Arrivederci, Bella

My sweetheart - my bike

Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Uli » Samstag 29. Juni 2019, 10:51

20190629_113853.jpg


:mrgreen:
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Maulwurf » Samstag 29. Juni 2019, 13:27

Moin Jungs.

Ich habe geahnt, dass es wenig Gegenwind geben würde...Andreas und der von Uli zitierte Aue haben es schön auf den Punkt gebracht: Man erlebt auf den alten Eimern einfach mehr (FPM) und wenn die Zeit fürs Hobby überschaubar ist, muss man auf maximale Effizienz achten. Ich halte mich für einen durchschnittlich talentierten Kradfahrer und es hat mich immer gestört, zu realisieren, dass die Duc nur müde grinst, wenn ich am Ende meiner fahrerischen Möglichkeiten bin. Deswegen habe ich sie die letzten 4 Jahre eigentlich nur noch auf dem Kringel bewegt (und das auch nur drei mal). Die Rennerei hat für mich nicht mehr den Stellenwert, wie das früher einmal der Fall war.

Ich fand auf dem Treffen übrigens überaus sympathisch, wie ihr mit den alten Eimern zur Sache geht. Das ist kein hochglanzpoliertes Schönwetter-durch-die -Gegend-schieben, sondern es wird kräftig angegast und reingehalten. Genau mein Ding. Wenn's hinten wackelt, vorne gut festhalten...

Piddie - ein ganz kleines Backup habe ich mir natürlich in der Hinterhand behalten. Wenn es unbedingt noch mal 17 Zoll-Pattexreifen, Einfingerbremse und ein bockstabiles Fahrwerk sein muss, habe ich noch meine mittlerweile auch schon knapp 10 Jahre in meinem Besitz befindliche Bastelbude:

IMG_3073klein.jpg


Die Karre ist wegen der Umbauten unverkäuflich und müsste geschlachtet werden, um wenigstens ein paar Euro dafür zu bekommen. Das lohnt wirklich nicht. Meine Erfahrung ist, dass das Gefährt trotz der überschaubaren 80 Pferdchen auf der Landstraße für 97% aller sogeannten Superbikerbiker ein absolut adäquates Werkzeug ist, um die Jungs zu verarzten. Geht auch ohne Traktionskontrolle, ABS und elektrische Fensterheber.

Gruß,
Markus
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Phil » Samstag 29. Juni 2019, 20:32

Hoi Markus!

Nun gebe ich auch mal noch meinen Senf zu Deinen Überlegungen ab. Hahahaha, ein wenig Phil-Osophie... ;-D
Am Ende isses eben so, dass sich Dinge auch ändern, und nicht alles, was Du irgendwann mal als erstrebenswert betrachtet hast, bleibt das für immer. Das Leben ist eben dynamisch und nicht statisch, wobei ich aber damit keine Sprunghaftigkeit meine.

Die Duc ist schon nett, aber erstens biste damit eh immer an der Grenze zum Führerscheinverlust unterwegs, zweitens ist der finanzielle Aufwand für so ein Moped erheblich. Blödes Argument wahrscheinlich, aber einmal an der Duc Ventile einstellen oder einstellen lassen, da verginge es mir schon endgültig.

Und wenn Du eh kaum noch mit ihr gefahren bist, ist es vielleicht besser, wenn das italienische Mädel in Hände kommt, die mehr damit anfangen als Du zuletzt. Und wahrscheinlich wird das auch noch finanziell nicht unangenehm für Dich.

Das wirklich Schöne an den brätischen Möhren ist, dass sie von der Technik her halbwegs verständlich sind und man sie mit vergleichsweise geringem Aufwand in Schuss halten kann. Es dauert eben, bis man da am Anfang einen brauchbaren Stand erreicht hat, aber danach isses easy. Ich rede aber von den Zweizylindern à la Bonneville/Tiger, Norton oder BSA. Die Triples lasse ich aus gutem Grunde außen vor.

Zum Fahren sind die zuvor benannten brätischen Mopeds eigentlich auch ganz schön, ich hab' an meiner ollen Lightning echt richtig viel Spaß. Das alte Ding hat satt Drehmoment und fühlt sich im Geschwindigkeitsbereich zwischen 90 und 110 km/h auffer Landstraße ganz wohl. Schneller fahre ich eh nicht, und Autobahnen sind nicht so mein Ding mit dem Moped. Ich fahre sowieso nicht schnell, eher zügig, das trifft es wohl.

