Selbstmörderschaltung

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Selbstmörderschaltung

Beitragvon Triumph+MINI » Freitag 15. Mai 2009, 10:19

Hallo,
ich würde mir gerne eine Selbstmörderschaltung (Tankschaltung)bauen. Aber die würde ich gerne links haben (mit Kupplungshebel am Schalthebel), damit man die rechte Hand frei hat zum bremsen oder Gas geben. Hat jemand vielleicht ein Bild von so einer Konstruktion ? Mit Schaltung an der rechten Seite habe ich schon öffters gesehen, dass ist recht einfach zu realisieren... :?:
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Uli » Freitag 15. Mai 2009, 12:30

Triumph+MINI hat geschrieben:Hallo,
...... (mit Kupplungshebel am Schalthebel)..... :?:


:shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

Alle Achtung, da wär nicht mal ich drauf gekommen... :|

Also, ich muss schon sagen, manche Leute geben sich echt alle Mühe, ihr Motorrad möglichst unfahrbar zu machen.... :?

Das ist für dich jetzt zwar nicht sachdienlich und Ace-Bars sind auch nicht gerade ergonomisch, aber das ist neu.

Na ja, nix für ungut, ich wünsch dir viel Spass beim Bauen......
.... und im Stadtverkehr. :wink:

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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon jan » Freitag 15. Mai 2009, 13:13

Triumph+MINI hat geschrieben:ich würde mir gerne eine Selbstmörderschaltung (Tankschaltung) bauen (mit Kupplungshebel am Schalthebel)...

Hier im Forum werden sich sicher noch effizientere Ratschläge für einen von Erfolg gekrönten Suizid finden. Mit der freien rechten Hand könnte man aber alternativ (statt Gas/Bremse zu bedienen) auch die 45er zur Schläfe führen. :twisted:
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon T140E » Freitag 15. Mai 2009, 17:16

Die Selbstmörderschaltung müsste dann aber auch noch mit dem Abzug der Wumme verbunden werden... sonst hätte sie ja keine Zweckbestimmung.

Hmm... hmmm... Seilzug ... hmmmmm... Gestänge ... grübelgrübel :gruebel:
jaaa, das müsste gehen...
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Phil » Freitag 15. Mai 2009, 20:36

Triumph+MINI hat geschrieben:Hallo,
ich würde mir gerne eine Selbstmörderschaltung (Tankschaltung)bauen. Aber die würde ich gerne links haben (mit Kupplungshebel am Schalthebel), damit man die rechte Hand frei hat zum bremsen oder Gas geben.


Ich liege vor lauter Lachen auf dem Boden, mit größten Problemen das Wasser zu halten, wenn ich mir vorstelle, dass jemand freiwillig ein Moped mit T 120-Motor, d. h. mit rund 50 PS Leistung auf so einen Murks umbaut. Stellt Euch mal die Fratze des TÜV-Menschen vor, wenn man mit so einer Möhre vorfährt!

Also ohne Dir, lieber Triumph+MINI, zu nahe treten zu wollen, ich kann mich nur den Vorrednern bzw. -schreibern anschließen.
Um es diplomatisch auszudrücken: das ist eine sehr sehr unpraktiktable Idee. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Leute, Leute, das Tschoppa-Forum ist schon ein Quell der Erheiterung.... Chapeau! =D> =D> =D> =D>

Beste Grüße vom Boden

Ph.
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Triumph+MINI » Samstag 16. Mai 2009, 08:41

Also solche Umbauten sind in der Chopper und Bobber-Scene nichts ungewöhnliches (zumindestens bei Harleys, die haben aber alle die Schaltung links). Ich bin schon mal eine Harley mit so einer Schaltung gefahren und das funktioniert gut, jedenfalls besser als mit Fußkupplung. Das Problem ist nur die Rechtsschaltung bei Triumph, wie bekommt man das hin ohne durch tausende Umlenkungen die Optik zu versauen...
Ich hoffe mal, dass es in dem Chopper-Forum auch Chopper-Fans gibt, die sollten sowas vielleicht schon gesehen haben ... :twisted:
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Martin » Samstag 16. Mai 2009, 09:21

Also es gab ja später links geschaltete 750er die im Prinzip das gleiche Gehäuse verwendet haten. Da wurde glaube ich durch das Gehäuse eine Bohrung eingebracht und die Welle durchgesteckt.

