Welche Batterie hält tendenziell mehr als 2 Jahre ?

+ an Masse? Hier alles zu Elektrik und falsch fließendem Strom

Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon nixwiefort » Dienstag 13. Oktober 2015, 10:51

Jössas,

wollt ihr die Batterien laden oder kochen ?
13,5 V sind prima.
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon Domi-650SS » Dienstag 13. Oktober 2015, 11:17

nixwiefort hat geschrieben:…13,5 V sind prima.

Ist es nicht, es ist falsch.
Fritz
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon Klaus Thoms » Dienstag 13. Oktober 2015, 11:56

Alle Batterien "halten" , das ist m.E. nicht von der Technologie abhängig , sondern von der Behandlung .
Die meisten Batterien sterben durch nichtbenutzung , und leben lange durch Joggen , am besten täglich.
Oder durch unpassende Ladespannung .
Je " moderner" die Batterie ( Richtig = Akku , Batterien sind ex und hopp Artikel , nicht ladbar :surpris: ) um so kritischer die Spannung
Ein stinknormaler Akku ist da am geduldigsten , ein Gelakku zerkocht bei mehr als 14,5 Volt , also der verliert durch die Überdruckfunktion auch " Wasser" was aber nicht nachgefüllt werden kann ( Ein Vorteil der gewöhnlichen Akku´s ! ) und trocknet schlicht und ergreifend aus .
Mein AGM Akku ( Originalteil ) ist seit 2004 im Einsatz , und alles gut ... ;-D
Gott schütze mich vor meinen Freunden , mit meinen Feinden werde ich schon allein fertig .
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon holsteiner » Dienstag 13. Oktober 2015, 20:20

Klaus Thoms hat geschrieben:Je " moderner" die Batterie ( Richtig = Akku , Batterien sind ex und hopp Artikel , nicht ladbar ...


***Oberlehrermodus ***
Unter "Batterie" versteht man ein vielfaches von einzelnen Dingen.
Bei Geschützen z.B. ist eine Batterie eine Ansammlung von Einzelgeschützen.
Bei Stromspeichern gibt es Batterien von Akkus (Akkumulator=Sammler) z.B. Blei-Säure-Akkus oder sogenannter "Primärzellen" (Zink-Kohle o.ä).
Da der herkömmliche Fahrzeugakku eine Reihenschaltung mehrerer Einzelzellen ist, ist das also auch eine Batterie.

*Oberlehrermodus aus***
Grüße, Detlev

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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon Öko » Dienstag 13. Oktober 2015, 20:32

Domi-650SS hat geschrieben:
nixwiefort hat geschrieben:…13,5 V sind prima.

Ist es nicht, es ist falsch.
Fritz

13,8v Ladeschlussspannung bei Lithium Ionenaccu, 14,4V beim Blei Akku, 14,8V bei AGM Accu...um den Accu voll zu laden
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon holsteiner » Dienstag 13. Oktober 2015, 21:01

Öko hat geschrieben:13,8v Ladeschlussspannung bei Lithium Ionenaccu,

Der von mir gefahrene und empfohlene LiFePO4 Akku aus 4 Einzelzellen hat eine empfohlene Ladeschlussspannung von 14,4 bis 14, 6 Volt, mit Balancer sogar bis 15,2 Volt, wobei geringere Ladeschlussspannungen für eine höhere Lebensdauer (bis zu 10.000 Ladezyklen) sorgen.
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon nixwiefort » Montag 14. Dezember 2015, 14:30

Habe beim "Winterladen" bemerkt, dass mein Yuasa Säureakku langsam den Geist aushaucht, also mwird vermutlich nächstes jahr ein neuer Akku fällig.

@ Detlev: hast du Erfahrung ob der 4-Zellen LiFePo auch den E-Start der MKIII bewältigt ?

lg
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon holsteiner » Montag 14. Dezember 2015, 16:50

nixwiefort hat geschrieben:@ Detlev: hast du Erfahrung ob der 4-Zellen LiFePo auch den E-Start der MKIII bewältigt ?


Da gehe ich mal von aus.
Die 4 Headway 8Ah Zellen, die ich in meiner BMW mit 1070cm³ BigBoreKit verbaut habe, reißen den Motor jedenfalls mit Leichtigkeit hoch. Übrigens auch nach der Winterpause ohne nur ein einziges mal nachzuladen.
Grüße, Detlev

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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon Towner » Montag 14. Dezember 2015, 16:51

Hallo,

ich habe habe auch die Gel-Vlies-Batterien von Motobatt drin ->AGM.

http://www.motobatt.de
https://www.motokay-scp.de/?ActionCall= ... d=0&Params[SearchParam]=Motobatt&Params[SearchInDescription]=1

Die sind gut und relativ günstig.

Ralf
Triumph T120RV
Norton Commando 850 MKII
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon Gerd M. » Mittwoch 16. Dezember 2015, 10:53

Ich habe verschiedene Batterien im Einsatz, verwende aber auch verschiedene Ladegeräte dazu.
Probleme mit kurzer Lebenszeit gab es bisher nicht.

Wichtig ist die perfekte Funktion von Lichtmaschine und Regler.
Man sollte an Standardregler ausschließlich Blei-Akkus anschließen, denn dafür sind sie eingestellt.
Will man andere Batteriearten einsetzen, sollte man einen einstellbaren Regler verwenden.

Während der Winterpause empfiehlt sich der Einsatz von entsprechenden Erhaltungsladegeräten.
Auch hier muß man Obacht geben, denn Blei-Gel-Batterien dürfen z.B. nicht an ein Gerät mit Trainer gehängt werden.

