T140V: Knacken in der Gabel

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Goldstar
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Goldstar »

Simon hat geschrieben:So, hier nun des Rätsels Lösung:
Auf des Besagten Tipp hin das Vorderrad gegen eine Wand zu stellen und die Gabel dann, ohne die Bremse zu ziehen, eintauchen zu lassen (um eine Verwinden der Vorderradachse durch gerissene Achshalteplatten auszuschließen...) tat ich selbiges mit dem Ergebnis, dass das Knacken nicht mehr zu hören/ spüren war. nach einer Weile des Suchens fand ich die Ursache des Knackens: Wenn die Bremse gezogen ist werden folglich die beiden Bremsbeläge an die Scheibe gedrückt und bewegen sich nicht auf der Bremsscheibe. Komischerweise bewegen sie sich aber im Bremssattel, d.h. dass sie scheinbar aufgrund zu hoher Fertigungstoleranz viel seitliches Spiel in selbigem haben. Ratet mal woher die Bremsbeläge kommen?! Von daher wo ich auch krumm gebohrte Zylinderkopfmuttern, eine OT-Einstellhilfe (diese lange Schraube die durch das Motorgehäuse in das Loch in der Kurbelwelle greift) mit falschen Gewinde, ein Kupplungsseil das nach einem viertel Jahr reist, einen Kupplungsgriff, der nach wenigen Tagen abbricht, zu kurze Gaszüge, etc., p.p. habe.
Als haben ich (und er :evil: ) nochmal Glück gehabt. Werde mir bei einem anderen Ersatzeilhändler EBC-Bremsbeläge ordern und dann hofffentlich Ruhe und eine bessere Bremswirkung haben.


Hi Simon,
dann hast du ja das kleinere Übel gezogen.
Aber mal ehrlich, wer den Leuten soviel Mist verkauft sollte hier wirklich namentlich genannt werden, als Warnung damit nicht noch andere den Mist angedreht bekommen.
Grüße an alle und Danke für eure Hilfe und Unterstützung
Simon
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Simon
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Simon »

Goldstar hat geschrieben: Aber mal ehrlich, wer den Leuten soviel Mist verkauft sollte hier wirklich namentlich genannt werden, als Warnung damit nicht noch andere den Mist angedreht bekommen.
Ja, ich denke eigentlich auch so, tu mir aber schwer jemanden "öffentlich" zu outen. Ich glaube eigentlich nicht, dass er das absichtlich tut, aber es gibt natürlich schon einen Zusammenhang zwischen günstigem Preis und Qualität. Wobei das alles Mischkalkulation ist, manche Sachen sind alles andere als günstig. Mit der vorderen Bremsscheibe liegt er momentan glatt 30€ über Vergleichsangeboten vom SD bzw. GLM. Man weiß ja nie ob man einfach nur Pech gehabt hat oder nicht. Auf der anderen Seite kann man so oft eigentlich kein Pech haben. Nicht einmal ich :wink:
Was Werkstattarbeit angeht: Nie wieder !!! Wenn ich es selbst vermassle dann weis ich wenigstens warum.
Aber: Wer wissen will um welche Firma es sich handelt kann ja einfach eine PM schreiben, dann warne ich euch.
Grüße
Simon
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Öko
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Öko »

Klappernde Klötze bekommt man relativ leicht diagnostiziert...Kopfsteinpflasterstraße...Bremse leicht anziehen ist das Geklapper weg.

Wenn hier Negativwerbung in der Öffentlichkeit betrieben wird..kannd er Forumsbetreiber unter anderem auf Schadensersatz verklagt werden, wenn dieser nicht seinen Pflichten nachkommt und dieses Veröffentlichung bzw. Verbreitung verhindert.

Das können mal schnell paar Tausend Euro zusammen kommen.
30 Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 7.-9. August 2026 30 jähriges Bestehen :laola:
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Wuselwahnwitz
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Wuselwahnwitz »

Öko hat geschrieben:Wenn hier Negativwerbung in der Öffentlichkeit betrieben wird..kannd er Forumsbetreiber unter anderem auf Schadensersatz verklagt werden, wenn dieser nicht seinen Pflichten nachkommt und dieses Veröffentlichung bzw. Verbreitung verhindert.

Das können mal schnell paar Tausend Euro zusammen kommen.
Der Mann hat's erkannt!
Und außerdem kann man auch seine eigenen Erfahrungen machen :wink: , so einen Stuss hatt ich jedenfalls noch nie mit einem Liferanten oder Dienstleister (kann ja noch kommen), dafür genug Stuss mit anderen.......

So ist das Leben....

