Oelkühler an einer Norton ?

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Towner
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Towner »

jan hat geschrieben:
Towner hat geschrieben:Und wer Mehrbereichsöl fährt, der sollte wohl eher um die Addtive besorgt sein, als derjenige der Einbereichsöl fährt. (...) Es kann allerdings nicht gewährleistet werden, dass die Additive länger als 3000km standfest bleiben.
...die ja u.a. wohl auch dafür verantwortlich sind, dass Dreck, Abrieb u.ä. in der Schwebe gehalten und dem (Hauptstrom-)Ölfilter zugeführt werden. Wer den nicht hat, profitiert dann möglicherweise auch insofern vom Einbereichsöl, als sich der Schmodder unten in Nähe der Ablassschraube ablagert und nach der nächsten Wetsumping-Ölablassaktion im untergestellten Ölschüsselchen wiederfindet. :wink:
Viele glauben, dass Einbereichsöle nur für die ganz alten Schätzchen geeignet sind. Es gibt auch mild legierte Einbereichsöle (API SF), die auch die Partikel in der Schwebe halten und somit für Maschinen mit Ölfilter geeignet sind.

Ralf
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Tim
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Tim »

Klaus Thoms hat geschrieben:Aber hat keinen Zweck , Einbereichsöl Fundamentalisten sind Beratungsresistent , die raffen nicht mal das ihr dickes Öl eben nur im kalten Zustand dick ist , also beim parken hat das echte Vorteile.... ](*,)
Klaus, das ist genau der springende Punkt: Mehrbereichsöle sind für den Alltagsbetrieb mit relativ häufigen Warmlaufphasen relevant, das haben meine Kisten einfach nicht. Wenn ich mal fahre, dann nicht unter 50km pro Tour. Die Öltemperatur bei dem Krad aus "Deiner Branche" ist in ein paar Minuten auf 60°C im Tank, dann ist auch gut (in der Shovel fahre ich übrigens 20W50, weil der Vorbesitzer damit angefangen hat und die Kiste einen Rücklauffilter serienmäßig hat).

Und Mehrbereichsöle beruhen nunmal auf dem Effekt, dass Additive aus relativ langkettigen Polymeren die Temperaturabhängigkeit der Viskosität künstlich verringern - blöderweise verschleißen diese Additive grade bei unseren (teil-)wälzgelagerten und luftgekühlten Motoren ziemlich schnell, was man dann nach ein paar hundert km im Öltank hat, ist wohl eher 20W25 oder sowas. Bei der HD sehe ich da auch eher unkritisch, die am höchsten belasteten Lager sind eh alles Wälzlager, die Kiste würde vermutlich auch mit 20er Einbereich noch funktionieren. Und sie hat das Jehova-Ventil ab Werk auf der richtigen Seite verbaut.

Ich sehe das Problem auch eher darin, dass die Filter für unsere Kisten nicht auf moderne Additive ausgelegt sind - der Filter im Rücklauf ist IMHO nur eine Krücke, weil ohne Druck durchspült. Deswegen lieber schön niedrig additivierte Öle und beim häufigen Ölwechsel kurz den Schlamm aus dem Öltank spülen (und den Krückenfilter lieber recht häufig wechseln). Und was die Tankstellen-Verfügbarkeit angeht: 30er bis 50er-Einbereich gibt es bei diversen Online-Händler, bei einem - der Dir sicherlich bekannten Würzburger "Apotheke" - habe ich Montag ein paar Sachen bestellt, die waren nach 22h hier, da kann ich auf Tankstellenbesuche fürs Öl verzichten. Meine Atlas habe ich nach der Revision auf Empfehlung von Doc Norton angefangen, mit 50er Einbereich zu fahren und dann entsprechend immer schön warmgefahren. Das ist der Hauptgrund, warum ich nicht auf Mehrbereich wechsele, genau (umgekehrt) wie bei der HD.

Und wie gesagt, die Atlas hat kein Jehovaventil, aber mit dem 50er nur dann wetsumping, wenn ich sie nicht in Kompression kicke.



