Presure Relief Valve testen
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Presure Relief Valve testen
Hallo
Da dies mein erster Beitrag in diesem Forum ist, möchte ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Thomas, wohnhaft in der Schweiz.
Momentan bin ich am restaurieren einer Norton 650ss Jahrgang 1963.
Dieses Motorad hat mein Vater vor ca. 40 Jahren 10 Jahre lang gefahren.
Aus familiären Gründen (ich war unterwegs) wurde das Motorrad komplett zerlegt (natürlich ohne Fotos) und auf dem Dachboden verstaut.
Vor einem Jahr begann ich nun, zusammen mit meinem Vater das Motorrad von Grund auf zu restaurieren.
Bis jetzt konnte ich alle Unklahrheiten, natürlich auch dank diesem tollen Forum, selbst aufklähren.
Nun habe ich aber eine Frage zum Presure Relief Valve.
Ich habe das PRV gem angehängtem Foto zusammen gestellt.
Aus Sicherheit und Intresse wollte ich das PRV mit Hilfe von Gartenschlauch und Luftkompressor auf seine prinzipielle Funktion testen.
Dabei habe ich festgestellt, dass mit 0-5 Distanzscheiben (Shims) jeweils der Kolben die Bohrungen nicht freigibt, Luft tritt aber aus.
Muss der Kolben die Bohrungen komplett freigeben?
Wie viele Dizanzscheiben (Shims) sind beim 650ss üblich? ( ich habe einmal gelesen 5)
Gibt es verschieden Lange Federn für dieses PRV?
Ist dieser Test schwachsinnig und überflüssig?
Vielen Dank Eure Tips und Antworten
Gruss Thomas
Da dies mein erster Beitrag in diesem Forum ist, möchte ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Thomas, wohnhaft in der Schweiz.
Momentan bin ich am restaurieren einer Norton 650ss Jahrgang 1963.
Dieses Motorad hat mein Vater vor ca. 40 Jahren 10 Jahre lang gefahren.
Aus familiären Gründen (ich war unterwegs) wurde das Motorrad komplett zerlegt (natürlich ohne Fotos) und auf dem Dachboden verstaut.
Vor einem Jahr begann ich nun, zusammen mit meinem Vater das Motorrad von Grund auf zu restaurieren.
Bis jetzt konnte ich alle Unklahrheiten, natürlich auch dank diesem tollen Forum, selbst aufklähren.
Nun habe ich aber eine Frage zum Presure Relief Valve.
Ich habe das PRV gem angehängtem Foto zusammen gestellt.
Aus Sicherheit und Intresse wollte ich das PRV mit Hilfe von Gartenschlauch und Luftkompressor auf seine prinzipielle Funktion testen.
Dabei habe ich festgestellt, dass mit 0-5 Distanzscheiben (Shims) jeweils der Kolben die Bohrungen nicht freigibt, Luft tritt aber aus.
Muss der Kolben die Bohrungen komplett freigeben?
Wie viele Dizanzscheiben (Shims) sind beim 650ss üblich? ( ich habe einmal gelesen 5)
Gibt es verschieden Lange Federn für dieses PRV?
Ist dieser Test schwachsinnig und überflüssig?
Vielen Dank Eure Tips und Antworten
Gruss Thomas
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Re: Presure Relief Valve testen
Hallo Thomas.
Wenn ich dein Foto anschaue, dann stimmt die Reihenfolge bzw die Lage der Teile nicht.
Die Kupferscheibe gehört zwischen Kappe und Ventilkörper, klar. Der Kolben gehört mit der offenen Seite in Richtung Kappe, die Feder in die offene Seite des Kolbens, die Shims zum einstellen der Federvorspannung zwischen Feder und Kolben (offene Seite). Im Regelfall sind zwei bis drei Scheiben eingebaut.
