abnehmbarer Beiwagen

Original ist langweilig? Alles zu Clip On´s, Hardtails und Tuning

Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon OMR » Montag 27. Oktober 2014, 10:29

ui, ui, ui, Öko
Deine Erfahrungen mit allen möglichen Fahrzeugen in allen Ehren - aber Gespannfahren ist meiner Erfahrung nach etwas völlig anderes. Desshalb auch mein Rat: leihe dir ein Gespann aus, packe einen Sack Kartoffeln ins Boot und drehe Sonntags diverse Runden auf einem großen Kundenparkplatz...
Ich habe seinerzeit zwei Freunde verloren, weil sie auf gerader Strasse bei Belagwechsel stumpf abgebogen sind.
Gaaanz vorsichtig rangehen an diese Geschichte!

Gruß
Manfred
...der frühe Vogel kann mich mal...
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon chinakohl » Montag 27. Oktober 2014, 23:06

Haaaallllooooo,
da muss ich Manfred ganz energisch recht geben.
Ein Emme- Gespann ist so ziemlich das beschissenste, mit dem man das Gespannfahren anfangen kann.
Wenn du wirklich ein gutes Gespannfahrwerk haben möchtest, kommst du um eine stabilere Vorderradführung nicht drumrum (und das wäre dann eine geschobene Langschwinge)
Speichenräder sind zum aktiven Gespannfahren ebenso Mist (besser sind 15" Scheibenräder).
Dieses alles macht aber ein echtes Gespannfahrwerk für den Solobetrieb untauglich. Wenn du also was wirklich vernünftig fahrbares haben willst, dann bau (oder kauf ) dir ein Gespann unter den entsprechenden Gesichtspunkten - alles andere ist weder Fisch noch Fleisch.
Aus der CX 500 kann man z. Bsp. ein richtig geiles Gespann bauen - mit `nem EMl - Mini Boot und dem entsprechenden Hilfsrahmen, der gesch. Schwinge und den Scheibenrädern "geht" das schon ganz gut. Der wassergekühlte V2 ist mit 50 PS ausreichend kräftig und thermisch stabil um die Mehrbelastung dauerhaft zu ertragen.

Ich bin zwar nicht der Gespann- Experte, hab`jedoch schon ein paar Kilometer auf 3 Rädern zurückgelegt (und einen sehr guten Kumpel, der dieses bereits seit 25 Jahren tut - auf o. g. Gespann).

MfG
Arvid
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Moppedmessi » Dienstag 28. Oktober 2014, 06:22

Öko hat geschrieben:Ich bewege jeden Tag zig verschiedene Autos, auch gelegentlich Traktoren und bis zu 40Tonner Lkw...60T Kran, sehr viele verschiedene Motorräder...über die Jahre.
Wird was am Fahrwerk/Räder/Bremsen/Motor geändert...muss man sich schnell auf die neue Situation anpassen...das wird beim Gespann nicht anders sein....


Deine Erfahrungen mit vier-, sechs- oder achträdrigen Fahrzeugen sind schön und gut, helfen dir beim Gespann jedoch nicht weiter!
Ja, man muß sich schnell auf neue Situationen anpassen und ja, das muß man auch beim Gespannfahren.
Es dauert jedoch Jahre bis man sich die bisher angeeigneten Reflexe auf die vollkommen andere Situation angepasst hat.
Evtl. liegt es dir ja auch im Blut und es klappt auf anhieb.
So, nun bin ich raus aus der Nummer.
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Gerd » Dienstag 28. Oktober 2014, 06:29

DSC_8655.JPG
Wenn du wirklich ein gutes Gespannfahrwerk haben möchtest, kommst du um eine stabilere Vorderradführung nicht drumrum (und das wäre dann eine geschobene Langschwinge)
Speichenräder sind zum aktiven Gespannfahren ebenso Mist (besser sind 15" Scheibenräder).
Dieses alles macht aber ein echtes Gespannfahrwerk für den Solobetrieb untauglich. Wenn du also was wirklich vernünftig fahrbares haben willst, dann bau (oder kauf ) dir ein Gespann unter den entsprechenden Gesichtspunkten - alles andere ist weder Fisch noch Fleisch.


Ja, ja, so eine KS 601 war natürlich früher (und heute) völlig ungeeignet zum Gespannfahren.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Öko » Dienstag 28. Oktober 2014, 06:53

Was ich aus allen Antworten hier herausnehmen kann ist
-abnehmbarer SW ist wegen der sinnvollen Umbauten wie geschobener Schwinge entweder Solo oder mit SW nicht ratsam
-18/19"Speichenräder sind ungeeigneter für den SW Betrieb...AWO/Dnepr/Ural/Emmen fahren auch große Räder mit SW
-mal eben Beiwagen, gar nen linken ist mal eben nicht so einfach gefahren
-entweder richtig Gespann oder Solomaschine fahren
-gebrauchtes Gespann kann günstiger kommen wie ein geplanter Umbau

Dann hat der Thread doch viele Infos in sehr kurzer Zeit zusammengetragen...dafür Danke ich euch.
Noch ne Karre mehr (dann wäre es acht) hier hin stellen ist mir zu hastig, zumal neben der gebundenen Kohle, zu erwartenden jährlichen Fahrstrecke und notwendigen Stellplatz....
Vielleicht läuft mit noch nen mindestens 30 jähriges Gespann bezahlbar über den Weg....was mir dann noch gefällt...und die Kiterien des roten 07 H Kennzeichen erfüllen.

