Hebebühne

Loctite und Kaltmetall. Werkbank, Werkzeugschrank und Putzrollenhalter

Re: Hebebühne

Beitragvon Gerd » Sonntag 8. Oktober 2023, 15:23

uralter Thread, ich weiß, aber da ich nach der letzten Schrauberaktion wieder üble Rückenschmerzen hatte, ist das für mich gerade aktuell.

Eigene Erfahrungstipps. Die Dinger sind im abgesenktem Zustand alle recht hoch. das heißt, du mußt deine Fuhre mit Schwung hochschieben. Kommt auf deinen Fußboden drauf an, aber bei den kleinen Einstellern vorne, rutscht dir alles nach vorne. Also mindestens die Vorderseite blockieren. Dann steht das Gerät zwar auf der Bühne, aber wenn du Rückenprobleme hast, und einen Mittelständer, mußt du noch mal 15 Zentimeter vom Boden auf die Bühne und die ganze wackelige Angelegenheit auf den Ständer wuchten. Das ist nicht gerade einfach. Eine Klammer vorne hilft sicher das Ganze zu handeln. Es gibt wirklich ganz flache Bühnen die alles vereinfachen, aber nicht unter 2000,- €
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Re: Hebebühne

Beitragvon Phil » Sonntag 8. Oktober 2023, 16:27

Hoi Oliver,

jetzt noch mein Senf dazu.

Ich hab' so eine Bühne aus China seit vielleicht 12 oder 15 Jahren in Betrieb. So langsam wird die Hydraulik schlapp, weil sie a weng nachlässt, und man muss dann eben die Bühne mechanisch arretieren und nicht auf der Presse stehen lassen.

Ich glaube fast, dass die Bühnen fast alle aus der selben Butze kommen, weil sie geben sich nur wenig von der Optik.

Schaukeln tun die schon ein wenig, vor allem, wenn man sie mit einem schweren Motorrad beaufschlagt, mit den ca. 200 kg einer brätischen Möhre geht das aber schon.

Die Stabilo-Bühne, die Wolfram verlinkt hat, die finde ich schick, weil sie auch einen Pneumatikzylinder verbaut hat. Das Gepumpe mit dem Fußhebel ist schon a weng nervig. Nutzen kannste das halt aber nur, wenn Du einen Kompressor inner Garage hast.

Die Radklemmen taugen IMHO absolut gar nichts, die kann man weg lassen. Wenn Du ein Moped ohne Hauptständer darauf beschrauben willst, brauchst Du eine Wippe und musst den Hocker abspannen mit Gurten.
Die Länge der Bühne ist auch wichtig, unter 2,20m ist das grenzwertig. Ich hab' meine verlängert, damit man auch eine Guzz da drauf schieben kann, gleichzeitig muss man dann vorne auch abstützen, weil es sonst die Bühne hinten anhebt.

Ich kann urlaubsbedingt weder messen noch pics machen, wenn Du mehr Details brauchst, sag' es an.

Schöne Grüße

Ph.
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Re: Hebebühne

Beitragvon Tim » Sonntag 8. Oktober 2023, 18:04

Phil hat geschrieben:Ich glaube fast, dass die Bühnen fast alle aus der selben Butze kommen, weil sie geben sich nur wenig von der Optik.


Das läuft in China eher anders: Es gibt einen Konstruktionsplan für Wasauchimmer und diverse Fabriken, die eine Art Pool bilden, in den dann Großhändler je nach Kapazität den Auftrag für das jeweilige Produkt einstellen. Die einen gießen und fräsen Billig-Dreh- und Fräsmaschinen, die anderen klöppeln irgendwelche Maschinenelemente zusammen, andere braten irgendwelche Schweißkonstruktionen zusammen. Man kann halt nie sicher sein, aus welcher Butze der jewielige Sparte etwas grade kommt. Je billiger, desto weniger Qualitätsicherung betreiben die jeweiligen Stationen, d.h. man läuft immer Gefahr, Ausschuss zu bekommen. Das könnte auch der Grund für den deutlichen Preisanstieg bei PPT sein. Irgendwann ist es unternehmerisch sinniger, weniger und dafür bessere Waren teurer anzubieten als viel Billigkram in den Marktz zu drücken, von dem man das meiste wieder um die Ohren gekloppt bekommt.

Ich hab bei PPT schon ein paar Sachen gekaut, u.a. ein paar Werkzeugschränke, die waren gut und günstig, also preiswert. Ebenso eine kleinen Scherenheber und einen Kleinteilewäscher, die tun schon mindestens anderthalb Jahrzehnte ihren Dienst. Zu den Hebebühnen konkret kann ich aber nix sagen.


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Re: Hebebühne

Beitragvon Rüdi » Sonntag 8. Oktober 2023, 18:20

Vielleicht auch mal drüber nachdenken das Bike an der Decke aufzuhängen. Dann spart man sich die Bühne.
Ev. dazu additiv noch so einen Scherenheber -Tischchen für unterm Motor
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Re: Hebebühne

Beitragvon Lokheizer » Sonntag 8. Oktober 2023, 19:27

diese Stabilobühne habe ich unter anderem seit einigen Jahren auch.
Fazit : nach ca 3 Jahren machte der Hydraulikzylinder schlapp, in einer hiesigen Hydraulikwerkstatt habe ich für kleines Geld in die Kaffekasse einen neuen Kolbenring bekommen, ich mußte nur die Nut am Kolben tiefer einstechen, der Originalring war ein einfacher Simmering.
Ich bin insgesamt ganz zufrieden mit dem Teil, gelegentlich nutze ich auch den Pneumatikzylinder, aber das eher sehr selten.
Ganz wichtig : Immer ablassen und druckentlasten in die gewünschte Arretierung.

mit Grüßen aus der Ortenau
Bernd
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Re: Hebebühne

Beitragvon T140-Oli » Sonntag 8. Oktober 2023, 20:39

Danke für Eure Tipps! Wie immer ein breites Meinungsbild von billig bis edel, das muss ich mal auf mich wirken lassen.