Der Kolben hat nur eine enge Passung im Ventilkörper, keine Abdichtung. Der Öldruck wird den Kolben immer nur soweit abheben, bis der überschüssige Druck entweichen kann (in den Steuergehäusedeckel), vollkommen freigeben wird er die Bohrungen bestimmt nicht.
Wirklich einstellen kannst Du den Öldruck aber nur mit einem Manometer bei laufendem Motor im Fahrbetrieb. Bei kaltem Öl sollte das Ventil bei MAXIMAL drei Bar Druck aufmachen, die Dichtlippe des Wellendichtringes zum Wellenstumpf stülpt sich sonst durch. Anzustreben sind zwei bis zweieinhalb Bar. Bei heißem Öl und heißem Motor wird sich der Öldruck bei einem gutem Bar einpendeln. Zu einer anständigen Motorüberholung gehört auch eine Justierung der Ölüberdruckventils.
Wenn dein Motorrad ein 63er Baujahr ist, hat sie bestimmt noch die langsame Ölpumpe. Zu erkennen an der dreigängigen Antriebsschnecke der Ölpumpe. Ab ca 1966 gab es die schnelle Ölpumpe mit sechsgängiger Schnecke, die Pumpe lief damit doppelt so schnell. Weitere Änderungen waren die Spritzbohrungen in den Pleueln zur besseren Ölversorgung der Kolben (vor allem zum kühlen derselbigen), Ölversorgung des Ventiltriebes direkt vom Steuergehäusedeckel mit Öldruck von der Förderpumpe (bei deinem Motorrad noch von der Rückförderpumpe) und ab den Commandos Kipphebelwellen ohne Schmiernut (für anständigen Öldruck). So wurden die 650er und Atlas bis zur Commando betrieben und so würde ich an deiner Stelle auch den Motor umrüsten. Wichtig wären dabei noch anständige Ölabstreifringe, sonst mündet der Umbau in einen heftigen Ölverbrauch. Die wurden mit der schnellen Ölpumpe auch geändert.
Viel Erfolg.
Gruß. Martin.
In der Schweiz gibts doch viele Commandos. Kennst Du den Urs Menzi? MC Black Shadow?
Wenn ich dein Foto anschaue, dann stimmt die Reihenfolge bzw die Lage der Teile nicht.
Die Kupferscheibe gehört zwischen Kappe und Ventilkörper, klar. Der Kolben gehört mit der offenen Seite in Richtung Kappe, die Feder in die offene Seite des Kolbens, die Shims zum einstellen der Federvorspannung zwischen Feder und Kolben (offene Seite). Im Regelfall sind zwei bis drei Scheiben eingebaut.
Der Kolben hat nur eine enge Passung im Ventilkörper, keine Abdichtung. Der Öldruck wird den Kolben immer nur soweit abheben, bis der überschüssige Druck entweichen kann (in den Steuergehäusedeckel), vollkommen freigeben wird er die Bohrungen bestimmt nicht.
Wirklich einstellen kannst Du den Öldruck aber nur mit einem Manometer bei laufendem Motor im Fahrbetrieb. Bei kaltem Öl sollte das Ventil bei MAXIMAL drei Bar Druck aufmachen, die Dichtlippe des Wellendichtringes zum Wellenstumpf stülpt sich sonst durch. Anzustreben sind zwei bis zweieinhalb Bar. Bei heißem Öl und heißem Motor wird sich der Öldruck bei einem gutem Bar einpendeln. Zu einer anständigen Motorüberholung gehört auch eine Justierung der Ölüberdruckventils.
