chinakohl hat geschrieben:
Der Gründervater von Magneti Marelli muss irgendwie mit "Jupp Lucas" verwandt sein
Mir hat trotz jahrzehntelanger, meist täglicher Geschäftsbeziehungen weder Signore Marelli noch Mister Lucas irgendwelche Probleme bereitet.
Ducati Elettronica dagegen...
Klaus Thoms hat geschrieben:Wenn die Nickelschicht hochglänzend sein soll , muss das Material vom Rahmen vorher auch poliert werden , das ist kein Unterschied zum verchromen
Ich meine der dabei entstehende Materialabtrag ( der ja auch mal "ungeplant" etwas stärker ausfallen kann... ) ist das , was nicht genehm ist .
Ob auf den Rahmen danach eine Schicht ( Nickel) , oder deren 3 kommen ( Kupfer / Nickel dann erst der Glanzchrom , wenns ordentlich sein soll ) ist wohl Latte .
Im Zusammenhang mit den starren Bugatti-Vorderachsen der 1920er Jahre glaube ich mal irgendwo gelesen zu haben, dass eine Chromschicht alles "zudeckt" und dadurch z. B. feine Haarrisse nicht mehr (rechtzeitig) gesehen werden können - weswegen diese Vorderachsen ab Werk eben "nur" vernickelt waren und die ersten Restauratoren in den 1960er/1970er Jahren ihren Pfusch mit Chrom oft bitter bereuen sollten... obwohl sie doch vermeintlich etwas Gutes nur - besten Gewissens natürlich! - noch besser gemacht hatten.
May our engines never run out of oil, fuel and sparks!
Meine seelige Pantah hat mir den letzten raub genervt mit ihrer %&§@*\²½¬{\~’§-Elektrik. Größtenteils "Nipponsdenso". Ich kam mir dann ein paar Jahre später in der Werkstatt immer 'n büschen verarscht vor.
Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
1968 Lotus Elan+2-1997 Lotus Elise S160-1999 Lotus Elise
Parts falling of these vehicles are of the finest Angloamerican craftsmanship!
jan hat geschrieben:Im Zusammenhang mit den starren Bugatti-Vorderachsen der 1920er Jahre glaube ich mal irgendwo gelesen zu haben, dass eine Chromschicht alles "zudeckt" und dadurch z. B. feine Haarrisse nicht mehr (rechtzeitig) gesehen werden können - weswegen diese Vorderachsen ab Werk eben "nur" vernickelt waren....
Das ist aber dünnes Eis, Verchromen ist in den 20ern schlicht nicht im industriellen Maßstab üblich gewesen, das Verfahren wurde erst in den 20er überhaupt soweit entwickelt, dass es für größere Teile praktikabel wurde.
Die Angst des Teufels Üblem Vetter vorm Verchromen hat was mit der angeblichen Wasserstoffverblödung zu tun....
Tim
1946 Indian Chief-1956 Norton Dommie-1970 Norton Commando Roadster-1972 HD FLH1200 Electra Glide-1972 Norton Commando
1968 Lotus Elan+2-1997 Lotus Elise S160-1999 Lotus Elise
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jan hat geschrieben:Im Zusammenhang mit den starren Bugatti-Vorderachsen der 1920er Jahre glaube ich mal irgendwo gelesen zu haben, dass eine Chromschicht alles "zudeckt" und dadurch z. B. feine Haarrisse nicht mehr (rechtzeitig) gesehen werden können - weswegen diese Vorderachsen ab Werk eben "nur" vernickelt waren....
Das ist aber dünnes Eis, Verchromen ist in den 20ern schlicht nicht im industriellen Maßstab üblich gewesen, das Verfahren wurde erst in den 20er überhaupt soweit entwickelt, dass es für größere Teile praktikabel wurde.
Sorry, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Der olle Ettore hat sicherlich noch nicht ans Verchromen gedacht. Mir ging es eher um die frühen Bugatti-Restaurierer, die dachten, es mit Chrom "better than new" zu machen. Und sich besser ans Original gehalten hätten.
Aber wo ich das mal aufgeschnappt habe?
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