht in den Öltank sondern direkt an die hi. re. Schwinge montiert ist. Nicht jedenfalls vergleichbar mit dem ersten oder zweiten Start! Was mir bei der Rückförderung aufgefallen ist, war zu Beginn der Benzin im Rücklauf. Wahrscheinlich war auch das der Grund warum beim ersten Start so stark herausgedrückt hat. Wet sumping + der viele Benzin beim Starten.
Der Motor läuft schon und auch kein rasseln od. ähnliches. Eine Kompressionsmessung werde ich trotzdem machen.


Die Info hab ich vom Händler bekommen, bei dem ich gekauft habe.

Frohe Weihnachten alle und danke für die Tipps!
Benutzeravatar
Towner
Manxman
Beiträge: 2076
Registriert: Samstag 15. März 2008, 10:04
Wohnort: Linker Niederrhein

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Towner »

Das weist m.E. alles auf verschlissene Zylinder hin. Wenn der Motor warm wird, dann läßt es etwas nach. Auch Benzin darf da nicht rauskommen !
Es gibt 2 Ursachen für Wet-Sumping:

1. Nach längerer Standzeit läuft Öl durch die Pumpe in den Sumpf. Das ist normal bei Motoren mit Zahnradpumpen. Wenn man vor dem Starten das Kurbelgehäuse entleert, passiert da überhaupt nichts.

2. Durch Probleme mit der Ölpumpe. Wenn die Rückförderleitung verstopft oder defekt ist, wird das Problem nach dem Starten immer schlimmer.

Normalerweise darf nach dem Entleeren des Kurbelgehäuses ausser heisser Luft überhaupt nichts aus der Entlüftung kommen, weder Öl, noch Benzin oder Abgase. Etwas Blow-By ist ja noch ok und ein paar Tropfen Öl kurz nach dem Anlassen, aber wenn der Motor warm ist, darf da nichts mehr rauskommen. Bei den Motoren mit dieser Entlüftung an der Nockenwelle, tritt das Problem schneller auf, da der Durchlass relativ klein ist.

Bin mal auf die Kompression gespannt.

Frohe Weihnachten !

Ralf
Norton
Jehooova!!!
Beiträge: 4145
Registriert: Freitag 13. Juli 2007, 01:35
Wohnort: Ammerndorf

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Norton »

In dem grossen eingeschaubten Stutzen unten im Motorgehäuse ist ein Gazefilter aus Messing. Den Drahtclip und die darunterliegende Scheibe lösen, dann kann man das Gazefilter herausziehen und auswaschen. Durch diesen Gazefilter MUSS alles Öl hindurch, bevor es von der Rückförderpumpe wieder in den Öltank zurückgepumpt wird. Sollte dieses Filter mit Ölschlamm, Dichtungsmassenresten...... verlegt sein, kann die Rückförderpumpe auch nichts ansaugen.
Könnte auch der Grund für zu viel Öl im Gehäuse sein.
Ausserdem Suchfunktion nach JEHOOVA bemühen.
Lesestoff für Stunden, Tage.....

Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
SLE
Two Stroker
Beiträge: 9
Registriert: Donnerstag 10. Januar 2013, 21:48

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von SLE »

So den Kompressionstest durchgeführt. Zylinder links 10,5bar und rechts 12bar. Was haltet ihr von den Werten? Sieht doch nicht schlecht aus?

Den Gazefilter habe ich bei der ersten Leerung des Kurbelgehäuses mit Bremsenreiniger sauber gemacht.

Grüße
Stefan
Benutzeravatar
Öko
Manxman
Beiträge: 7300
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim
Kontaktdaten:

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Öko »

Kompressinswerte dichter zusammen wäre schön...10,5 bar sollte jedoch locker ausreichen.
Das sagt jedoch noch nicht viel bezüglich Blow bye Gas aus.
Löppt bei deiner Nortorn ähnlich wie bei den Triumph ein Teilstrom des rückgeförderten Ölmenge zur Kopfschmierung?
30 Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 7.-9. August 2026 30 jähriges Bestehen :laola:
Benutzeravatar
Towner
Manxman
Beiträge: 2076
Registriert: Samstag 15. März 2008, 10:04
Wohnort: Linker Niederrhein

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Towner »

Hi,

die Kompression erscheint mir hoch genug, um verschlissene Kolbenringe als Ursache auszuschließen. Vielleicht war tatsächlich das Kurbelgehäuse zu voll, als Du das erste Mal gestartet hattest und nun sind noch Ölreste im Schlauch. Vielleicht mal den Schlauch reinigen oder abwarten, ob es weniger wird. Wenn es nicht aufhört, muss man mal den Motor aufmachen. Nach längerer Standzeit (mehr als 1-2 Wochen) immer Öl vor dem Starten am Kurbelgehäuse ablassen. Wenn es bei laufendem Motor nach einer Weile schlimmer wird, würde ich erst mal Öl ablassen. Wenn es dann mehr als ein halber Liter ist, würde ich mir die Ölpumpe vornehmen. Ansonsten den Kopf, ggf Zylinder mal demontieren. Qualmt die auch vom Auspuff ?