Wenn dein Motorrad ein 63er Baujahr ist, hat sie bestimmt noch die langsame Ölpumpe. Zu erkennen an der dreigängigen Antriebsschnecke der Ölpumpe. Ab ca 1966 gab es die schnelle Ölpumpe mit sechsgängiger Schnecke, die Pumpe lief damit doppelt so schnell. Weitere Änderungen waren die Spritzbohrungen in den Pleueln zur besseren Ölversorgung der Kolben (vor allem zum kühlen derselbigen), Ölversorgung des Ventiltriebes direkt vom Steuergehäusedeckel mit Öldruck von der Förderpumpe (bei deinem Motorrad noch von der Rückförderpumpe) und ab den Commandos Kipphebelwellen ohne Schmiernut (für anständigen Öldruck). So wurden die 650er und Atlas bis zur Commando betrieben und so würde ich an deiner Stelle auch den Motor umrüsten. Wichtig wären dabei noch anständige Ölabstreifringe, sonst mündet der Umbau in einen heftigen Ölverbrauch. Die wurden mit der schnellen Ölpumpe auch geändert.
Viel Erfolg.
Gruß. Martin.
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Re: Presure Relief Valve testen
Hallo Martin
Vielen Dank für deine ausführliche und detailierte Antwort. Für die weiteren Hinweise bin ich natürlich auch sehr dankbar.
Die Teile habe ich so zusammengestellt wie du beschrieben hast, ich habe aber ein falsches Foto angefühgt.
Das richtige Foto habe ich jetzt noch angefühgt.
So wie ich beurteilen kann, war bereits die 6-Start Oelpumpe montiert (Bild ist angefühgt). Ausserdem hat der Steuergehäusedeckel (Timing Cover) einen Anschluss für die Schmierung des Zylinderkopfes (Bild ist angefühgt), ob dieser verwendet wurde kann ich nicht sagen.
ich nehme an, dass die Schmierung des Zylinderkopfes besser direkt vom Timing Cover erfolgt.
Gemäss meinem Vater hat er mit diesem Motorrad 130'000km gemacht (Das ganze Jahr damit zur Arbeit gefahren). Dadurch hat der Kolben ein Übermass, es wurde ein moderner Kolben verbaut (Bild ist angefühgt). Für diesen Kolben habe ich Kolbenringe bei Norvil gekauft )Bild ist angefühgt.
Den Urs Menzi, MC Black Shadow kenne ich leider nicht. Ich bin wie gesagt erst seit einem Jahr in der Szene unterwegts und kenne noch nicht viele Leute.
Mit dem Oltimervirus bin ich durch einen Bekannten infiziert worden, dieser ist im Club Retro Moto Passion Genolier.
http://www.retromoto.ch/
Er hat mich ein Wochenende nach Dijon zur Moto Coupe Legende mitgenommen, von da an war ich infisziert.
In diesem Club sind auch einige Engläner vertreten.
Norton Commando, Sunbeam Seitenwagen, Panther Seitenwagen, Norton ES2, AJS ???, die Fotos sind unter Collections auf der Homepage zu sehen.
Gruss
Thomas
Vielen Dank für deine ausführliche und detailierte Antwort. Für die weiteren Hinweise bin ich natürlich auch sehr dankbar.
Die Teile habe ich so zusammengestellt wie du beschrieben hast, ich habe aber ein falsches Foto angefühgt.
Das richtige Foto habe ich jetzt noch angefühgt.
So wie ich beurteilen kann, war bereits die 6-Start Oelpumpe montiert (Bild ist angefühgt). Ausserdem hat der Steuergehäusedeckel (Timing Cover) einen Anschluss für die Schmierung des Zylinderkopfes (Bild ist angefühgt), ob dieser verwendet wurde kann ich nicht sagen.
ich nehme an, dass die Schmierung des Zylinderkopfes besser direkt vom Timing Cover erfolgt.
Gemäss meinem Vater hat er mit diesem Motorrad 130'000km gemacht (Das ganze Jahr damit zur Arbeit gefahren). Dadurch hat der Kolben ein Übermass, es wurde ein moderner Kolben verbaut (Bild ist angefühgt). Für diesen Kolben habe ich Kolbenringe bei Norvil gekauft )Bild ist angefühgt.
Den Urs Menzi, MC Black Shadow kenne ich leider nicht. Ich bin wie gesagt erst seit einem Jahr in der Szene unterwegts und kenne noch nicht viele Leute.
