Gel-Batterie

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Re: Gel-Batterie

Beitragvon Towner » Mittwoch 25. Mai 2016, 08:20

Stimmt, die Podtronics habe ich auch drin, das sollte man dazu sagen.

Bei den einfachen Blei-Akkus habe ich die Erfahrung gemacht, dass die bei unregelmäßigem Laden (auch während der Saison) anfangen zu schwächeln wenn sie in die Jahre kommen. Dafür sind sie aber günstiger. Das aber immer so eine Sa uerei mit der Säure. Und ein guter Bleiakku kostet auch 50€.
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Re: Gel-Batterie

Beitragvon Tim » Mittwoch 25. Mai 2016, 08:33

Towner hat geschrieben:1. Preis. Für den Preis müssen die mindestens 15 Jahre halten, damit sich das rechnet.


Sehe ich anders. Das winzige Powerbloc-Ding mit Balancer kostet 80€. Zwei Jahre wird das Teil schon halten, verglichen mit den Spritkosten selbst bei meinen lächerlichen Jahresfahrleistungen ist mir die daraus resultierende Jahresbatteriegebühr ziemlich egal - v.a. verglichen mit dem Vorteil, z.B. bei der Commando fast den gesamten Batterieraum hinter dem Öltank (70er....) als "Handschuhfach" zur Verfügung zu haben.

2. Aufladung. Es wird ein spezielles Lade-, bzw. Erhaltungsgerät benötigt.


Das Ding ist so speziell, dass dafür IIRC nichtmal ein Zwanni aufgerufen wurde.

Der Punkt mit dem Regler stimmt allerdings, der muss natürlich die 14,irgendwas V liefern. Ich hab mir einen einstellbaren Sachse gegönnt.


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Re: Gel-Batterie

Beitragvon Towner » Mittwoch 25. Mai 2016, 09:13

Tim hat geschrieben:Das winzige Powerbloc-Ding mit Balancer kostet 80€. Zwei Jahre wird das Teil schon halten, verglichen mit den Spritkosten selbst bei meinen lächerlichen Jahresfahrleistungen ist mir die daraus resultierende Jahresbatteriegebühr ziemlich egal - v.a. verglichen mit dem Vorteil, z.B. bei der Commando fast den gesamten Batterieraum hinter dem Öltank (70er....) als "Handschuhfach" zur Verfügung zu haben.


OK, das ist ja die Frage, ob man wegen des Handschuhfachs alle 2 Jahre einen neuen Akku kaufen möchte. Wenn man alle 2 Jahre einen neuen Akku kauft, dann kann man auch den billgsten nehmen, den man bekommen kann (für 20€ ?).

Tim hat geschrieben:Das Ding ist so speziell, dass dafür IIRC nichtmal ein Zwanni aufgerufen wurde.


Das Ctek kostet ca. 100€. Man kann natürlich ein einfaches Ladegerät für 20€ nehmen und die Batterie gelegentlich mal aufladen. Aber dranhängen und vergessen geht damit nicht.

Die Frage war ja, welche Lösung den geringsten Aufwand bei der Wartung macht. OK, vielleicht hält das Ding für 80€ 2 Jahre ohne dass es im Winter geladen werden muss. Ob das nun eine wartungsfreundlichere Variante ist, muss jeder selbst entscheiden. Mir wäre es auch zu lästig, die Akkus alle 2 Monate kontrolliert zu laden. Das müsste ich mir dann in den Kalender schreiben. Und in dem geringeren Gewicht und dem gesparten Raum sehe ich keinen Vorteil. Die AGM hängst du im Winter an das Ctek und fertig. Während der Saison hält der Akku locker die Spannung auch bei längeren Standzeiten.

Edit: Wenn sichergestellt wäre, dass die LiFePo4 5 Jahre ohne Wartung halten würden, wäre das natürlich kein Thema mehr.

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Re: Gel-Batterie

Beitragvon Tim » Mittwoch 25. Mai 2016, 09:31

Towner hat geschrieben:OK, das ist ja die Frage, ob man wegen des Handschuhfachs alle 2 Jahre einen neuen Akku kaufen möchte.


