Welches Fachblatt?
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Heyco
- Manxman
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Welches Fachblatt?
Hallo zusammen,
da sich meine geliebte "Classic Bike Guide" leider auf steiler Talfahrt befindet und mein Abo demnächst ausläuft, wollt ich mal hören ob es Alternativen gibt.
Die "Classic Bike" und die "Real Classic" kenne ich nur sporadisch und "The Classic Motorcycle" garnicht. Mein Interesse gilt neben einigen Italienern hauptsächlich Britbikes ab Bj. 50 aufwärts. Würd mich mal interessieren was die Blätter inhaltlich so abhandeln. Ich glaube zwar nicht, daß ich mit einer amerikanischen Gazette glücklich werde, falls es dort aber etwas herrausragendes geben sollte, trotzdem mal erwähnen.
da sich meine geliebte "Classic Bike Guide" leider auf steiler Talfahrt befindet und mein Abo demnächst ausläuft, wollt ich mal hören ob es Alternativen gibt.
Die "Classic Bike" und die "Real Classic" kenne ich nur sporadisch und "The Classic Motorcycle" garnicht. Mein Interesse gilt neben einigen Italienern hauptsächlich Britbikes ab Bj. 50 aufwärts. Würd mich mal interessieren was die Blätter inhaltlich so abhandeln. Ich glaube zwar nicht, daß ich mit einer amerikanischen Gazette glücklich werde, falls es dort aber etwas herrausragendes geben sollte, trotzdem mal erwähnen.
Heyco
Even nostalgia ain't what it used to be nowadays!
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Re: Welches Fachblatt?
Ja !!!!!!Heyco hat geschrieben:Hallo zusammen,
da sich meine geliebte "Classic Bike Guide" leider auf steiler Talfahrt befindet und mein Abo demnächst ausläuft, wollt ich mal hören ob es Alternativen gibt.
Dieses Forum !!!!!!!!
Es grüßt der Mitch
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(Frisör tot, verstäähn ?)
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Heyco
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Re: Welches Fachblatt?
Ich gebe zu, daß ich Euer Geschreibsel mit Genuss verfolge und von dem Fachwissen des einen oder anderen schwer beeindruckt bin. Aber bei einer handvoll Aktiver ist mir das Forum dann doch etwas zu wenig.
Wußte ja auch nicht, daß es verpönt ist außer der Info noch was anderes zu lesen.
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Heyco
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Re: Welches Fachblatt?
Siehste?!???
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Re: Welches Fachblatt?
Eine Handvoll Aktiver (und hier im Forum gibt es sicher mehr als 2 Hände und 2 Füße voll davon) ist allemal besser als eine Hundertschaft Schwätzer irgendwelcher Classic-Zeitschriften, die von Tuten und Blasen sicher eine Menge Ahnung haben, nicht jedoch von unseren Ladies.
Sorry, das muss ich mal loswerden.
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Es grüßt der Mitch
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Heyco
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Re: Welches Fachblatt?
Mensch Mitch, Du wirfst hier einfach so'n Statement in den Raum, erzähl doch lieber mal wie Du zu dieser Ansicht gelangt bist, müssen ja schwere Traumata gewesen sein. 
Heyco
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- Volker Koch
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Re: Welches Fachblatt?
Moin Heyco,
ich hab grade Deinen neuen Eintrag im Forum entdeckt und etwas Zeit(...noch) ...
Also, um Mitch etwas Schulterschluß zu geben ... ab in die Vergangenheit.
Speziell in englischen und amerikanischen Oldtimer-Magazinen hatte man bis in die späten ´80er Jahre großenteils Journalisten, die entweder aus der Schrauberpraxis(also dem klassischen Maschinenbau) oder dem Motorsportbereich(was in der Praxis viel Kenntnis vom Fahrzeug- und Motorenbau voraussetzt) stammten und zumeist sogar selbst noch in den entsprechenden Sparten aktiv waren. Wenn so ein Mensch dann beschrieben hat, wie man ein Fahrwerk von irgendwas am Besten so überholt, dass man die `Konstruktionsschwächen´ gleich garnicht wieder mit einbaut, dann konnte man sich darauf verlassen, dass der Mensch recht hatte. Das Gleiche gilt/galt für Mechaniküberholungen, hier schrieben Praktiker für werdende Praktiker und ... und das ist wichtig ... Vollprofis, die sich durch irgendwelche Umstände erstmals mit dem einen oder anderen Problem beschäftigen mußten. Zu dieser Zeit wurden viele der alten Klapperkisten noch regelmäßig als Alltagsfahrzeuge genutzt. Der Stempel des `geheiligten Exoten´ fehlte noch komplett, man mußte sich im Alltagbetrieb mit den Unzulänglichkeiten überalterter Konstruktionen rumschlagen und diese "Oldtimer-Zeitungen" halfen dabei mit allem, was man dazu brauchte, Technik-Tips, technische Daten, Händleradressen etc.
