Triumph T140

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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Donnerstag 6. September 2018, 18:22

Hallo Leute, hier der neuste Stand meiner Tiger.
Zündspulen waren es schon mal nicht. Neue eingebaut und auf der gestrigen Fahrt zur Broker Mühle, um Winni persönlich kennen zu lernen, immer noch die gleichen Aussetzer. Heute Vergaser ausgebaut und siehe da neben Dreck auch noch ne 200'er Hauptdüse gefunden. Da die Ersatzteile erst bestellt werden mussten und sie eh auf der Bühne stand, habe ich mich mal um die meiner Meinung nach schlappe Kompression beim antreten gekümmert. Bei den Ventilen bin ich dann schnell auf die Ursache gestoßen. Ventilspiel Null oder weniger !!!! [carton]
Nach dem einstellen der Ventile ist wieder deutlicher Druck im Kessel. Nicht wie vorher mal eben so den Kickstarter leicht durchtreten. Jetzt ist der OT deutlich zu fühlen. Resüme: Glaub keiner Zustandsbeschreibung ohne sie kontrolliert zu haben! ](*,)
Gruß
Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon bos´n » Donnerstag 6. September 2018, 19:47

Wobei fairerweise gesagt werden muss , das sich das Spiel schnell mal setzt.
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Nach einer mehrtägigen Mopedtour kontrolliert man das besser !
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Re: Triumph T140

Beitragvon Volker Koch » Donnerstag 6. September 2018, 21:22

Oha ... ´ne 200er ist gute 70ml zu klein, sei froh, daß es kein Loch in die Kolben gebrannt hat ...
Zum Ventilspiel ... lieber etwas klapperiger, als verbrannte Teller...
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Donnerstag 6. September 2018, 21:57

Ich schätze da hat jemand einfach nen Bonni Vergaser dran gehängt ohne die Düse zu tauschen. Aber das mit dem Ventilspiel hätte auch voll ins Auge gehen können. Schätze jetzt bin ich aber auf dem richtigen Weg. Heute habe ich auch den passenden Bremslichtschalter für meine Handbremspumpe (Brembo) von KTM Sommer bekommen. Da ich relativ selten die Fußbremse mit benutze ist es wegen den Schlafmützen hinter einem besser wenn denen auch ein Licht aufgeht wenn ich nur vorne bremse. :surpris:
Gruß Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Dienstag 11. September 2018, 15:54

Vergaser Ultraschallgereinigt, neue Hauptdüse, neue Manschette vom Vergaser zum Luftfilter und Ventile eingestellt schon hab ich wieder Dampf im Kessel und keine Aussetzer mehr. :ebiggrin:
Bei der abendlichen Probefahrt ging's super voran. Leider begann kurz vor zu Hause der Scheinwerfer zu flackern. Angekommen habe ich kurz das Fernlicht eingeschaltet und schon war die Hauptsicherung dahin. Dann hab ich mal den Scheinwerfer auf gemacht und gleich wieder zu gemacht. Eine Ansammlung etlicher Quetschverbinder und mehr schlecht als recht isolierter ungenutzter Kabelenden. Mache jetzt mal auf die Suche nach dem Elektrowurm. Ach ja noch was zu den Schwingenlagern. Die Schwingenachse war, als ich kontrolliert wollte ob die nicht lose ist, auf Block angezogen. Als ich sie eine Umdrehung gelöst hatte, konnte ich das Hinterrad 5mm zu jeder Seite bewegen. Aber Mechanik ist kein Problem. Da weiß ich wie ich was zu tun ist. Aber diese Wildwestverkabelung stinkt mir gewaltig. Ich glaube da muss ich im Winter grundlegend was ändern.
Gruß Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Bohemund » Dienstag 11. September 2018, 16:46

Falke hat geschrieben:Da ich relativ selten die Fußbremse mit benutze ist es wegen den Schlafmützen hinter einem besser wenn denen auch ein Licht aufgeht wenn ich nur vorne bremse. :surpris:
Gruß Franz Josef


Das solltest Du Dir aber angewöhnen - im Notfall bremst Du sonst zuerst auch nur vorne und bist dann hinten zu spät.