@Öko: Der Kopf wird über den Vorlauf geschmiert (zumindest bei der Commando).

Gruß
Ralf
Norton
Jehooova!!!
Beiträge: 4145
Registriert: Freitag 13. Juli 2007, 01:35
Wohnort: Ammerndorf

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Norton »

Bei den Domis hängt die Schmierung vom Kopf am Ölrücklauf, wie bei den meisten alten Engländern auch. Allerdings hat man eher das Problem von zu wenig, als von zuviel Öl im Kopf. Vor allem weil das wenige Öl nicht unbedingt dort ankommt, wo es hin soll. Auf der Auslaßseite rauscht das gleich wieder zum Stößeltunnel runter und zu den Einstellschrauben und Schaftenden kommt fast nichts an.
Wenn die Welle beim Anlassen im Öl steht, und das tut sie auch schon ohne wet sumping. Jedes mal wenn man den Motor abstellt, läuft unten binnen einiger Minuten dieser halbe Liter Öl zusammen, völlig normal. Läßt man dann den Motor an, dann schmeißt die Welle Öl auch auf die Nocke und auf den Schleuderring auf der Nocke. Gleichzeitig bläßt der Motor ein Menge Luft zur Entlüftung raus, wenn der Drehschieber dann aufmacht. Mit dieser Luft nimmt es zwangläufig eine Menge Öl mit. Der Entlüftungsschlauch ging vom Motorgehäuse orginal hoch bis zum Rahmenoberrohr und dann ein Stück waagrecht und erst dann wieder senkrecht runter auf das Rohr im Kettenschutz, ein Stück hinter dem Getrieberitzel. Nur das nach oben zeigende Schlauchstück hat verhindert, daß es dieses Öl nicht sofort ins Freie (auf die Kette) geblasen hat. Wenn nun dieser Entlüftungsschlauch mehr oder weniger waagerecht nach hinten verläuft, bläst es da große Mengen Öl raus, wo soll es denn sonst auch hin? Nichts hält dieses Öl dann auf. Das nach oben zeigende Schlauchstück war der Separator von Luft und Öl.

Kompressionswert erscheint mir i. O..


Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
SLE
Two Stroker
Beiträge: 9
Registriert: Donnerstag 10. Januar 2013, 21:48

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von SLE »

Danke für eure Rückmeldungen. Ich werde auf den Frühling abwarten und wenn dann das ganze Salz weg von der Straße ist eine größere Runde fahren.

Zitat Norton: "Der Entlüftungsschlauch ging vom Motorgehäuse orginal hoch bis zum Rahmenoberrohr und dann ein Stück waagrecht und erst dann wieder senkrecht runter auf das Rohr im Kettenschutz, ein Stück hinter dem Getrieberitzel. Nur das nach oben zeigende Schlauchstück hat verhindert, daß es dieses Öl nicht sofort ins Freie (auf die Kette) geblasen hat. Wenn nun dieser Entlüftungsschlauch mehr oder weniger waagerecht nach hinten verläuft, bläst es da große Mengen Öl raus, wo soll es denn sonst auch hin? Nichts hält dieses Öl dann auf. Das nach oben zeigende Schlauchstück war der Separator von Luft und Öl."

Bei mir geht der Schlauch von der Kurbelgehäuseentlüftung direkt ins Freie. dh. den Separator gibt es bei mir nicht. Möglich dass das der Grund ist, warum es ein bisschen Öl über die Kurbelgehäuseentlüftung hustet. Wenn ich das wieder auf orig. umrüste, wird sich das Problem hoffentlich erledigt haben. Ich bin mir jetzt sicher, dass das ganze viele Öl vom ersten Start über die Entlüftung das Wet sumping ausgelöst hat.

Danke nochmals für eure Tipps!

Grüße
Stefan

PS. Hat jemand von euch vlt. spezielle technische Daten von der Dominator 99 mit dem Wideline Fahrwerk. Eigengewicht, Gesamtgewicht, höchstzul. Achslasten, Lärmpegel. Für die Einzelgenehmigung ist da in Österreich ziemlich viel notwendig bzw. sehr sehr genau.
Norton
Jehooova!!!
Beiträge: 4145
Registriert: Freitag 13. Juli 2007, 01:35
Wohnort: Ammerndorf

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Norton »

SLE hat geschrieben:Danke für eure Rückmeldungen. Ich werde auf den Frühling abwarten und wenn dann das ganze Salz weg von der Straße ist eine größere Runde fahren.