Irgendwann kam dann die Zeit, in der diese Figuren sich ein Auto leisten mußten und konnten ... oder andersrum ausgedrückt, unsere alten Gondeln aus dem rauhen Alltagseinsatz zu `Sammlerstücken´ wurden. Dieser Wandel hat dazu geführt, dass aus den vielen englischsprachigen Magazinen mehr und mehr bunte Käseblättchen geworden sind. Dieser Wandel spiegelt sich m.E. bei uns hier in den deutschsprachigen Zeitschriften genauso wider. Ich bin mit einigen Schreiberlingen befreundet und habe in der Vergangenheit immer ´mal wieder mehr oder minder engen Kontakt zur Schreiberszene gehabt, so dass ich Mitch´s Ausführungen komplett unterstützen muss. Den Verlegern hier wie da geht es eigentlich nur noch um `Unterhaltung´, detaillierte Informationen und Hintergrunddetails überfordern das moderne Publikum und werden insofern zugunsten bunter Bilder vernachlässigt.
Auf dem englischsprachigen Markt gibt es nach wie vor relativ viele Oldtimer-Zeitschriften, ich fand "MotorcycleMechanics" bis zuletzt recht informativ(meine neuste Ausgabe ist aber auch schon wieder gut zehn Jahre alt). Ansonsten würde ich Dir raten, einfach ´mal darauf zu achten, wann jemand mal wieder ältere Club-Infos verkauft, denn in den ´80ern und ´90ern drehte sich in den Infos das meiste noch um Technik.
Schön´tach noch,
Volker
ich hab grade Deinen neuen Eintrag im Forum entdeckt und etwas Zeit(...noch) ...
Also, um Mitch etwas Schulterschluß zu geben ... ab in die Vergangenheit.
Speziell in englischen und amerikanischen Oldtimer-Magazinen hatte man bis in die späten ´80er Jahre großenteils Journalisten, die entweder aus der Schrauberpraxis(also dem klassischen Maschinenbau) oder dem Motorsportbereich(was in der Praxis viel Kenntnis vom Fahrzeug- und Motorenbau voraussetzt) stammten und zumeist sogar selbst noch in den entsprechenden Sparten aktiv waren. Wenn so ein Mensch dann beschrieben hat, wie man ein Fahrwerk von irgendwas am Besten so überholt, dass man die `Konstruktionsschwächen´ gleich garnicht wieder mit einbaut, dann konnte man sich darauf verlassen, dass der Mensch recht hatte. Das Gleiche gilt/galt für Mechaniküberholungen, hier schrieben Praktiker für werdende Praktiker und ... und das ist wichtig ... Vollprofis, die sich durch irgendwelche Umstände erstmals mit dem einen oder anderen Problem beschäftigen mußten. Zu dieser Zeit wurden viele der alten Klapperkisten noch regelmäßig als Alltagsfahrzeuge genutzt. Der Stempel des `geheiligten Exoten´ fehlte noch komplett, man mußte sich im Alltagbetrieb mit den Unzulänglichkeiten überalterter Konstruktionen rumschlagen und diese "Oldtimer-Zeitungen" halfen dabei mit allem, was man dazu brauchte, Technik-Tips, technische Daten, Händleradressen etc.
