Sooooo.... Jetzt gibt es ein Update zu dem Moder.
Ich hab' am Dienstag die Sachen von Rainer abgeholt und bin dabei, das ganze Zeuch für den Zusammenbau vorzubereiten.
Der umgeschweißte Steuerdeckel aka inner timing cover Deckel ist jetzt kein absolutes Wunderwerk der Schweißtechnik, aber man sieht es eh nicht, wenn der äußere Deckel drauf ist.
Leider hab' ich kein inner timing cover-Bild des SRM-Moders gemacht, aber aus der Erinnerung raus ist das Schweißen von der Qualität her pari gewesen.
Und hier pics vom inner timing cover:
Innen hat der Rainer den Simmerring mit dem Seegerring gesichert, das ist mir auch ganz sympathisch. Ich weiß wieder nicht mehr genau, ob SRM auch so gemacht hatte, ich denke aber eher nicht.
Auf Rainers Rat hin, habe ich den inner timing cover noch mit Druckluft und Lecksuchspray behandelt, um ggf. Poren/Fehlstellen zu finden. Da war aber nichts zu sehen, die Schweißerei scheint also dicht zu sein.
Es scheint auch eine Evolution gegeben zu haben, wie der Rainer das macht. Ich hab' ja noch den Moder vom Bastard, der ebenfalls ein Traupel-Umbau ist.
Bei dem aktuellen Vorgehen ist der Umbau auf end feed von außen nicht zu sehen.
Im direkten Vergleich war das vor 35 Jahren oder noch länger mehr eine bastelige Lösung, als der Rainer heute abliefert.
Hier mal ein pic vom Bastard vom umgeschweißten inner timing cover. Damals hatte er noch ein Röhrchen draufgebraten, dadurch fehlt dann die dritte Schraube am outer timing cover.
Hier noch ein Highlight in Sachen Schweißerei. Das war die A65 mit dem belt, die ich mal auf der Bühne hatte. Da sah das wie nachfolgend bebildert aus, und der Hocker war eine ziemliche Ölsardine. Wundert auch nur minder. Dem pic nach hatten die zuerst versucht, die Ölzuführung in die Kurbelwelle à la Traupel und SRM zu machen, das dann aber aufgegeben, um das mit einer außenliegenden Ölleitung zu realisieren.
Die Ausführungsqualität läuft da wohl am ehesten unter Gemetzel.
Also insofern bin ich soweit zufrieden.
Apropos Evolution im Hause Motortechnik Traupel.
Auch die axiale Fixierung des NUP-Lagers im Gehäuse ist heute mit einem Seegerring gelöst.
Beim Bastard war das noch eine eher krude Lösung aus verzinktem Stahlblech und mit Körnerschlägen gesicherten Senkkopfschrauben, wie nachfolgend zu sehen ist.
Die Kurbelwelle ist auf die Thunder Engineering-Pleuels gewuchtet und (schwarz-) nitriert. Das Schwarznitrieren kannte ich bei Kurbelwellen vorher nicht, alle andere nitrierten Wellen, die ich in der Mache hatte, waren immer 'normal' gasnitriert.
Nun ja, schauen wir mal, wie das weiter geht die Tage.
Bei Interesse gibbet einen Fortschrittsbericht mit mehr Bilders.
Schöne Grüße
Ph.