Richtig schön an so einem alten Moped ist auch die Herausforderung, sich mit der Technik als solcher auseinanderzusetzen. Dabei lernst Du sehr viel über das Moped und mindestens so viel über Dich selber. Du musst Dich nur drauf einlassen. Der André Mineiro hatte am Anfang des Freds mal einen Satz eingestreut: Ich schraube, also bin ich. Es gibt ein Buch von Matthew B. Crawford , das diesen (eher übertrieben plakativen) Titel trägt. Es ist IMHO trotzdem sehr lesenswert, wenn auch sehr auf amerikanische Verhältnisse zugeschnitten. Kauf' es, lies es und lächle.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, wie befriedigend händische Arbeit und das Schrauben an einem Moped ist, wenn man das als Ausgleich zu einem Schreibtischjob nutzt. Mir tut es gut. Insofern kann ich Deinen Wunsch, vor einer ollen Nordhorn zu knien, dem Grunde nach verstehen.

Und es ist dann ggf. eben auch noch sehr angenehm, wenn man darüber auch noch Leute/Menschen trifft und ein wenig kennenlernt.
So wie zum Beispiel die Forumstreff-Truppe im real life, oder als Foristi eben virtuell...

Ich für meinen Teil habe über die brätischen Mopeds ganz tolle Leute getroffen, die ich als echt, hilfsbereit,angenehm, empathisch, authentisch, mit eigenem Kopf und Gedanken, die Liste ließe sich noch ziemlich lange weiterführen, empfinde.

Lass' es mich so sagen. Mein Leben wäre ärmer ohne sie.

Sooooo, das war jetzt, was ich schreiben wollte.

Beste Grüße

Ph.
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Martin » Samstag 29. Juni 2019, 20:42

Phil hat geschrieben: Die Triples lasse ich aus gutem Grunde außen vor.

Meine erfahrungen sind da anders. Auch Dreizylinder bekommt man recht zuverlässig ans laufen, auch wenn Du, Phil, doofe Erfahrungen gemacht hast


Ich für meinen Teil habe über die brätischen Mopeds ganz tolle Leute getroffen, die ich als echt, hilfsbereit,angenehm, empathisch, authentisch, mit eigenem Kopf und Gedanken,



Ach, ok. Und wer ist der Andere? :mrgreen: :twisted: :pfeiffen:
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon T3Cali » Samstag 29. Juni 2019, 21:25

Allmählich bin ich ein wenig geneigt, mich in diesem Fred einzuklinken. Meine Moto Guzzi 850 LeMans steht hier definitiv rum, ich bin zu groß für das Teil, fahren ist quasi ne Qual. Auf der anderen Seite bin ich immer noch Norton schwanger. Da ch in den letzten Monaten reichlich hier in meine Musi Bude investiert habe, geht Commando nur, wenn LM weg. Ich stell mal ein Foto ein, genau das, was mich zum KAuf inspiriert hat.
Vielleicht gibts es hier Interessenten, oder jemand kennt wen, der jamnden kennt.......
Aber das ist definitiv kein Notverkauf, ich habe ein richtig feines Moped, auf das ich mich wirklich verlassen kann und das auch jede Menge Fahrspass bringt. Bis auf die Schalter und Benzinhähne und die Bremsscheiben ist Frau LeMans quasi okinool
Egal, was ihr nun denkt, aber unter 13 K€ geht sie nicht weg
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Phil » Sonntag 30. Juni 2019, 06:27

Martin hat geschrieben:... sind da anders. Auch Dreizylinder bekommt man recht zuverlässig ans laufen...

Nun, Martin. Sicher kann man ich einen Triple mit einigem Aufwand zuverlässig ans Laufen bekommen. Gleichzeitig ist es aber so, dass so ein Meriden-Triple per se eine ziemliche Fehlkonstruktion ist. Es ist halt ein Twin mit einem zusätzlich rangeschusterten Zylinder. Ich sag‘ nur Kupplung oder vorderes Ritzel wechseln, die Anzahl der Gehäuseteile, oval ausgeschlagene Ventilführungen, zügig verschleißende Hauptlager etc. pp.

Sie sind ohne Zweifel sehr komplex, und ich bin der festen Überzeugung, dass sie größerem Aufwand bedürfen als ein Twin.

Ich nenne meinen Triple ja meine Nemesis. Das ist eine griechische Göttin, die Hochmut und Selbstüberschätzung bestraft.
Bei mir war das wohl, dass ich mir eingebildet hatte, ganz leidlich schrauben zu können...

Der Triple hat das wieder zurecht gerückt.

Hübsch anzusehen, das sind sie ohne Frage. Und zu fahren sind sie auch ganz nett.

Grüße

Ph.
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Uli » Montag 1. Juli 2019, 11:45

Maulwurf hat geschrieben:ein ganz kleines Backup habe ich mir natürlich in der Hinterhand behalten.