Irgendwann kam dann die Zeit, in der diese Figuren sich ein Auto leisten mußten und konnten ... oder andersrum ausgedrückt, unsere alten Gondeln aus dem rauhen Alltagseinsatz zu `Sammlerstücken´ wurden. Dieser Wandel hat dazu geführt, dass aus den vielen englischsprachigen Magazinen mehr und mehr bunte Käseblättchen geworden sind. Dieser Wandel spiegelt sich m.E. bei uns hier in den deutschsprachigen Zeitschriften genauso wider. Ich bin mit einigen Schreiberlingen befreundet und habe in der Vergangenheit immer ´mal wieder mehr oder minder engen Kontakt zur Schreiberszene gehabt, so dass ich Mitch´s Ausführungen komplett unterstützen muss. Den Verlegern hier wie da geht es eigentlich nur noch um `Unterhaltung´, detaillierte Informationen und Hintergrunddetails überfordern das moderne Publikum und werden insofern zugunsten bunter Bilder vernachlässigt.
Auf dem englischsprachigen Markt gibt es nach wie vor relativ viele Oldtimer-Zeitschriften, ich fand "MotorcycleMechanics" bis zuletzt recht informativ(meine neuste Ausgabe ist aber auch schon wieder gut zehn Jahre alt). Ansonsten würde ich Dir raten, einfach ´mal darauf zu achten, wann jemand mal wieder ältere Club-Infos verkauft, denn in den ´80ern und ´90ern drehte sich in den Infos das meiste noch um Technik.
Schön´tach noch,
Volker
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Re: Welches Fachblatt?
Jou, Volker.
Und dem ist auch nix mehr hinzuzufügen
Ich denke nur an eine bestimmte (neuere) Motorradzeitung für leicht betagte Moppets, an die ich bereits die Freude hatte, Leserbriefe zu schreiben, u.a. als sie was-weiß-ich-für-welchen Stuss über angebliche "Caféracer" abgelassen hat... und auf dem Bildern sah man hundsgewöhnliche Straßenmoppets
Und dem ist auch nix mehr hinzuzufügen
Ich denke nur an eine bestimmte (neuere) Motorradzeitung für leicht betagte Moppets, an die ich bereits die Freude hatte, Leserbriefe zu schreiben, u.a. als sie was-weiß-ich-für-welchen Stuss über angebliche "Caféracer" abgelassen hat... und auf dem Bildern sah man hundsgewöhnliche Straßenmoppets
Es grüßt der Mitch
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- jan
- Julio Matchlesias
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- Registriert: Samstag 5. August 2006, 00:17
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Re: Welches Fachblatt?
Ach, Ihr seid wirklich aufrechte Idealisten!
Ich hab´ mich schon lange in das Schicksal gefügt, die Produkte der Großverlage (mit 5- bis 6-stelliger Auflage) zu konsumieren. In der Regel als Klo-Lektüre (also bitte keine Empörung! - ich hätte auch "Scheißhaus" schreiben können... ), meistens mit Freude an den netten Fotos, manchmal mit Freude an der guten Schreibe, in seltenen Sternstunden mit Freude an der geballten Fachkompetenz.
Mal ehrlich: Wir hier sind doch die größten Fachprofessoren und stecken die ganzen Schreiberlinge mit links in die Hosentasche. Oder?! Oder vielleicht doch eher "Live and let live"... ?
Klar, was die einzelnen Moppeds und ihre konstruktiv-technischen Besonderheiten angeht, haben wir einen meilenweiten empirischen Vorsprung. Schrauben rules... aber wenn dann olle Archivschätze ausgegraben oder Rennfahrer-/Konstrukteurs-/Schrauber-Biographien geschildert werden oder die Historie alter Rennen rekonstruiert wird - da freue ich mich dann wirklich uneingeschränkt an den netten Artikeln. Ob der Realitätsgehalt bei 100, 90 oder doch nur bei 85 % liegt - geschenkt.
Und wo bekomme ich nun mein erforderliches Werkstattwissen her? Ganz einfach: Von dieser unvergleichlich tollen Gemeinschaft, die ich mal ganz allgemein als "die Motorrad-Kumpels" bezeichne. Hier beim CBBC, ob übers Forum oder durch "leibhaftige" Kontakte. Durch -zigtausend Benzingespräche, auf der Veterama, bei 5 bis 11 Biker-Stammtischen, bei denen, mit denen ich zusammen fast jedes Wochenende die Landstraßen unsicher mache. Bei meinen Werkstattkameraden. Aus unzähligen neuen und antiquarisch erworbenen Büchern, die mir schon manchen lang(weilig)en Abend verkürzt haben.