Mit dem Oltimervirus bin ich durch einen Bekannten infiziert worden, dieser ist im Club Retro Moto Passion Genolier.
http://www.retromoto.ch/
Er hat mich ein Wochenende nach Dijon zur Moto Coupe Legende mitgenommen, von da an war ich infisziert.
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Gruss
Thomas
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Re: Presure Relief Valve testen
Hallo Thomas.
Schreibe nun zum zweiten Male, weil heute morgen alles geschriebene in den Weiten des Internets untergegangen ist. Scheinbar gibt es immer noch Serverprobleme.
Das Ölüberdruckventil ist so richtig.
130000km sind ein Wort! Womit man mal wieder sieht, so schlecht konnten diese Motorräder gar nicht gewesen sein.
Für mich sehen die Kolben wie Serienkolben der 650er aus. An der Unterkante des Ölabstreifringes ist ein Absatz mit einer Kante angedreht, daraus würde ich eine Fase machen. Dadurch baut sich ein besserer Schmierkeil auf. Auf der Drehbank ein Stück Material aufspannen, einen Bund andrehen, der wiederum in den Bund unten in der Kolbeninnenseite paßt. Kolben vorsichtig mit dem Reitstock dagegen drücken (so wurde der Kolben mal fertig bearbeitet) und die Fase andrehen. Ist nicht schwer.
Die Kolbenringe sehen gut aus, gefallen mir besser als die dreiteiligen. Auf Stoßspiel achten.
Es wurde jedenfalls schon mal die schnelle Ölpumpe verbaut. Die Ölkanäle im Gehäuse wurden aber offensichtlich nicht aufgebohrt. Dazu braucht man aber ein Gehäuse als Muster. Erkennbar mit einer doppelten Bohrung für die entsprechende doppelte Bohrung in der Ölpumpe. Schwierig.
Die Ölsteigleitung zum Kopf wird mit einer Hohlschraube am Steuergehäusedeckel angeschraubt. Ist die Bohrung neben dem Ölüberdruckventil. Welche Kipphebelwellen sind im Kopf, da gehören jedenfalls dann die von der Commando rein, ohne Schmiernuten.
Sind die Spritzbohrungen in den Pleueln schon drin. Baust Du die alten Pleuel wieder ein? 50 Jahre alt? Würde ich mir überlegen. 650er Gehäuse und vor allem gute Zylinder sind rar. Ich würde da kein Risiko eingehen.
Gruß. Martin.
Schreibe nun zum zweiten Male, weil heute morgen alles geschriebene in den Weiten des Internets untergegangen ist. Scheinbar gibt es immer noch Serverprobleme.
Das Ölüberdruckventil ist so richtig.
130000km sind ein Wort! Womit man mal wieder sieht, so schlecht konnten diese Motorräder gar nicht gewesen sein.
Für mich sehen die Kolben wie Serienkolben der 650er aus. An der Unterkante des Ölabstreifringes ist ein Absatz mit einer Kante angedreht, daraus würde ich eine Fase machen. Dadurch baut sich ein besserer Schmierkeil auf. Auf der Drehbank ein Stück Material aufspannen, einen Bund andrehen, der wiederum in den Bund unten in der Kolbeninnenseite paßt. Kolben vorsichtig mit dem Reitstock dagegen drücken (so wurde der Kolben mal fertig bearbeitet) und die Fase andrehen. Ist nicht schwer.
Die Kolbenringe sehen gut aus, gefallen mir besser als die dreiteiligen. Auf Stoßspiel achten.
Es wurde jedenfalls schon mal die schnelle Ölpumpe verbaut. Die Ölkanäle im Gehäuse wurden aber offensichtlich nicht aufgebohrt. Dazu braucht man aber ein Gehäuse als Muster. Erkennbar mit einer doppelten Bohrung für die entsprechende doppelte Bohrung in der Ölpumpe. Schwierig.
