Projekt Bonneville

Original ist langweilig? Alles zu Clip On´s, Hardtails und Tuning

Projekt Bonneville

Beitragvon Öko » Dienstag 9. März 2010, 19:07

Nabend,

weiß nicht wie viele Vorbesitzer sich an meiner Bonnie ausgetobt haben ..wollte halt auf Nummer sicher gehen und auf Druckölschmierung umbauen...ein Ölfilterkit habe ich heute geordert...nachdem ich mit SD telefoniert habe.
Es war doch ein Abzweig mit Drossel in den Rücklauf zu legen..der im Geweih des Zylinderkopfes endet?
Wie schaut es denn mit halbwegs passenden Öltanks aus...aus der Harleyecke fällt ja wegen des Kettentriebes flach. Habe mir schon ein zylindrischen Benzintank von einem Stromaggregat besorgt...wird zur Not umgebaut.
Hintergrund ist die grottenschlechten Schweißnähte des Eigenbauöltankes. Es gibt ja geile Sachen aus dem Amiland...für 600$ plus Versand und zwei mal Steuer...das ist mal heftig.
Bischen Input könnte ich gebrauchen...

THX :mrgreen:

Ps..ich weiss man darf gerne die SUCHE Funktion betätigen...nur dauert es meist lange um die gewünschten Infos zu bekommen.
Zuletzt geändert von Öko am Freitag 6. März 2015, 04:54, insgesamt 1-mal geändert.
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
Benutzeravatar
Öko
Manxman
 
Beiträge: 4129
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim

Re: Umbau auf Druckölschmierung

Beitragvon Martin » Dienstag 9. März 2010, 21:26

Hallo!
Was genau meinst Du mit "auf Druckschmierung umbauen"?
Dieser von dir benannte Abzweig ist quasi Teil des originalen Öltanks bei den Bolt on Frames.

Ansonsten würde ich gerne mehr Infos zu deinem Problem.
Mach doch mal ein Foto deines Choppers, anhand dessen man den Verlauf der Ölversorgung zum Kopf anschauen kann.

2x Steuer? Wieso? Du zahlst eigentlich keine Steuer in USA, sondern bei Import nach D irgendwas um die 3,5% Zoll in D und 19% Steuer.

In der Regel gibt es diese Ölfässer oder sechseckige... Bei SD sollte man doch so was auch bekommen? Er ist doch in der Choppergemeinde zumindst katalogtechnisch der Guru...
Ich hoffe, dein Motorrädchen hatte schon mal Tüv und ist nicht so ein "aus Zeitmangel abgebrochenes Projekt"...
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

Craig Vetter
Benutzeravatar
Martin
Mutti
 
Beiträge: 16266
Registriert: Donnerstag 3. August 2006, 08:08
Wohnort: "Borgholzhausen"...es heißt "Borgholzhausen"

Re: Umbau auf Druckölschmierung

Beitragvon Öko » Mittwoch 10. März 2010, 07:20

Die letzte HU liegt schon paar Jahre zurück...ist jedoch kein Problem...da mein Prüfer selbst ne scharf gemachte Triton fährt und die geplanten Umbauen schon abgesegnet hat.
Die Ölleitung kommt von der Pumpe und wird am Verteiler zum Öltank und zum Ölgeweih geleited.

an der Kisten haben sich einige schon versucht.
Die MK2 Gaser waren vermottert, ein Gasschieber hing auf der ersten Rille..der zweite auf der letzten. Der rechte Krümmeranschluß war lose...hat bestimmt schon geballert ...deswegen bestimmt die hochgehängte Nadel, um das Gemisch fetter zu bekommen.
Habe hier neue Mukini VM34 zu liegen...die bei Bedarf rein kommen.
Es soll laut Rahmennummer auch der T120er Rahmen sein...also nicht OIF und es ist der T140E aus den mitteleren 70er verbaut.
Den Motor habe ich noch nicht zum laufen bringen können..da ich noch an der E-Anlage, Gabel und Fender beschäftigt bin....zumal auch die Zündung verstellt sein soll....ist ne Boyer verbaut.
Der Motor verliert Öl...steht jedoch auch schon mindestens zwei/drei Jahre....vermute Kugelventile der Ölpumpe undicht....wird noch gemacht.
Bilder stelle ich heute Nachmittag rein.
Bild Bild Bild Bild Bild Bild
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
Benutzeravatar
Öko
Manxman
 