Also, nicht verzagen. Auch, wenn´s nur noch "schlechte" Postillen gibt (stimmt es denn wirklich? - ich bin sooo unzufrieden nicht). Der Fundus an gutem Material und fundiertem Wissen ist immer noch unerschöpflich groß. Man muss sich halt trauen, die Schätze zu heben - und sei es durch direkten menschlichen Kontakt. Was auch nicht immer jedermanns Sache ist.
In diesem Sinne: Ich freue mich auf die nächsten Touren und Treffen!
(Was ist der einzige Vorteil an den kürzer werdenden Tagen? Stimmt, Veterama Mannheim rückt näher!)
Cheers, Jan
Ich hab´ mich schon lange in das Schicksal gefügt, die Produkte der Großverlage (mit 5- bis 6-stelliger Auflage) zu konsumieren. In der Regel als Klo-Lektüre (also bitte keine Empörung! - ich hätte auch "Scheißhaus" schreiben können... ), meistens mit Freude an den netten Fotos, manchmal mit Freude an der guten Schreibe, in seltenen Sternstunden mit Freude an der geballten Fachkompetenz.
Mal ehrlich: Wir hier sind doch die größten Fachprofessoren und stecken die ganzen Schreiberlinge mit links in die Hosentasche. Oder?! Oder vielleicht doch eher "Live and let live"... ?
Klar, was die einzelnen Moppeds und ihre konstruktiv-technischen Besonderheiten angeht, haben wir einen meilenweiten empirischen Vorsprung. Schrauben rules... aber wenn dann olle Archivschätze ausgegraben oder Rennfahrer-/Konstrukteurs-/Schrauber-Biographien geschildert werden oder die Historie alter Rennen rekonstruiert wird - da freue ich mich dann wirklich uneingeschränkt an den netten Artikeln. Ob der Realitätsgehalt bei 100, 90 oder doch nur bei 85 % liegt - geschenkt.
Und wo bekomme ich nun mein erforderliches Werkstattwissen her? Ganz einfach: Von dieser unvergleichlich tollen Gemeinschaft, die ich mal ganz allgemein als "die Motorrad-Kumpels" bezeichne. Hier beim CBBC, ob übers Forum oder durch "leibhaftige" Kontakte. Durch -zigtausend Benzingespräche, auf der Veterama, bei 5 bis 11 Biker-Stammtischen, bei denen, mit denen ich zusammen fast jedes Wochenende die Landstraßen unsicher mache. Bei meinen Werkstattkameraden. Aus unzähligen neuen und antiquarisch erworbenen Büchern, die mir schon manchen lang(weilig)en Abend verkürzt haben.
Also, nicht verzagen. Auch, wenn´s nur noch "schlechte" Postillen gibt (stimmt es denn wirklich? - ich bin sooo unzufrieden nicht). Der Fundus an gutem Material und fundiertem Wissen ist immer noch unerschöpflich groß. Man muss sich halt trauen, die Schätze zu heben - und sei es durch direkten menschlichen Kontakt. Was auch nicht immer jedermanns Sache ist.
In diesem Sinne: Ich freue mich auf die nächsten Touren und Treffen!
(Was ist der einzige Vorteil an den kürzer werdenden Tagen? Stimmt, Veterama Mannheim rückt näher!)
Cheers, Jan
May our engines never run out of oil, fuel and sparks!
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Heyco
- Manxman
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Re: Welches Fachblatt?
Danke Jan, Du hast es auf den Punkt gebracht.
Etwas Freude haben, darum geht es doch, nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht bin ich auch nicht ganz so anspruchsvoll, weil ich es gar nicht anders kennengelernt habe!? So what! Volkers Standpunkt kann ich insofern nachvollziehen, als ich da einige Parallelen erkenne, zu dem was seit letztem Herbst mit der CBG passiert ist.
Biffa und Clarky (Old Bike Mart) haben die Chefsessel getauscht, die Manschaft um Biffa scheint gefeuert worden zu sein und als Folge bestreitet der neue Chefredakteur sein Heft von vorn bis hinten im Alleingang. Zusätzlich wird das ganze Blatt auf den Kopf gestellt und erhält ein neues Layout. Die Zusammenarbeit mit der Werbebranche wird von nun an ganz groß geschrieben.