Die maximale Arbeitshöhe ist ein Argument, da ich ja recht groß bin. Hab mal in der Garage geschaut, 100cm kriege ich auch mit montierten Spiegeln hin, ohne sollten sogar 120cm gehen.

Hier noch ein paar Suchergebnisse:
https://www.lkw-reifenmontiermaschinesh ... 120-cm-hub

https://weber-werke.de/Weber-MC1-Elektro

Sehen für mich beide gut aus, aber halt teuer für mich Gelegenheitsschrauber. Und das vollelektrische Heben/Senken brauche ich eigentlich nicht, Fußhebel würde mir reichen. Hab aber bisher keine gefunden mit mind. 100 cm Arbeitshöhe, die manuell bedient werden will. Achja, Druckluft hab ich nicht.

Grüße
Oli
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Re: Hebebühne

Beitragvon holsteiner » Sonntag 8. Oktober 2023, 21:57

Die ECON hat neben dem Nachteil des Preises viele Vorteile. 120cm Hubhöhe macht die Arbeiten unterm Motor sehr angenehm, die Hubhöhe ist stufenlos variabel und die Bühne muss auch nicht mechanisch blockiert werden, sie bleibt einfach da stehen wo man sie abstellt. Der elektropneumatische Antrieb ist klasse. Sie hat dank Scherenmechanismus eine absolut senkrechte Hubrichtung, die Auffahrrampe ist so an der Bühne integriert, dass sie beim anheben selbsttätig einzieht, man fällt also nicht drüber wenn man hinter dem Motorrad arbeitet oder rumläuft, dazu ist sie leicht abnehmbar wenn man das möchte. Die Auflage unter dem Hinterrad lässt sich einfach nach vorne in die Bühne schieben, wenn man das Rad nach unten rausnehmen will. Seitlich neben der recht breiten Arbeitsfläche gibt es noch zurüstbare Schienen, in denen Laufösen fürs abspannen des Motorrades verschiebbar angeordnet sind.
Viele Dinge, die einem das Arbeiten erleichtern.
Sie ist nicht billig aber ihren Preis wert!
Grüße, Detlev

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Re: Hebebühne

Beitragvon Phil » Montag 9. Oktober 2023, 08:31

holsteiner hat geschrieben:...Sie ist nicht billig aber ihren Preis wert!

Hoi Detlev,

das Ding ist wirklich rattenscharf. :top:

Zur Zeit ist auch eine solche Bühne bei den I-Bäh-Kleinanzeigen inseriert. Das ist zwar immer noch mucho Knete, aber nicht ganz so viel wie bei einer neuen.

Was hab' ich für einen Dusel, dass ich gerade nicht zu Hause bin.

Schöne Grüße

Ph.
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Re: Hebebühne

Beitragvon holsteiner » Montag 9. Oktober 2023, 11:29

Puhah, wenn ich überlege, dass ich sie damals im Händlereinkauf für 1800€ bekommen habe... aber der Gebrauchtpreis in den Kleinanzeigen ist dann wirklich fair.
Grüße, Detlev

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Re: Hebebühne

Beitragvon FEZE » Montag 9. Oktober 2023, 16:16

siehe powerplus tools

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Re: Hebebühne

Beitragvon der dicke Onkel » Mittwoch 11. Oktober 2023, 09:02

Moin,
ich hab`mir meine Motorradbühne in meiner Kellerbastelbude selbst gebaut ............. hydraulischer Hubtisch https://www.kaiserkraft.de/hubgeraete/h ... p-DE-KUV55
.......... Räder ab, Griffbügel ab, 4 dicke Ringösen an allen 4 Ecken um das Krad mittels Spanngurten vernünftig sichern zu können, an den Rahmen 4 Haltelaschen angeschweißt und `n Sockel aus richtig dicken Holzbalken dran, sowie 2 abnehmbare Auffahrrampen davor und dahinter - funzt seit mehr als 10 Jahren ;D

....... den Hubtisch habe ich mal irgendwo für lau abgestaubt ..... gekostet hat der ganze andere Kram keine 20 Euro für die 4 Ringösen (die Holzbalken hat mein Weib von ihrer Arbeitsstelle mitgebracht - die stammen als Abfall-Abschnitte vom Seekistenbau aus der Versandabteilung und wären sonst entsorgt worden)
Hubhöhe ca. 100 cm, max Gewichtsbelastung 300 Kg ............. arbeiten unter dem Motor ist zwar nicht so gut möglich, aber dafür sind beide Räder frei - Radausbau also kein Problem.
Vor allem ist das Teil auch nicht so riesig, weil ich relativ wenig Platz in der Bastelbude habe.

Gruß
Arvid
`95er Aprilia Pegaso 650 GA als Supermoto-Umbau
`78er Honda CB 550 four K3 , 610ccm Scheibel big bore
`78er Triumph Bonneville 750 T140E "Bastelbude"
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