....... anderer Ansatz:
Messe mal vom Kolbenbolzen seitlich zum Kolbenhemd die Abstände.
Sitzt der Kolbenbolzen nicht absolut mittig, sondern ist minimal seitlich versetzt, kannst du daraus die Einbaulage des Kolbens ableiten.
Im OT würde demnach der Pleuel nicht in gerader Linie/ Verlängerung des Hubzapfens der KW stehen, sondern ist bereits leicht angewinkelt (Vorsicht !!! Oftmals ist das mit dem Auge kaum zu erkennen - das lässt sich höchstens mit dem Meßschieber erkennen/messen).
Dieses gibt die Drehrichtung des Motors gewissermassen vor, weil bei Druck von oben auf den Kolben sich die KW zur angewinkelten Seite wegdreht.
Keine Ahnung, ob`s bei Triumph auch so ist - die Briten haben ja da ihre kleinen Konstruktionsgeheimnisse

- aber bei vielen Motoren, die ich zerlegt bzw. instandgesetzt habe, ist das so.
Andererseits frag`ich mich gerade, warum ein Ventil Kontakt zum Kolbendach hatte ......... ist da irgendwas mit der Kopf- oder Fussdichtung(dünner als vom Hersteller vorgegeben)? ..... ist der Kopf mal geplant worden? ....... waren/sind die Ventilführungen ausgeschlagen (spürbar radiales Spiel)? ....... waren die Steuerzeiten leicht verstellt? ......... sind mal andere/größere Ventile `reingekommen?
Gibt`s "korrespondierende" Stellen/Tragspuren am Ventilteller?
Oder ist da einfach nur die Ventiltasche beim Herstellungsprozess nachträglich auf das Ventil angepasst/erweitert worden ? ......... Kommt auch schon mal vor, da dieses den Herstellungsprozess vereinfacht (der Kolben wird beim maschinellen Einfräsen der Ventiltaschen einfach nur unter dem Fräswerkzeug um 180° gedreht und man braucht keine Fräswerkzeuge mit unterschiedlichem Durchmesser)
Normalerweise sollte der Ventilteller immer einen gewissen Abstand zum Kolben/ zur Ventiltasche haben (so um 1 - 2 mm) um den Steuerverzug bei einem "weichen" Ventiltrieb und hohen Drehzahlen zu kompensieren.
Ich fühl`mich wie ein Gallier ........ umgeben von Weißnix, Kannnix und Machtnix