Grüße,
Bernd
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Dienstag 11. September 2018, 17:18

Mit der bei mir verbauten Brembo Bremspumpe verzögert die eine Scheibe vorn ganz ordentlich. Zwar ist der Fuß beim Bremsen in "habt acht" Stellung über dem Bremspedal aber wenn's nicht nötig ist benutze ich die Hinterradbremse nur selten.
Gruß Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Dienstag 11. September 2018, 19:16

Wie hoch sichert ihr euer Bordnetz ab? Tatsächlich mit 35 A?
Gruß Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Udo Z1R » Dienstag 11. September 2018, 19:49

In meiner steckt eine 20 Ampere Sicherung. :halloatall:
Gruß Udo


Motorräder werden mit Werkzeug und nicht mit der Kreditkarte repariert :bia:
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Dienstag 11. September 2018, 20:01

Hab ich jetzt auch drin. Funktioniert!! Vorbesitzer hatte mit 5 A abgesichert. Das war wohl erwas zu wenig.
Gruß Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Volker Koch » Mittwoch 12. September 2018, 16:07

Falke hat geschrieben:Wie hoch sichert ihr euer Bordnetz ab? Tatsächlich mit 35 A?
Gruß Franz Josef

Yes ... beim Hin- und Herschalten schmurgeln recht ordentliche Saftmengen durch die Elektrik...
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Re: Triumph T140

Beitragvon Phil » Mittwoch 12. September 2018, 16:36

Falke hat geschrieben:Wie hoch sichert ihr euer Bordnetz ab? Tatsächlich mit 35 A?...

35 A wären mir persönlich zu viel, bei einer 1-phasigen Lima nehme ich da 16 Ampère-Sicherungen.

Gruß

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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Mittwoch 12. September 2018, 19:20

Bin heute Abend 80 km ohne Probleme gefahren. Nur ein Ochsenauge ist aus dem Lenker raus gerüttelt worden. Hing aber noch am Kabel. :ebiggrin:
Sie eiert zwar etwas bei links rechts Kurven, aber das sollte nach Austausch der Schwingenlager auch erledigte sein. Langsam wird's was mit meinem British Girl.
Gruß
Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Freitag 14. September 2018, 16:36

Mal eben Schwingenlager tauschen war kein Tor. ](*,)
Die neuen Lagerbuchsen ließen sich mit einem 0,2 mm kleineren Führungsdorn super einpressen. Leider passte die Stahlbuchse dann nicht mehr durch die Lagerbuchse. Mit Milrometer gemessen ist die Führungsbuchse 0,1 mm oval. Also Buchsen wieder raus (dadurch natürlich Schrott) und die Schwingenbohrung gemessen. Gleiches Ergebniss, auch 0,1 mm oval. Dann habe ich mir die alten Lagerbuchsen mal genauer angeschaut und siehe da, am Außendurchmesser abgeschliffen. :facepalm: Also hat da bei der letzten Reparatur auch schon mal jemand getrikst. Neue Führungsbuchsen habe ich bestellt, werde ich aber erst nächste Woche bekommen. Bis dahin muss ich mir was überlegen wie ich die Bohrung wieder rund bekomme. Alternative wäre ich würde mir Bronzebuchsen drehen, mit etwas dickerer Wandung, die einpressen und dann auf Passmass aufreiben. Dann müsste ich mir aber neue Stahlbuchsen mit kleinerem Durchmesser anfertigen.
Moral von der Geschicht, ohne Schwinge fährt sie nicht. Und ohne Tiger auch kein Besuch beim Stammtisch. :(
Gruß Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon jan » Freitag 14. September 2018, 18:09

Falke hat geschrieben:...die Schwingenbohrung gemessen. Gleiches Ergebniss, auch 0,1 mm oval. (...) Bis dahin muss ich mir was überlegen wie ich die Bohrung wieder rund bekomme.

An der richtigen Stelle mit der richtigen Dosierung kräftig mit dem Hammer draufschlagen!! :surpris: :surpris: :facepalm2: :mrgreen:

Na ja, das wird jedenfalls kein Spaß... Wäre es nicht besser, die "unrund" eingepressten Buchsen mit der Reibahle rund zu machen?!
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