Ja, Markus, die würd ich auch behalten.
Kost kaum Heu und ist bei Lichte betrachtet eigentlich genau das Motorrad, das Norton heute bauen würde,
wenn die Geschichte nicht anders entschieden hätte.
Du hast das Pferd quasi von hinten aufgezäumt, aber die Richtung passt... :ja:
Ich habe nie nachvollziehen können, warum dieses hervorragende Motorrad nicht so eingeschlagen hat.
Stabil, handlich, genug Power, um vorne mitzumischen, aber nicht zu viel um zu überfordern,
sehr schöner Klang, Optik angenehm (schaut im türkisen Bikini aber auch schnuckelig aus).
So wie die TR1, deren Qualitäten ja auch erst in den letzten Jahren (wieder-)entdeckt werden.

Übrigens hab ich noch 38er Telefix-Stummel hier liegen, falls du dich noch nicht zu sehr an deinen Lenker gewöhnt hast... 8)

Ach ja, und dass ich es zugelassen habe, dass Doris ihre 1er LeMans damals nach 12 Jahren verkauft hat, tut mir heut noch weh.
Auch, wenn sie meist nur rumstehen würde. Heute hat ein netter Däne damit mächtig Spaß, wenigstens ein Trost...
Hat jemand von euch im Meller Museumshof die perfekt restaurierte 1er registriert (vor lauter GT40-Getöse)? :wink:
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon guzzimk » Mittwoch 3. Juli 2019, 09:43

Hi Jungs, :halloatall:
ich habe Ähnliches bereits im Frühjahr in die Tat umgesetzt und meine 900er Monster verkauft :? - innerhalb von 2 Tagen war sie weg mit neuem TÜV, war wohl zu billig....... ](*,)

LG
Markus
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Daniel » Mittwoch 3. Juli 2019, 13:57

Ich sach immer zu meiner Frau "I'm in the buying business, not the selling business"

:mrgreen:

Seit 1984 7 Motorräder gekauft..alle noch da.. :pfeiffen: . Auch wenn ich nicht alle gleich viel fahre, weg kommt da keine!

Viel Erfolg trotzdem beim Verkauf,

Daniel
Bones heal. Glory is forever.

Commando 850 & n Paar andere..
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Maulwurf » Donnerstag 22. August 2019, 14:39

Mist.

Gleich kommt einer zum kucken und fahren. Ich habe Angst... :mrgreen:

Sehr schön war übrigens mein GTÜ-Besuch am Dienstag für eine frische Plakette. Da mein Lieblingsprüfer nicht greifbar war, musste ich eine andere Prüfstelle anfahren. Der Kittel hockte offensichtlich ohne Arbeit vor seinem Abgastester und legte sofort die Stirn in Falten, als ich die Espressomaschine vor der Halle abstellte.

"Das klingt ja furchtbar" maulte er mich offensichtlich missgelaunt an. "Was um Himmels Willen soll der Sinn einer Trockenkupplung sein?" Ich merke sofort, dass ich diesen Herrn nicht für italienische Maschinenbaukunst werde begeistern können und unternehme dennoch einen zaghaften Versuch:

"Das ist im Rennsport eine prima Sache, weil die Trockenkupplung nur das tut, was eine Kupplung tun soll - nämlich den Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe unterbrechen und nicht permanent das Öl durchmischen und ihren Abrieb in selbiges verteilen. Außerdem hat man innerhalb von 20 Minuten die Kupplung gewechselt und muss dafür das Motoröl nicht ablassen."

Die Antwort in erwartungsgemäß barschem Ton kommt sofort: "Eine Ölbadkupplung brauchst du gar nicht wechseln, die hält nämlich ewig."

Solcherart schlagkräftigen Argumenten muss ich mich geschlagen geben, halte die Klappe und senke demütig mein Haupt. Außerdem will ich ja nicht Recht, sondern eine Plakette haben. Nach Abgas-, Bremsen, Lenkkopflager und Prüfung der Beleuchtungseinrichtungen merke ich, dass er sehr gerne etwas bemängeln würde, obwohl alles prima funktioniert. "Ist das Öhlins-Federbein original?" kommt lauernd die Frage. "Ja, mein Herr, das ist original." Er grummelt vor sich hin, umrundet das Krad mit stechendem Blick weiterhin drei bis vier mal und ruft seinen Kollegen herbei. "Hör mal, siehst du hier irgendwas, was da nicht dran gehört? Man weiß ja bei den Karren überhaupt gar nicht, ob das alles so aussehen muss." Sein Kollege schüttelt den Kopf und bemerkt, dass er sich damit nicht auskennt.