Beiträge: 4129
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim

Re: Umbau auf Druckölschmierung

Beitragvon Öko » Mittwoch 10. März 2010, 08:49

Muß dazu sagen, das ich erst mit der königlichen Technik vertraut machen muß und deshalb die eine oder andere Frage noch habe.Bild Bild die verbaute Showagabel aus ner alten harley hatte 1 bis 1,5mm Spiel in den Gleitlagerbuchsen...das sagt doch schon mir viel über das technische Verständnis der Vorbesitzer aus....den Rest von der Bonnie ist ähnlich ..z.T. zusammengebastelt.
Bild Bild 250er Gabelbrücke mit Reckung...muß sehen wie sich das fährt..ansonsten wird´s geändert. Die E-Anlage habe ich schon größen teils erneuert mit Siliconkabel Bild Den Serienfender habe ich umgearbeited, den Kennzeichenhalter selber angefertigt...das 80er Kennzeichen kommt nächstes Jahr ran...Bild Bild
Den anlogen Tacho habe ich gegen einen digitalen von Motogadget getauscht...Chronoklassic Dark Edition...ist mir mitler Weile ziemlich groß...der Trini gefällt inzwischen besser...jedoch beide neu....ist amn bei 800 Euro. Bild
Mein größtes Problem ist zur Zeit die Gleitlagerbuchsen in die Tauchrohre zu pressen...die Tauchrohre sind abgedreht...entweder eine Aufnahme für die Presse anfertigen oder die Tauchrohre das Drehbankfutter vorsichtig spannen und ausrichten und mit dem Reitstock vorsichtig vortreiben. Die Buchsen raus bekommen war schon ein Ackt von vier Stunden pro Rohr.
Die Blinker werde ich nach dem TÜV noch abbauen.
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
Benutzeravatar
Öko
Manxman
 
Beiträge: 4129
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim

Re: Umbau auf Druckölschmierung

Beitragvon Martin » Mittwoch 10. März 2010, 09:05

Hallo!
Also Dein Projekt bestätigt mal wieder das Klischee von den zweifelhaften Ausführungen der Chopperumbauten. Ich wollte es nicht sagen, aber Du sagst ja selber, dass die Sache vom Vorbesitzer "ziemlich verbastelt" ist.
Dann schrobst Du, dass da schon mehrere Vorbesitzer waren.
Ich habe schon so viele Anzeigen gesehen, wo Leute einen Chopperumbau verkaufen wollten (für viel Geld) und in der Anzeige schrieben "90% fertig, Verkauf aus Zeitmangel"... Du kannst Dir an den Fingern abzählen, was der wirkliche Grund dafür ist ;-)
Also ich sag es mal so. diese 90% eines Choppers sind recht einfach. Starres Heck schraubt man einfach an. und man hat schon das Grundgerüst. Aber alleine schon eine Gabel anpassen überfordert viele. Dann legt man gerne die Elektrik stiefmütterlich über die Rahmenrohre, lässt sie runterbaumeln, klebt alles mit Panzerband fest.. Dann fängt es an mit dem 170er Reifen (Huch, was mach ich jetzt mit der Kettenflucht) etc...
Diese Umbauten sind nicht wirklich beliebt, denn da wird gerade für den TÜV gelogen was das Zeug hält. Was hast DU denn eigentlich für ein Baujahr eingetragen?
Also wie ich das sehe hast Du noch ne Menge Arbeit vor Dir.
Ich gönne Dir, dass Du sie schön hinbekommst. Denn vor der handwerkliche Leistung des Chopperumbaus habe ich höchsten Respekt!

