Martin: Kompressor? Ich auch!

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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Montag 17. Juli 2017, 17:32

:D :D :D :D
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon Wuselwahnwitz » Montag 17. Juli 2017, 18:28

chinakohl hat geschrieben:Abt. Jugend forscht :D

Hab`heute angefangen, den Kompressor wieder zusammenzubauen ...........
Beim zusammensetzen des Druckschalters habe ich im Gehäuse einen Stift - einseitig mit 2,5 od. 3mm Gewinde - lose herumliegend gefunden.
Keine Ahnung, wo der hingehört ........... war ja vorher schon ganz schön zerrupft.

....... wird bestimmt lustig :D :D :D


Wenn ix übrigbleibt war's keine korrekte Reparatur... :mrgreen: :mrgreen:
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Montag 17. Juli 2017, 19:19

Echt jetzt? :-)

Ich hab`immer gedacht, die Hersteller bauen absichtlich unnützen Shyce ein, damit sich kein Laie an die Reparatur wagt :D




........ mittlerweile weiß ich aber, wo das Teil hingehört (was unter anderem meine o.g. Vermutung bestätigt ;-) )
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Dienstag 18. Juli 2017, 15:06

Moin,

Kompressor ist zusammengebaut und läuft/funktioniert :-) :-) .
Möglicherweise habe ich das Rückschlagventil in der Zuleitung zum Druckbehälter falsch zusammengebaut. Das kann ich aber erst prüfen, wenn der Kessel den Abschaltdruck erreicht und der Druckschalter beim abschalten das Entlastungsventil in der Zuleitung auslöst.

Steuerdrücke des Druckschalters stimmen natürlich auch nicht - deswegen lag auch der Pin im Druckschaltergehäuse ( der Sperrstift, damit der voreingestellte Abschaltdruck nicht versehentlich verstellt wird, war ja wahrscheinlich nicht ohne Grund rausgedreht).
Macht aber auch nix - ich weiß mittlerweile wie`s geht ..........

......... und jetzt? ................ Hmmmmmm, mal gucken, warum der Drahtvorschub an meiner Mig- Kiste so schei.e läuft - die Motorhalteplatten und die HBZ- Montageplatte für die Bonnie sind ja immer noch nicht vom verzinken zurück.
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon jan » Dienstag 18. Juli 2017, 15:53

Arvid: Ich zahl´ Dir die Spesen, und Du holst meinen 1940er BLITZ-Kompressor und setzst ihn für mich instand. :bindafür:
Oder hab´ ich das falsch verstanden und Du bist Dich gar nicht auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld?! :wink:

Ich hätte genug für Dich zu tun, meine WEGA-Stereoanlage mit DUAL-Plattenspieler muss ja schließlich auch noch repariert werden. Das wäre dann der Anschlussauftrag.

Lass´ hören...

Cheers, Jan
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Dienstag 18. Juli 2017, 17:49

Hhhrrmpfffff - ich glaub`, die Männekes kommen :D

Jan !!!! Mal ehrlich: Was soll denn an einem Kompressor so kompliziert sein? Klar, helfe ich dir gerne - aber so`n Ding ist auch kein Geheimnis ........ da kann man sich relativ gut "reindenken".
Sag`mir doch mal genau, wo da dein Problem ist .......... alle wichtigen Teile bekommt man problemlos im Net zu kaufen (Druckschalter, Rückschlagventil, Entlastungsventil, Anlaufentlastungsventil). Wenn der Luftpresser und der Kessel okay ist, kann man da immer etwas "stricken".

Was deine Wega- Anlage angeht: Dual Plattenspieler gehen nicht kaputt !!!!!!!!! Die haben zumeist nur einen Wartungsstau ;-)
Melde dich doch einfach mal im Dual Board an - da bist du in besten Händen.
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Andererseits ist bei mir mit Elektronik- Reparaturen auch nicht mehr viel .......... ich hab`vor Jahren meinen Meßplatz aufgelöst/verkauft/verschenkt.
Das einzige, was noch übrig ist, ist meine Lötstation und ein Digital- Multimeter ............ und `n olles Hameg HM 512 2-Kanal mit fast tauber Oszillographenröhre steht noch irgendwo `rum.
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon Oliver » Dienstag 18. Juli 2017, 19:12

chinakohl hat geschrieben:....

Andererseits ist bei mir mit Elektronik- Reparaturen auch nicht mehr viel .......... ...


