Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Drehen Fräsen, Bohren und alles was dazu gehört

Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon Klaus Monning » Donnerstag 26. September 2019, 11:41

Hallo,
hier mal etwas anderes: Ich brauche für eine Dreharbeit eine Drehmaschine in meiner Nähe mit eine Spitzenhöhe größer als 250mm zum Spannen eines Guss- Rades.
Dieses will ich in meiner Norton verwenden. Der Grund ist, ich will endlich wieder eine vernünftige Ruckdämpfung in Verbindung mit einer halbwegs funktionierenden Bremse haben. Die Räder sind 5- Speichenräder, ähnlich derer, wie sie bei der Werks 750er (Monocoque) von 1973 verwendet wurden. Die 5- Speichenräder der ersten Kawasaki GPZ 550 aus 1980 - 1982 waren denen der Norton ganz ähnlich, deswegen die. Bei diesem Rad muss die Planfläche zur Befestigung der Bremsscheibe weiter nach innen gelegt (eben, abgedreht) werden. Ansonsten passt das Rad, als ob es für die Norton gemacht worden wäre. Nur den Kettenrad- träger musste ich geringfügig nacharbeiten. Ich häng mal 2 Fotos an.
Wer also Zugang zu einer solch großen Drehmaschine hat melde sich bitte bei mir.
Gruß
Klaus
P. S Ach Jan, ich glaube nicht, dass Siggis Maschine groß genug ist, ich frag ich mal.
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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon jan » Donnerstag 26. September 2019, 16:19

Klaus Monning hat geschrieben:P. S Ach Jan, ich glaube nicht, dass Siggis Maschine groß genug ist, ich frag ich mal.

Das hätte ich auch befürchtet, deswegen bin ich mit dem Tipp gar nicht erst rübergekommen. :wink:

Du könntest höchstens mal in Oberursel bei den Schramm-Brüdern (Medidenta!) nachfragen - könnte sein, dass die so was noch irgendwo in ihrem verwunschenen Schloss herumstehen und im Einsatz haben... Immerhin machen die ja viel mit Bremsen ausdrehen und so.
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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon holsteiner » Donnerstag 26. September 2019, 17:02

Ich gehe mit solchem Ansinnen zum Landmaschinenhändler im Nachbardorf, der hat ne passende Maschine und da die dort eh keiner mehr bedienen kann darf ich dann selber machen...
Grüße, Detlev

Motorräder? Ja, ein paar Baustellen...
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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon Klaus Monning » Sonntag 29. September 2019, 14:07

jan hat geschrieben:Du könntest höchstens mal in Oberursel bei den Schramm-Brüdern (Medidenta!) nachfragen - könnte sein, dass die so was noch irgendwo in ihrem verwunschenen Schloss herumstehen und im Einsatz haben... Immerhin machen die ja viel mit Bremsen ausdrehen und so.


Hallo Jan, hallo Detlef,
Leider Detlef gibt es bei uns keine Landmaschinen- Schlossereien mehr. Auch die großen Industriebetriebe sind alle geschlossen. Dummerweise kann ich mich auch bei meiner alten Fa. nicht mehr sehen lassen. Da gab's Krach.
Man beachte die wunderbare Ruckdämpfung, die die Japaner verwenden. Die SUZUKI- Speichenradnabe die ich vorher drinnen hatte, hat von der Ruckdämpfung her genau so gut funktioniert. Nur die Bremse war ein Sch... , da man ja mit dem Bowdenzug von links nach rechts musste und um diverse Ecken. Das KAWA- Rad bekommt natürlich eine hydraulische Scheibenbremse. Da spielt es naturgemäß keine Rolle um wie viele Ecken man den Druckschlauch legen muss.
Klar ist aber auch, dass ich die hier noch eingebauten Radlager nicht mehr verwenden werde, da die bei der Bearbeitung doch enormen Seitendruck aushalten mussten.

Jetzt aber zu meiner Idee:
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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon Moppedmessi » Sonntag 29. September 2019, 15:22

Hallo Klaus,

in deiner Nähe kann ich nicht aushelfen.
Hier in der Gegend hätte ich ein Idee.

Ralph
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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon Udo Z1R » Sonntag 29. September 2019, 18:32

Könnte eine Fräse dabei nicht hilfreicher sein?
Gruß Udo


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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon Gerd » Montag 30. September 2019, 04:41

Könnte eine Fräse dabei nicht hilfreicher sein?