Zitat Norton: "Der Entlüftungsschlauch ging vom Motorgehäuse orginal hoch bis zum Rahmenoberrohr und dann ein Stück waagrecht und erst dann wieder senkrecht runter auf das Rohr im Kettenschutz, ein Stück hinter dem Getrieberitzel. Nur das nach oben zeigende Schlauchstück hat verhindert, daß es dieses Öl nicht sofort ins Freie (auf die Kette) geblasen hat. Wenn nun dieser Entlüftungsschlauch mehr oder weniger waagerecht nach hinten verläuft, bläst es da große Mengen Öl raus, wo soll es denn sonst auch hin? Nichts hält dieses Öl dann auf. Das nach oben zeigende Schlauchstück war der Separator von Luft und Öl."

Bei mir geht der Schlauch von der Kurbelgehäuseentlüftung direkt ins Freie. dh. den Separator gibt es bei mir nicht. Möglich dass das der Grund ist, warum es ein bisschen Öl über die Kurbelgehäuseentlüftung hustet. Wenn ich das wieder auf orig. umrüste, wird sich das Problem hoffentlich erledigt haben. Ich bin mir jetzt sicher, dass das ganze viele Öl vom ersten Start über die Entlüftung das Wet sumping ausgelöst hat.

Danke nochmals für eure Tipps!

Grüße
Stefan

PS. Hat jemand von euch vlt. spezielle technische Daten von der Dominator 99 mit dem Wideline Fahrwerk. Eigengewicht, Gesamtgewicht, höchstzul. Achslasten, Lärmpegel. Für die Einzelgenehmigung ist da in Österreich ziemlich viel notwendig bzw. sehr sehr genau.
Du hast nicht verstanden, was ich gemeint habe. Die Domis hatten keinen Seperator als solchen. Der Schlauch mit dem langen Bogen, erst nach oben, dann ein Stück waagrecht und dann wieder nach unten zum Kettenschutz, daß ist der Separator. Der lange Weg und das senkrechte Stück lassen das Öl im Schlauch niederschlagen und gegen die Schwerkraft nach oben kann es nicht wegfliesen. Wenn der Motor dann mal wieder steht, läuft es halt wieder zurück ins Gehäuse. Was dann doch noch als Ölnebel den Weg nach oben schafft, schmiert die Kette. Du brauchst nicht mehr als einen guten Meter Schlauch auf dem Entlüftungsstutzen am Gehäuse und den richtig verlegt. Wenn man sich Fotos von Domis im Orginalzustand anschaut, sieht man stückweise die orginale Verlegung. Im Buchvollerfehler, Norton Twin Restauration von Roy Bacon findet sich was.
Was ich allerdings auch nicht weiß, ist wie die Entlüftung des Öltanks gelegt war. Ich könnte mir aber vorstellen, daß die wiederrum mit einem T-Stück auch auf die Kette ging.
Es gibt in der Gegend von Linz einen Christian...., der hat mehrere Nortons, auch Domis und Atlas (Vater). Ich muß aber erst wieder nachdenken, wie der weiter heißt. Es gibt doch auch einen Norton Austria Club, da ist der auch dabei.
Joe Seifert einfach mal nach einem Datenblatt fragen.
Ich könnte Dir auch eine Kopie meines deutschen Fahrzeugbriefes meines Wideline Domis zukommen lassen, wenns hilft? Ist ja praktisch das gleiche Fahrzeug.

Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
Norton
Jehooova!!!
Beiträge: 4145
Registriert: Freitag 13. Juli 2007, 01:35
Wohnort: Ammerndorf

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Norton »

Jung sein ist keine Frage des Alters.
István
Manxman
Beiträge: 142
Registriert: Freitag 16. Januar 2009, 09:56
Wohnort: Ungarn ,Nyíregyháza

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von István »

Hallo !

Martin ! Von Deine Beitrage habe ich immer viel gelernt . Diese Thema ist auch gut und ich habe früher auch viel geargert damit mit meine model 7.
Aber warum hast Du oben "Buchvollerfehler" geschrieben ? Was ist das überhaupt ?

MfG.:
István
Norton
Jehooova!!!
Beiträge: 4145
Registriert: Freitag 13. Juli 2007, 01:35
Wohnort: Ammerndorf

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Norton »

István hat geschrieben:Hallo !

Martin ! Von Deine Beitrage habe ich immer viel gelernt . Diese Thema ist auch gut und ich habe früher auch viel geargert damit mit meine model 7.
Aber warum hast Du oben "Buchvollerfehler" geschrieben ? Was ist das überhaupt ?

