Miles Norton - wer weiß was drüber?

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Re: Miles Norton - wer weiß was drüber?

Beitragvon Mineiro » Montag 15. April 2019, 13:37

Uli hat geschrieben:
Tim hat geschrieben:Mineiros Aussage


Diese wurde bestimmt noch unter dem Eindruck des Erlebten getätigt.
Wir können halt nicht alle so ingenieursmäßig rational-cool bleiben bei solchen Dingen... ;-D


Genau :bindafür: :mrgreen: und eigentlich habe ich nur abgelesen was da auf dem Schild stand (DOHC) und mir Denis in seinem rudimentären französisch-englisch versucht hat zu dem Motorrad zu vermitteln.

Es soll übrigens zu der Maschine auch einen Artikel in einem englischen Motorradmagazin geben. Leider bin ich dazu im Netz noch nicht fündig geworden. Also wenn jemand mehr weiß zur Miles Norton.....
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Re: Miles Norton - wer weiß was drüber?

Beitragvon Ralph G.Wilhelm » Montag 15. April 2019, 14:58

um die verwirrung noch größer zu machen :pfeiffen:

https://www.flickr.com/photos/michel_67/35141773686
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Re: Miles Norton - wer weiß was drüber?

Beitragvon Goldstar » Montag 15. April 2019, 16:02

Tim hat geschrieben:
Goldstar hat geschrieben:Also wenn ich mir die Bilder so anschaue, dann ist das für mich ein DOHC. Hinter dem Kettenkasten sieht man auf der linkes Seite schön das " Zahnrad" welches die hintere Nockenwelle antreibt. Ich hege mal davon aus es wird auf der anderen Seite genau so aussehen, leider ist die nicht sichtbar. Man sieht auch schön die Kipphebelachse. Bei einem SOHC müßte die Nockenwelle in der Mitte sein, das ist sie nicht. Dort sitz nur der Unterbrecher auf dem Antriebsrad.


Das mit dem Zahnrrad-Gehäuse etwas nach links versetzt hatte ich auch gesehen, das könnte dann ein DOHC sein - allerdings dann mit zwei extrem nah beieinander laufenden Wellen. Und bei einem SOHC könnte die Welle durchaus in der Flucht des Unterbrechers laufen. Wenn ich schon den Aufwand eines DOHC-Kopfes machen, dann positioniere ich die Wellen auch nah an den Ventilachsen und nehm dann Tassenstößel oder Schlepp- statt Kipphebel. Eng beianderliegende DOHC-Wellen mit langen Kipphebeln vereinen elegant die Nachteile beider Konzept, ohne sich die lästigen Vorteile einzuhandeln. :mrgreen:


Tim



Aber wenn diese eine Schraube die Achse der Kipphebel ist, wovon ich ausgehe, dann wäre bei einem SOHC der eine Schenkel der Kipphebel gewaltig lang. Das hätte zur Folge das die Nocken ja riesig sein müßten......sowas baut doch kein Mensch :juggle: höchsten vieleicht :mrgreen: Engländer
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Re: Miles Norton - wer weiß was drüber?

Beitragvon Uli » Dienstag 16. April 2019, 10:50

Klaus, du altes Adlerauge...

Ich hab mir das gestern Abend auch nochmal genauer angeschaut :lupe: -
Das sieht nur auf den ersten Blick aus, als wär es á la SR 500 gelöst.
Wenn man genau hinguckt, sieht man runde Angüsse beidseitig an der Rockerbox, dort werden die NW laufen,
vielleicht über ein Zahnrad hinter dem Kettenrad der Steuerkette angetrieben.

Mea culpa - also wohl doch DOHC. :facepalm2:

Mich würd´s ja in den Fingern jucken, das zerlegt auf der Werkbank zu haben. :ja:
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Re: Miles Norton - wer weiß was drüber?

Beitragvon Tim » Dienstag 16. April 2019, 11:20

Uli hat geschrieben:Wenn man genau hinguckt, sieht man runde Angüsse beidseitig an der Rockerbox, dort werden die NW laufen,


Soweit waren wir ja schon, aber dann ist es ein ziemlich alberner DOHC mit viel Aufwand für wenig Nutzen. Normalerweise macht man den Aufwand mit dem DOHC, um die Nocken nah an die Ventilachse zu bekommen - siehe Norton DOHC. Dann kann man entweder mit Tassenstößeln arbeiten, die den Vorteil haben, dass kein Biegemoment durch die Kreisbewegung etwaiger Hebel eingeleitet wird, allerdings sind die Dinger vergleichsweise träge. Oder mit Schlepphebeln (quasi Standard derzeit), die man schön lang machen kann, was das Biegemoment auch minimiert. Kipphebel sind kinematisch und kinetisch die schlechtere Lösung, und wenn die NW tatsächlich direkt nebeneinander laufen und Kipphebel ansprechen, dann sehe ich da echt keinen sonderlichen Gewinn gegenüber einer SOHC-Lösung. Außer, dass man sich DOHC ab die Ölauffangpappe malen kann.
Zuletzt geändert von Tim am Dienstag 16. April 2019, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Miles Norton - wer weiß was drüber?

Beitragvon Wuselwahnwitz » Dienstag 16. April 2019, 13:13

Tim hat geschrieben:...... Außer, dass man sich DOHC ab die Ölauffangpappe malen kann.


Das reicht als Argument :mrgreen: :mrgreen:
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

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