Federbettrahmen & Commando Motor
- elvis
- Manxman
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Federbettrahmen & Commando Motor
Servus Gemeinde,
derzeit beschäftigt mich eine Frage.....
Macht es Sinn und wenn ja, wieviel Sinn, einen gepimpten Commandomotor in einen Federbettrahmen zu basteln.?
Ist der Federbettrahmen soviel besser (steifer, leichter) als der Commandorahmen?
Wie schaut es dann mit den "good vibrations" aus? Da fehlende Isolastik...
Hat da schon wer Erfahrung, Vergleichswerte etc?
Das Ziel ist, ein "altes" Rennerle zu basteln dass sehr leicht, schnell und astrein zu fahren ist.
Demnach kann ich dann mal beginnen Teile zusammenzusuchen....und mich dann mit der Sache TÜFF beschäftigen.
Mercy
Elvis
derzeit beschäftigt mich eine Frage.....
Macht es Sinn und wenn ja, wieviel Sinn, einen gepimpten Commandomotor in einen Federbettrahmen zu basteln.?
Ist der Federbettrahmen soviel besser (steifer, leichter) als der Commandorahmen?
Wie schaut es dann mit den "good vibrations" aus? Da fehlende Isolastik...
Hat da schon wer Erfahrung, Vergleichswerte etc?
Das Ziel ist, ein "altes" Rennerle zu basteln dass sehr leicht, schnell und astrein zu fahren ist.
Demnach kann ich dann mal beginnen Teile zusammenzusuchen....und mich dann mit der Sache TÜFF beschäftigen.
Mercy
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Diskutiere nicht mit Idioten, sie ziehen Dich auf ihr Niveau herunter und schlagen Dich dort mit ihrer Erfahrung !
- Tim
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Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Nicht mehr und nicht weniger als eine andere Norton, irgendwie haben alle ihren Reiz. Commando-Motoren stehen halt am Ende einer Entwicklung - ob die immer gradlinig war und "monoton steigend", sei mal dahingestellt. Grundsätzlich kann man halt auf Basis eines Commando-Motor am meisten standfeste Leistung mit dem geringsten Aufwand holen.elvis hat geschrieben:Macht es Sinn und wenn ja, wieviel Sinn, einen gepimpten Commandomotor in einen Federbettrahmen zu basteln.?
Nein, er ist in erster Linie anders.Ist der Federbettrahmen soviel besser (steifer, leichter) als der Commandorahmen?
Ohne umzuwuchten angeblich unfahrbar, aber das kenne ich auch nur vom Hörensagen. Meine Atlas mit ihren 70+x% durchlebt ihre erste Resonanzkatastrophe bei 5krpm, darunter ist sie okay und am 6krpm wird's auch wieder weniger. Allerdings kann man die Drehzahl schon nicht wirklich [tm] StVO-gerecht fahren, insofern kann ich gut damit leben. Bei meinem Neuaufbau bin ich versucht, alle Register zu ziehen und bei Kolben und Pleuel richtig aufwand zu treiben, IMHO lohnt sich das. Aber man muss sich nix vormachen, diese Maßnahmen minimieren die Vibrationen nur und verschieben die Resonanzfrequenzen etc.Wie schaut es dann mit den "good vibrations" aus?
Öhm, die Idee ist schon 'n büschen was älter, und richtig gemacht sind es astreine und feine Moppeds. Flasch gemacht üble Grotten.Hat da schon wer Erfahrung, Vergleichswerte etc?
Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
1968 Lotus Elan+2-1997 Lotus Elise S160-1999 Lotus Elise
Parts falling of these vehicles are of the finest Angloamerican craftsmanship!
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- Klaus Monning
- Manxman
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Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Hallo Zusammen,
hier einige Anmerkungen zu dem Umbau:
Die Federbettgemeinde mag mich ja erschlagen aber ich sehe im Moment noch keinen rechten Vorteil eines solchen Umbaus:
1.) Richtiger Fahrspass, weil weniger Vibrationen, hat man bei Atlasmotoren nach Baujahr 1967, also bei den letzten. Ich hatte ein solches Exemplar. Die letzten waren mit 83% oszylierendem Anteil gewuchtet.
2.) Der Atlas- Rahmen wiegt ohne Schwinge etwa 19kg. Der einer Commando je nach Ausführung etwa 12. Zum Vergleich dazu der BMW R75/5 Rahmen wiegt mit Schwinge (natürlich ohne Kardan)auch nur 12kg.