Es hagelt Beschwerden in Form von Leserbriefen, was mich anfangs noch auf eine Kertwende hoffen läßt, doch scheinbar existieren genauso viele die den neuen Stil für gut heißen. Sehr viele Leser drohten mit Kündigung des Abos, doch Clarky zieht sein Ding eisern durch. Als einziger Kompromiß, darf neuerdings ein amerikanischer Kollege eine monatliche Kolumne verfassen und der gut alte Uncle Jim (Reynolds) gelegentlich wieder einen Fahrbericht beisteuern.
Für mich sieht das alles sehr nach Finanzproblemen von Mortons Media aus, weshalb interessant wäre, ob den anderen Blättern aus diesem Hause das gleiche bevorsteht oder ob sie es schon über sich ergehen lassen mußten.
Etwas Freude haben, darum geht es doch, nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht bin ich auch nicht ganz so anspruchsvoll, weil ich es gar nicht anders kennengelernt habe!? So what! Volkers Standpunkt kann ich insofern nachvollziehen, als ich da einige Parallelen erkenne, zu dem was seit letztem Herbst mit der CBG passiert ist.
Biffa und Clarky (Old Bike Mart) haben die Chefsessel getauscht, die Manschaft um Biffa scheint gefeuert worden zu sein und als Folge bestreitet der neue Chefredakteur sein Heft von vorn bis hinten im Alleingang. Zusätzlich wird das ganze Blatt auf den Kopf gestellt und erhält ein neues Layout. Die Zusammenarbeit mit der Werbebranche wird von nun an ganz groß geschrieben.
Es hagelt Beschwerden in Form von Leserbriefen, was mich anfangs noch auf eine Kertwende hoffen läßt, doch scheinbar existieren genauso viele die den neuen Stil für gut heißen. Sehr viele Leser drohten mit Kündigung des Abos, doch Clarky zieht sein Ding eisern durch. Als einziger Kompromiß, darf neuerdings ein amerikanischer Kollege eine monatliche Kolumne verfassen und der gut alte Uncle Jim (Reynolds) gelegentlich wieder einen Fahrbericht beisteuern.
Für mich sieht das alles sehr nach Finanzproblemen von Mortons Media aus, weshalb interessant wäre, ob den anderen Blättern aus diesem Hause das gleiche bevorsteht oder ob sie es schon über sich ergehen lassen mußten.
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- JeffB
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Re: Welches Fachblatt?
Bin nach fast zehn Jahren wieder zum CLASSIC BIKE zurückgekehrt.
Tolle Stories, super Fotos, klasse Layout, es sind auch neue und Jap Bikes drin,
aber es ist m.E. das z.Zt. beste Magazin.
Tolle Stories, super Fotos, klasse Layout, es sind auch neue und Jap Bikes drin,
aber es ist m.E. das z.Zt. beste Magazin.
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Heyco
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Re: Welches Fachblatt?
Hi Jeff,
wo warst Du denn in den zehn Jahren davor, und was hat Dich dort wieder weggetrieben?
wo warst Du denn in den zehn Jahren davor, und was hat Dich dort wieder weggetrieben?
Heyco
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hellmut
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Re: Welches Fachblatt?
und ich habe seit 2 Jahren ein ABO von "Real Classic".
Der Herausgeber ist Frank Westworth, AMC-Fan, Chaot ....... Steve Wilson ist immer wieder mit dabei, im Moment schreibt er gerade über seine Südafrikareise mit einer Ariel VH.
Das Heft ist recht vielseitig, Fahrberichte, Reparaturgeschichten, Umbauten ......
Im Augustheft z.B.:
Triumph Tiger 100C, Lambretta SX200, Sunbeam B24, BSAUnit Singles, down the road von Steve Wilson, Norton Commando rebuild, MZ250 rebuild, Bend Swinging von Dave Minton, tales from the shed ...... recht kleiner Privatanzeigenteil, viel 1/8 seitige Werbeanzeigen von "workshop services" ...
durchgehend farbig aber nicht dieses Hochglanzpapier von "Classic Bike" oder "CBG" .....
die Zeitschrift ist nicht so total professionell und das gefällt mir ........
interessanterweise werden die Schreiber der Zeitungen "ja immer wieder untereinander ausgetauscht" Westworth und Wilson waren ja auch schon bei CB und CBG ...
Helmut
Der Herausgeber ist Frank Westworth, AMC-Fan, Chaot ....... Steve Wilson ist immer wieder mit dabei, im Moment schreibt er gerade über seine Südafrikareise mit einer Ariel VH.