Wie jetzt? Ich dachte, ich könnte dir meine Philetta noch aufs Auge drücken. 8)
Wenn du nicht jeden Tag etwas riskierst, dann kannst du genauso als Gemüse auf die Welt kommen. Burt Munro
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Mittwoch 19. Juli 2017, 08:19

Philettas gehen ebenfalls nicht kaputt ;-)
Solange der Drehko nicht festgegangen ist und sich die Sender einstellen lassen (der Zeiger auf der Rundfunkskala bewegt sich), ist fast alles noch zu reparieren.
Kann sein, wenn kein Empfang möglich ist, das die Röhren "taub" sind - irgendwann sind die ja auch mal "alle" bzw. die Emissionswerte der Kathode lassen nach.
Wenn das Ding nur noch brummt, ist wahrscheinlich der Lade-/Siebelko im Netzteil taub (dann schlagen 50Hz Wechselstromanteile in die Anodenspannung durch).

Gib`mir doch bitte mal die genaue Gerätetype an (steht hinten auf der Rückwand) ...... muss irgendwas mit "BD ....." sein.

Für weitere Informationen:
http://www.50er-radios.de/philetta.htm
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon jan » Mittwoch 19. Juli 2017, 08:51

chinakohl hat geschrieben:Jan !!!! Mal ehrlich: Was soll denn an einem Kompressor so kompliziert sein? Klar, helfe ich dir gerne - aber so`n Ding ist auch kein Geheimnis ........ da kann man sich relativ gut "reindenken".
Sag`mir doch mal genau, wo da dein Problem ist .......... alle wichtigen Teile bekommt man problemlos im Net zu kaufen (Druckschalter, Rückschlagventil, Entlastungsventil, Anlaufentlastungsventil). Wenn der Luftpresser und der Kessel okay ist, kann man da immer etwas "stricken".

Och Menno! Und ich dachte, ich hätte Dir eine unwiderstehliche Win-Win-Situation vorgeschlagen... :esad:
Aber Du hast Recht, die komplette "Hardware" sollte eigentlich in Ordnung sein. Und ich muss den Apparat ja noch nicht mal auf 220 V umfrickeln, ich hab´ ja Starkstrom in der Werkstatt... Mal sehen, eigentlich müsste mir auch mein Elektrik-Guru Rally dabei helfen können.
chinakohl hat geschrieben:Was deine Wega- Anlage angeht: Dual Plattenspieler gehen nicht kaputt !!!!!!!!! Die haben zumeist nur einen Wartungsstau ;-)
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Ich wollte halt das "Rundum-sorglos"-Paket: Arvid holt ab, Arvid repariert, Arvid bringt zurück - und Jan löhnt. :mrgreen:
Nein, sorry, ich dachte wirklich, ich könnte Dich mit solchen Jobs hinter dem Ofen hervorlocken.
Vielleicht nehme ich den ganzen WEGA-und-DUAL-Apparat mal selber auseinander und versuche es mit dem Wundermittel, das bisher noch immer ein guter erster Schritt war: Saubermachen! Dreck und Staub und Schmiere entfernen, und dann alles mit diesem "Elektro-WD40" von Conrad einsprühen. Wenn´s dann immer noch nicht funzt, muss ich jemanden konsultieren, der Ahnung von Strom im weitesten Sinne hat... Ich selbst bin ja zu doof, den Unterschied zwischen Volt und Ampere zu erklären...
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Mittwoch 19. Juli 2017, 09:20

Naja - Mülheim/Ruhr - Kelkheim ist ja nicht gerade Nachbarschaft :D ......... sonst würd`ich sagen, ich komm`mal vorbei und guck`mir das an.

Was die Wega Anlage angeht, so ist das mit Sicherheit eine ganz tolle Anlage (Wega in Fellbach - seit 1975 Tochterunternehmen von Sony Corp.) und eine Reparatur lohnt überwiegend - so`n Zeug kriegste heutzutage weder für Geld noch für gute Worte irgendwo zu kaufen (ich versteh`echt nicht, warum Leute ihr klassisches Hifi- Zeugs wegwerfen und sich was neues kaufen .... ich hab`hier noch 2 Stück Grundig NF 2/ NF 20 Stereo- Röhrenendstufen von Anfang der 60ger - die waren noch nie reparaturbedürftig, nur neue End- und Treiberröhren mussten im Laufe der Zeit mal drauf).
Was ist denn da für ein Dual Laufwerk verbaut? ...... 1218 oder gar 1219/1229 ?

