Tri-Spark oder Sachse Zündung

+ an Masse? Hier alles zu Elektrik und falsch fließendem Strom

Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon RoadRocket » Donnerstag 4. Januar 2018, 21:09

Hallo zusammen

Nach vielen Jahren der Zuverlässlichkeit, hat sich tatsächlich die Boyer Bransden Zünbox-Box (Typ NT1a) an meiner Norton Atlas verabschiedet :facepalm2:

Wen ich das Voltmeter an den Ausgang für die Zündspulen anschliesse und das Zündschloss auf "On" stelle habe ich für ca. 2 Sekunden Power und dann ist Ende. :naja:

Nun, da die ganze Elekrik eh fällig ist, hab ich den kompletten Kabelbaum rausgerissen und will mir jetzt was "gscheites" zusammen frickeln. Mit den richtigen Farben der Leitungen und das ganze auch anständig absichern.

Bin mir aber noch unsicher welche Zündung ich verbauen soll. Was meint ihr zu der TRI-005a von Tri Spark oder der ZDG 3.12 von Sachse.

Was würden mir die Experten empfehlen?

Gruss und nachträglich ein gutes, unfallfreies und friedliches 2018

Phil/zwo
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Phil » Donnerstag 4. Januar 2018, 22:18

Hoi Phil,

hmmmm... Ich glaube mich zu erinnern, dass auch die Boyer die Zündspulen abschaltet, wenn der Moder steht resp. sich der Rotor nicht dreht. Primär sehe ich da also kein Problem. Wenn Du magst, kann ich ja mal an einer Zündbox messen, ob sich das genauso verhält. Nur wenn Du magst. :mrgreen: :mrgreen:

Die Trispark-Zündung ist sicher nicht schlecht, allerdings ist das Ding ohne Box nicht nur gut beleumundet. Die Elektronik wird schön warm da, und sie wird geschüttelt, nicht gerührt. Da ist die Lösung mit einer externen Box per Design besser. Und nein, das ist nicht nur Hörensagen oder im Internetz gelesen, bei meiner Nemesis hat die wunderbare Trispark-Zündung genau ein Jahr gehalten. Töchterchen kam mit dem Triple bis an die Ampel vor meinem Zuhause, dann hat sie gespotzt. Zündung aus, Moped lief wieder an, am nächsten Tag war dann der mittlere Zylinder endgültig weg. Ich hab' anstandslos eine neue Zündung bekommen, bin aber mangels Wetter/Saison noch nicht gefahren.

Von der Sachse würde ich die Finger lassen. Das Ding ist im Gegensatz zu einer Trispark, Boyer oder Pazon sehr sehr schlecht und fummelig einzustellen. Die Box ist nicht galvanisch getrennt, bei Plus an Masse musst Du die Box gegen den Rahmen isoliert montieren, sonst geht das nicht. Der elektrische Anschluss ist ein Gebastel.
Der after sales-Support von den Patzers ist unterirdisch, die kennen meiner eigenen Erfahrung nach den Unterschied zwischen (zahlender) Kundschaft und Opfer nicht. Wenn Du magst, kannste ja mal hier nachlesen, warum ich das so sehe. Die vielen Kurven, die man an der Sachse einstellen kann, braucht wirklich niemand. Das ist ein Gimmick ohne reellen Nutzen.

Ich kenne für einen Zweizylinder keine elektronische Zündung, die einer hundsgewöhnlichen schwarzen (=analogen) Boyer signifikant überlegen wäre. Die Boyers sind billig (ich hab' beim Scrambler für eine neue keine 125,- € bezahlt), sie sind hart im Nehmen, 5 Jahre Garantie ab Herstellungsdatum, der Support von Ernie Bransden ist gut, das einzige Ding, das wirklich schlecht ist, das sind die mitgelieferten Steckverbinder. Die Mk IV soll auch bis 10 V runter funktionieren. Also ich hab' nichts auszusetzen.

Dir auch ein gutes Neues Jahr 2018, vor allem Gesundheit und schön sitzen bleiben, nich'?

