Motorradbrille für Brillenträger

Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon mgc » Samstag 12. Mai 2018, 14:55

Prüf doch selber mal wieviel Abstand du deine Brille von der Nase wegbewegen kannst ,ohne das sich die Klarsicht verändert.Dann kannst du den Abstand von Visier zur Nase messen , wenn es klappt würde ich das testen. Bei mir funktioniert das einwandfrei , allerdings nur für Weitsichtigkeit.

Das Streulicht ist auch von mehreren Faktoren abhängig. Und da wir nicht immer Nachts durch die Gegend gurken und keine 24 Stunden im Sattel sitzen ist das zu vernachlässigen.
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Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon Youngster » Montag 14. Mai 2018, 09:29

Auch wenn es sicherlich nicht die günstigste Variante ist, kann ich die Davida Aviator nur empfehlen.
Da kommt bei Regen nichts durch, die Brillengläser kommen nicht gegen die Gläser der Aviator und die Bügel drücken auch nirgends.
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Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon Martin » Montag 14. Mai 2018, 10:26

Wuselwahnwitz hat geschrieben:Sportbrille??


Motorspocht?
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

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Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon rivera » Montag 14. Mai 2018, 13:09

mgc hat geschrieben:Prüf doch selber mal wieviel Abstand du deine Brille von der Nase wegbewegen kannst ,ohne das sich die Klarsicht verändert.Dann kannst du den Abstand von Visier zur Nase messen , wenn es klappt würde ich das testen. Bei mir funktioniert das einwandfrei , allerdings nur für Weitsichtigkeit.
Das Streulicht ist auch von mehreren Faktoren abhängig. Und da wir nicht immer Nachts durch die Gegend gurken und keine 24 Stunden im Sattel sitzen ist das zu vernachlässigen.


Aalso, da ich Optikermeister bin mal mein Senf hierzu:

Die Wirkung eines Brillenglases ändert sich, wenn es näher zum Auge oder weiter weg davon bewegt wird.So werden bei Glasstärken ab + oder - 4.00 Dioptrien die Gläser auf den Abstand zur Hornhaut des Auges umgerechnet.Auch die sogenannte Verkippung der Gläser wie bei gekurvten Sportbrillen
spielt eine Rolle, da auch hier die Gläser anders wirken, ob sie nun fast ohne Winkel vor dem Auge sitzen oder eben mit stärkerer Kurve.
Das räumliche und periphere Sehen kann dann u.U gestört oder eingeschränkt sein.
Alles Sachen die beim Fahren nicht so förderlich sind.

Wen die Brille beim Moppedfahren stört, kann ja auch Kontaktlinsen aufsetzen oder eben Sportbrillen mit Korrektionsclips tragen.
Da sitzen die Gläser dann auch so wie sie sollen. Wenn sie einfach innen auf die Scheibe gepappt werden, kann die Achse einer Zylinderkorrektur und/oder der Glasmittelpunkt verschoben werden.Ausserdem, wie wollt ihr die Gläser aufkleben? Sollte ja optisch noch klar sein?

Solange noch 70% Sehkraft damit errreicht werden, isses noch legal, das ist die Mindestanforderung z.B. beim Führerscheinsehtest bis Klasse B. :shock:
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Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon Oliver » Montag 14. Mai 2018, 19:46

Irgendwie so hat mein Optiker mir das auch erklärt. Ich konnte mir das aber nicht alles merken. :facepalm2: :unknown:
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Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon cruiser » Montag 14. Mai 2018, 22:29

Ich benutze seit ca. 25Jahren zum Jet Helm die Climax 521 Brille.
Da passten bisher alle meine Brillen drunter.
Habe mir Anfang des Jahres eine neue gegönnt da die alte doch langsam Verfallserscheinungen hatte.
Die werden ab 62,00€ aufwärts angeboten.

Gruß Klaus
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Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon Daniel » Mittwoch 23. Mai 2018, 10:21

Den Namen habe ich schon immer bizarr gefunden.

:facepalm2:
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Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon Bonnevillearne » Sonntag 2. September 2018, 17:56

Ich find die Davida Aviator T2 und die Climax Brillen 521 am besten . Aus eigener Erfahrung . Wurden auch im Oldtimermarkt Magazin hervorgehoben .Das mit der Stihl Brille ist vielleicht auch ein sehr guter Tipp .Habs nicht ausprobiert . Vor Kontaktlinsen kann ich nur abraten.Durch den Fahrtwind trocknen die schneller aus . Trotz Augentropfen . Dann fängt man automatisch das Blinzeln verstärkt an um wieder Flüssigkeit ins Auge zu bekommen .Sieht nicht mehr gescheit .Das hätte mich fast mal einen ganz heftigen Unfall gekostet . Es gibt ja auch Motorradbrillen mit Dioptrien Brillenglässern . Ich hab allerdings eine Gleitsichtbrille .Bestimmt nicht billig dann . Meine Optikerin macht das allerdings nicht . Da gäbs spezielle Unternehmen die das besser und auch günstiger machen . Sportbrille auch eine gute Idee . Hatte ich beim Handballspielen immer . Allerdings noch keine Gleitsichtglässer . Wer weiss da was. rivera was sagst du dazu ?

Gruss
Arnold
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Re: Motorradbrille für Brillenträger

Beitragvon rivera » Sonntag 2. September 2018, 18:56

Arnold,
die Firma Helbrechthttps://helbrecht.com/Marke-Helly-Bikereyes biete solche Brillen an, auch als Gleitsichtbrillen.
Da ist man dann aber auch so bei 400 Ocken.
Der Nahzusatz sollte so auf 50-60cm eingeschliffen sein, also schwächer als ´ne
"richtige" Gleitsichtbrille, damit Du die Instrumente gut ablesen kannst.
Der Lesezusatz in einer GS-Brille ist meistens auf 45-50cm eingerichtet,
also den Abstand, den man so beim Lesen mit angewinkelten Armen, z.B. beim Buch lesen hat.
Wichtig ist halt auch, daß eben der Durchblickpunkt auf den Scheiben der Brille genau angezeichnet wird,
das geht halt nur, wenn man die Brille aufsetzt und ein fachkundiges Gegenüber diese Punkte anzeichnet und ausmisst,
auch die Sitzhaltung auf dem Mopped ist da wichtig, ob Du mit Stummellenkern oder eher Tourenlenker fährst.
Sowas: https://www.motorradgarage.de/nannini-motorrad-brillen
gibt es auch, die kannst Du dann beim Optiker Deines geringsten Misstrauens verglasen lassen.
Dazu habe ich Dir eine PN geschrieben.
Grüße
Uli
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