Die Ölsteigleitung zum Kopf wird mit einer Hohlschraube am Steuergehäusedeckel angeschraubt. Ist die Bohrung neben dem Ölüberdruckventil. Welche Kipphebelwellen sind im Kopf, da gehören jedenfalls dann die von der Commando rein, ohne Schmiernuten.
Sind die Spritzbohrungen in den Pleueln schon drin. Baust Du die alten Pleuel wieder ein? 50 Jahre alt? Würde ich mir überlegen. 650er Gehäuse und vor allem gute Zylinder sind rar. Ich würde da kein Risiko eingehen.
Gruß. Martin.
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Re: Presure Relief Valve testen
Nö. Esgibt keine. Manchmal ist es auch der "User", der Fehler macht...Norton hat geschrieben:Hallo Thomas.
Schreibe nun zum zweiten Male, weil heute morgen alles geschriebene in den Weiten des Internets untergegangen ist. Scheinbar gibt es immer noch Serverprobleme.
Gruß. Martin.
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Re: Presure Relief Valve testen
Bin mir sicher, nichts falsch gemacht zu haben, auch keine Zeitüberschreitung, rumgetrödelt oder so. Der hab mich beim speichern einfach raus geschmissen und als ich wieder auf die Seite geklickt habe, wollte mich die Telekom wieder auf ihrer Sucherseite verchecken, auf der es aber keinen CBBC gibt. Auf diese komische Seite von der Telekom komme ich beim anklicken der CBBC Seite immer wieder mal, vor allem vormittags.
Gruß. Martin.
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Re: Presure Relief Valve testen
Ich zweifle gar nicht daran. Ich denke aber trotzdem, dass der Fehler eher bei der Telekom liegt...?
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Re: Presure Relief Valve testen
...hatte Dr. Wu unlängst nicht auch über verschwundene Entwürfe geklagt? Sogar am selben Tage?!
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Re: Presure Relief Valve testen
Produktpirateriejan hat geschrieben:...hatte Dr. Wu unlängst nicht auch über verschwundene Entwürfe geklagt? Sogar am selben Tage?!
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Re: Presure Relief Valve testen
Hallo Martin
Vielen Dank für deine Ausführungen, für diese Antworten bin ich sehr dankbar.
Die Kipphebelwellen sind noch die gerillten.
Die Pleuel haben keine Spritzbohrungen.
Da das Motorrad komplett auseinandergenommen war, kann ich nicht mehr rekonstruieren ob die Oelversorgung vdes Zylinderkopfes direkt vom Steuergehäuse oder Öltank-Rückfluss erfolgte.
Verstehe ich es richtig, dass wenn die ÖLversorgung des Zylinderkopfes direkt vom Steuergehäuse erfolgen soll, ich zusätzliche Bohrungen im Steuerdeckel anfertign muss und ich zusätzlich glatte Kipphebelwellen der Commandos einsetzen muss.
Ist es ein zu grosses Risiko wenn ich die bestehenden gerillten Kipphebelwellen weiter einsetze?
Von wo muss die Ölversorgung des Zylinderkopfes bei gerillten Kipphebelwellen erfolgen?( direkt vom Steuergehäuse oder Abzweigung vom Öltank Rückfluss)
Ich überlege mir natürlich ernsthaft neue Pleuel zu kaufen, sind die Pleuel von Norvil gut?
Gibt es bessere Alterntiven oder Bezugsquellen für meine Pleuel?
Gruss Thomas
Vielen Dank für deine Ausführungen, für diese Antworten bin ich sehr dankbar.
Die Kipphebelwellen sind noch die gerillten.
Die Pleuel haben keine Spritzbohrungen.
Da das Motorrad komplett auseinandergenommen war, kann ich nicht mehr rekonstruieren ob die Oelversorgung vdes Zylinderkopfes direkt vom Steuergehäuse oder Öltank-Rückfluss erfolgte.
