fette Batterie

+ an Masse? Hier alles zu Elektrik und falsch fließendem Strom

Re: fette Batterie

Beitragvon Nörtn ut stall » Dienstag 19. September 2017, 21:08

Salzwasser beständiges verseiftes Fett


Meinst Du Bootsfett ? Sowas wie Liqui Moly 3506 Bootsfett ? Könnte man auch zum Einfetten des Dichtrings beim Primär der Atlas nehmen. Dichtet vllt zusätzlich ... :roll:
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Re: fette Batterie

Beitragvon Öko » Mittwoch 20. September 2017, 05:13

Für Schmirstellen funktioniert das, mir was das auch noch zu dünn...
Habe mir solches...http://www.ebay.de/itm/Radlagerfett-bla ... Swu2VZYlmf über die Arbeit bestellt...von nem anderen Hersteller http://www.ebay.de/itm/500-Gramm-Fettka ... kkH...eben verseiftes, nicht säurehaltig...wichtig für Kabel und Kontakte.
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Mittwoch 20. September 2017, 07:43

Moin

Ach Mario, ich fang`doch nicht an überall am Fahrzeug die Steckverbinder rauszuschneiden, nur um das anständig verlöten zu können !!!!!
Das ist doch Unsinn .......
Was machst du, wenn mal was ausgetauscht werden muss?
Ausserdem gibt`s auch Gleichrichter/Regler Kombis, die von Hause aus nur Steckanschlüsse im/am Gehäuse haben - ohne irgendwelche Kabel. Lötest du dann die Anschlusskabel direkt an die 6,3mm Flachstecker?
Dir ist ja hoffentlich bewusst, das elektronische Bauteile wie Halbleiter selten die zum löten erforderliche Temperatur von min. 350° über längere Dauer schadlos aushalten. Für den zum erstellen einer einwandfreien Lötverbindung notwendigen Zeitraum ja, aber wenn man bei dickeren Kabeln daran "rumbrät" eher nicht.
Was meinst du wohl, warum die Kabelbäume in KFZ´s aus Kabeln mit vielen Einzeladern erstellt werden und nicht mittels Stegleitungen mit starren Vollkupferleitern?

Ich treib`hier nicht den Teufel mit dem Belzebub aus - und du kannst dir zu 100% sicher sein, das ich schon genau weiß was ich da mache ......... letztendlich ist löten ein wesentlicher Bestandteil meines erlernten Berufes.
....... und soviel Kilometer an Lötstellen, die ich bereits verlötet habe, wirst du vermutlich in deinem ganzen Leben nicht erstellen.
Schmier da einfach irgendein Fett `rein um Feuchtigkeit fernzuhalten - das verhindert Kriechströme/Überschläge/Kontaktkorrosion. Die bildet sich nämlich, wenn Elektronen unter Feuchtigkeitseinfluss vom negativen zum positiven Pol wandern (und nein, das ist kein Fehler - der Strom fließt tatsächlich von Minus nach Plus ...... lediglich das Spannungsgefälle wird von Plus nach Minus gemessen).
Ausserdem hat Holsteiner ganz Recht: Eine nicht korrekt durchgelötete Verbindung - nennt man in Fachkreisen auch "kalte Lötstelle" - in Schrumpfschlauch eingeschrumpft ist wesentlich schlimmer als eine nicht 100%ige Steckverbindung.

Mehr sage ich dazu nicht - wer meinem Fachwissen nicht vertraut und es sozusagen besser weiß, muss mit seinen "selbst produzierten" Problemen schließlich und letztendlich auch selber klarkommen.

Das hasse ich so an Foren: Jeder will es noch ein wenig besser wissen - und letztendlich wird dann mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Tschüss
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Re: fette Batterie

Beitragvon Öko » Mittwoch 20. September 2017, 08:38

Es ging hier nur um möglicher weiße verschärfte steckkontakte fachgerecht instand zu setzten, nicht generell alle...Bitte richtig lesen und nichts reininterpretieren.
Ich lege meist ne kleine schleife...ca. 10mm Kabel zur Sicherheit mit rein...Das langt dann für 15-20 erneute Lötungen mit dem korrekt ausgewählten lötwerkzeug und dazu erlernten fertigkeiten.
Es spricht gar nichts gegen stabile steckkontakte aus dem richtigen Material sauber vercrimt und mit polfett versiegelt...Wenn Wasser dran kommt...
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Re: fette Batterie

Beitragvon Oliver » Mittwoch 20. September 2017, 09:30

Hömma, ihr ollen Crimpen. Zankt euch nicht. :mrgreen:
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Mittwoch 20. September 2017, 09:39

Nööööö - tun wir nicht. Unter echten Kerlen werden Argumente durch`s "Faustrecht" ersetzt :D :D

.......... deshalb nennt man das im Ruhrpott auch "schlagende Argumentation" ;-) ........... aber das weißt du doch, Olli :-)
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Re: fette Batterie

Beitragvon Oliver » Mittwoch 20. September 2017, 18:36

Boah, das war eine Zangengeburt. Die Batterie war so verbeult, daß sie nur unter Androhung von roher Gewalt rausging. Stecker vom Regler sind schon leicht bräunlich verfärbt. Alle anderen Stecker sehen noch gut aus. Die neue Batterie hängt gerade am Ladegerät und wird morgen eingebaut.
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Re: fette Batterie

Beitragvon Öko » Mittwoch 20. September 2017, 20:20

Arvid...ich arbeite seid mehr als 27 Jahren im gewerblichen Kfz Bereich...und eigentlich seid meinem siebenten Lebensjahr an alten Kfz...Elektrik gehört zu meinen täglichen Aufgaben...auch im Privatbereich...mit zig Karren an der Backe
Habe auch nen zweifachen erweiterten Abschluß vor der HWK abgelegt...was mich jederzeit die FH zum Studium mein Werdegang fortführen lassen kann...weiß da schon was in der Theorie und vor allem an der täglichen Praxis da geht und was nicht....meistens jedenfalls. :mrgreen:
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Donnerstag 21. September 2017, 07:16

Moin Mario,
soweit (zu solcher Diskussion) wollte ich`s eigentlich nicht kommen lassen.
Jeder hat so sein "System" ....... und ob eines schlechter als das andere ist, darüber will ich nicht urteilen (und es steht mir auch nicht zu). Wenn Leute hier lesen, können sie sich entscheiden wie sie`s machen oder was für denjenigen am leichteren zu bewerkstelligen ist.