Verwendet man Bleiakkus, gibt es dafür sehr kostengünstige und gute Geräte.
Z.B. dieses hier:
http://www.amazon.de/600-plus-Ladeger%C ... B0014WCXYO

Hier ist ein kleiner, aber wie ich finde guter Ratgeber zum Thema:
http://www.ebay.de/gds/Ladegeraete-am-M ... 865/g.html
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon El » Montag 4. Juli 2016, 10:29

holsteiner hat geschrieben:
Öko hat geschrieben:13,8v Ladeschlussspannung bei Lithium Ionenaccu,

Der von mir gefahrene und empfohlene LiFePO4 Akku aus 4 Einzelzellen hat eine empfohlene Ladeschlussspannung von 14,4 bis 14, 6 Volt, mit Balancer sogar bis 15,2 Volt, wobei geringere Ladeschlussspannungen für eine höhere Lebensdauer (bis zu 10.000 Ladezyklen) sorgen.



In meiner Commando ist auch ein LiFePo4 Akku aus vier Einzelzellen verbaut. Als Laderegler habe ich einen Mosfet drin. Für Stadtverkehr in Berlin ist dieser Akku absolut nicht geeignet, weil je nach Verkehrsfluß kann der Akku bereits nach einer Stunde im Stop and Go die 12V unterschreiten. Man kann am Voltmeter ablesen, wie der Akku stetig leergesaugt wird.
Deshalb habe ich die H4-55W Birne gegen eine mit 35W getauscht. Jetzt ist das kein Thema mehr. Selbst wenn beim Starten der Akku nur 12V anzeigen sollte, so ist die Akkuspannung bereits nach einer fünzehn Minuten Fahrt auf über 13V angestiegen. Der Mosfet regelt die Ladespannung bei 14.5V ab.
Bei Landstrassen Fahrten hingegen kann ich die 55W Birne drin lassen ohne Gefahr zu laufen, dass der Akku während der Fahrt sich entlädt.

Neben geringes Gewicht ist ein weiterer Vorteil, dass der Akku mit passendem Ladegerät bereits nach spätestens einer Stunde vollgeladen wird.

Grüße
El
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon nixwiefort » Montag 4. Juli 2016, 10:59

Aha, und du wechselst jedes mal die Birne, je nachdem ob du Landstraße oder Stadt fährst ???

ich habe von H4 auf 35/35W HS1 gewechselt. Das passt mit minimaler Anpassung der Ausnehmung für die Lampennase im Sockel,
und das Licht der Commando ist sowieso grindig, ob H4 oder H1, so dass ich nach Möglichkeit kaum bei Dunkelheit fahre.

lg
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon Norton » Montag 4. Juli 2016, 20:32

In meinem Domi hab ich auch die ganz normale Wechsestromlima drin, wie in der Commando, Atlas.... mit Zenerdiode und Gleichrichter, Plus an Masse..... und das fahre ich mit H4 und mache damit die Nacht zum Tage!
Wenn Deine Commando ein mickriges Licht hat, dann kauf Dir einen neuen Rotor, oder wenn der Rotor noch wirklich in seiner Verpressung fest ist, dann laß den neu aufmagnetisieren (Suche bemühen) und Deine Commando kann das auch.

Gruß. Martin.
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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon holsteiner » Montag 4. Juli 2016, 21:30

El hat geschrieben: Für Stadtverkehr in Berlin ist dieser Akku absolut nicht geeignet, weil je nach Verkehrsfluß kann der Akku bereits nach einer Stunde im Stop and Go die 12V unterschreiten. Man kann am Voltmeter ablesen, wie der Akku stetig leergesaugt wird.

Das ist das typische "Berlin-Syndrom" älterer Motorräder, die seit einigen Jahren mit Licht gefahren werden müssen.
Und dann mit niedriger Drehzahl von Ampel zu Ampel dann davor mit Leerlaufdrehzahl rumstehen.
Das gleiche Problem ist von den 2-Ventil-BMW bekannt, deren Lima ist auch nicht in der Lage, mit diesem Drehzahlniveau klar zu kommen. Bei denen ist ab etwa 2000/min die Ladebilanz ausgeglichen, der volle Ladestrom von immerhin 20A steht erst oberhalb von 3000/min zur Verfügung.
Der Kleinstädter oder Landbewohner kennt das Problem nicht mal ansatzweise.
Abhilfe ist relativ einfach: Neuerdings dürfen Motorräder mit Tagfahrlicht fahren, d.h. so 7-10 Watt LED (gleißend hell) strahlen nach vorne, das Rücklicht darf aus sein. Damit sind dann all diese Probleme aus der Welt.
Die Dinger gibts in verschiedenen Ausführungen, man kann sie unauffällig unterm Hauptscheinwerfer verbauen.
Grüße, Detlev

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Re: Welcher Batterie hält ?

Beitragvon El » Dienstag 5. Juli 2016, 11:49

@Martin
hab nicht geschrieben, dass die Lima schwach ist, sondern dass sie im Stadtverkehr nicht nachkommt genügend Ladestrom zu produzieren, weil die meiste Zeit steht die Commando im Leerlauf oder der Motor kommt nicht auf hohe Drehzahlen. Es wäre mir jetzt neu, falls die Lichtmaschine auch im Leerlauf oder bei niedrigen Drehzahlen genügend Ladestrom produzieren würde.

Moin Detlev,
Du kennst die Probleme recht gut. Auch die alten Harleys mit der großen, schweren Gleichstromlichtmaschine haben im berliner Stadtverkehr die selben Schwierigkeiten. Die 22AH Batterie an meiner Ironhead hält im berliner Stadtverkehr so etwa zwei Wochen und danach muss sie an das Ladegerät.
LED Tagfahrlicht kenne ich, aber die Lösung mit der H1-35W Birne ist für mich die passendere.

Grüße
El
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