Tim
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Klaus Monning
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Klaus Monning »

Towner hat geschrieben:
Aber zurück zum Thema, es ging ja um Ölkühler und der wird nur bei härteren Bedingungen benötigt. Wer gemütlich über die Landstraße knattert, der braucht sich weder um Ölkühler, noch um Mehrbereichsöl Sorgen zu machen.

Hier noch eine interessante Doku über Öltemperaturen und Ölstandfestigkeit.
http://www.nortonclub.com/docs/OilTemp.pdf
Zitat aus dem Fazit:
Based on these results, I recommend a harsh-conditions servicelife of 2k miles using RedLine, or 1k miles with Mobil1.

Gruß
Ralf

P.S.: Für die Einfahrphase empfieht jeder mild legiertes mineralisches 20W50, aber niemals Synthetik - Leichtlauföl !!!
Hallo Ralf,
Kompliment für diesen Betrag. Das ist bis jetzt der beste Beitrag zum Thema Öl, Ölkühler usw.. Die Beiträge von Joe sind da nicht besonders hilfreich. Wir sind kein Richard Negus und was der gemacht hat können wir und Du Joe überhaupt nicht nachvollziehen. Ich werde also schnellstens mein Castrol 10W60 wechseln (nach leider nur 1000 Meilen!). Ich habe allerdings schon gemerkt, dass bei Voll- Last der Öldruck zwischen kalt und warm gewaltig nachlässt. Die Außentemperatur in der die Norton bewegt wurde, war immer ungefähr gleich. Deswegen: Eine Untersuchung in einem Labor von dem jetzt abzulassenden Öl wäre schon interessant.
Ach so, zum Einfahren habe ich in der Tat dann doch 20W50 verwendet.

Gruß
Klaus
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Martin
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Martin »

Atlas750 hat geschrieben: Und was die Tankstellen-Verfügbarkeit angeht: 30er bis 50er-Einbereich gibt es bei diversen Online-Händler, bei einem - der Dir sicherlich bekannten Würzburger "Apotheke" - habe ich Montag ein paar Sachen bestellt, die waren nach 22h hier, da kann ich auf Tankstellenbesuche fürs Öl verzichten.

Tim
Die Verfügbarkeitsfrage stellt sich tatsächlich nicht wirklich.
Ich gehe davon aus, dass jeder Autoteileladen bzw. Landmaschinenhandel solch ein öl von heute auf morgen bestellen kann.
Spontanöl braucht man dann wohl auch eher selten und sich nen 5 Liter Kanister hinzustellen dürfte auch logistisch kein Problem darstellen.
Passt in jede Garage.

Ich selber habe in meinen Triumphen nun schon seit mehr als 20 Jahren nur 20W50 und in Ausnahmefällen auch mal 15/40. NIE ein Problem.
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Tim
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Tim »

Martin hat geschrieben:Aus "Marketinggründen" geben die was frei, das dem Motor schadet... Ja ne is klar :mrgreen:
So ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, ersten verrecken die Kisten ja nicht dramatisch, wenn man Mehrbereichsöl nimmt - wenn dann geht es ja um Verschliessfragen - und v.a. die kurzen Ölwechselintervalle einhält, zweitens wäre es wenn dann auch schwer nachzuweisen, dass der Hersteller etwas freigibt, was wissentlich niO ist.

Vor seinem Tod war Gerry Bristow sehr aktiv auf der NOC-List, und der hat IIRC für Duckhams die ersten 20W50 spezifiziert und dafür nach eigenen Angaben auch einen Commando-Motor getestet. Der war ein vehementer 20W50-Verfechter.

Ich würde sagen, solange es kein superhyperduperlegiertes Wunderöl ist und eher zu oft gewechselt wird, ist es egal, abgesehen von Wetsumping, aber die Diskussion ist mir inzwischen latte.


Tim
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jan
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von jan »

Martin hat geschrieben:
Atlas750 hat geschrieben: Und was die Tankstellen-Verfügbarkeit angeht: 30er bis 50er-Einbereich gibt es bei diversen Online-Händler, bei einem - der Dir sicherlich bekannten Würzburger "Apotheke" - habe ich Montag ein paar Sachen bestellt, die waren nach 22h hier, da kann ich auf Tankstellenbesuche fürs Öl verzichten.