So, jetzt trenne ich das Thema und stelle diesen Teil mit Deinen Bildern ins Chopperforum. Ich glaube es ist dort gut aufgehoben. Sicher interessiert das die Leute, die sich besonders für Chopper interessieren. Hier ginge es nur unter ;-)
Gruß, Martin
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

Craig Vetter
Benutzeravatar
Martin
Mutti
 
Beiträge: 16266
Registriert: Donnerstag 3. August 2006, 08:08
Wohnort: "Borgholzhausen"...es heißt "Borgholzhausen"

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Triumph+MINI » Freitag 12. März 2010, 06:18

Das Teil ist aus den Sechzigern, weiß ich aus nem anderen Forum. Ist wenn ich das richtig in Erinnerung habe ein Import und wahr bisher nicht in Deutschland zugelassen. Das Heck bekommt er aber eingetragen, die Schraubhecks bekommt man mitlerweile aber auch bei vielen Graukitteln eingetragen (wenn mann zu einem Motorradumbau-Spezi geht), bei Anschweiß-Hecks geht das Ganze nicht. Frag mich nicht auf welcher Grundlage (Gesetz / Anordnung / o.Ä.) dies geschieht.

Das BJ. bleibt in dem Fall bei dem originalen, egal ob nun 1956 oder 1965. Man kann ja mitlerweile auch Starrahmen für Harley-Evos als Ersatzrahmen mit der originalen Rahmennummer eintragen lassen usw., was vor einigen Jahren undenkbar war... Da hat sich einiges geändert.
Was fürn Motorrad ist egal, Hauptsache englisch.
Benutzeravatar
Triumph+MINI
Manxman
 
Beiträge: 127
Registriert: Dienstag 24. März 2009, 05:44

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Öko » Freitag 12. März 2010, 08:18

Im Brief steht T120, Erstzulassung ca. 1963 mit starren Rahmenheck und T140E Motor...so weit so gut, Rad/Reifen Kombination ist auch eingetragen, jedoch nicht die 41,XX Harleygabel von Showa...an der ich schon über ein dreiviertel Jahr stehengebliegen bin....Gleitlaglerbuchsen sind das Letzte...pro Holm ca. 3-4 Stunden...bei komplett zerlegter Gabel...nur die zwei Buchsen aus den Tauchrohr entfernen..das ist eine Schweinearbeit.
Die Buchsen sind inzwischen schon grob auf 41,10 mm per Drehbank abgetragen worden...laut Lieferanten sind 7/10 Materialüberschuß normal...habe fast die Krise bekommen.
Das zieht sich immer länger..nächste Hürde ist es die Buchse heile in die Tauchrohre zu bekommen...Tauchrohre in die Spannbacken einer Drehmaschine vorsichtig einspannen und die Buchsen auf dem angefertigten Dorn aufgesetzt eintreiben mit dem Reitstock per Handvortrieb...optimaler Weise werden die Buchsen 24h im Gefrierschrank gelagert un die Tauschrohre auf ca. 150°C erwärmt.
Die Gabelbrücke werde ich auch noch mal überdenken, ggf. planen lassen oder erneuern...da tiefe Kratzer drauf sind.
Das heck habe ich aus nem Originalfender gefertigt. Jedoch ist bis zu vier Millimeter Spachtel...dank der Vorbesitzer drauf und ein Schweizer Käse kann Konkurenz bekommen.
Habe noch einen anderen Chromfender zu liegen...der angepasst werden kann und ein freundliches Dunkelbunt (Mattschwarz) bekommt. Alternativ kann ich ein Rohfender von Zassel bekommen, welcher die besten Anpassungsmöglichkeiten bieted.
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
Benutzeravatar
Öko
Manxman
 
Beiträge: 4129
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Öko » Freitag 12. März 2010, 11:26

Noch mal ne Frage...K&N oder Lufttricher....
Beeinflussen sich die Vergaser gegenseitig (rein und rauslaufende Druckwellen) in einem gemeinsamen Filtergehäuse von K&N http://www.knfilters.com/search/product ... od=RC-4240 oder sollten besser Einzelfilter verbaut werden ?http://www.knfilters.com/search/product.aspx?Prod=RC-1900
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
Benutzeravatar
Öko
Manxman
 