Habe da jedoch schon zwei preislich überschaubare Baustelle auf dem Radar.
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Öko » Dienstag 28. Oktober 2014, 20:36

Dann ist der linke Beiwagen erst mal raus....und für nen guten Kurs weg gegangen.
Ich schaue jetzt mal wo die anderen beiden Beiwagenbaustellen preislich stehen bleiben.
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon RoadRocket » Dienstag 28. Oktober 2014, 22:18

soll der beiwagen billig und in reparaturbedürftigem zustand sein, oder darf er auch alt und in fahrbarem zustand sein?

kohle ein thema oder qualität?

ich kenn da wirklich jemand der so beiwagen hat.

gruss
phil/zwo
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon chinakohl » Dienstag 28. Oktober 2014, 23:13

@ Gerd
Bist du Gespannfahrer? Nein - nicht?, dann komm`mir nicht mit Beispielen von "anno dunnemals".
Ich bin zwar auch kein Gespannfahrer, aber ich habe einige als gute Freunde im Bekanntenkreis (und bin auch schon mehrmals mit deren "Geräten" selbst gefahren).
Eine Dnepr, Ural, Molotow, Awo, KS601 oder auch die chinesischen Kopien russischer 2rädriger Reparationsleistungen haben ja auch die Fahrleistungen, die man von einem heutigen Gespann erwarten kann (und das sind im Falle eines CX500 oder XS650 Gespanns immerhin Höchstgeschwindigkeiten von um 150 Km/H - über spezielle EML Gespanne auf Basis einer XJ 1200 brauche ich wohl kein weiteres Wort verlieren).

Immerhin korrigiere ich meine Aussage dahingehend: Wenn man heutzutage standesgemäße Fahrleistungen erwartet, kommt man um die von mir genannten Änderungen am Fahrzeug nicht drum herum.
Die Frage ist also ganz einfach, will man wirklich Gespann fahren oder nur auf 3 Rädern ein bisschen in der Gegend rum eiern (letzteres geht mit Sicherheit auch mit `ner Emme).

MfG
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Goldstar » Dienstag 28. Oktober 2014, 23:38

Arvid, ich merke gerade das du ja auf allen Gebieten so richtig beandert bist :kotz:
Sorry das mußte jetzt mal raus. Weil du dreimal um den Block geeiert bist weist du bescheid, na prima.
Aber leis mal zwixschen den Zeilen, es ging hier nur darum das Gespannfahtren an sich zu erlernen, deshalb sollte ne Emme herhalten oder auch neine Russe oder Chinese, dafür sind die allemal ausreichend. Die laufen ja auch grade mal knappe 100. Auch das reicht ums ich zu überschlagen. Natürkich hat ne Schwinege und 15 Zollräder ein besseres Fahrverhalten als 18 oder 19 Zöller. Es ging wohl Mario darum mal mit seinen Kindern zu fahren und das macht er mit Sicheheit nicht mit einem Gespann was 150 fährt.Übrigens fährt meine R69s auch knappe 150 als Gespann hat auch einen 1000der drin und 15 Zöller und das Fahrwerk ist so gut dads ich damit selbst auf Kurvereicher Strecke mit einer Hand lenken kann, ohne Lenkungsdämpfer.
Was fährst du eigendlich? Man hat hier im Forum glaube ich noch kein Moped von dir gesehen. Wieviel km fährst du denn so im Jahr?
Wäre mal interessant zu wissen.
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Öko » Mittwoch 29. Oktober 2014, 06:04

Klaus...so sieht es aus.
Habe ne Emme in Beobachtung...die von Hause aus schon ne geschobe Schwinge verbaut hat...

Phil...ich darf auch nicht das Gesammtbudget außen vor lassen, bis das Gespann fahrbar getüvt ist.

Übers Knie kann ich das nicht brechen....gebe mal bitte weite Info, gerne auch mit Bild und Preisinfo...ggf. auch als PN

Mein TÜVer hat gestern erst mal mit den Schultern gezuckt...hat mit Gespannumbauten bisher nicht zu tun...dafür sein Kollege, der meine Bonnie etliche §21er abgenommen hatte schon eher...ist der hiesige Motorrad Spezi...habe da noch zwei...
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Gerd » Mittwoch 29. Oktober 2014, 06:19

@ Gerd
Bist du Gespannfahrer? Nein - nicht?, dann komm`mir nicht mit Beispielen von "anno dunnemals".
Ich bin zwar auch kein Gespannfahrer, aber ich habe einige als gute Freunde im Bekanntenkreis (und bin auch schon mehrmals mit deren "Geräten" selbst gefahren).