MfG.:
István
Dankeschön. Schließlich befasse ich mich nun schon lange genug mit diesen Motorrädern.
Mit dem "Buchvollerfehler" meine ich das Buch von Roy Bacon: Norton Twin Restoration.
http://www.amazon.com/Norton-Twin-Resto ... 0850457084
Es sollen so einige Unstimmigkeiten darin sein und aus diesem Grunde wird es als Informationsquelle oft angezweifelt. Ich selbst finde es immer wieder ganz wertvoll, weil einfach viele Bilder von einzelnen Details drin sind.

Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
SLE
Two Stroker
Beiträge: 9
Registriert: Donnerstag 10. Januar 2013, 21:48

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von SLE »

Norton hat geschrieben: Du hast nicht verstanden, was ich gemeint habe. Die Domis hatten keinen Seperator als solchen. Der Schlauch mit dem langen Bogen, erst nach oben, dann ein Stück waagrecht und dann wieder nach unten zum Kettenschutz, daß ist der Separator. Der lange Weg und das senkrechte Stück lassen das Öl im Schlauch niederschlagen und gegen die Schwerkraft nach oben kann es nicht wegfliesen. Wenn der Motor dann mal wieder steht, läuft es halt wieder zurück ins Gehäuse. Was dann doch noch als Ölnebel den Weg nach oben schafft, schmiert die Kette. Du brauchst nicht mehr als einen guten Meter Schlauch auf dem Entlüftungsstutzen am Gehäuse und den richtig verlegt. Wenn man sich Fotos von Domis im Orginalzustand anschaut, sieht man stückweise die orginale Verlegung. Im Buchvollerfehler, Norton Twin Restauration von Roy Bacon findet sich was.
Was ich allerdings auch nicht weiß, ist wie die Entlüftung des Öltanks gelegt war. Ich könnte mir aber vorstellen, daß die wiederrum mit einem T-Stück auch auf die Kette ging.
Jetzt hab's ich endlich intus was du gemeint hast! :wink: Das mit dem T-Stück vom Überlauf Öltank zu Kettenschmierung stimmt. Ist bei meiner auch so ausgeführt. Ich hab mir das Haynes schon vor 2 Wochen bestellt. Müsste demnach bald kommen.

Eine selbige mit Einzelgenehmigung in AUT wäre perfekt. Ich werde beim NOC in AUT mal anklopfen und mich erkundigen. Danke für den Tipp! Ansonsten werde ich auf dein Angebot wieder zurückkommen.

Grüße
Stefan
Domi-650SS
Manxman
Beiträge: 1403
Registriert: Samstag 19. November 2011, 19:03
Wohnort: Zug, Schweiz

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Domi-650SS »

SLE hat geschrieben:Jetzt hab's ich endlich intus was du gemeint hast! :wink: Das mit dem T-Stück vom Überlauf Öltank zu Kettenschmierung stimmt. Ist bei meiner auch so ausgeführt. Ich hab mir das Haynes schon vor 2 Wochen bestellt. Müsste demnach bald kommen.
Hab ich Bildchen von meiner 650SS aufgenommen. Der Schlauch auf dem unteren Bild führt vom Kurbelgehäuse zum Dom auf dem Oeltank (oben). Der Schlauch welcher nach hinten vom Dom wegführt alimentiert den Kettenöler. Hilft das?
Gruss
Fritz
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Norton
Jehooova!!!
Beiträge: 4145
Registriert: Freitag 13. Juli 2007, 01:35
Wohnort: Ammerndorf

Re: Norton Domi Ölverlust über Kurbelwellengehäuseentlüftung

Beitrag von Norton »

bad_friday hat geschrieben:
SLE hat geschrieben:Jetzt hab's ich endlich intus was du gemeint hast! :wink: Das mit dem T-Stück vom Überlauf Öltank zu Kettenschmierung stimmt. Ist bei meiner auch so ausgeführt. Ich hab mir das Haynes schon vor 2 Wochen bestellt. Müsste demnach bald kommen.
Hab ich Bildchen von meiner 650SS aufgenommen. Der Schlauch auf dem unteren Bild führt vom Kurbelgehäuse zum Dom auf dem Oeltank (oben). Der Schlauch welcher nach hinten vom Dom wegführt alimentiert den Kettenöler. Hilft das?
Gruss
Fritz
Diese Lösung hatten die Domis erst ab mitte der 60er Jahre. Die Wideline Domis hatten diese Variante noch nicht.
Wie sieht denn diese Lösung von innen aus? Sieht so aus, als wäre das ein langes Rohr nach innen, auf dem die Entlüftung vom Motor steckt und die eigentliche Entlüftung führt von dem Dom weg. Könnte man auch nachbauen und auf ältere Öltanks aufschweißen.

Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
Antworten