Tim
Die Verfügbarkeitsfrage stellt sich tatsächlich nicht wirklich.
Ich gehe davon aus, dass jeder Autoteileladen bzw. Landmaschinenhandel solch ein öl von heute auf morgen bestellen kann.
Spontanöl braucht man dann wohl auch eher selten und sich nen 5 Liter Kanister hinzustellen dürfte auch logistisch kein Problem darstellen.
Ich hab´ immer je einen 20l-Kanister 30er und 50er in der Werkstatt stehen, aktueller Literpreis so um die 3,50 oder 4,00 €. Gibt´s (wie vieles andere) hier.
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Towner
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Towner »

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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Towner »

Um das Öl-Thema nochmal zu relativieren. Der Unterschied zwischen 20W50 und SAE 40 ist ja nicht, dass das 40er doppelt so dick im kalten Zustand ist. Der Unterschied in der Fliessgeschwindigkeit bei 40° liegt bei knapp 20%. Das heißt man kann den Unterschied beim Einfüllen kaum erkennen. Wenn man oft bei Aussentemperaturen unter 10° untewegs ist, sollte man vielleicht das MB-Öl vorziehen, oder auf 30er Öl gehen.
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Towner
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Towner »

Noch einen Nachtrag:
Hab da nochmal etwas weiter recherchiert. Nach meinen Erkentnissen ist es so, dass 20W-50 und SAE 40 bei Temperaturen über 10° ein ähnliches Viskositätsverhalten haben. Der Unterschied begründet sich im wesentlichen durch das "W", was auf Winter hinweist, also auch bei Minustemperaturen geeignet ist. Da 20W50 sowieso eine geringe Viskositätsspreizung aufweist, wird es auch nur noch für Oldtimer genutzt.
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Norton »

Was spielt das für eine Rolle, ob der Filter mit Druck durchspült wird? Relevant ist das Verhältnis der Partikelgröße zur "Maschengröße" des Filters. Im Filter ist ein Bypass für den Kaltbetrieb, damit der Filter bei kaltem Öl nicht Schaden nimmt. Im Rücklauf ist der Filter ein Hauptstromfilter, was will man mehr. Ursprünglich hatten die gar keinen Filter. Selbst mit Ölfilter zentrifugiert die Sludgetrap noch was raus.
Wegen den Wechselintervallen hab ich mich auch noch nie verrückt gemacht. Das gleiche Öl (Penasol API-SJ), was ich in der Norton fahre, fahre ich auch in meiner Ducati. Die Ducatis haben einen Wechselintervall von 10000km! Nur zur Erinnerung, Kurbelwellenhauptlager als Wälzlager, Pleuel mit Gleitlager, Getriebe...... Und werden auch nicht kaputt. In der Norton wechsle ich das Öl alle ein bis zwei Jahre, 5 - 6000km fahre ich da immer drauf.

Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Towner »

Norton hat geschrieben:Nur zur Erinnerung, Kurbelwellenhauptlager als Wälzlager, Pleuel mit Gleitlager, Getriebe......
Soviel ich weiß machen die Wälzlager kein Problem bei den MB-Ölen, das Getriebe schon. Rollen- und Kugellager, sowie Getriebezahnräder machen die Polymere kaputt. In der Triumph fahre ich das Castrol 20W-50 actevo. Das hat API SJ und JASO MA2. Laut Hersteller wäre es auch für Motoren mit Getriebe geeignet. Nicht jedes MB-Öl ist grundsätzlich für Motorräder geeignet, wegen der Nass-Kupplung. Synthetik-Öle oder Leichtlauföle mit Friktion-Modifier (Reibverminderer) sind ungeeignet. Das regelt diese JASO-Norm. Das ist auch für mich der einzige Grund, warum ich dieses Öl fahre, weil ich es auch in den Primär reinschütten muss. Es wird wohl so sein, dass Öle, die diese JASO-Norm erfüllen, auch nicht über API SJ hinausgehen können.

Das Thema mit den Polymeren ist wohl auch nicht mehr so dramatisch. In den 70ern hat es Untersuchung gegeben (ich finde die Studie nicht mehr), wo festgestellt wurde, das Motorradmotoren die Polymere relativ schnell zerstören. Seitdem wurde die Scherstabilität verbessert. Ob und warum die Commando nun die Polymere schneller zerstört als andere Klassiker weiß wahrscheinlich nur Richard Negus.