Grüße

Ph.
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Zuletzt geändert von Phil am Freitag 5. Januar 2018, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Phil » Donnerstag 4. Januar 2018, 22:42

Hoi Phil,

ich nochmal...

Ich hab' in vorauseilendem Gehorsam jetzt mal hier nachgelesen, kuxtu general data, Punkt 6.

Und ich hab' mal eben an einer garantiert funktionierenden Boyer box mit einer Prüflampe als Verbraucher Spannung angelegt. Das mit den zwei Sekunden, die Du gemessen hast, kommt bei mir auch hin.

Daraus würde ich schließen, dass Deine Box sich vollkommen normal verhält.

Grüße

Ph.
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Knolle » Donnerstag 4. Januar 2018, 22:53

...kommt bei mir auch hin, etwa 2 sec.. Die Boyer arbeitet in meiner Atlas seit ca 30 Jahren fehlerfrei. So isses :mrgreen:
Gruß von Knolle aus dem Wendland
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon RoadRocket » Donnerstag 4. Januar 2018, 23:15

Hoi Namensvetter

Besten Dank für dein Feedback, deine fachkundigen Meinungen und vor allem Messungen :zustimm: . Da ich morgen sehr früh raus muss und wichtige geschäftliche Aufgaben habe, muss ich jetzt in die Federn.

Besten Dank :wink: Morgen gehts weiter.....

Gute Nacht allerseits

Phil/zwo
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Tim » Freitag 5. Januar 2018, 07:38

RoadRocket hat geschrieben:Bin mir aber noch unsicher welche Zündung ich verbauen soll.


Ich hab an meiner Atlas ja inzwischen einen BT-H, sehr empfehlenswert IMHO. Bin zwar erst ein paar hundert km damit gefahren, bevor der $*%-zensiert-#*&%-Zahnriemen mich terminal entnervt hat, aber das Ding ist hinsichtlich Startverhalten, Leerlauf und Fahrbetrieb mindestens so gut wie die Rita und die Boyer, die ich vorher drin hatte - und hat den zusätzlichen Charme, dass die Zündung aus dem Kabelbaum raus ist.

An der Commando fahr ich die ganz simple Pazon, funktioniert ebenfalls unauffällig.

Was würden mir die Experten empfehlen?


Dü güps hür nüch.


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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Stefan » Freitag 5. Januar 2018, 11:23

Ich habe in beiden Motorrädern eine Sachse fein und die Funktionieren tadellos.
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Ralph G.Wilhelm » Freitag 5. Januar 2018, 12:04

Stefan hat geschrieben:Ich habe in beiden Motorrädern eine Sachse fein und die Funktionieren tadellos.


Ich auch =D>
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon JeffB » Freitag 5. Januar 2018, 12:57

Die Tri-Spark an meiner A65 hat einwandfrei funktioniert (bis zum Pleuelabriß)...
Vorteile ggü Boyer sind m.E. deutlich stabilerer und runderer (sic!) Leerlauf. Die ganze Laufruhe war besser. Die fehlende Blackbox empfinde ich persönlich eher als Vorteil, aber das ist jedem selbst überlassen wie er das sieht. Die Tri-Spark ist sehr einfach zu montieren und einzustellen.
Sie macht auch einen sehr soliden Eindruck speziell verglichen mit der Basteleianmutung der Boyer (die aber an sich nicht schlecht ist).
Und ja, meine Tri Spark ist auch verreckt und wurde anstandslos umgetauscht. .. ich hatte jedoch sicher eine der frühen und kann mir vorstellen
dass die jetzt auch halten.
Grüße
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Phil » Freitag 5. Januar 2018, 17:02

JeffB hat geschrieben:....Und ja, meine Tri Spark ist auch verreckt und wurde anstandslos umgetauscht. .. ich hatte jedoch sicher eine der frühen und kann mir vorstellen, dass die jetzt auch halten...

