T140V: Andere Bedüsung nach Umbau auf Luftfilterdosen ?

Probleme mit Deinem Versager? Hier rein...

T140V: Andere Bedüsung nach Umbau auf Luftfilterdosen ?

Beitragvon Simon » Montag 16. Juni 2008, 15:13

Und schon wieder ein neuer Threat...
Bevor ich jetzt meine Vergaser mittels Synchronuhren (hoffentlich) endgültig richtig einstelle :-) noch eine Frage die Bedüsung betreffend:
Meine T140V, Bj. 1977 hatte ja original die großen Luftfilterkästen. Sie wurde aber vom Vorbesitzer auf die kleinen Luftfilterdosen umgebaut, als Auspüffe (?) hat die Bonnie Norton Roadster-Tüten. Müssen da auch die Hauptdüsen gewechselt werden oder können die gleich bleiben ? Ich meine nämlich zu wissen dass immer noch die original-Düsen in den Vergasern drin stecken...
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Beitragvon Volker Koch » Dienstag 17. Juni 2008, 10:16

Moin Simon,
check doch erstmal, welche Hauptdüsen verbaut sind und ob die Pancakes(Luftfilter) Gaze- oder Papiereinsätze haben. Dessen ungeachtet war der Luftdurchsatz dieser riesigen Luftfilterkoffer nicht zu unterschätzen, mit den Dingern waren halt nur Servicearbeiten aufwändiger, als mit den Pancakes. Gaze-Pancakes haben einen Durchsatz, der im Weitesten dem der großen, alten Luftflterkästen entspricht, Papier hat einen unverhältnismäßig höheren Durchsatzwiderstand ...
However ... wenn, dann brauchst Du eh nur die Hauptdüsen ändern ... T140 hatten serienmäßig 190er Hauptdüsen verbaut - das ist jetzt bitte nicht mit den vergleichsweise noch sehr offenen T120-Luftfiltersystemen mit 210er Hauptdüsen durcheinander zu bringen - wenn Deine Kiste nicht mehr ... sagen wir im weitgehend übersetzungsunabhängigen vierten Gang ´ausdreht´sondern wieder schneller wird, wenn Du den Hahn wieder auf dreiviertel zu drehst, dann solltest Du 200er probieren ... aber ... eigentlich sollte das alles auch so geändert unproblematisch funktionieren ... wie gesagt, solange Du nicht Papiereinsätze hast ... da kann Dir´s dann durchaus passieren, dass Du kleinere reinschrauben must ... aber guck besser erstmal nach, was überhaupt da ist ... und vielleicht hat sich Dein Vorbesitzer ja schon was bei gedacht?! Man weiß ja nie ...
Cheers
Volker
PS: Denke beim Synchronisieren immer dran, dass das wichtigste ist, dass beide Schieber gleichzeitig gleichmäßig hoch gezogen werden... das´s ´ne mechanische Sache ...
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Beitragvon Martin » Dienstag 17. Juni 2008, 11:03

Vielleicht solltest Du einfach die Kiste mal fahren bevor Du Dich mit möglichen Veränderungen beschäftigst. Wenn dann an den Kerzen sichtbar wird, dass es nicht geht oder die Karre nicht zieht ist es früh genug.
Verfummelt euch doch nicht immer so... :roll:
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Beitragvon jan » Dienstag 17. Juni 2008, 12:19

Martin hat geschrieben:Vielleicht solltest Du einfach die Kiste mal fahren bevor Du Dich mit möglichen Veränderungen beschäftigst. Wenn dann an den Kerzen sichtbar wird, dass es nicht geht oder die Karre nicht zieht ist es früh genug.
Verfummelt euch doch nicht immer so... :roll:


Martin auf´m Eddie-Trip... allmählich fängt die Vernunft an, sich durchzusetzen. :biggthumpup:
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Beitragvon Simon » Dienstag 17. Juni 2008, 14:59

@ Volker: Habe Luftfilterdosen mit Papierfilter und 190er Düsen drin. Die Maschine läuft eigentlich gut, ab 4000 Umdrehungen "geht sie wie Sau". Von daher sollte die Bedüsung ja stimmen. Die Frage habe ich nur gestellt um sicher zu gehen, dass soweit alles stimmt bevor ich die Versager reinige, mit neuen Dichtungen versehe und synchronisiere. Probleme macht die Maschine eigentlich nur wenn sie kalt ist ("verschluckt sich" beim Gasgeben) bzw. dreht hoch wenn sie warm ist/ Schieberhängen. Ist dann ein ziemlicher Stress an der Ampel nicht wie ein Fahranfänger mit hochdrehendem Motor zu stehen oder eben wie ein Fahranfänger an den Straßenrand schieben zu müssen um sie neu anzutreten...
Was meinen Vorbesitzer betrifft: Der war (ist hoffentlich noch) ein alter Britbiker, aber wohl kein allzu begnadeter Schrauber. das habe ich gestern wieder gesehen als ich feststellen musste, dass der eine Vergaserdeckel falsch herum montiert war. Der Vorbesitzer hatte den Choke entfernt und das Schraubenloch mit einer ziemlich langen Inbusschraube verschlossen. Ich meine sogar, die hat in dieser falschen Position die Gasschieberfeder behindert, was das Gasschieberhängen ausgelöst haben könnte.
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Beitragvon Volker Koch » Dienstag 17. Juni 2008, 15:29

Hmmm ... scheint plausibel. Deine Probleme unterhalb von 4000Umin könnten sich nach ´ner kompletten Revision des Leerlaufs ggf. in Wohlgefallen auflösen. Ansonsten ist unter 4000 Touren rumgurken doch eh total langweilig?! Dass sie sich kalt verschluckt, ist ´n gutes Zeichen, dass der/die Schieber hoch wandern geht garnicht, aber vielleicht gibt sich das ja jetzt auch .. ansonsten denk´an Martins Worte ... wo er nämmich recht hat da hat er recht ... wenn die Vergaser dicht sind, dann würde ich da die Finger von lassen. Alles, was dann noch passieren kann, verschlechtert womöglich alles nur ... denk´immer dran, die Mk.I sind aus Zink ... und verziehen sich in alle Richtungen und klemmen und alles, wenn man sie auch nur ´n Hauch zu fest anzieht... Wenn Du denn sonst soweit alles `am Brennen´ hast, dann könntest Du ja irgendwann nochmal - später - ´n paar 180er Hauptdüsen checken?! ... Aber das muss nicht gezwungenermaßen ...
Take care
Volker
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