Tankbeschichtungen sind Epoxid-basiert, und Epoxid verliert langfristig immer gegen Ethanol, das ist bis zur Besinnungslosigkeit ausgetestet. Es gibt AFAIK nur zwei Kunststoffe, die dauerhaft E-sicher sind: FKM (Viton) und HDPE. Letzteres ist AFAIK das Standardmaterial für Serientanks, ersteres ist das Standardmaterial (in faserverstärkter Form) für Fuel cells im Rennspocht.Mineiro hat geschrieben:Seine im Januar 2011 angesetzte Versuchsreihe mit E10 zeigt bisher keinerlei Ablösungerscheinungen.
Aus Sicht eines Herstellers und Dienstleisters muss so eine Beschichtung zwei Jahre durchhalten, dann ist's egal. Zwei Jahre scheint eine typische Zeitspanne bei den DIY-Beschichtungen zu sein, danach vermelden die bis dahin optimistischen Selbstkleisterer, dass sie den Stein der Weisen gefunden haben, um nach Ablauf der zwei Jahre dann kleinlaut zuzugeben, dass das Ethanol doch gewonnen hat.
Und Ablösungen sind erst das Ende des Prozesses, er soll mal den Sprit auf darin gelöste Polymere untersuchen lassen, die will ich auch nicht an den Ventilen etc. rumkleistern haben.
Nenene, so einfach ist die E-Kiste nicht, und bei den Zeiträumen, in denen man bei Oldies denken sollte, schon gar nicht. Die erste Restaurierung meiner Atlas ist schon wieder fünfzehn Jahre her. Hat mal jemand eine 15 Jahre alte E10-Probe zu Hand?
Tim