Naja, meine Trispark ohne Box hatte ich im Oktober 2016 gekauft, die Grätsche machte sie im September 2017. :pfeiffen: :pfeiffen: :pfeiffen:
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon RoadRocket » Freitag 5. Januar 2018, 19:34

Naben zusammen

Besten Dank für die vielen Meinungen, Antworten und Inputs.

@Phil: Die Diskusion über Deine Erfahrung mit der Sachse Zündung habe ich natürlich mitverfolgt. Da hast Du wohl richtig Pech gehabt :-k Wenn ich jedoch hier lese, dass einige der Foristi damit absolut zufrieden sind, kann die Zündung und der Kundendienst nicht soo schlecht sein. Nochmals Danke an Dich und Knolle fürs Nachmessen :zustimm:

Die Norton hatte in letzter Zeit die Eigenschaft, dass wenn sie heiss war, sie manchmal nicht gleich wieder anlaufen wollte. Ich musste jeweils einen kurzen Moment warten und dann gings wieder. Wurde immer schlimmer, bis kürzlich, da wollte sie gar nicht nicht mehr. Nach einem Tag in der Garage sprang sie wieder tadelos an. Batteriespannung I.O. Bin dann ne kurze Strecke ums Haus gedüst, in der Werkstatt wieder abgestellt und sie wollte wieder nicht. Da hatte ich gar kein Power mehr am Eingang der Zündspulen. Halbe Stunde gewartet und dann hab ich die Messung, wie im Anfangspost beschrieben, gemacht. Das Verhalten war ähnlich eines Zündmagneten mit alterschwachem Kondensor. Wie auch immer, die Boyer ist ca: 10 Jahre alt und hat somit für mich ihren Dienst getan. Damit ist das Thema Boyer für mich gegessen :fastfood:

Einem Kumpel von mir habe ich eine Tri Spark an seiner Trident verbaut und ich bin eigentlich beindruckt wie die Kiste nun dreht. Er fährt auch nicht zimperlich damit rum, im Gegenteil, der zieht mächtig am Kabel und hatt seit 1,5 Jahren keine Probleme damit. Gefällt mir echt gut. :lol:

Bei der Sachse reizen mich eben genau die verschiedenen Zündkurven die man einstellen kann. Da meine Norton doch etwas getunt ist, wäre diese Variante eventuell interessant :ebiggrin:

@ Tim: Hab dein Post heute im laufe des Tages kurz gelesen und hey, danke für diesen Input 8) Hab BT-H gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt, obwohl an der AJS (meiner Freundin) so ein wunderschönes Teil verbaut ist und einen super Dienst tut. Nebst dem Vorteil den Du erwähnt hast, macht der BT-H Magnet auch optisch was her :supercool: Ich gehe mal davon aus, das Du auch einen Kill-Switch an deiner Atlas hast und auf ein Zündschloss verzichten kannst. Richtig?

Jetzt gehe ich erstmal ein paar Tage nach Scotland und danach werde ich hier weiter berichten.

Cheers all und nochmals besten Dank für eure Inspiration und Meinungen :esmile: Schätze ich sehr =D>

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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Jo » Freitag 5. Januar 2018, 20:32

Ralph G.Wilhelm hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:Ich habe in beiden Motorrädern eine Sachse fein und die Funktionieren tadellos.


Ich auch =D>



Ich auch,
Gruß Jo
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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Tim » Samstag 6. Januar 2018, 18:09

RoadRocket hat geschrieben:@ Tim: Hab dein Post heute im laufe des Tages kurz gelesen und hey, danke für diesen Input 8) Hab BT-H gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt, obwohl an der AJS (meiner Freundin) so ein wunderschönes Teil verbaut ist und einen super Dienst tut. Nebst dem Vorteil den Du erwähnt hast, macht der BT-H Magnet auch optisch was her :supercool: Ich gehe mal davon aus, das Du auch einen Kill-Switch an deiner Atlas hast und auf ein Zündschloss verzichten kannst. Richtig?