Das Heft ist recht vielseitig, Fahrberichte, Reparaturgeschichten, Umbauten ......
Im Augustheft z.B.:
Triumph Tiger 100C, Lambretta SX200, Sunbeam B24, BSAUnit Singles, down the road von Steve Wilson, Norton Commando rebuild, MZ250 rebuild, Bend Swinging von Dave Minton, tales from the shed ...... recht kleiner Privatanzeigenteil, viel 1/8 seitige Werbeanzeigen von "workshop services" ...
durchgehend farbig aber nicht dieses Hochglanzpapier von "Classic Bike" oder "CBG" .....
die Zeitschrift ist nicht so total professionell und das gefällt mir ........
interessanterweise werden die Schreiber der Zeitungen "ja immer wieder untereinander ausgetauscht" Westworth und Wilson waren ja auch schon bei CB und CBG ...
Helmut
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Heyco
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Re: Welches Fachblatt?
Das ist doch mal 'ne Ansage
.
Danke Helmut, solche Infos hatte ich mir vorgestellt.
Danke Helmut, solche Infos hatte ich mir vorgestellt.
Heyco
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- JeffB
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- Registriert: Mittwoch 5. August 2009, 23:11
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Re: Welches Fachblatt?
Hi Heyco,
nachdem ich CB von 1988 bis 2000 aboniert hatte, kamen immer mehr Wiederholungen und die Redakteure und Schreiber wechselten ständig.
Das ganze Heft wurde für mich immer uninteressanter so dass ich mein Abo schließlich kündigte.
Ich habe es dann nur noch sporadisch gelesen und mich halt mit Motorrad Classic und Klassik Motorrad begnügt.
Allerdings geht es , zumindest beim Ersteren nur um ´möglichst ausführliche aufgepfriemelte Technik und Markendetails- das Fahren mit den Bikes
wird nur der vollständigkeit halber am Rande behandelt. Eigentlich eher was für Sammler als für Fahrer.
Ganz gut ist immer m.E. immer Oldtimer Markt und Praxis.
Dann bekam ich mal wieder ein Classic Bike in die Finger und war begeistert. Das neue Layout gefällt mir sehr gut, die Geschichten sind aus der Praxis,
und keine Hochglanz Profirestauratoren Portraits. Und dass sich ausser den Brit Bikes (die immer noch sehr gut vertreten sind) inzwischen auch eine ganze Menge Japaner
abgehandelt werden ist für mich zumindest auch nicht so schlimm. Da gibt es auch das ein oder andere Nette Bike (auch wenn ich so natürlich was nie fahren würde, grins ).
Ist alles Geschmacksache, deshalb würde ich halt an Deiner Stelle mal einen Blick reinwerfen.
Gruß
Jeff
nachdem ich CB von 1988 bis 2000 aboniert hatte, kamen immer mehr Wiederholungen und die Redakteure und Schreiber wechselten ständig.
Das ganze Heft wurde für mich immer uninteressanter so dass ich mein Abo schließlich kündigte.
Ich habe es dann nur noch sporadisch gelesen und mich halt mit Motorrad Classic und Klassik Motorrad begnügt.
Allerdings geht es , zumindest beim Ersteren nur um ´möglichst ausführliche aufgepfriemelte Technik und Markendetails- das Fahren mit den Bikes
wird nur der vollständigkeit halber am Rande behandelt. Eigentlich eher was für Sammler als für Fahrer.
Ganz gut ist immer m.E. immer Oldtimer Markt und Praxis.
Dann bekam ich mal wieder ein Classic Bike in die Finger und war begeistert. Das neue Layout gefällt mir sehr gut, die Geschichten sind aus der Praxis,
und keine Hochglanz Profirestauratoren Portraits. Und dass sich ausser den Brit Bikes (die immer noch sehr gut vertreten sind) inzwischen auch eine ganze Menge Japaner
abgehandelt werden ist für mich zumindest auch nicht so schlimm. Da gibt es auch das ein oder andere Nette Bike (auch wenn ich so natürlich was nie fahren würde, grins ).
Ist alles Geschmacksache, deshalb würde ich halt an Deiner Stelle mal einen Blick reinwerfen.
Gruß
Jeff