Ralf
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Norton Motors
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Norton Motors »

Wir sind kein Richard Negus und was der gemacht hat können wir und Du Joe überhaupt nicht nachvollziehen.
Nein, ich bin nicht größenwahnsinnig- ich bin kein Richard Negus. :oops:

Aber da ich mit Richard seit ca. 3 Jahrzehnten bekannt und ca. 20 Jahren befreundet bin, und mit ihm über seine Motoren oft und ausführlich gesprochen hab, kann ich vielleicht doch das eine oder andere nachvollziehen. :pfeiffen:

Dafür weiß ich jetzt aus diesem Forum praktisch alles aus Hörensagen über Steve Maney, und wie die ganzen anderen Recken der englischen Veteranen-Silouettenformel-Rennerei heißen, und an deren Motoren sich fast kein Norton-Teil mehr befindet. Hätte ich mein gesamtes Berufsleben mit dem Umkonstruieren von Norton-Motoren und deren Hubraumerweiterung um mindestens 35% verbracht, hätte unser Familienrenner-Motor sicher auch 1/3 mehr Leistung, als er hat- mit 1/3 mehr Hubraum....... Nur wären leider praktisch keine Commandoteile mehr dran. :facepalm2:
Die Frage, die sich bei vielen der hochwissenschaftlichen Beiträge stellt ist:
Welche Relevanz hat das gesamte Technoselbstbeweihräuchere für den normalen Strassen-Commandofahrer? :gruebel:
Ich denke mal, das ist etwa so hilfreich für den normalen Norton-Fahrer, wie Klaus meine Ölbeiträge findet. :buhu: Wofür ich mich natürlich entschuldige. :flehan:

Was zählt schon Erfahrung, wenn jede Menge hochwissenschaftlicher- aber nicht unbedingt an Nortons praxiserprobter- Internetbeiträge von Schlaflosen in Seattle zitiert werden können. :mrgreen:
Womit ich übrigens nicht abstreite, daß auch ich sie lese und interessant finde. Nur 1:1 auf meine Nortons würde ich sie nicht unhinterfragt anwenden. :nixweiss:
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Klaus Monning
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Klaus Monning »

Norton Motors hat geschrieben:
Dafür weiß ich jetzt aus diesem Forum praktisch alles aus Hörensagen über Steve Maney, und wie die ganzen anderen Recken der englischen Veteranen-Silouettenformel-Rennerei heißen, und an deren Motoren sich fast kein Norton-Teil mehr befindet. Hätte ich mein gesamtes Berufsleben mit dem Umkonstruieren von Norton-Motoren und deren Hubraumerweiterung um mindestens 35% verbracht, hätte unser Familienrenner-Motor sicher auch 1/3 mehr Leistung, als er hat- mit 1/3 mehr Hubraum....... Nur wären leider praktisch keine Commandoteile mehr dran. :facepalm2:
Die Frage, die sich bei vielen der hochwissenschaftlichen Beiträge stellt ist:
Welche Relevanz hat das gesamte Technoselbstbeweihräuchere für den normalen Strassen-Commandofahrer? :gruebel:
Ich denke mal, das ist etwa so hilfreich für den normalen Norton-Fahrer, wie Klaus meine Ölbeiträge findet. :buhu: Wofür ich mich natürlich entschuldige. :flehan:

Was zählt schon Erfahrung, wenn jede Menge hochwissenschaftlicher- aber nicht unbedingt an Nortons praxiserprobter- Internetbeiträge von Schlaflosen in Seattle zitiert werden können. :mrgreen:
Womit ich übrigens nicht abstreite, daß auch ich sie lese und interessant finde. Nur 1:1 auf meine Nortons würde ich sie nicht unhinterfragt anwenden. :nixweiss:
Hallo zusammen,
ich darf voranstellen, dass ich kein fertig ausgebildeter Ingenieur bin sondern nur Techniker, aber das sagte ich ja an anderer Stelle noch einmal. Ich behaupte aber, einigermaßen logisch denken zu können. Wenn ich dann von einem in der heutigen Rennerei erfolgreichen Mann etwas geraten bekomme, dann höre ich schon mal genauer hin und bin nicht so arrogant zu behaupten, ich wüsste, weil ich mit jemanden befreundet oder gar der Chef der ganzen NORTON- Szehne bin, schon alles. Ich bin eher der Meinung: "Das Bessere ist des guten Feind".