"Off-topic" on

Nur soviel:
Ich hab 2 abgeschlossene Berufsausbildungen, bin momentan noch 56 Jahre alt (daher hab`ich einige Erfahrung in beiden Berufen - wie lange, kannst du selbst ausrechnen) und habe lange Zeit nebenbei Hifi- Gerätschaften (Röhrentechnik) selbstgebaut, die ich dann im weiteren Bekanntenkreis zum Selbstkostenpreis verkauft habe (mal abgesehen von den reichlichen Reparaturen oder Umbauten an 2 sowie 4 Rädern hier in der Gegend).

Ich kann schrauben sowie auch löten !!
......... und trete im neuen Jahr eine Stelle in der Entwicklung/Sondergerätefertigung bei einem für die Industrie tätigem mittelständischen Unternehmen für Telekommunikation an.
Deine Kompetenz möchte ich aber keinesfalls anzweifeln !!!!! :D

Alles gut?

"Off-topic" Ende .....

...und jetzt haben wir das geklärt - lass`ma`gut sein .... das interessiert hier keinen.

Tschöö
Arvid
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Donnerstag 21. September 2017, 07:38

@ Olli

Mach`ma Foto (vom Anschluss des Reglers und vom Stecker im Kabelbaum), wir machen die Stecker neu - ich besorge die richtigen Teile, sag`"Böschoid" und du kommst vorbei (oder ich bei dir - je nach dem, was besser passt).

Gruß
Arvid
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Re: fette Batterie

Beitragvon Oliver » Donnerstag 21. September 2017, 10:28

So, nachdem ihr euch nun genug bearbeitet und selbst gelobhudelt habt :mrgreen: zurück zu meiner Batterie.


Arvid hat geschrieben:...Mach`ma Foto...


Jau.

Vorab- Moped springt wieder einwandfrei an.

Auf den Bildern ist es nicht so gut zu erkennen, aber die Batterie sieht schon recht deformiert aus.

Bild

Bild


Die Stecker sind ein wenig bräunlich verfärbt, und wie es aussieht, hat sich auch schonmal jemand an den Kabeln zu schaffen gemacht. (siehe helles Isolierband)

Bild

Bild

Insgesamt macht die Elektrik aber noch einen guten Eindruck. Da hab ich schon Schlimmeres gesehen, insbesondere dann, wenn ich selbst an der Elektrik gearbeitet habe. O:)

Bild


Das sieht aus, als gehöre es nicht dort hin. Irgendwie gebastelt. :-k

Bild


Fahren werde ich heute nicht. Morgen bekomme ich ein Messgerät und werde wie schon zu Beginn von Detlev empfohlen mal die Ladespannung überprüfen.
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Donnerstag 21. September 2017, 10:54

Wow!!! der Akku ist aber mal richtig vom Regler gebraten worden.
Den Kombistecker von der Lima kannste nur noch abschneiden und wegwerfen - der hat`s hinter sich. Da muss auf jeden Fall ein Neuer dran.
Das weiße Isolierband am Ende des Bougierrohres ist/kann bei Honda normal sein - das machen die kleinen Männchen in Hamamatsu manchmal so.
Die fliegende Flachsicherung ist nachträglich reingebastelt - bei den Baujahren hat Honda noch keine Flachsicherungen fliegend verbaut - höchstens in einem fest montierten Sicherungskasten.
Die "fliegenden" Sicherungen waren immer "Glasröhrchensicherungen" - das ist auf jeden Fall nachträglich `reingeklempnert.

Extremer Handlungsbedarf !!!

Oliver hat geschrieben:Fahren werde ich heute nicht.

Ich werde heute aber fahren - die olle Kuhpelle liegt schon bereit (ich warte nur noch auf den Bofrost-Onkel).

Wir sehen uns ........
Gruß
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Re: fette Batterie

Beitragvon Oliver » Donnerstag 21. September 2017, 12:34

chinakohl hat geschrieben:...

Extremer Handlungsbedarf !!!

...



Och, nö, so extrem sehe ich das nicht.

Aber wie Andreas auch schon schrub, werde ich vermutlich um einen neuen Regler nicht umhinkommen. Der scheint tatsächlich eins von zwei Problemen bei der AT zu sein.

Die Fragen sind nur

1. von welchem Hersteller und

2. hält die neue Batterie für die Heimreise (ca. 180 km)

Ansonsten versuche ich hier noch einen Regler zu bekommen.
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Re: fette Batterie

Beitragvon Martin » Donnerstag 21. September 2017, 14:39

Ich habe zwei Berufsausbildungen, ein Studium und eine Einbürgerungsurkunde. Ich bin geiler als ihr! :mrgreen: :facepalm2:

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Re: fette Batterie

Beitragvon Martin » Donnerstag 21. September 2017, 14:40

Soll ich Dir morgen einen mit nach Ovenhausen bringen.
Ich könnte vorher bei Motek vorbei...

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