Verstehe ich es richtig, dass wenn die ÖLversorgung des Zylinderkopfes direkt vom Steuergehäuse erfolgen soll, ich zusätzliche Bohrungen im Steuerdeckel anfertign muss und ich zusätzlich glatte Kipphebelwellen der Commandos einsetzen muss.
Ist es ein zu grosses Risiko wenn ich die bestehenden gerillten Kipphebelwellen weiter einsetze?
Von wo muss die Ölversorgung des Zylinderkopfes bei gerillten Kipphebelwellen erfolgen?( direkt vom Steuergehäuse oder Abzweigung vom Öltank Rückfluss)
Ich überlege mir natürlich ernsthaft neue Pleuel zu kaufen, sind die Pleuel von Norvil gut?
Gibt es bessere Alterntiven oder Bezugsquellen für meine Pleuel?
Gruss Thomas
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- Tim
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Re: Presure Relief Valve testen
Nimm einfach die Okinaalen Andover-Teile, dann ist der Händler, der sie Dir vertickt relativ egal. Ich würde nicht bei Norvil kaufen, aber da gibt es auch andere Meinungen.650ss hat geschrieben:Gibt es bessere Alterntiven oder Bezugsquellen für meine Pleuel?
Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
1968 Lotus Elan+2-1997 Lotus Elise S160-1999 Lotus Elise
Parts falling of these vehicles are of the finest Angloamerican craftsmanship!
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Re: Presure Relief Valve testen
650ss hat geschrieben:Hallo Martin
Vielen Dank für deine Ausführungen, für diese Antworten bin ich sehr dankbar.
Die Kipphebelwellen sind noch die gerillten.
Die Pleuel haben keine Spritzbohrungen.
Da das Motorrad komplett auseinandergenommen war, kann ich nicht mehr rekonstruieren ob die Oelversorgung vdes Zylinderkopfes direkt vom Steuergehäuse oder Öltank-Rückfluss erfolgte.
Verstehe ich es richtig, dass wenn die ÖLversorgung des Zylinderkopfes direkt vom Steuergehäuse erfolgen soll, ich zusätzliche Bohrungen im Steuerdeckel anfertign muss und ich zusätzlich glatte Kipphebelwellen der Commandos einsetzen muss.
Ist es ein zu grosses Risiko wenn ich die bestehenden gerillten Kipphebelwellen weiter einsetze?
Von wo muss die Ölversorgung des Zylinderkopfes bei gerillten Kipphebelwellen erfolgen?( direkt vom Steuergehäuse oder Abzweigung vom Öltank Rückfluss)
Ich überlege mir natürlich ernsthaft neue Pleuel zu kaufen, sind die Pleuel von Norvil gut?
Gibt es bessere Alterntiven oder Bezugsquellen für meine Pleuel?
Gruss Thomas
Hallo Thomas.
Die Ölversorgung des Kopfes erfolgt über eine Steigleitung von der vorhandenen Bohrung (für die Hohlschraube, neben der großen Bohrung für das Überdruckventil) im Steuergehäusedeckel. Du mußt keine weitere Bohrung mehr einbringen.
Bei den gerillten Kipphebelwellen erfolgt die Ölversorgung von der Rückflußleitung. Im Öltank ist eine Verengung, damit sich in der Rückflußleitung auch ein Öldruck aufbaut (damit auch etwas in den Kopf reingeht). Dieses Öl ist aber schon heiß (und wird noch heißer), ich finde diese Lösung nicht so prickelnd. Außerdem hat die Rückförderpumpe die Aufgabe, das Öl wieder in den Tank zurückzufördern, ein Teil wird dann wieder als Schmieröl in den Motor zurück gefördert, ein kleiner Ölkreislauf also. Für mich wiedersinnig. Die Verengung in der Rückflußleitung sollte bei "Frischölversorgung" direkt von der Ölpumpe entfernt werden.