Beiträge: 4129
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Gerd » Freitag 12. März 2010, 11:48

Noch mal ne Frage...K&N oder Lufttricher....
Beeinflussen sich die Vergaser gegenseitig (rein und rauslaufende Druckwellen) in einem gemeinsamen Filtergehäuse von K&N


Wie meinst Du das denn jetzt?
Gerd
Benutzeravatar
Gerd
P11-Ranger
 
Beiträge: 1640
Registriert: Samstag 5. August 2006, 06:38

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Gerd » Freitag 12. März 2010, 12:00

Ich noch mal.
Ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber ich würde ja erstmal versuchen,den Zossen zum laufen zu bringen, bevor ich weiter in dieses Euro-Grab investiere. Hast Du das ganze Gerümpel geschenkt, oder vererbt bekommen?
Gerd
Benutzeravatar
Gerd
P11-Ranger
 
Beiträge: 1640
Registriert: Samstag 5. August 2006, 06:38

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Öko » Freitag 12. März 2010, 14:41

Relativ günstig gekauf, von jemand mit zwei linken Daumen. Der Besitzer davor hat einige Umbauen eintragen lassen.
Hoffentlich gibt es nicht die nächste böse Überraschung...wenn der Motor erst mal läuft.
Es soll die Zündung verstellt sein.
Habe an der Batterie ein bösen Masseschluß mit nem 2,5mm² Kabel beseitigt und den rechten Krümmeranschluß befestigt. Des weiteren lagen die noch verbauten MK2 sehr weit auseinander.
Zumindest sehen die Kerzen und die Auslassventile sauber aus...Kompression über den Kicker ist auch recht gut. Die Kupplung soll rutschen....weiß auch nicht was für Öl der Vorbesitzer drauf gekippt hat....ansonsten kann man bestimmt noch nach nachspannen. Die Umrüstung auf Primärbelt wäre dann die nächste Überlegung...wenn die Kupplung eh müde ist.
Werde dann erst mal schauen, was angesagt ist und dann entscheiden.
Neue Kupplungsscheiben habe ich zu liegen. Vielleicht reicht es auch aus die verbauten in Atzeton zu reinigen.
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
Benutzeravatar
Öko
Manxman
 
Beiträge: 4129
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Öko » Freitag 16. April 2010, 18:08

Heute paar Kleinigkeiten wie Kettenschutz angefertigt, paar Schrauben nachgezogen für ne Proberunde, ein Universalpott probeweise angebaut von Louis...zwecks Klangprobe.
Dann die Kiste nach nem Jahr von dem Motorradheber abgebockt und paar Runden um das Werkstattgelände gedreht.
Der Motor läuft so weit ganz gut wenn dieser mal angesprungen ist. Bei warmen Motor wird das schon schwieriger.
Das Ölfilterkit werde ich später noch einmal unter dem anderen Öltank setzen...wenn es denn passt.
Die Mikunis muss ich noch richtig einstellen und synchronisieren. Den vorderen Gaszug ggf. noch wechseln.
Bild
Die Gabel die zur Zeit verbaut ist..schwitzt Öl aus...warscheinlich bei die Entlüfterbohrungen in den Verschlußschrauben zugesetzt sind.
Ansonsten bekommt die Gabel ein Dichtsatz und neues Öl spendiert.
Der Harleyseitenständer ist ne Wucht..ne glatte Fehlkunstrucktion.
Sobad ich den Motor ankicke...will die Kiste vom Seitenständer hüpfen ....in leichten Linkskurven...setzt das Teil recht früh auf...da wird noch mal was besseres montiert.