Ich habe den Eindruck, dass es ihm körperlich Schmerzen bereitet, in seinen Rechner einzutragen "Prüfung erfolgte ohne erkennbare Mängel" und die neue Plakette aufzukleben. Fast tut er mir etwas leid und ich bedanke mich herzlich für seine Mühen und lächle ihn freundlich an, als ich Prüfbericht und Fahrzeugschein wieder entgegennehme und aus Rücksicht auf seine Gemütslage das Motorrad erst starte, nachdem ich es aus der Halle geschoben habe.

Hätte ich ihn auf die nicht eingetragene Radial-Bremspumpe, die nicht zu diesem Motorrad gehörenden Schalldämpfer und das offene Steuergerät hinweisen müssen?

Gruß,
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Tim » Donnerstag 22. August 2019, 17:12

Maulwurf hat geschrieben:Hätte ich ihn auf die nicht eingetragene Radial-Bremspumpe, die nicht zu diesem Motorrad gehörenden Schalldämpfer und das offene Steuergerät hinweisen müssen?


Nein, Teile, die zuhause in der Vitrine liegen, interessieren den Prüfer nicht. :mrgreen:


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Parts falling of these vehicles are of the finest Angloamerican craftsmanship!
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Piddie » Donnerstag 22. August 2019, 20:29

Markus, du Glücklicher. :mrgreen:
Ich habe vorletzte Woche meinen Urlaub genutzt und meine Norton dem TÜV vorgeführt. Da ich sie aufgrund familiärer Probleme seit der letzten erfolgreichen HU bei derselben Prüfstelle nur sehr wenig bewegt hatte, war ich verhalten optimistisch. Das änderte sich, als der Prüfer zur Probefahrt aufbrach (nachdem er zunächst zum Schalten auf den Bremshebel trat und den Motor anschließend abwürgte :esad: ) Die Probefahrt endete nach wenigen Metern, weil der Prüfer die vordere Bremse als völlig unzureichend empfand. So eine miese Bremse habe er noch nie erlebt. Ganz unrecht hatte er ja nicht, da ich am Vortag die vorzügliche Grimeca-Bremspumpe gegen die Originalanlage gewechselt hatte. Schließlich wollte sein Dienststellenleiter diesen Umbau bislang partout nicht akzeptieren und bestand auf der originalen Bremspumpe ("Das ist ein Oldtimer, darauf muss man sich einstellen.") Nun, sein Kollege wollte sich darauf nicht einstellen und folglich gab es auch keine Plakette. Immerhin war der Spaß für mich insoweit kostenlos und wegen der nicht ganz spielfreien Schwingenlagerung wollte ich die Sache auch nicht eskalieren lassen. Ich werde in den nächsten Wochen alles richten und die Umrüstung auf die 13er Bremspumpe von AN wird das Bremsproblem hoffentlich abschließend lösen. [-o<
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Maulwurf » Freitag 23. August 2019, 08:35

Moin Piddie,

da hast du mein volles Mitgefühl. Der (am Dienstag leider nicht greifbare) Prüfer, zu dem ich sonst mit allen meinen Fahrzeugen gehe, ist ein Sachverständiger, der diesen Namen verdient. Mittlerweile liegt der Schwerpunkt meiner Besuche bei ihm eher auf dem Kaffeetrinken und Schwatzen. Ich weiß von ihm, dass er keine Erbsen zählt und er von mir, dass ich ihm keine Fahrzeuge hinstelle, deren Betriebssicherheit nicht gewährleistet ist. Bin noch nie ohne Plakette da weg und freue mich schon auf November - dann ist die Norton dran.

Ansonsten:

She's gone. Der Lump hat sie gestern tatsächlich mitgenommen. Hier die letzte offizielle Lichtbildaufnahme, auf der sie sich in meinem Besitzt befindet. War am Dienstag nach der lustigen Plakettenerteilung und darauf folgenden 30 Abschieds-Kilometern über einen Teil meiner Haustrecke:

abschied2.jpg


Hinter der - ich nenne es mal leichten Schwermut ob des Endes einer tollen Zeit mit dem Prügel lauert aber schon die im Augenblick noch etwas verhaltene Freude, jetzt mehr Platz, mehr Zeit und sogar etwas Kohle für den Rest des Fuhrparks zu haben. Also alles gut.

Gruß,
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon Uli » Freitag 23. August 2019, 10:35

"As time goes by...." :lah:

Als der junge Lümmel damals mit meiner Mille GT (ein Vierteljahrhundert und rund 150000 km in meinem Besitz) wegfuhr,
hatte ich auch einen Kloß im Hals.
Aber: Neues Spiel, neues Glück! :mrgreen:
Wird schon wieder. :bia:
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Re: Arrivederci, Bella

Beitragvon holsteiner » Freitag 23. August 2019, 16:50

Glückwunsch, Statler!
Grüße, Detlev

Motorräder? Ja, ein paar Baustellen...
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