Jedenfalls melde dich im Dual Board an - die Jungs dort sind echt okay und helfen gerne ........ vielleicht wohnt ja ein Spezi von denen in deiner Nähe.
Wenn ich raten sollte: Die Automatik und der Tonarmlift tun`s nicht mehr - Problem: Kurvenrad und Steuerpümpel.
Wenn das Reibrad ausgehärtet ist und der Riller leiert: Reibrad vorsichtig ausbauen und in eine Bohrmaschine spannen, mit relativ verhaltener Drehzahl und feinem Schleifpapier die verhärtete Schicht abschleifen. Eine minimalste Reduzierung des Aussendurchmessers macht nix, weil das Reibrad ja seinerseits vom Motorpulley angetrieben wird.
Den Antriebssteg am Plattenteller mit Aceton oder Bremsenreiniger säubern ........

Viel Erfolg ;-)

P.s: Lass uns das Thema bei Bedarf mal per PN weiterführen ..
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Mittwoch 19. Juli 2017, 15:52

........ ach ja - anschauliche Erklärung für Spannung (Volt) und Strom (Ampere):

Vergleiche es am besten mit einem Fluss (Rhein, Ruhr, Neckar). Spannung ist die Breite bzw. Tiefe des Flusses - Strom, mit welcher Geschwindigkeit das Wasser fliesst ......
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Dienstag 25. Juli 2017, 16:06

Geht weiter:

Der kleine Kaeser ist repariert und läuft (erwähnte ich bereits) ..... . Allerdings ist der Kleine bei einer Ansaugleistung von 120L/min mit dem 2. Kessel wohl hoffnungslos überfordert (da dieser nun statt der angenommenen 60L ein tatsächliches Volumen von 85L hat).
Glücklicherweise hat dieser Kessel aber ein Anschlussfeld mit 4 stück 3/8" Anschlussgewinden ......

Also werde ich noch nach einem Verdichteraggregat (2 oder gar 3 Zyl - Ansaugleistung ab 400L/min) und einem 3KW Elektromotor für 230V Lichstrom suchen.
Die Möglichkeit, später mal eine kleine Strahlkabine (welche ich ebenfalls selbst bauen werde :-) ) betreiben zu können, möchte ich gerne schon mit einbeziehen.

Ansonsten gibt`s Kesseldruckschalter, Manometer, Überdrucksicherheitsventile sowie Rückschlag- und Anlauf-Entlastungsventile ja einzeln und für verhältnismäßig kleines Geld im Net.
Läuft also auf das "konfektionieren" eines Kompressors hinaus .......

Grund und ursächliches großes Problem dabei: Ein entsprechend leistungsstarker Kompressor hat meistens einen Kessel, den ich von der Größe her nicht unterbringen könnte (weder stehend noch liegend).
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon Uli » Dienstag 25. Juli 2017, 21:33

Ich hätte hier noch eine große Sauerstoffflasche (irgendwie kann ich mich an diese 3 "f" nie gewöhnen) von einem Autogen-Set.
Hoch aber schlank. Passt in jede Ecke. Daraus wollte ich mal einen Druckbehälter bauen, aber ich fürchte, so alt werde ich nicht.
Wenn du das Ding brauchen kannst...
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon Phil » Dienstag 25. Juli 2017, 22:36

Uli hat geschrieben:...Sauerstoffflasche (irgendwie kann ich mich an diese 3 "f" nie gewöhnen)...

Hehehe, witzigerweise hatte man das Wort Sauerstoffflasche schon immer mit 3 -f- geschrieben. Die alte Regel war, kam nach dem Dreifachkonsonanten ein Vokal, wurde es auf zu einem Doppelkonsonanten verkürzt. Folgte ein weiterer Konsonant nach dem Dreifachkonsonanten, dann blieben es auch damals deren drei. Die klassischen Beispiele waren damals immer die Worte 'Sauerstoffflasche und Pappplakat, auch wenn das echt schon immer gewöhnungsbedürftig aussah.

Irgendwie machen mich die selbstgebauten Druckbehälter immer irgendwie nervös, so nett ich die Idee auch finde. Da hab' ich echt Respekt vor. :pfeiffen: :pfeiffen:

Beste Grüße

Ph.
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Re: Martin: Kompressor? Ich auch!

Beitragvon chinakohl » Mittwoch 26. Juli 2017, 10:57

Da brauchste dir bei einem LPG-Tank aber weniger Sorgen zu machen - meiner hat z. Bsp. einen Betriebs-Nenndruck von 18 bar und einen Prüfdruck von 35 bar ..... das ist mehr, als jeder handelsübliche Kompressorkessel kann.
Das Ding hat `ne Wandstärke von gut 6mm ....... und das Anschlussfeld mit den 2 x 3/4" , 1" und Flanschplatte mit O-Ring und 4 Flanschverschraubungen (36 auf 36 mm) ist gar 15 mm dick.
Gekostet hat mich das Teil 33 Euronen ............ mal sehen, was ein Luftpresser so kostet.
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