Mein Punkt war der, dass selbst wenn man alle zwei Jahre eine neue bräuchte - was ich noch nicht weiß - die Kosten sehr gering wären. Und 40€pa Handschuhfachmiete find ich okay, das ist echt praktisch.

Tim hat geschrieben:Das Ding ist so speziell, dass dafür IIRC nichtmal ein Zwanni aufgerufen wurde.


Das Ctek kostet ca. 100€.


Ich hab kein Ctek, ich hab das vom Akku-Hersteller selbst angebotene Simpel-Ladegerät mitbestellt damals. Benutzt habe ich es bisher einmal, um die Batterie vorm Einbau wieder aufzuladen, weil ich sie mit meinen kindlich-begeisterten Spielereien ob der Verwunderung, dass mein Atlas-Kabelbaum tut wie gedacht, leer gemacht hatte. Hat halt nur 2.3Ah.

Die Atlas ist allerdings ein etwas spezieller Fall, weil die den BTH-"Magnet" hat und daher nicht auf die Batterie zum Starten angewiesen ist. Jedenfalls haben die inzwischen fünf Monate Standzeit bei Außentemperaturen dem Ding nichts anhaben können, ich hab neulich mal gecheckt, ob das Licht noch geht und es tat, wie es sollte. Interessant wird, wie das Ding sich in der Commando verhält, wo die Zündung drüber läuft. Und dann nochmal eine Spur interessanter, wie lange eine LiFePO4 in der HD durchhält. Deren riesige 32Ah-Batterie geht mir nämlich auf die Nerven, weil sie sich beim Warten an der Ampel immer so leicht enervierend mit der Ecke in den Oberschenkel bohrt. Und dann geht über das Li-Teil noch der Strom dieses unfassbar agrikulturellen Starters. Ich werde jeweils berichten.


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Re: Gel-Batterie

Beitragvon Tim » Freitag 3. Juni 2016, 21:39

Moin!

Kurze Info zur Powerbloc: Meine Atlas war seit Ende November bis letzte Woche mit gerissenem AT10-Gummiband ja zwangseingewintert, die Batterie wurde also vor einem halben Jahr oder so zuletzt geladen. Als ich den verk****en Riemen dann neulich mal erneuert habe (was von zwölf bis Mittags hielt, aber davon an anderer Stelle mehr), war der Batterie jedenfalls nicht genug Saft fürs Licht zu entlocken. Ist bei der Atlas dank Magnet kein Problem, nach dem Ankicken war Licht da, kurze Probefahrt und obwohl das keine 5km waren, bis klar war, dass mit dem Riemen was mehr im Argen ist, war die Batterie danach wieder satt voll.

Also, wartungsfrei ist sie nicht, aber mit dem 20€-Ladegerät ist das Ding ggf. in kürzester Zeit auch wieder voll, ich meine mich an weniger als 1h damals zu entsinnen. Will sagen, ihr Winterquartier im ungeheizten Stall - also trocken, aber bei Umgebungstemperaturen - hat sie 1A überstanden und war nach dem Laden dann auch wieder einsatzbereit.

Jetzt baumelt das Ding in der Commando, mal sehen, wie sie sich da schlägt, da wird sie mehr Fahrtzeit sehen als in der Atlas.


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Re: Gel-Batterie

Beitragvon Tim » Mittwoch 31. Mai 2017, 20:47

Tim hat geschrieben:Jetzt baumelt das Ding in der Commando, mal sehen, wie sie sich da schlägt, ...


Um eine Erfahrung bin ich reicher: Ich hatte in einem Anfall von Plötheit die Commando-Zündung über mehrere Tage angelassen, wenig überraschend war die Kiste dann als ich vor ein paar Tagen noch was an der Elektrik machen wollte tot. Okay ...... :-k

Spannung an der Sicherung 1.1V. :shock:

Spannung am Akku: 1.1V :shock:

Ans Ladegerät geklemmt: Nach 1h 1.1V, nach 3h 1.1V... hm, das war's wohl. Dann hab ich sie einfach noch'n büschen drangelassen und mich um andere Dinge gekümmert. Abends nochmal nachgemessen: Bämm. 13.7V, als wär nix gewesen.

Also, die Dinger überstehen sogar Elektro-HonKs wie mich. :bindafür:


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