Gibt es ne bestimmte Grundeinstellung für die Mikuni VM32 bzw 34er bez. Nadelposition, Leerlaufgemischeinstellung sowie Gasschieberposition beim Serienmotor T140E?
Habe die beiden Nadeln auf der zweiten Kerbe von oben, LL Gemischrauben je ca. 1 1/2 Umdrehungen raus und die Einstellschrauben heben die Gasschieber ein my im unbetätigten Zustand an. Es sind 260er Hauptdüsen verbaut. Die Geberplatte der Boyerzündung hatte ich raus und grob eingestellt nach Anleitung. Zündkerzen sind die 8ES drin...9er sind bestellt. Co stelle ich noch auf 3-3,5 Vol.% ein. Es kommen noch K&N Rundfilter oder offene Lufttrichter auf die Vergaser.
Der Motor springt kalt sehr unbestimmt an, warm noch schlechter. Wenn der der Motor läuft, hängt dieser gut am Gas bis 4000 Umdrehungen...mehr habe ich den Motor nicht hochgezogen.Die Batterie ist neu rein gekommen. Die Batteriespannung beträgt mindestens 12,0 Volt...nicht weniger. Bei laufenden Motor zwischen 12,5V und 15,9..ohne Licht mit Licht bis 14,5V. Das Zündschloß hat einen Wackler in der zweiten Position...Zündung mit Licht...kommt noch neu.
Mich stört halt nur das schlechte Startverhalten bei kaltem und warmen Motor.

Jemand eine Idee zum ansetzen?
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
Benutzeravatar
Öko
Manxman
 
Beiträge: 4129
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon tommi » Samstag 17. April 2010, 06:51

moin,
stell die boyer nochmal genauer ein und bau champion n3c kerzen rein. NGK == nur ganz kurz!
eine gut eingestellte 140er springt IMMER auf den 2ten kick an!
You live more in 5 minutes on a bike going flat out than some people live in their livetime !
Burt Munro
Benutzeravatar
tommi
Manxman
 
Beiträge: 171
Registriert: Donnerstag 28. September 2006, 12:44
Wohnort: downunder

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Öko » Samstag 17. April 2010, 13:11

Mein Fachenglich läßt zu wünschen übrig.
Habe die Zündung grob nach der Anleitung einegstellt. Die beiden Absteckpunkte an der Kurbelwelle hinter den Zylindern habe ich mit einem Inbusschlüssel gefühlt..da das Originalwerkzeug nicht zur Verfügung steht.
Gibt es dabei noch ein Trick beim einstellen.
Mehrere Positionen der Zündplatte habe ich ausprobiert...mit gleichem Ergebnis...kicken bis das Bein fast abfällt.
Kalt springt der Motor ein Tick besser an als warm.
23.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 09.-11. August 2019 :runningdog:
Benutzeravatar
Öko
Manxman
 
Beiträge: 4129
Registriert: Dienstag 9. März 2010, 18:31
Wohnort: 19370 Parchim

Re: T120 Chopper mit T140 Motor

Beitragvon Martin » Samstag 17. April 2010, 13:27

Öko hat geschrieben:Mein Fachenglich läßt zu wünschen übrig.
Habe die Zündung grob nach der Anleitung einegstellt. Die beiden Absteckpunkte an der Kurbelwelle hinter den Zylindern habe ich mit einem Inbusschlüssel gefühlt..da das Originalwerkzeug nicht zur Verfügung steht.
Gibt es dabei noch ein Trick beim einstellen.
Mehrere Positionen der Zündplatte habe ich ausprobiert...mit gleichem Ergebnis...kicken bis das Bein fast abfällt.
Kalt springt der Motor ein Tick besser an als warm.

Die Einstellung nach Anleitung ist ja nur zum starten gedacht.
Jetzt kannst Du abblitzen. Dazu auf der linken Motorseite den runden Deckel (drei Schrauben) abmontieren. Dann siehst Du eine Markierung auf dem Rotor und einen Zeiger (wie ein Nagel). Bei voller Frühzündung steht jetzt Nagel auf Markierung.
Also abblitzen und dann die Boyer Grundplatte zur Korrektur verdrehen. Nach links drehen = früher, rechts = später.
Bis die Markierung passt. Ich blitze bei 4 - 5000...
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

Craig Vetter
Benutzeravatar
Martin
Mutti
 
Beiträge: 16266
Registriert: Donnerstag 3. August 2006, 08:08
Wohnort: "Borgholzhausen"...es heißt "Borgholzhausen"

Nächste

Zurück zu Specials, Café Racer, Chopper, Bobber

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast