Die Wiederbelebung einer T140V

Baust Du noch oder fährst Du schon?

Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Udo Z1R » Donnerstag 10. November 2016, 19:42

:mrgreen: :mrgreen: Drehmaschine hab ich, rudimentäre Kenntnisse zum Umgang damit auch uuuuund ich hab noch irgendwo ein 50 oder 52 ziger Kettenrad von irgendwas rumliegen \:D/

Muhahaha, dann fährst Du nur noch auf dem Hinterrad :rofl: :versteck:
Gruß Udo


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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon jan » Donnerstag 10. November 2016, 23:17

Volker Koch hat geschrieben:-> Jan höre! (...) Die Bonnie war fahrerisch nach meinen Erfahrungen(höhö) mit 20/46 am optimalsten abgestimmt. (...) Man sollte nur nie vorn wie hinten eine gerade Zähnezahl nehmen, weil Kette und Kettenräder dann gleichermaßen ... ??? ähm äh ... also an den gleichen Stellen verschleißen, das´s Kacke ...

...jetzt muss ich nur noch ausrechnen, wieviele Umdrehungen es braucht, bis vorne und hinten wieder derselbe Zahn des Polygons übereinstimmt. Und wie dann die Kräfte des Kurbeltriebs auf den Antriebsstrang einwirken, um da einen punktuellen, ungleichmäßigen Verschleiß zu erzeugen. Und ob das überhaupt `ne Rolle spielt...
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Goldstar » Freitag 11. November 2016, 01:21

jan hat geschrieben:
Volker Koch hat geschrieben:-> Jan höre! (...) Die Bonnie war fahrerisch nach meinen Erfahrungen(höhö) mit 20/46 am optimalsten abgestimmt. (...) Man sollte nur nie vorn wie hinten eine gerade Zähnezahl nehmen, weil Kette und Kettenräder dann gleichermaßen ... ??? ähm äh ... also an den gleichen Stellen verschleißen, das´s Kacke ...

...jetzt muss ich nur noch ausrechnen, wieviele Umdrehungen es braucht, bis vorne und hinten wieder derselbe Zahn des Polygons übereinstimmt. Und wie dann die Kräfte des Kurbeltriebs auf den Antriebsstrang einwirken, um da einen punktuellen, ungleichmäßigen Verschleiß zu erzeugen. Und ob das überhaupt `ne Rolle spielt...



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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Volker Koch » Mittwoch 16. November 2016, 22:54

Kerls!!!
Vorn und hinten runde Zähnezahlen bedeuten, daß ewig die gleichen Gliederinnenplatten an den gleichen Stellen auf die Zahnräder hämmern... naja, und das führt dann natürlich zu ungleichmäßigem Verschleiß ...
So is das ...
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Goldstar » Donnerstag 17. November 2016, 08:22

Volker Koch hat geschrieben:Kerls!!!
Vorn und hinten runde Zähnezahlen bedeuten, daß ewig die gleichen Gliederinnenplatten an den gleichen Stellen auf die Zahnräder hämmern... naja, und das führt dann natürlich zu ungleichmäßigem Verschleiß ...
So is das ...



Ach Volker vielleicht kommt das aber auch einfach nur weil die Ketten bis zum " geht nicht mehr" gefahren werden.
Sich die Kette auch unterschiedlich längt...meiner Ansicht nach ist das die Hauptursache für " Haifischzähne"
Das hat weniger mit den Zähnezahlen zu tun.
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Volker Koch » Donnerstag 17. November 2016, 09:25

Jou...das stimmt...das mit den Haifischzähnen.
Das Problem mit den Ritzel/Kettenrädern in grader Teilung erzeugt auch ´n anderes Schadbild.
Bei ungeraden Kombinationen laufen die Kettenglieder mit Innen- und Außenlaschen abwechselnd über die Zähne, was zu ... naja zumindest leidlich ... gleichmäßiger Abnutzung führt.
Bei geraden Kombinationen sieht das etwas anders aus, da laufen Innen- und Außenglieder ewig an den gleichen Stellen auf ... das war´s, was ich ausdrücken wollte, compris?
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Tim » Donnerstag 17. November 2016, 10:54

Volker Koch hat geschrieben:Bei ungeraden Kombinationen laufen die Kettenglieder mit Innen- und Außenlaschen abwechselnd über die Zähne, was zu ... naja zumindest leidlich ... gleichmäßiger Abnutzung führt.
Bei geraden Kombinationen sieht das etwas anders aus, da laufen Innen- und Außenglieder ewig an den gleichen Stellen auf ... das war´s, was ich ausdrücken wollte, compris?


Das stimmt so nicht ganz und wirft Ketten und Zahnräder durcheinander: Bei umlaufenden Ketten ist das kleinste gemeinsame Vielfache von Kettenrad und Kette entscheidend, aber spätestens nach "Zähnezahl x Anzahl Kettenglieder" treffen sich dieselben Zähne und Kettenglieder wieder. Beispiel: Ein 19er Ritzel muss sich nur 5x drehen, um auf einer 95er Kette wieder dieselben Paarungen zu sehen, ein 20er aber 20x. 19er auf 97er Kette muss die vollen 1843 Umdrehungen rödeln, aber auch dann sehen sich die Paarungen wieder. Primzahlen regeln, aber Wahrschau bei der Kettenlänge (wohingegen die Übersetzung da irrelevant ist, anders als bei Zahnrädern).


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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon jan » Donnerstag 17. November 2016, 13:53

Tim hat geschrieben:aber auch dann sehen sich die Paarungen wieder

Was ich nicht verstehe: Merken die das überhaupt? Und: Was ist daran schlimm?!

Einen homogenen Zustand von Zahnrädern (Ritzel, Kettenrad) und Kette vorausgesetzt, müsste das doch völlig schnurz sein.
Oder spielen da die Lastimpulse aus dem Antriebsstrang eine Rolle?
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Tim » Donnerstag 17. November 2016, 14:16

jan hat geschrieben:Was ich nicht verstehe: Merken die das überhaupt? Und: Was ist daran schlimm?!


Wenn man in schneller Folge immer wieder dieselben eben doch nicht ganz perfekten Oberflächen aufeinanderbringt, verstärken sich die vorhandenen Fehler schneller, d.h. der Verschleiß wird stellenweise konzentriert und ungleichmäßig verteilt. Stell Dir bei dem 19/95-Beispiel einen fehlerhaften Zahn vor, dessen Fehler arbeitet sich bei jedem Kettenumlauf immer wieder in dieselben fünf Rollen. Beim 20/95-Beispiel verteilt sich der Fehler dann schon auf fünfmal vier Rollen, von denen jede einzelne nur alle 20mal den Fehler zu gesicht bekommt. Und beim 19/97-Beispiel verteilt es sich auf alle Rollen gleichmäßig.


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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon mgc » Montag 13. Februar 2017, 11:48

Es geht langsam vorwärts.....

Der Zylinder ist vom honen zurückgekommen neues Maß +20

20170207_165916 (Copy).jpg


Leider wurde der Lack vom Zylinder beschädigt, vielleicht durch die Kühlflüssigkeit bei honen, keine Ahnung....der
Lack hat sich an mehreren Stellen gekräuselt.

Welchen Lack nehme ich für den Zylinder , gelesen habe ich das der VHT gut sein soll, aber nur als Gewerbetreibender zu bekommen ist. Gibt es da Alternativen. Welcher Variante ist die Richtige Glänzend oder Seidenmatt.

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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Öko » Montag 13. Februar 2017, 12:37

Gründlichst paar mal auch zwischen den Kühlrippen entfetten.
Mit nem Spachtel und Sandpapier auch zwischen drn Rippen anschleifen...reinigen.
Vht motorlack bekommst auch als privatmann.
Backofen vorwärmen, und danach langsam runterkühlen zur gefügeentspannung.
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon mgc » Montag 13. Februar 2017, 13:22

So den VHT Lack kann ich jetzt als "Gewerbetreibender" bestellen.

Würdet ihr den in seidenmatt oder glänzend nehmen....

@Öko , danke für die Info... :esmile:
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Phil » Montag 13. Februar 2017, 14:11

Hoi Frank,

wenn Du das barrel vorher entfettest, was Du ja mit der Waschung mit dem Haushaltsreiniger schon beginnst und mit Bremsenreiniger fortsetzt, und Du mit einer Drahtbürste das lose Zeuch abschubberst, dann haste schon die halbe Miete.

Ich nehme für sowas eigentlich immer normalen Lack in seidenmatt, der um die 250° bis 300° Grad ab kann, kuxtu I-Bäh...
Das Auspufflackgedöns ist eher weniger scheuerfest als der andere/normale Lack, und die Temperatur von > 600° haste an der Stelle auch nicht, ergo brauchste kein VHT-Zeuch.

Danach musste den Lack eben eine Stunde oder so bei 160° im Ofen einbrennen, das steht aber in der Regel auf der Dose drauf. Wichtiger als alles andere ist reinigen und entfetten vorher, das macht den Unterschied, nicht der Lackhersteller.

Good luck und beste Grüße

Ph.

Tante Edit ergänzt noch ein Beispiel des Lacks....
Zuletzt geändert von Phil am Montag 13. Februar 2017, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon Öko » Montag 13. Februar 2017, 17:06

Mit nito oder silikonentferner runter waschen, da bremsenreiniger auch minimal fettrückstände enthält bzw nicht alles restlos entfernt.
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Re: Die Wiederbelebung einer T140V

Beitragvon chinakohl » Montag 13. Februar 2017, 18:13

Dazu kann ich auch was beitragen.

Den Aluzylinder meiner T140 - der Gilardoni ist üblicherweise silbern/unlackiert - habe ich mit stinknormalem Auspufflack/Ofenrohrlack schwarz lackiert. Vor dem Lackieren entfetten - nach dem lackieren einbrennen (!!!!!!).
Beim Flowmaster meines Jeeps habe ich`s genauso gemacht. Den (neuen) Auspufftopf kurz mit `nem Scotchflies angerauht, lackiert (ebenfalls nur stinknormale Ofenrohrfarbe in Schwarz) und anschließend - nach dem antrocknen des Lacks - mit 2 Heißluftpistolen (weil der Pott fast so groß ist wie `ne Kinderbadewanne) Attacke bis die Arme lahm werden ........ bei kleineren Teilen geht`s entsprechend schneller und 1ne Pistole dürfte reichen.
Der Pott hängt nun schon über 6 oder7 Jahre unter dem Jeep - bisher sieht er noch gut aus ....... und schwarz ist er auch noch.

Ich denke mal, das anschließende (direkt nach dem lackieren/antrocknen) "Einbrennen" ist wichtig ....... wenn man das nur nach dem Zusammenbau mittels Motortemperatur erwärmt, könnte das nicht ausreichend sein (und evtl. zeitlich zu spät, weil der Lack dann schon durchgetrocknet ist).


........ sicher bin ich aber auch nicht.
Ich fühl`mich wie ein Gallier ........ umgeben von Weißnix, Kannnix und Machtnix
chinakohl
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