Schüss
Wusel
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

BOB- Best of british 2026
Am 03.10. auf/an der Radrennbahn Bielefeld


http://www.Wuselwahnwitz.com und: BOB-bestofbritish.de
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jan
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von jan »

Öko hat geschrieben:Wenn hier Negativwerbung in der Öffentlichkeit betrieben wird..kannd er Forumsbetreiber unter anderem auf Schadensersatz verklagt werden, wenn dieser nicht seinen Pflichten nachkommt und dieses Veröffentlichung bzw. Verbreitung verhindert.

Das können mal schnell paar Tausend Euro zusammen kommen.
So schnell schießen die Preußen nicht.

1.: Wer Schadenersatz will, muss nicht nur den Eintritt des Schadens nachweisen - was schon schwer genug fallen dürfte; wie will derjenige denn konkret beziffern, welche Einbußen bzw. welchen Imageschaden er erlitten hat? -, sondern darüberhinaus auch die Ursächlichkeit eines bestimmten Verhaltens für den Schadeneintritt.

2.: Wenn Simon objektiv und belegbar schildert, dass er für sein Geld keine adäquate Gegenleistung bekommen hat, also bspw. die Ersatzteile überteuert waren oder die Arbeits-/Handwerksleistungen der Werkstatt regulär abgerechnet, aber mangelhaft ausgeführt wurden, dann setzt das weder Simon noch den Forumsbetreiber dem Vorwurf aus, den fraglichen Betrieb in ungerechtfertigter Weise bzw. geschäftsschädigend zu diskreditieren.

Aaaaber: Ich gebe Euch natürlich recht, dass man zumindest insofern auf "Nummer sicher" gehen sollte, sich nicht auch nur ansatzweise der Verletzung anderer Rechte (z.B. allgemeiner Persönlichkeitsrechte) schuldig zu machen. Hier im Forum jemanden öffentlich an den Pranger zu stellen - und wenn er´s drei Mal redlich verdient hätte - kann natürlich trotz der oben unter 1. und 2. genannten Aspekte unerfreuliche (außer-)gerichtliche Diskussionen mit üblen Rechtsverdrehern :pfeiffen: nach sich ziehen... Von daher ist das von Simon vorgeschlagene Verfahren (Info auf Anfrage per PN) zu bevorzugen.

Und, Simon: Deine Erkenntnis (und Dein Ehrgeiz), nach Möglichkeit um jede Werkstatt einen Bogen zu machen und alle anfallenden Reparatur-, Wartungs- und Restaurierungsarbeiten in Eigenarbeit zu erledigen, so lange es irgend geht, hat schon so manchen brauchbaren Hobbyschrauber hervorgebracht... Also: nur zu!!

Cheers, Jan
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Simon
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Simon »

Hi Jan,
habs erst heut´gelesen. Da spricht wohl der Fachmann :wink: .
Die Woche werde ich den "Fachmann" mit Punkt 2. konfrontieren und sehen was er meint. Das Ergebnis werde ich jedenfalls hier kund tun (natürlich ohne Nennung von Namen).
Gruß, Simon
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Goldstar
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Goldstar »

Simon hat geschrieben:Hi Jan,
habs erst heut´gelesen. Da spricht wohl der Fachmann :wink: .
Die Woche werde ich den "Fachmann" mit Punkt 2. konfrontieren und sehen was er meint. Das Ergebnis werde ich jedenfalls hier kund tun (natürlich ohne Nennung von Namen).
Gruß, Simon

Ja, der Advokaten-Jan :mrgreen:
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Volker Koch
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Volker Koch »

Habe gerade mit Besagtem telefoniert. Er meint es könnten die O-Ringe in den Tauchrohren sein (die er allerdings erst vor 2 Jahren gewechselt hat :evil: ) Ansonsten könnte es aber auch noch Korrosion vom langen Stehen sein (Info: Sie stand nur über Winter in der trockenen Garage) oder die Halteplatten der Vorderachse... #-o
Werde mich jetzt nochmal in die Garage begeben und nachsehen. Sollte ich näheres Erfahren werde ich es hier für die "Nachwelt" dokumentieren.