Wo ist denn wohl das Rad auf den Bildern aufgespannt?
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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon Martin » Montag 30. September 2019, 06:21

Hmh... ich kann mit einer Drehe nicht helfen, ich habe aber einen Satz Ronal Gussfelgen, die an einer Rickman waren, ebenfalls mit Ruckdämpfung.
Vielleicht wäre das etwas autentischer? ;-)

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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon Klaus Monning » Montag 30. September 2019, 15:44

Martin hat geschrieben:Hmh... ich kann mit einer Drehe nicht helfen, ich habe aber einen Satz Ronal Gussfelgen, die an einer Rickman waren, ebenfalls mit Ruckdämpfung.
Vielleicht wäre das etwas autentischer? ;-)

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Hallo Martin,
auf die Idee das Motorrad mit Gussrädern auszurüsten kam ich auch erst nach dem Forumstreffen. Die 5 Speichenräder die ich jetzt verwenden will sehen denen der originalen Formel 750 Norton oder den Wagenrädern von Peter Williams' Arter Matchless doch erstaunlich ähnlich. Dumm ist nur, dass auf den Gussteil in erhabener Schrift "KAWASAKI" eingegossen ist. Das werde ich wohl so stehen lassen, da ich ja auch noch irgendwie über den TÜV will und da könnte es helfen, wenn so etwas von einem renomierten Hersteller von einem Motorrad stammt dass von Gewicht, seiner Leistung her der Norton sehr nahe kommt. Ach so, die Räder haben alles insgesamt nur etwa 60€ gekostet. Da kann bei der Bearbeitung ruhig auch mal was schief gehen.
Die Ronal- Räder kenn ich übrigens. Ich hab' sogar Mitte der 70ger Jahre mal eine Commando solcherart ausgerüstet gesehen und fotografiert. Das Foto war ziemlich verwaschen, sodass ich es nicht zeigen kann. Da war ich gerade auf der Rückreise aus Irland in Dover kurz vor der Fähre. Ich fand das damals auch recht schön. Das war ja die Zeit, in der man in Deutschland plötzlich BMWs mit Kuma- Rädern ausgerüstet hat.
Im übrigen plane ich parallel zu dem jetzt eingeleiteten Umbau auf Gussräder auch einen auf Doppelscheibenbremse mittels der gleichen Gabel, die ich jetzt für die Gussräder verwende. Mal sehen wie das wird. Sicher auch ganz nett.
Klar ist aber auch, dass eine Norton "Spoiz" hat, und die KAWA als 4- Zylinder wohl eher nicht.
In Anlage noch einmal ein Foto der Aufspannung.
Gruß
Klaus
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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon Klaus Monning » Mittwoch 5. Februar 2020, 18:42

In Anlage noch einmal ein Foto der Aufspannung.
Gruß
Klaus[/quote]

Hallo,
Noch mal zurück zum Thema:
In der Zwischenzeit habe ich an der Bremsscheiben- Aufnahme am Rad 25 mm abgefräst und gleichzeitig noch eine Passung für die Bremsscheiben- Zentrierung dran- gefräst. Schlussendlich hatte ich das Rad auf der rohen Fläche gegenüber der Bremsscheiben- Zentrierung aufgespannt. Mit der Messuhr habe ich dabei nur einen Schlag von 0,03 mm gemessen gehabt. Schon verrückt, wie genau die Japaner arbeiten und sogar gießen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wenn ich das Rad in der Schwinge drehe, sehe ich (mit bloßem Auge keinen Seiten- oder Höhenschlag der Bremsscheibe. Sieht gut aus das Ganze.Klar ist, dass ich im Moment das Serien- Zeug verbaut habe. Für den Umbau habe ich ja jetzt genug Zeit. Jetzt muss ich mir nur noch eine vernünftige Bremssattel- Aufnahme und eine Möglichkeit zur Aufnahme der Brems- Hydraulik einfallen lassen.
In der Zwischenzeit kann ja ich (endlich wieder) fahren. Mein Bein ist wieder gut.
Jetzt muss ich erst einmal 3 Mofas machen, damit wieder Geld in die Kasse kommt.
Ach so, hatte ich erwähnt, dass ich in der Zwischenzeit auch eine LIMA einer DUCATI Panigale mit samt Regler eingebaut habe? Jetzt hab' ich genug Strom und das Gerät springt sogar auf den ersten Tritt an. Der Grund für diesen Umbau ist recht einfach: Meine Nourish- Welle hat nun mal keinen Zapfen für die serienmäßige LUCAS- LIMA. Das beschreibe ich aber mal an anderer Stelle.
Gruß
Klaus
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Re: Drehmaschine mit großer Spitzenhöhe

Beitragvon jan » Mittwoch 5. Februar 2020, 22:34

Du bist und bleibst halt eben ein Edelbastler! :wink:
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