Ich hab drei Schalter dran, die den "Magneto" auf Grund schalten können: Den Kill-Taster (!) am Lenker, das Zündschloss unterm Sitz (mit dem ich auch die Restelektrik anschalte) und einen Schalter am Seitenständer zur Umgehung langweiliger Diskussionen mit des Teufels Üblem Vetter. Der BT-H wird bei Stellung "0" am Zündschloss auf Masse gelegt, bei "1" und "2" ist der nicht durchgeschaltet, d.h in den beiden Stellungen kann ich bei eingeklapptem Seitenständer starten. Bei "1" ist demnach nix im Zündschloss geschaltet, bei "2" wird die Batterie mit dem Rest verbunden. Den Kill-Taster muss man 1,2sec drücken, das reicht. Meistens hab ich die Karre allerdings mit den Seitenständer ausgeschaltet, irgendwie hab ich mich dran gewöhnt. Und wenn ich tatsächlich mal Probleme mit dem Zündschloss oder dem Seitenständerschalter haben sollte, sind die mit zwei Handgriffen vom Magneto-"Kreis" entfernt, weil alle drei "Massekabel" von den Schaltern an einem Punkt unterm Sitz zusammenlaufen. Notfalls kann ich auch das Kabel am BTH direkt noch recht fix entfernen (was natürlich nicht ganz so toll ist, wenn ein Unbefugter das weiß, da kommt natürlich jeder dran).


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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon RoadRocket » Montag 15. Januar 2018, 22:36

Zurück aus Scotland gehts hier weiter

Tim hat geschrieben:
... Kill-Taster (!) am Lenker....

Tim


Sorry, ist ein Taster und kein Switch ](*,)

Müsst ihr in Deutschland, an den alten Motorräder eine Abschaltung am Seitenständer haben :surpris:

Zum Magneten: Welchen BT-H Magnet hast Du an deiner Atlas? Typ K2F oder FM2R ? In den Fiting Instructions hab ich gelesen, das mit dem modernen Benzin die Vorzündung um 2-4 Grad zurückgenommen werden kann. Auf wieviel Grad hast Du die Atlas eingestellt?

Besten Dank im Voraus :-)

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Re: Tri-Spark oder Sachse Zündung

Beitragvon Tim » Dienstag 16. Januar 2018, 08:25

RoadRocket hat geschrieben:Sorry, ist ein Taster und kein Switch ](*,)


Kann man schon als Switch machen, ich finde den Taster angenehmer: Die Wahrscheinlichkeit, dass ich beim Kicken den Daumen drauf habe, ist geringer, als dass ich den Schalter vergesse ... :pfeiffen: :mrgreen:

Müsst ihr in Deutschland, an den alten Motorräder eine Abschaltung am Seitenständer haben :surpris:


Ich find's ganz angenehm, das Mopped bei einer längeren Pause so zu stoppen, deswegen hab ich die Schalter drangefummelt - und Diskussionen mit des Teufels Üblem Vetter sind damit eh hinfällig. Da haben nämlich zehn Prüfer mindestens elf Meinungen, ob man nachrüsten müsste oder nicht.

Die Shovel hat einen Seitenständer, der beim Losfahren einklappt, aber nicht direkt, wenn man ihn entlasstet. Das ist auch eine gute Lösung, die Kiste soll ja nunmal auf dem Seitenständer angetreten werden.

Zum Magneten: Welchen BT-H Magnet hast Du an deiner Atlas? Typ K2F oder FM2R ?


Den FM2R, der Aufpreis, damit es etwas okinaaler aussieht, war's mir damals nicht wert. Keine Ahnung, ob die sich groß unterscheiden.

In den Fiting Instructions hab ich gelesen, das mit dem modernen Benzin die Vorzündung um 2-4 Grad zurückgenommen werden kann. Auf wieviel Grad hast Du die Atlas eingestellt?


Auf 28deg, meine ich. Die Commando steht jetzt bei 30deg, müsste ich aber nochmal nachmessen bei Gelegenheit.


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