fette Batterie

+ an Masse? Hier alles zu Elektrik und falsch fließendem Strom

Re: fette Batterie

Beitragvon Öko » Dienstag 19. September 2017, 08:56

War schon vorher geschwächt...Gab dem akku dann den Rest. ..tiefentladen.. Dann den Regler voll beaufschlagt...raucht bei solch Aktionen meist ab.
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Re: fette Batterie

Beitragvon Oliver » Dienstag 19. September 2017, 09:06

Öko hat geschrieben:. ..tiefentladen.. ...


Eher nicht. Ich bin das Moped vor meiner Abreise täglich ohne Probleme gefahren.
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Dienstag 19. September 2017, 09:25

Ich versuch`s mal so zu erklären:

Wenn sich am Masseanschluss des Reglers Korrosion (Grünspan - die Klemmen sind ja oftmals aus Messing) gebildet hat, hat der Regler kein korrektes Massepotential mehr.
Jedes Spannungspotential am Fahrzeug bezieht sich immer auf Masse!!! Sind da jetzt Übergangswiderstände durch Korrosion vorhanden, ist das Massepotential für den Regler "hochgelegt" - er regelt dann nicht mehr auf 13,6V aus, sondern auf 13,6V zuzüglich dem Übergangswiderstand ( 13,6V plus die durch den Widerstand hervorgerufene Spannungsdifferenz von angenommen 1,5 oder 2 V = 15,1 bzw. 15,6V).
Der Akku jedoch hat einwandfreie Verbindung zum FZG- Rahmen ...........
Du solltest einfach mal die Ladespannung bei erhöhter Drehzahl am Akku messen.

Evtl. ist aber einfach der Akku schon vorher nicht mehr in Ordnung gewesen - auch diese Dinger brauchen ein wenig Pflege ........ obwohl von Seiten der Industrie immer eine weitestgehende Wartungsfreiheit propagiert wird.
Bei Blei/Säure Akkus konnte man früher manchmal schwarze Ablagerungen an den Verschlussstopfen erkennen - dann ist der Akku mal ohne ausreichenden Elektrolytstand geladen, oder simpel durch def. Regler "überladen" worden ....... Fazit: Reif für die Tonne - der macht`s dann nicht mehr lang.

Bei meiner Peg ist z. Bsp. der Auspuff dicht am Akku vorbeigelegt worden - ein Konstruktionsfehler.
Daher überprüfe ich dort regelmäßig den Säurestand.
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Re: fette Batterie

Beitragvon AHO » Dienstag 19. September 2017, 10:42

Verkeimte Stecker sind bei der AT häufig im Spiel, wenn die Reglerstecker schon verformt und braun sind (hohe Übergangswiderstände), ist das das letzte Stadium vor dem Reglertod.

Gruß
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Re: fette Batterie

Beitragvon Öko » Dienstag 19. September 2017, 11:29

Steht doch schon #3 auf Seite eins
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Dienstag 19. September 2017, 13:10

Abhilfe bei korrodierten oder gar durch hohen Übergangswiderstand angelaufenen Flachsteckern:
Abschneiden !!!!! und neue ancrimpen.

Aber bitte nicht die handelsüblichen (weil pofeligen - die Kontaktfläche ist für hohe Ströme zu klein), sondern diese hier:

Alte Stecker aus dem Kombiblock herausziehen (von vorne mit `ner Nadel die Arretierungszunge zurückdrücken), den Kombiblock säubern (wofür Bremsenreiniger so alles gut ist :D ) und die neu angecrimpten Stecker wieder in den Kombiblock arretieren.
Ich "stups" die Stecker, bevor ich sie in den Kombiblock einschiebe, immer einmal in Batteriepolfett ....... dann ist Ruhe ;-)
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Re: fette Batterie

Beitragvon Öko » Dienstag 19. September 2017, 13:29

Verlötet Schrumpfschlauch drüber
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Re: fette Batterie

Beitragvon Martin » Dienstag 19. September 2017, 14:24

Öko hat geschrieben:Verlötet Schrumpfschlauch drüber

Wie soll man bitteschön Schrumpfschlauch verlöten? :gruebel: :mrgreen:
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Dienstag 19. September 2017, 14:59

Schrumpfschlauch (wenn der Stecker damit noch in den Kombiblock passt - was meistens eher nicht der Fall ist) ja - verlöten keinesfalls.
Wenn man das "anständig" verlötet - so, daß das Lötzinn auch schön zwischen die Einzeladern des Kabels fließt - fließt das Lötzinn auch unter die Isolierung (Kapilarwirkung) und man hat die nächste Sollbruchstelle schon vorprogrammiert !!