Ach so, schaut Euch einmal den BMW- Rahmen genauer an. Er sieht dem Federbettrahmen doch sehr ähnlich. Im Übrigen hat BMW damals sogar zugegeben, dass man sich den Norton- Rahmen sehr genau angeschaut hat. Wenn die Geometrie der BMW- Rahmen stimmt, ist das ein ganz hervorragendes Fahrgestell. Aber das nur nebenbei, wir sind ja hier im Norton- Forum.
3.) Wenn die Isolastic unverkantet und sauber eingestellt ist, glaube ich, ist die Commando genauso spurtreu ist wie eine Atlas.
4.) Meiner Ansicht nach lohnt sich, wenn man aus Gewichts- und Spurtreuegründen einen solchen Umbau machen will, nur die Anschaffung eines Manx- oder Lowboyrahmens. Wobei ich hier selbst insgeheim von einem Lowboy- Motorrad träume. Der Manx- Rahmen ist garnicht einmal soo teuer. Er sollte von Roger Titchmarsh (dem besten Rahmenbauer für klassische Rennrahmen in England) ca. 2.200,00€ kosten incl. Schwinge, Tank und Öltank. Wenn man bedenkt, was man manchmal für Schrott für 1000,00€ und mehr angeboten bekommt, ist das ein Schnäppchen. Leider baut Roger keine Lowboy- Rahmen. Vielleicht muss man nur sehr stark betteln. Ach so, Roger hat nicht immer Lust sofort an die Arbeit zu springen. Die Auslieferung kann sich (wie man sagt) auch einmal um ein halbes Jahr verzögern. Ich hab' allerdings diesbezüglich nur gute Erfahrungen mit Roger gemacht.
Kurz und gut, ich würde den Umbau mit einem Serienrahmen nicht machen. Es lohnt sich nicht.
Gruß
Klaus
hier einige Anmerkungen zu dem Umbau:
Die Federbettgemeinde mag mich ja erschlagen aber ich sehe im Moment noch keinen rechten Vorteil eines solchen Umbaus:
1.) Richtiger Fahrspass, weil weniger Vibrationen, hat man bei Atlasmotoren nach Baujahr 1967, also bei den letzten. Ich hatte ein solches Exemplar. Die letzten waren mit 83% oszylierendem Anteil gewuchtet.
2.) Der Atlas- Rahmen wiegt ohne Schwinge etwa 19kg. Der einer Commando je nach Ausführung etwa 12. Zum Vergleich dazu der BMW R75/5 Rahmen wiegt mit Schwinge (natürlich ohne Kardan)auch nur 12kg.
Ach so, schaut Euch einmal den BMW- Rahmen genauer an. Er sieht dem Federbettrahmen doch sehr ähnlich. Im Übrigen hat BMW damals sogar zugegeben, dass man sich den Norton- Rahmen sehr genau angeschaut hat. Wenn die Geometrie der BMW- Rahmen stimmt, ist das ein ganz hervorragendes Fahrgestell. Aber das nur nebenbei, wir sind ja hier im Norton- Forum.
3.) Wenn die Isolastic unverkantet und sauber eingestellt ist, glaube ich, ist die Commando genauso spurtreu ist wie eine Atlas.
4.) Meiner Ansicht nach lohnt sich, wenn man aus Gewichts- und Spurtreuegründen einen solchen Umbau machen will, nur die Anschaffung eines Manx- oder Lowboyrahmens. Wobei ich hier selbst insgeheim von einem Lowboy- Motorrad träume. Der Manx- Rahmen ist garnicht einmal soo teuer. Er sollte von Roger Titchmarsh (dem besten Rahmenbauer für klassische Rennrahmen in England) ca. 2.200,00€ kosten incl. Schwinge, Tank und Öltank. Wenn man bedenkt, was man manchmal für Schrott für 1000,00€ und mehr angeboten bekommt, ist das ein Schnäppchen. Leider baut Roger keine Lowboy- Rahmen. Vielleicht muss man nur sehr stark betteln. Ach so, Roger hat nicht immer Lust sofort an die Arbeit zu springen. Die Auslieferung kann sich (wie man sagt) auch einmal um ein halbes Jahr verzögern. Ich hab' allerdings diesbezüglich nur gute Erfahrungen mit Roger gemacht.
Kurz und gut, ich würde den Umbau mit einem Serienrahmen nicht machen. Es lohnt sich nicht.
