Ventileinschleifer Vorsatz

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Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon Gerd M. » Samstag 28. März 2015, 17:11

Damit die Hände nicht mehr ganz so weh tun, oszilliernder Vorstz für Bohrmaschinen !
Ganz unten mit Handhabungsvideo :idea:
http://www.ebay.de/itm/Ventil-Einschlei ... 1c4f0c346e
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon olofjosefsson » Samstag 28. März 2015, 20:01

Interessantes ding.
Hat das auch schon mal jemand ausprobiert ?
Gruss
Olof
Gruss und Danke,
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon Wuselwahnwitz » Samstag 28. März 2015, 20:09

Die Dinger (prinzipiell) gibbet doch schon ewig....hab' ich irgendein supertolles Gadget an DEM Teil verpaßt?? :nixweiss:
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

Verkloppe übrigens 650/750er sowie 500er UNIT Motorständer für die Werkbank oder für's Regal....
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon jan » Sonntag 29. März 2015, 22:22

Ventil mit Einschleifpaste an der passenden Stelle durch die Führung in den Zylinderkopf gesteckt - von der anderen Seite Bohrfutter dran - Bohrmaschine laufen lassen... Da merkt man schnell, ob die Ventilführung (außer-)mittig ist! :mrgreen:
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon Tim » Montag 30. März 2015, 06:06

jan hat geschrieben:Da merkt man schnell, ob die Ventilführung (außer-)mittig ist! :mrgreen:


:facepalm2: Vor allem merkt man daran den Grobschlosser..... Janispatzi, der Witz ist das Hin und Her. Und jetzt bitte fünf € in die Chauvikasse für den getriggerten Gedankengang. :mrgreen:


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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon Martin » Montag 30. März 2015, 06:57

Akkuschrauber und fleißig Rechts-Links Antrieb umschalten? :mrgreen:
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon jan » Montag 30. März 2015, 10:12

Tim hat geschrieben: :facepalm2: Vor allem merkt man daran den Grobschlosser..... Janispatzi, der Witz ist das Hin und Her.

Soll ich ehrlich sein? Ich habe in meinem Leben noch nie Ventile eingeschliffen... :oops: Das hat bisher immer der freundliche Motorenbauer erledigt (wenn ich denn einmal einen Kopf habe überholen lassen).

Dafür liegen in meinem Werkzeugkasten drei unterschiedlich große Ventileinschleifwerkzeuge (diese Pömpel mit Holzgriff) von HaZet neben einem Töpfchen Einschleifpaste...

Cheers, Jan
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon Norton » Freitag 3. April 2015, 17:38

Sorry, aber ich finde dieses Ding und alle andren elektrisch betriebenen Hilfmittel nicht nur überflüssig, sondern ich halte das für hochgradigen Murks!
Ventile schleift man nur von Hand ein und wenn das dann schon länger als eine Minute dauert, dann ist der Sitz sowieso reif fürs überfräsen und korrigieren. Und ein frisch überschliffenes, oder neues Ventil mit der Bohrmaschinen hinzurichten......
Wenn man sich das Geld spart und lieber nach einem Hunger, oder einem vergleichbaren Werkzeug Ausschau hält, hat man mehr davon. Anschließend kann man Ventile nämlich wieder mit wenig Mühe von Hand einschleifen. Ein Hunger bekommt man immer wieder mal her, für die Profis ist das heute zu zeitintensiv, für den Hobbyschrauber mit Zeit ist das das Nonplusultra!

Gruß. Martin.
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon ajay01 » Freitag 3. April 2015, 20:47

Meine Methode (annersrum): Pin im Ventilschaft-Ø in Bohrfutter, dann - zwischen Pin und Ventilschaft so ca. 5 cm Gummi- oder Plasteschlauch / muss schön stramm sitzen - mit Minimal-rpm cw/ccw rotieren, dabei unterschiedlich fest/locker den Ventilteller auf den -sitz ziehen. Gibt eine beiderseits rundum schön matte Sitzfläche. Und natürlich erst die Vor-, dann die Fertigschleifkörnung; Zusatz eines Wassertropfens (mit Pipette) intensiviert die Schleif-Akustik. So lässt sich hören, ob sich beim Schleifen was tut zwischen Ventil und -sitz.
Gruß Paul
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon Norton » Samstag 4. April 2015, 12:06

Diese Vor- und Fertigschlfeifpaste von Teroson auf Wasserbasis ist doch der letzte Dreck!
Richtige Läppaste ist auf Ölbasis und hilft nur einen geometrisch einwandfreien Sitz fertig zu läppen. Was man damit nicht schafft, gehört gefräst UND korrigiert. Wie will man eigentlich mit Ventilschleifpaste korrigieren? Alles was man damit noch schafft, ist die Sitzbreite noch in den Kegel des Ventils hinein zu schleifen. Wie soll das dann eigentlich anständig strömen, wenn im Ventilkegel eine Nut vom Sitz ist?
Schleift man zu viel und zu lange rum, fängt das Material des Ventils und des Sitzes an miteinander zusammen zu fressen. Wie will man da mit allem maschinellem ein Gefühl dafür haben? Also geht das nur mit Hand und eine Maschine hat da nix zu suchen.
Abesehen davon, daß ein anständig gefräster und korrigierter Sitz ganz anders strömt und so ein richtig gemachter Kopf eine ganz andre Leistung erzeugt. Nur alleine ein dichter Ventilsitz schafft das nicht.

Gruß. Martin.
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon Martin » Samstag 4. April 2015, 12:53

Ja Martin, da magst Du Recht haben. Ich hab mit dem Teroson Zeug auch fertig. Ich hab so eine uralte Dose mit Paste die mit Öl gemischt werden muss.
Geht ganz gut.
Also ich nutze die immer, wenn ich Ventile rausgenommen habe und schleif einfach mal drüber.
Viel schafft man damit eh nicht.

Diese Vorsätze sind schon deshalb sinnfrei, weil es eben nicht um Geschwindigkeit und Druck geht, sondern um immer ausreichend Paste auf dem Sitz.
Mit der Hand mach ich ein paar wenige Bewegungen mit dem Pümpel, dann merkt man sofort, wenn es nur noch metall reibt und nicht mit Paste.
Also Ventil wieder ein wenig abheben, Paste wieder auf die entsprechenden Stellen geben und weiter.
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Re: Ventileinschleifer Vorsatz

Beitragvon Norton » Samstag 4. April 2015, 13:15

Richtig schlimm ist ja die grobe Paste. Die ist ja so grob, daß sie schon Riefen erzeugt.
Murks in Reinstform!

Gruß. Martin,.
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