Am einfachsten (aber nicht am billigsten) wird sein, ein solches Gehäuse zu verwenden.

Ansonsten wirst Du ohne die besagte Umlenkung nicht auskommen.
Was Du machen kannst ist, direkt unter dem Tank ein MASSIVES Konstrukt zu setzen, in dem der Hebel gegen gelagert ist. So hast Du schon mal auf der richtigen Seite den Umlenkpunkt.
Von diesem aus kannst Du dann mittels zwei Gelenken auf die Schaltwelle gehen.
Das müsste man eigentlich mal skizzieren, damit es deutlich wird.
Das ist das gleiche Prinzip wie bei zurückverlegten Fußrasten, nur eben von oben anstatt von hinten. Sobald Du den Anlenkpunkt auf dr rechten Seite hast, sollte es recht einfach sein.

Mir würd es auch nicht gefallen, aber die Bastelfreude sei Dir gelassen ;-)
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Triumph+MINI » Samstag 16. Mai 2009, 09:33

Also hier ein Bild von so einer Schaltung an einer XS 650. Das das ganze nichts für die Heizer und Orginal Fraktion ist, ist mir schon klar. Deshalb auch der Post im Chopper-Forum. Danke Martin für der ersten ernsten Beitrag!
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon tommi » Samstag 16. Mai 2009, 14:20

moin,
in dem dir sicherlich bekannten magazin custombike wurde vor ein paar jahren mal ein t140 cafe racer vorgestellt, bei dem der kundige schrauber durch nett aussehende hebelkonstruktion von rechts nach links umgebaut hat. der hatte auch ne selbstgedengelte hydraulikkupplung dran und felgen von nem japs. vielleicht ist er ja sogar hier ab und an aktiv. da kannst du dir sicherlich anregungen abgucken. alternativ :
bau doch den gasgriff nach links, dann dreht er auch noch verkehrt rum und die verwirrung bei panikbremsung ist komplett.anständige bikerboots mit festen sohlen an, zum bremsen und ab geht die lutzi!
aber: viel spass beim schrauben, toleranz üben, denn:

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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Uli » Montag 18. Mai 2009, 09:37

Triumph+MINI hat geschrieben:Also hier ein Bild von so einer Schaltung an einer XS 650. Das das ganze nichts für die Heizer und Orginal Fraktion ist, ist mir schon klar. Deshalb auch der Post im Chopper-Forum. Danke Martin für der ersten ernsten Beitrag!



Hmmmm, also die Sinnhaftigkeit jetzt mal ganz beiseite gelassen (so macht das Leben eh´ mehr Spass...):
Das schreit doch geradezu nach Vorkriegs-Innenzug-Hebelei á la D-Rad! :bindafür:

Außerdem hab ich mal an einem XS-Chopper-Gespann gelesen:

"Es sind die Phantasten, die die Welt in Atem halten,
nicht die Erbsenzähler..."

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen...

Und ich ginge wohl auch mit einer Kulissenumlenkung unter dem Tank/Rahmenrohr durch.
Du darfst die Schaltwege ja auch nicht zu lang werden lassen. Und mit schönen, spielfreien Kugelgelenken.
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Triumph+MINI » Dienstag 19. Mai 2009, 12:09

Der Sinn ist ungefähr der gleiche, wie beim Motorradfahren im Allgemeinen.
Sollten wir uns nicht alle lieber in den Zug oder den Bus setzen, wäre das nicht viel sicherer und auch noch besser für die Umwelt.... :evil:
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Uli » Dienstag 19. Mai 2009, 21:52