Gruß
Klaus
- Norton Motors
- Erfinder von allem was irgendwie ausschließlich nach originalen Werkszeichnungen und so weiter...
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Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Premiere- ich bin mit Klaus einer Meinung (hoffentlich hat er jetzt kein Herzkaschperl!).
Wenn eine Commando richtig gemacht ist- d.h. inkl. Fahrwerk- sehe ich ihren großen Vorteil in der geringeren Vibration, was nicht nur dem Fahrer auf Dauer sehr entgegenkommt, sondern natürlich auch den Anbauteilen, die es nicht mehr zerreißt bzw. abschüttelt.
Das Fahrwerk ist durch den Headsteady der Production Racer- hier gibt es verschiedene Anbieter, ich sach jetzt nich, welchen ich normalerweise fahr, sonst bin ich wieder der fiese Teilehai- wunderbar zielgenau zu kriegen.
Ich sach aber auch nicht, von welchem Anbieter der einst gekaufte Headsteady qualitativ schlecht, und von welchem anderen Anbieter der ebenfalls vor Jahren gekaufte Headsteady einfach unterirdisch grottenschlecht war. Am besten war der originale im originalen Production Racer von allem, was die üblichen Verdächtigen so zu bieten hatten und ich bisher von Anderen gesehen habe.
Das Federbettchen ist zwar klein und putzig, aber immer, wenn ich von der Manx absteige, vibriere ich noch ne halbe Stunde nach (Stimmgabelsyndrom).
Mein Sohn Tim lehnt es nach Probegalopp in Rijeka ab, nochmal Manx zu fahren ("Die ist ja grauenhaft!"); gegen die RennCommando hat er nix, die fährt er gern.
Mein altes Totschlagargument gegen die Federbettgutfinder: Wenn die wirklich so viel toller waren, warum waren dann innerhalb von maximal drei Saisons alle Federbett-Norton-Renntwins von den Rennstrecken verschwunden, und alles, was damals ernsthaft um die Wurst fuhr, fuhr Commando?
Übrigens hatten auch die legendären Norton-F750-Werksrenner die Isolastik! Und die waren bekanntlich schneller, als alles bis dato dagewesene.
Wenn eine Commando richtig gemacht ist- d.h. inkl. Fahrwerk- sehe ich ihren großen Vorteil in der geringeren Vibration, was nicht nur dem Fahrer auf Dauer sehr entgegenkommt, sondern natürlich auch den Anbauteilen, die es nicht mehr zerreißt bzw. abschüttelt.
Das Fahrwerk ist durch den Headsteady der Production Racer- hier gibt es verschiedene Anbieter, ich sach jetzt nich, welchen ich normalerweise fahr, sonst bin ich wieder der fiese Teilehai- wunderbar zielgenau zu kriegen.
Ich sach aber auch nicht, von welchem Anbieter der einst gekaufte Headsteady qualitativ schlecht, und von welchem anderen Anbieter der ebenfalls vor Jahren gekaufte Headsteady einfach unterirdisch grottenschlecht war. Am besten war der originale im originalen Production Racer von allem, was die üblichen Verdächtigen so zu bieten hatten und ich bisher von Anderen gesehen habe.
Das Federbettchen ist zwar klein und putzig, aber immer, wenn ich von der Manx absteige, vibriere ich noch ne halbe Stunde nach (Stimmgabelsyndrom).
Mein Sohn Tim lehnt es nach Probegalopp in Rijeka ab, nochmal Manx zu fahren ("Die ist ja grauenhaft!"); gegen die RennCommando hat er nix, die fährt er gern.
Mein altes Totschlagargument gegen die Federbettgutfinder: Wenn die wirklich so viel toller waren, warum waren dann innerhalb von maximal drei Saisons alle Federbett-Norton-Renntwins von den Rennstrecken verschwunden, und alles, was damals ernsthaft um die Wurst fuhr, fuhr Commando?
Übrigens hatten auch die legendären Norton-F750-Werksrenner die Isolastik! Und die waren bekanntlich schneller, als alles bis dato dagewesene.
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Norton
- Jehooova!!!
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Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Ich würde sagen, man muß es halt mögen und wollen.
Jedenfalls ist ein Federbett mit einem potenten Motor ein tolles, schnelles Motorrad, daß einem ein sehr großes Sicherheitsgefühl vermittelt. Man hat das Gefühl, von diesem Motorrad kann man gar nicht herunterfallen. Alle, die mal mit meinem Motorrad gefahren sind, haben mir dies auch bestätigt. Selbst die Rechtsschaltung war dann kein Problem, weil das Motorrad so unkompliziert war, daß zum Denken immer noch genug Zeit blieb. Dieses Gefühl hat mir erst wieder meine Ducati Monster (nach vielen Einstellfahrten) vermittelt. Aber der Aufwand der Fahrwerksseitig hier betrieben ist (selbst in der ganz normalen Serienausführung mit dem so schlechten Sachsfederbein und der nicht einstellbaren Marzocchigabel) ist ein ganz andrer und auch andre zeitgenössische Motorräder (wie die FZ6 Fazer meiner Freundin) kommen dagegen nicht an.
Zum Thema Gewicht: Ich habe damals meinen Slimline gewogen, ohne Schwinge 14 kg. Kann das aber noch mal nachprüfen, hab noch zwei Slimlines auf dem Boden stehen.
Mein Atlas Caferacer hatte damals bei der TÜV-Abnahme auf der geeichten Waage (Manfred Woll, Landau) 178 kg mit fast vollem Tank. Normale Stahlkotflügel, Haupt- und Seitenständer, 3,5 Gal Lyta Sprint Tank.
Thema Vibrationen: Eine gut gewuchtete Kurbelwelle ist unabdingbar (meine ist auf 84 % gewuchtet, mit Carrillos), daß ist aber nur die halbe Miete. Richtiger Zündzeitpunkt, zuviel Frühzündung erzeugen noch lange kein Klingeln, aber Vibrationen. Ein fest verschraubter Motor, ordendliches Headsteady. Und was man getrost vergessen kann sind die gängigen Motorhalteplatten aus Alu. Bei heißer Witterung verspannen sie den ganzen Rahmen, Vibrationen werden immer schlimmer und die Primärkette hat keine Luft mehr.
Bei meinem Motorrad fallen keine Teile ab, einiges habe ich aber auch in Silentblocks aufgehängt. Keine eingerissenen Kotflügel, oder abgefallenen Schalldämpfer etc.
Ich hab auch noch vor einen, oder sogar zwei Federbetten aufzubauen. Einen mit einer 850er Commandoeinheit. Den zweiten mit einem 500er Inter. Was es an Zubehörteilen gibt, ist oftmals von zweifelhafter Qualität und Paßgenauigkeit. Damit fällt und steigt halt so ein Projekt. Viele Dinge wachsen halt auch erst mit der Zeit, man braucht jedenfalls einen langen Atem, Geduld, handwerkliches Geschick, eine gut ausgerüstete Werkstatt, Möglichkeiten einfach Teile selbst herzustellen. Und auch ein Federbett ist erst richtig gut, wenn alle Feinheiten stimmen.
Bei Alutanks muß man auf genügend Wandstärke achten, viele sind einfach so dünn, das geht nicht gut. Schwallbleche sollten auch drin sein.
Zu dem Thema Manx. Vor mehr als 20 Jahren hatte ich das Glück John Surtees auf einer Petty Manx in Salzburg zu sehen. Der hatte damals keinen Gegner, keinen! Auch habe ich immer wieder schnelle Federbett Nortons auf Rennen gesehen, da waren keine Commandos dabei, die dieses Tempo mitgehen konnten.
Für mich ist eine Manx der Inbegriff des Motorrads.
Bei unserem jährlichen Treffen in Zettmannsdorf habe ich oft die Ausfahrt geführt. Die letzten Kilometer hab ich halt dann auch immer am Kabel gezogen und mein gewohntes Tempo gefahren. Auch die meisten Commandos waren dann nicht mehr dabei.
Gruß. Martin.
Und ein BMW Rahmen hat mit einem Federbett nichts zu tun. Er hat zwar einen doppelten Unterzug, aber ihm fehlt die Kreuzung am Lenkkopf.
Jedenfalls ist ein Federbett mit einem potenten Motor ein tolles, schnelles Motorrad, daß einem ein sehr großes Sicherheitsgefühl vermittelt. Man hat das Gefühl, von diesem Motorrad kann man gar nicht herunterfallen. Alle, die mal mit meinem Motorrad gefahren sind, haben mir dies auch bestätigt. Selbst die Rechtsschaltung war dann kein Problem, weil das Motorrad so unkompliziert war, daß zum Denken immer noch genug Zeit blieb. Dieses Gefühl hat mir erst wieder meine Ducati Monster (nach vielen Einstellfahrten) vermittelt. Aber der Aufwand der Fahrwerksseitig hier betrieben ist (selbst in der ganz normalen Serienausführung mit dem so schlechten Sachsfederbein und der nicht einstellbaren Marzocchigabel) ist ein ganz andrer und auch andre zeitgenössische Motorräder (wie die FZ6 Fazer meiner Freundin) kommen dagegen nicht an.
Zum Thema Gewicht: Ich habe damals meinen Slimline gewogen, ohne Schwinge 14 kg. Kann das aber noch mal nachprüfen, hab noch zwei Slimlines auf dem Boden stehen.
Mein Atlas Caferacer hatte damals bei der TÜV-Abnahme auf der geeichten Waage (Manfred Woll, Landau) 178 kg mit fast vollem Tank. Normale Stahlkotflügel, Haupt- und Seitenständer, 3,5 Gal Lyta Sprint Tank.
Thema Vibrationen: Eine gut gewuchtete Kurbelwelle ist unabdingbar (meine ist auf 84 % gewuchtet, mit Carrillos), daß ist aber nur die halbe Miete. Richtiger Zündzeitpunkt, zuviel Frühzündung erzeugen noch lange kein Klingeln, aber Vibrationen. Ein fest verschraubter Motor, ordendliches Headsteady. Und was man getrost vergessen kann sind die gängigen Motorhalteplatten aus Alu. Bei heißer Witterung verspannen sie den ganzen Rahmen, Vibrationen werden immer schlimmer und die Primärkette hat keine Luft mehr.
Bei meinem Motorrad fallen keine Teile ab, einiges habe ich aber auch in Silentblocks aufgehängt. Keine eingerissenen Kotflügel, oder abgefallenen Schalldämpfer etc.
Ich hab auch noch vor einen, oder sogar zwei Federbetten aufzubauen. Einen mit einer 850er Commandoeinheit. Den zweiten mit einem 500er Inter. Was es an Zubehörteilen gibt, ist oftmals von zweifelhafter Qualität und Paßgenauigkeit. Damit fällt und steigt halt so ein Projekt. Viele Dinge wachsen halt auch erst mit der Zeit, man braucht jedenfalls einen langen Atem, Geduld, handwerkliches Geschick, eine gut ausgerüstete Werkstatt, Möglichkeiten einfach Teile selbst herzustellen. Und auch ein Federbett ist erst richtig gut, wenn alle Feinheiten stimmen.
Bei Alutanks muß man auf genügend Wandstärke achten, viele sind einfach so dünn, das geht nicht gut. Schwallbleche sollten auch drin sein.
Zu dem Thema Manx. Vor mehr als 20 Jahren hatte ich das Glück John Surtees auf einer Petty Manx in Salzburg zu sehen. Der hatte damals keinen Gegner, keinen! Auch habe ich immer wieder schnelle Federbett Nortons auf Rennen gesehen, da waren keine Commandos dabei, die dieses Tempo mitgehen konnten.
Für mich ist eine Manx der Inbegriff des Motorrads.
Bei unserem jährlichen Treffen in Zettmannsdorf habe ich oft die Ausfahrt geführt. Die letzten Kilometer hab ich halt dann auch immer am Kabel gezogen und mein gewohntes Tempo gefahren. Auch die meisten Commandos waren dann nicht mehr dabei.
Gruß. Martin.
Und ein BMW Rahmen hat mit einem Federbett nichts zu tun. Er hat zwar einen doppelten Unterzug, aber ihm fehlt die Kreuzung am Lenkkopf.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
- Martin
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Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Wir wählen unsere Motorräder doch nicht aus Vernunftgründen aus, oder?
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use
Craig Vetter
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- Tim
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Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Joh, ich bin da auch grade ein wenig irritiert. Aus Vernunftsgründen würde ich alle meine Kisten höchstens verkaufen können.Martin hat geschrieben:Wir wählen unsere Motorräder doch nicht aus Vernunftgründen aus, oder?
Elvis, wenn Du eine Zweitnorton neben die Commando stellen willst und Spaß am Schrauben hast, ist eine Commando-in-Featherbed perfekt. Straßenrahmen ergibt sich IMHO zwangsweise daraus, dass man damit weder das StVA noch des Teufels Üblen Vetter betuppen muss. Mein Fernziel sind vier Norton (plus Sekundärauxiliargeraffel halt): Slimline mit Gabelverkleidung und eher altmodisch, Wideline mit Halbschale und böse, Commando Roadster und Commando Proddieracer. Sinnvoll ist davon keine einzige. Wowereit!
Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
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Parts falling of these vehicles are of the finest Angloamerican craftsmanship!
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- elvis
- Manxman
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- Registriert: Donnerstag 30. Juni 2011, 09:55
Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Besten Dank für euren Input.
Wenn ich nun Resümiere, ist ein Federbettrahmen nicht das Maß der Dinge für solch ein Vorhaben.
Einfacher, schneller umzusetzen und letzendlich auch günstiger ist es einen Commandorahmen zu nehmen.
Gscheite Dämpfer und sehr gut abgestimmte Gabel ( doch welche nur?), sowie gscheit ausgewuchteter und gemachter Motor nebst Isolastic (und Headsteady) sind selbstverständlich.
Habe nun auch ein paar Telefonate zwecks Zulassung und TÜFF durch.
Jetzt kann ich mal die Angebote etwas aussieben, heißt alles ohne Papiere fällt links vom Tisch
Mal die Kostenseite überschlagen und dann gehts mit konkreterer Suche weiter.
Eine Halbschale oder Vollverkleidung soll dran. Nackiges habe ich genug.
Ich muss nicht das Rad neu erfinden und was nicht dagewesenes hervorbringen...dazu reichen meine Schrauberkenntnisse dann doch nicht aus (zumindest technisch)
Naja, 2 Sätze Hochschulterfelgen habe ich schon mal da.
Elvis
Wenn ich nun Resümiere, ist ein Federbettrahmen nicht das Maß der Dinge für solch ein Vorhaben.
Einfacher, schneller umzusetzen und letzendlich auch günstiger ist es einen Commandorahmen zu nehmen.
Gscheite Dämpfer und sehr gut abgestimmte Gabel ( doch welche nur?), sowie gscheit ausgewuchteter und gemachter Motor nebst Isolastic (und Headsteady) sind selbstverständlich.
Habe nun auch ein paar Telefonate zwecks Zulassung und TÜFF durch.
Jetzt kann ich mal die Angebote etwas aussieben, heißt alles ohne Papiere fällt links vom Tisch
Mal die Kostenseite überschlagen und dann gehts mit konkreterer Suche weiter.
Eine Halbschale oder Vollverkleidung soll dran. Nackiges habe ich genug.
Ich muss nicht das Rad neu erfinden und was nicht dagewesenes hervorbringen...dazu reichen meine Schrauberkenntnisse dann doch nicht aus (zumindest technisch)
Naja, 2 Sätze Hochschulterfelgen habe ich schon mal da.
Elvis
Diskutiere nicht mit Idioten, sie ziehen Dich auf ihr Niveau herunter und schlagen Dich dort mit ihrer Erfahrung !
- Tim
- Commando Resterampe
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- Registriert: Dienstag 12. Mai 2009, 20:35
- Wohnort: Das Dorf an der Düssel in der Nähe von Suppental
Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Dann bau doch einfach eine PR-Replica, Joe legt da grade einige Teile neu auf und freut sich latürnich über Abnehmer bei den homöopathischen Dosen. Wenn Dir die Sitzbank mit den Startnummerntafeln und der eckige Tank nicht gefallen, gibt's Alternativen. Ist doch eh nur Geschmacksache, also bau was Du willst, nicht was wir wollen würden.elvis hat geschrieben:Eine Halbschale oder Vollverkleidung soll dran. Nackiges habe ich genug.![]()
Okay, bis auf die JPN, die geht ja nunmal gaaar nich'.
Tim
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- elvis
- Manxman
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- Registriert: Donnerstag 30. Juni 2011, 09:55
Re: Federbettrahmen & Commando Motor
Kennste das, eine fürchterlich hässliche Sache ( Weib, Ding, sonstiges) dass einfach seltsam, eigenartig und hässlich ist.....man muss immer wieder hinsehen. Man will im Grunde nicht, aber man muss einfach.
Die JPN finde ich einfach mal anders.....so schlecht auch nicht.
Mal sehen was kommt, was wird.
Zunächst brauche ich ja mal die wichtige Hardware....
Elvis
Die JPN finde ich einfach mal anders.....so schlecht auch nicht.
Mal sehen was kommt, was wird.
Zunächst brauche ich ja mal die wichtige Hardware....
Elvis
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