Simon ... so einen Unsinn würde ich jetzt am liebsten sagen "habe ich ja noch nie gehört"?!?!!! ... aber selbst Leute/Händler/Werkstätten mit gewaltigen Anzeigen und mächtigem Selbstbewußtsein haben mir in meinem Mopedfahrerleben auch schon solchen Blödsinn erzählt ... mit einer Selbstgefälligkeit, dass man ihnen dafür eigentlich hätte ´nen Satz neuer Schneidezähne spendieren sollen ... ich kann mich da noch an ein so´nen Vogel entsinnen, der selbst zu blöd war ´ne 650er Welle von´ner 750er Welle zu unterscheiden ... und selbst heute immernoch den megadicken Max markiert ... letztens hab ich von dem Knaben mal wieder ´nen umfangreiches Werbe-Pamphlet aus den frühen 80ern in die Finger gekriegt, in dem er der ganzen Welt klarmachen wollte, dass alle, die jemals bei Triumph gearbeitet haben zum Stuhlgang zu blöd waren und man seine Karre erst von ihm verpfuschen lassen muss, damit man damit überhaupt erst zum Brötchen holen fahren kann ... was er verschwiegen hatte, war, dass man danach auch nicht mehr viel weiter kam ...
Was für O-Ringe sollen denn in den Tauchrohren sitzen??? Ich kann mich da jetzt spontan an keinen erinnern ... und ... was sind denn Halteplatten für die Vorderachse??? ... Noch nie gehört ... ?
Ich hab mir meine Kiste seinerzeits mal als Transportmittel gekauft und die Arme 20 Jahre lang bei minimalster Mindestwartung, Sonne, Regen, Schnee und Eis durch die Gegend gescheucht ... und draußen stehen gehabt und da gab´s keine Korrosion in der Gabel ... auch wenn das Gabelöl schon aussah wie Milchkaffee ... was für ein Unsinn ...
Letztenendes haben mich solche Erfahrungen damals auch dazu gebracht, irgendwann selbst mit dem Schrauben anzufangen. Die Kohle, die einem so´n Fredie aus der Tasche zieht, die kann man selbst garnicht kaputt basteln, wenn man auch nur ein bißchen Plan vom Schrauben hat.
Davon abgesehen .... wenn Deine Bremsklötze nicht mehr klappern, dann werden Deine Bremsen nicht mehr funktionieren. Die Bremsklötze müssen sich frei bewegen können, um kurzzeitig angepresst werden zu können und danach wieder zu lösen. Wenn sie nicht klapprig sind, dann verkanten sie ruckzuck und Deine Bremsen gönnen Dir ´n Ausflug auf´n Acker, wenn´s bei Euch welchen gibt.
Das Verwinden kommt von der einzelnen Scheibenbremse ... dagegen gibts entweder ein zweites Tauchrohr mit Bremssattelaufnahme bzw. ´ne zweite Scheibe und/oder ´nen Gabelstabilisator ... oder ´n fettes Stück Ermeto-Rohr, aus dem Du Dir ´n neuen Schutzblechhaltebügel biegst, der dann gleichzeitig als Stabi dient und nicht eingetragen werden muss ... wenn Dir die Gabel zu weich vorkommt, dann wechsel doch einfach erstmal das Gabelöl und füll in beide Holme definitiv die gleiche Menge Öl. Von Hause aus gehört ATF-Hydrauliköl in die Gabel, serienmäßig waren´s glaub´ich 190ml, wenn Du 200ml reinkippst dann funktioniert die Gabel immernoch - nur etwas härter gedämpft ..
Habt Ihr bei Dir in der Gegend denn keinen Stammtisch? Eigentlich müßtet Ihr im Großraum Speyer doch reichlich Britbiker haben?!? Das ist doch Rheinland Pfalz oder nicht? Da solltet Ihr Euch doch gegenseitig unterstützen?
Hm ... na, laß Dich auf jeden Fall nicht unterkriegen ...
Tschüss erstmal,
Yours
Volker
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Simon
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Simon »

Hallo Volker,
danke für deine Ausführungen. Leider gibt es bei uns in der Ecke, soweit ich zumindest weis, keinen Britbiker Stammtisch.
Dass die Bremsklötze beweglich sein müssen ist ja klar. Ich habe jetzt mal eine neue Scheibe reingebaut (die alte war noch die Chrom-Ausführung und schon ziemlich durch) und neue EBC-Bremsbeläge. Habe interessehalber mal die Länge der Trägerplatten der vorher eingebauten Bremsbeläge (bei dem bereits Genannten erworben) mit den originalen Lockheed-Belägen, die ich noch habe, verglichen. Die No-Name "Bremsbeläge für T140" sind ca. 2mm kürzer, was natürlich einiges an unnötigem Spiel bedeutet. Die EBC-Beläge haben exakt die gleichen Abmessungen wie die Lockheed-Beläge. Seid die drinnen sind, funktioniert die Bremse wunderbar und kein Geklapper bzw. "Knacken" durch Bremsbeläge mit zu großem Spiel ist mehr hörbar.
Soviel zur Lösung des Problems
Simon
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Volker Koch
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Re: T140V: Knacken in der Gabel

Beitrag von Volker Koch »

Toff ... spitzenmäßig ... um Hannibal Smith zu zitieren "ich liebe es, wenn Pläne funktionieren" ... viel Spaß beim Rumbrettern!
Yours
Volker
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