Dort, wo ein Kabel auch nur einer geringen Bewegung unterliegt - sei es auch nur Vibration - lötet man auf keinen Fall.
Löten ergibt immer eine starre Verbindung ......... besser ausreichend lang abisolieren, die Adern verdrillen und das abisolierte Stück vor dem Crimpen doppelt legen/umlegen.
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Re: fette Batterie

Beitragvon holsteiner » Dienstag 19. September 2017, 15:40

Nö, vom orgeln wird ne Batterie zwar leer, aber nicht dick.
Von Schrumpfschlauch über solch dicken Steckern halte ich nix, weil man sie nicht dicht bekommt. In der Folge hat man dann Wasser in der Steckverbindung welches noch schlechter rausläuft. Kritische Steckverbinder fülle ich vorm zusammenstecken mit Vaseline oder Melkfett, das ist wunderbar wasserabweisend.
Zuletzt geändert von holsteiner am Dienstag 19. September 2017, 15:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: fette Batterie

Beitragvon jan » Dienstag 19. September 2017, 15:47

Wenn auch bestellen in Frage kommt: Schau mal bei denen hier.

Die Blei-Vlies-Akkus von FIAMM haben sich bei meinen Matchies gut bewährt, in die 350er habe ich jetzt inzwischen aber eine Lithium-Batterie mit (ich glaube) 9 Ah eingebaut. Tadellos.
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Re: fette Batterie

Beitragvon holsteiner » Dienstag 19. September 2017, 15:49

jan hat geschrieben:Wenn auch bestellen in Frage kommt: Schau mal bei denen hier.

Die Blei-Vlies-Akkus von FIAMM haben sich bei meinen Matchies gut bewährt, in die 350er habe ich jetzt inzwischen aber eine Lithium-Batterie mit (ich glaube) 9 Ah eingebaut. Tadellos.

Ja, aber die beste Batterie taugt nix, wenn sie überladen wird, und das war hier ja der Fall.
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Re: fette Batterie

Beitragvon chinakohl » Dienstag 19. September 2017, 18:02

Dank Olli habe ich für meine Triumph jetzt einen Lifepo Akku mit 2,3Ah bestehend aus 4 Stück ANR 26650 Zellen - das sollte als Stützakku für die Elektronikzündung locker reichen.
Wenn kein E-Starter am Fahrzeug vorhanden, wozu dann einen "dicken" Starterakku? ........... oder lässt hier jemand seine Karre nächtens mit eingeschaltetem Parklicht irgendwo an der Ecke stehen?
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Re: fette Batterie

Beitragvon Oliver » Dienstag 19. September 2017, 18:21

Morgen kommen zwei meiner zahlreichen Kinder rum und bringen mir eine Batterie mit. Ich schaue mir sämtliche Steckverbindungen an die ich rankomme an, reinige soweit möglich, verpasse allen Verbindungen eine Ladung surface shield und baue die neue Batterie ein. Mehr kann ich hier im Moment nicht tun. Entweder es geht gut bis ich wieder zu Hause bin oder nicht. Sollten die Steckverbindungen des Reglers sichtbar inne Fritten sein, werde ich das Moped irgendwann mit einem Anhänger holen.
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Re: fette Batterie

Beitragvon Öko » Dienstag 19. September 2017, 19:52

Arvid...gesund verlöten...und nicht das Kabel starr leggen...dann über die Lötstelle vom Mantel zum Mantel den Schrumpfschlauch...zwei Übergangsstellen weniger.
Vaseline und Melkfett sind recht dünnflüssig in der Sonne....ja funktioniert auch, wenn nichts besseres zu greifen ist.
Besser ist Polfett oder Salzwasser beständiges verseiftes Fett...das grüne und auch das blaue...das bleibt auch paa Jahrzehnte in den Steckern.
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