Im Übrigen befolge ich nicht alle Ratschläge von Steve Maney. Zum Beispiel würde meine NORTON niemals so leichte Schwungmassen bekommen, auch halte ich dessen 1000ccm- Motor für schlichtweg übertrieben, da das ganze Umfeld unserer Commandos einfach nicht dazu passt. Ergo: ein 1:1- übertragen seiner Produkte auf mein Motorrad ist auch bei mir nicht drinnen.

Nur, die Entwicklung auch bei den NORTON- Motoren geht weiter und ich habe den Eindruck, dass du dich diesen Entwicklungen einfach verschließt, ja sie schlicht ignorierst. Deswegen sind wir eben auf Leute wie Steve Maney und deren Erfahrungen angewiesen. Natürlich auch er kein Halbgott aber ich höre wenigestens zu wenn er was sagt. Die großen Ventile, die er einbaut, ist für mich Weiterentwicklung, die wären bei der damaligen 850er Commando schon nötig und möglich gewesen. Man hat meiner Meinung nach einfach nur geschlafen oder kein Geld gehabt bei NORTON. Ich finde aus Deinem Mund spicht ab und zu nur die pure Arroganz.

Apropos: Selbst bei NORTON hatte man längst erkannt, dass, wenn ein Norton Motor Leistung bekommt, ein Stützlager unbedingt notwendig ist. Wenn ich also eines einbaue wende ich nur Erfahrungen von NORTON oder auch Steve Maney an. Das mit dem Alu- Zylinder hatten wir ja schon.

Und noch was: Erzähl mir bloß nichts von einer Silouetten - Formel. Für mich sind das weiterentwickelte klassische Motoren, denn Sie haben immer noch die gleichen technischen Grundkonzepte (Deswegen lehne ich z. Bsp. 4- Ventil- Commandos, die es ja auch geben soll als Firlefanz ab). Die ganzen heute gebauten Manx- Motoren haben im Übrigen Gleitlager am Pleuel, auch das hat doch seine Gründe. Es ist halt eine Weiter- Entwicklung, die ich für richtig halte.
Gruß
KLaus
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Klaus Thoms
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von Klaus Thoms »

Ich hab´ immer je einen 20l-Kanister 30er und 50er in der Werkstatt stehen, aktueller Literpreis so um die 3,50 oder 4,00 €. Gibt´s (wie vieles andere) hier.[/quote]



Jan , aber du weisst schon , das diese Einbereichsöle nur die API Klasse "A" erfüllen , das ist gut für quietschende Gartentore oder so....
Zuletzt geändert von Klaus Thoms am Freitag 21. Juni 2013, 19:37, insgesamt 1-mal geändert.
Gott schütze mich vor meinen Freunden , mit meinen Feinden werde ich schon allein fertig .
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Re: Oelkühler an einer Norton ?

Beitrag von jan »

Klaus Thoms hat geschrieben:Tim
Die Verfügbarkeitsfrage stellt sich tatsächlich nicht wirklich.
Ich gehe davon aus, dass jeder Autoteileladen bzw. Landmaschinenhandel solch ein öl von heute auf morgen bestellen kann.
Spontanöl braucht man dann wohl auch eher selten und sich nen 5 Liter Kanister hinzustellen dürfte auch logistisch kein Problem darstellen.
Ich hab´ immer je einen 20l-Kanister 30er und 50er in der Werkstatt stehen, aktueller Literpreis so um die 3,50 oder 4,00 €. Gibt´s (wie vieles andere) hier.

Aber du weisst schon , das diese Einbereichsöle nur die API Klasse "A" erfüllen , das ist gut für quietschende Gartentore oder so....
Klaus, es wäre schon mal hilfreich, wenn Du Dir ordentliches Zitieren angewöhntest - wessen Aussage meinst Du denn nun?!

Und außerdem: Was ist gegen die Schmierung eines Gartentores einzuwenden?!
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