:D :D
Ja, da sind wir uns doch einig.
(Dir war doch klar, dass du dir hier ein paar Sticheleien gefallen lassen musst,bei der Frage? ;D )
Aber jetzt im Ernst: Hat die XS auf dem Bild den Hebel direkt auf der Schaltwelle?
Also quasi Schwertschaltung wei anno Leipzigeinundleipzig?
Das ergibt doch irre lange Schaltwege, oder?
Grüße,
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Triumph+MINI » Mittwoch 20. Mai 2009, 05:15

Ja das Gestänge sitzt direkt auf der Schaltwelle. Das machen die meisten so, die größeren Schaltwege sind den meißten Chopperfahrern egal. Sind ja eh meist Mopeds bei denen einem ab 130Km/h das Höschen naß wird und das nicht vor Freude (Starrahmen und Co.).
Also bei meiner Geradeweg-Alibi-Federung am Heck ist heizen eh nicht angesagt...
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Triumph+MINI » Mittwoch 20. Mai 2009, 05:36

Das so ein Umbau für Diskusionen sorgt war mir schon klar, aber dieses ständige rumgehacke auf Chopper/Bobber-Umbauten finde ich ein wenig nervig. Erst wurde meine Triumph als Kernschrott bezeichnet der sowieso nicht läuft, obwohl sie nur einen kleinen Fehler hatte und beim Kauf gut lief (hatte ich auch so geschrieben). Läuft übrigends noch immer traumhaft.
Dann werden selbst im Chopper-Forum Umbaumaßnahmen die bei Choppern nicht sooo ungewöhnlich sind angeprangert, als ob man vor hat sich eine fliegende Untertasse aus seiner Triumph zu bauen.
Und Cafe-Racer-Umbauten sind natürlich toll und es ist was ganz Anderes sich die Fußrasten zurück- und nicht vorzuverlegen, sich eine Höckersitzbank anzuschrauben (die aussieht wie eine Hälfte von einem Überraschungsei) und einen klobigen Alutank auf das ganze Geraffel zu basteln.
Aber damit muß man wohl als Chopper-Fan leben und wenn mich das Moped nicht umbringt, wird es das Forum auch nicht schaffen. :mrgreen:
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Re: Selbstmörderschaltung

Beitragvon Martin » Mittwoch 20. Mai 2009, 07:06

Triumph+MINI hat geschrieben:Und Cafe-Racer-Umbauten sind natürlich toll und es ist was ganz Anderes sich die Fußrasten zurück- und nicht vorzuverlegen, sich eine Höckersitzbank anzuschrauben (die aussieht wie eine Hälfte von einem Überraschungsei) und einen klobigen Alutank auf das ganze Geraffel zu basteln.
Aber damit muß man wohl als Chopper-Fan leben und wenn mich das Moped nicht umbringt, wird es das Forum auch nicht schaffen. :mrgreen:


Wenn Du weiterhin auf meinen Alutank rumhackst und Café Racer als geraffel bezeichnest wirst Du das Forum dafür nicht brauchen, dann mach ich das selbst :twisted:

Im Prinzip hast Du Recht. Und das Rumgehacke unterstreicht noch noch mal Deinen Status als Outlaw :wink:
Ohne jetzt zu sehr in die Diskussion pro & contra zu geraten... Das was es bei Choppern anders macht sind die teilweise offensichtlichen Türkereien an den meisten Boliden. Umgeschlagene und zurückterminierte Rahmen, oft nur auf Äußerlichkeiten ausgelegte Umbauten, wilder Mix aus Baujahren ohne Sinn und Verstand...

Ich freu mich immer wieder über Anzeigen die "zu 90% fertiggestellte" Chopper anbieten. Natürlich immer aus "Zeitmangel" :wink:
Zur Zeit gibt es davon weniger, es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis auch die neubesitzer unter besagtem "Zeitmangel" leiden :mrgreen: .
Ich muss aber zugeben, dass es dann doch immer wieder sehr schöne Chopper Umbauten gibt. Igel vom TMOC hat so etwas z.B.

Also, hab uns trotzdem weiter lieb :blume:
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