Die glatten Kipphebelwellen der Commando lassen weniger Öldurchfluß im Kopf zu, sodaß mehr Öldruck (und damit Ölmenge) für den Kurbeltrieb zu Verfügung steht. Die Spritzbohrungen in den Pleueln versorgen vor allem die Kolben von unten mit frischem, kühlem Öl. Dabei geht es weniger ums "schmieren", als wirklich um das kühlen der Kolben, Ölkühlung. Die Motoren laufen so thermisch gesünder, engeres Laufspiel der Kolben ist möglich, die Gefahr von Klemmern minimiert. Kurbelwellenhauptlager und der Nockentrieb profitieren ebenfalls von dem zusätzlich Spritzöl.
Neue Pleuel würde ich jedenfalls als nachgefertigte Orginalersatzteile kaufen, auch kein New Old Stock.
In der Kurbelwelle ist eine Sludgetrab, ein Hohlraum in dem die Kurbelwelle Partikel aus dem Öl auszentrifugiert. Ist die Kurbelwelle zerlegt, die Sludgetrab gereinigt worden? Wichtig! Die Ablagerungen (auch wenn mit Ölfilter gefahren worden ist) lösen sich dann oft (modernes Öl, lange Standzeit), Pleuellagerschäden verbunden mit eingelaufenen Hubzapfen sind dann die Folge. Die Hubzapfen sind orginal nicht hart, solange saubere Lagerschalen darauf laufen, ist das auch vollkommen unerheblich. Sind aber mal Partikel im Lagermetall der Schalen, geht es dahin.
Und wenn Du das Motorrad fertig hast, laß Dir nicht einreden, Du müßtest das alles nun mit unlegiertem Einbereichsöl fahren, weil es ein altes Motorrad ist.
Bei der Gelegenheit kannst Du auch gleich auch Superblend Hauptlager umrüsten. So aufgebaut hält das Ganze dann wirklich.
Nockenwelle? Kann man auch überschleifen lassen, Anbieter in der Schweiz weiß ich jetzt keinen, in Deutschland macht sowas Campro. Google. Ich würde aber auch nur eine Nocke ohne Ausbrüche, mit wenig Verschleiß überschleifen lassen, Stößel kann man auch überschleifen. Nur eben nicht so viel, wegen der Kipphebelgeometrie.
Viel Erfolg.
Gruß. Martin.
Jung sein ist keine Frage des Alters.
- 650ss
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Re: Presure Relief Valve testen
Hallo
Die Sludgetrab habe ich gereinigt. Superblend-Lager habe ich auch verbaut.
Kann ich ohne etwas zu modifizieren (keine neuen Bohrungen anbringen) mit meinen Teilen Steuerdeckel wie oben abgebildet und meinen gerilten Kipphebelachsen die Ölversorgung des Zylinderkopfes direkt mit einer Steigleitung von der Bohrung des Steuergeäusedeckels machen?
Diese Frage ist für mich wichtig für das weitere Vorgehen bei der Ratauration.
Ob ich noch die ersten Pleuel besitze weiss ich nicht, der Kurbelwellenzapfen (unteres Pleuellager) hat jedenfalls schon das erste Übermass (Untermass).
Neue Pleuel montieren ist sicher sinnvoll, mich sch.. es aber ein bischen an, da ich das Kurbelwellengehäuse shon zusammengebaut habe.
Ich habe extra noch ein Bilder vom Mottorrad auf dem Dachboden angefügt, um zu erkennen mit was ich bei der Restaurierung angefangen habe.
Ich weiss, ich könnte meinen Vater "erwürgen" das Motorrad so verstaut zu haben, aber immerhin habe ich jetzt ein Motorrad zum Restaurieren.
Auf den Fotos ist glaube auch ersichtlich, dass die sanfte Erhaltung der Parina nicht möglich war.
Gruss Thomas
Die Sludgetrab habe ich gereinigt. Superblend-Lager habe ich auch verbaut.
Kann ich ohne etwas zu modifizieren (keine neuen Bohrungen anbringen) mit meinen Teilen Steuerdeckel wie oben abgebildet und meinen gerilten Kipphebelachsen die Ölversorgung des Zylinderkopfes direkt mit einer Steigleitung von der Bohrung des Steuergeäusedeckels machen?
Diese Frage ist für mich wichtig für das weitere Vorgehen bei der Ratauration.
Ob ich noch die ersten Pleuel besitze weiss ich nicht, der Kurbelwellenzapfen (unteres Pleuellager) hat jedenfalls schon das erste Übermass (Untermass).
Neue Pleuel montieren ist sicher sinnvoll, mich sch.. es aber ein bischen an, da ich das Kurbelwellengehäuse shon zusammengebaut habe.
Ich habe extra noch ein Bilder vom Mottorrad auf dem Dachboden angefügt, um zu erkennen mit was ich bei der Restaurierung angefangen habe.
Ich weiss, ich könnte meinen Vater "erwürgen" das Motorrad so verstaut zu haben, aber immerhin habe ich jetzt ein Motorrad zum Restaurieren.
Auf den Fotos ist glaube auch ersichtlich, dass die sanfte Erhaltung der Parina nicht möglich war.
Gruss Thomas
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Re: Presure Relief Valve testen
Hallo Martin,Martin hat geschrieben:Ich zweifle gar nicht daran. Ich denke aber trotzdem, dass der Fehler eher bei der Telekom liegt...?
ich habe keine Lösung für das Problem von Norton Martin aber ich bewundere Deine Fähigkeiten zur Ferndiagnose.
Als Mitarbeiter der T-Systems (Tochterunternehmen der Telekom) muss ich bei diesem Punkt aber mal intervenieren.
Denke es ist relativ einfach den Fehler auf die Telekom zu schieben aber richtig bzw. objektiv ist das nicht. Leider habe ich jeden Tag in meine Job mit solchen Verbindungsproblemen zu tun und die Ursachen sind vielfältig. Denn eine Datenverbindung ist eine recht komplexe und ich gebe zu teilweise auch fragile Angelegenheit. Der User, Browser, Betriebssysteme wie Windows, Linux, der Local loop, CE- Router, PE-Router, Switche, Core-Switche, Protokolle, Routingtables, Internet-Provider, Hostingprovider der Website, Software der Website usw. usw. all das sind Elemente die an der „popligen“ Internetverbindung von Norton Martin beteiligt sind. Und ich gehe mal stark davon aus, dass die nicht alle in der Hoheit der Telekom sind.
Solange nicht mittels konkreter Diagnose des Problems
Btw. Du müsstest doch eigentlich sensibilisiert sein zu dem Thema bashing. Du engagierst Dich ja auch teilweise zu Recht bei Joe Seifert gegen pauschales CBBC oder Norton bashing.
http://www.cbbc.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=4083
Thx.
André
- Das Beste was dir morgens passieren kann. Du wachst auf und bist gesund. Mach was aus dem Rest! -
- Tim
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- Registriert: Dienstag 12. Mai 2009, 20:35
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Re: Presure Relief Valve testen
Ich wette auf einen Layer-8-Fehler, auch bekannt als PEBKAC oder One-D-Ten-T-Error.Mineiro hat geschrieben:Solange nicht mittels konkreter Diagnose des Problemsder Fehler gefunden wurde ist alles andere nur Spekulation.
Och, nur nicht so bescheiden - als ob ihr da Hilfe nötig hättet.Deshalb habe ich die Bitte an Dich das Telekom Bashing zu vermeiden. Der ramponierte Ruf des Unternehmens kommt teilweise auch von solchen Statements.
Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
1968 Lotus Elan+2-1997 Lotus Elise S160-1999 Lotus Elise
Parts falling of these vehicles are of the finest Angloamerican craftsmanship!
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