Ich bin Gespannfahrer gewesen, mit Leib und Seele. Hast du das Bild übersehen?
Aber toll das du schon "mal" selbst gefahren bist. :roll:
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon chinakohl » Mittwoch 29. Oktober 2014, 06:51

Ach tatsächlich?
Dann verstehe ich nicht, das du solche Sachen ablässt. Natürlich fahren die o. g. Gespanne ebenfalls - nur eben nicht besonders gut und dauerhaft.
Wie sollen denn z. Bsp. die Speichen oder die Radlager eine einseitige Mehrbelastung von ca. 40 Kg (je nach Boot und Bootsrahmen) leer das überstehen?
Da sind doch wohl Speichenbrüche und ausgelaufene Radlager fast an der Tagesordnung.
Und so eine Telegabel verdreht sich natürlich durch diese zusätzliche Belastung bei Kurvenfahrt oder beim Bremsen auch nicht (wobei sie das im Falle der rudimentären Seriengabel einer Triumph bereits im Solokrad tut).
Aber wenn du persönlich gerne mit Fahrwerken aus "Käse/ Butterlegierung" unterwegs bist - bitte schön!!!!
Ausserdem scheinen dann meine Kumpels (die zum überwiegenden Teil bereits seit mehr als 30 Jahren Gespann fahren - und das sogar ausschließlich, Sommer wie Winter) wahre Idioten zu sein, das sie für solche Umbaumaßnahmen so viel Geld auf den Tisch legen.
Aber mehr kann und will ich sowieso nicht dazu sagen, ich bin ja nicht so ein Experte wie du.

Tschüss,
Arvid

P.s: Und das ich auch schon mal selber Gespann gefahren bin (wobei "mal" nicht bedeutet, das ich`s nur 1 x getan habe), ist zumindest etwas woraus ich eine gewisse - wenn auch geringe - Erfahrung ziehen kann.
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon chinakohl » Mittwoch 29. Oktober 2014, 07:13

@ Goldstar
Kein Bild von meinem Mopped hier im Forum? Glaube ich kaum - waren dann zwar alles keine Engländer (weil meine Triumph leider immer noch nicht fahrbereit ist), aber es müssten schon das eine oder andere Photo von zumindest einem meiner Fahrzeuge hier existieren (zumindest ein Bild meiner grünen Renn- Kawa ("offene" ZXR - RR) sollte vorhanden sein - aber die habe ich vor längerem verkauft) .
Ich bin allerdings nicht so "zeigegeil" und poste jede blöde angedrehte Schraube, wenn ich mal was gebaut habe - aber das können andere ja so halten wie sie mögen.

Meine Jahreskilometerleistung? Keine Ahnung - allerdings steht mir selten ein Auto zur Verfügung (da mit der "Familienkutsche" täglich meine Frau zur Arbeit fährt), somit bleibt mir nur mein Mopped - dieses seit den letzten 8 Jahren.
Davor haben wir 2 angemeldete Autos besessen (aus Kostengründen abgeschafft) und ich konnte in den davorliegenden 28 Jahren wählen, was mir zur Mobilisierung dienen soll.
Aber ich schätze meine Jahreskilometerleistung momentan auf rund 5 - 8tsd Kilometer (können aber auch 10tsd sein - ich mach mir darüber jedenfalls keine Gedanken und rechne das nicht nach).
Was ich fahre? Zur Zeit eine 650er Aprilia Supermoto (umgebaute Pegaso 650 von `94) aber ich besitze noch eine Honda CB 550 K3 (von `78 - letztes Baujahr und von mir 1979 als Neufahrzeug beim Vetragshändler gekauft), sowie eine `79er Bonnie (aber das dürfte klar sein, sonst wäre ich hier ja nicht angemeldet).
Alle Fragen zur Zufriedenheit beantwortet?

C.u.
Arvid
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Gerd » Mittwoch 29. Oktober 2014, 07:37

Aber mehr kann und will ich sowieso nicht dazu sagen, ich bin ja nicht so ein Experte wie du.

Tschüss,
Arvid

Das ist der erste vernünftige Beitrag von dir. Hoffentlich bleibt das so. :D
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Re: abnehmbarer Beiwagen

Beitragvon Mod3 » Mittwoch 29. Oktober 2014, 09:27

Kinners, bevor sich das hier wieder hochschaukelt. Bitte lasst doch mal die Feinfühligkeiten sein.

Danke!!!
Mod3
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