Triumph T140

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Re: Triumph T140

Beitragvon Martin » Samstag 1. September 2018, 07:02

Genau. Lass den Gaser erstmal so wie er ist! Vor allem fang nicht so schnell mit allem an, bevor der Kollege mal einen Blick darauf geworfen hat.
Wusstest Du, dass die Bielefelder Radrennbahn für die Steher Rennen Triumph T140 nutzen? Und Winnie macht da die Wartung. Schalt Dein Tempo mal etwas runter, Du bist ja ein reines Motivationsmonster.
Auf den ersten Blick sieht die Elektrik passabel aus. Das habe ich aber schon deutlich schlimmer gesehen ;-)
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Re: Triumph T140

Beitragvon Martin » Samstag 1. September 2018, 07:05

Wenn Du Hilfe bei der Elektrik brauchst, darfst Du auch gerne zu mir kommen ;-)
Ich würde noch die rote Zündbox besser befestigen und sie etwas von der Zenerdiode entkoppeln.
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Re: Triumph T140

Beitragvon Dietzen » Samstag 1. September 2018, 07:37

Moin Franz Josef, falls du Kabel erneuerst, kann ich nur dazu raten, nichts zu löten. Das Flussmittel frisst auf Dauer die Kabelenden auf. Musste ich gerade bei meiner V7 bitter erfahren. Die originalen englischen Steckverbinder (wie sie auf deinem Foto teilweise zu sehen sind) gibt es zwar noch, sie müssen aber gelötet werden und der Querschnitt der Steckkontakte ist zu groß für die gängigen Kabelquerschnitte. Auch Quetschverbindungen sind im Grunde Pfusch. Lange Rede.... ordentliche Crimpstecker und am besten eine noch bessere Crimpzange sind der Weisheit letzter Schluss. Die Firma “Kabel Schmidt“ vertreibt gutes Material.
Gruß Dietmar
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Samstag 1. September 2018, 11:06

Kabel Schmidt habe ich schon länger in meiner Lieferantenliste. Die haben auch eine große Auswahl an Steckkontakten und dazugehörige Schutzkappen. Und sogar Japanstecker. Hat mir bei meinem Vf1000 F2 Umbau sehr geholfen.
Ich werde jetzt erst mal die offensichtliche Kabelschäden beseitigen und dann Winni das Moped vorstellen, wenn sie dann läuft. :-k
Gruß
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Samstag 1. September 2018, 11:24

Martin hat geschrieben:Genau. Lass den Gaser erstmal so wie er ist! Vor allem fang nicht so schnell mit allem an, bevor der Kollege mal einen Blick darauf geworfen hat.
Wusstest Du, dass die Bielefelder Radrennbahn für die Steher Rennen Triumph T140 nutzen? Und Winnie macht da die Wartung. Schalt Dein Tempo mal etwas runter, Du bist ja ein reines Motivationsmonster.
Auf den ersten Blick sieht die Elektrik passabel aus. Das habe ich aber schon deutlich schlimmer gesehen ;-)

Auf den Besuch bei Winnie freue ich mich schon. Das mit der Radrennbahn hat er mir bei unserem ersten, aber ausgiebigen, Telefonkontakt neben bei auch erzählt. Ich glaube das wird ein interessanter Besuch. Wenn ich nicht auf den 20 km Anfahrt liegen bleibe. :P
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Samstag 1. September 2018, 11:52

Dietzen hat geschrieben:Moin Franz Josef, falls du Kabel erneuerst, kann ich nur dazu raten, nichts zu löten. Das Flussmittel frisst auf Dauer die Kabelenden auf. Musste ich gerade bei meiner V7 bitter erfahren. Die originalen englischen Steckverbinder (wie sie auf deinem Foto teilweise zu sehen sind) gibt es zwar noch, sie müssen aber gelötet werden und der Querschnitt der Steckkontakte ist zu groß für die gängigen Kabelquerschnitte. Auch Quetschverbindungen sind im Grunde Pfusch. Lange Rede.... ordentliche Crimpstecker und am besten eine noch bessere Crimpzange sind der Weisheit letzter Schluss. Die Firma “Kabel Schmidt“ vertreibt gutes Material.
Gruß Dietmar

Hallo Dietmar, Kabel durch löten flicken ist auch nicht so mein Ding. Wenn es möglich ist besser kpl. neu ziehen. Nur wenn es garnicht anders geht löte ich. Dann aber so dass keine Litze unverzinnt bleibt und mit passendem Schrumpfschlauch isolieren. Ganz blöd ist, was mir auch schon passiert ist, wenn die Lötstelle zwar hält, aber das Kabel direkt danach durch Schwingungen irgendwann unter der Isolierung bricht. Dann sucht Mann sich nen Wolf. ](*,)
Gruß
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Re: Triumph T140

Beitragvon jan » Samstag 1. September 2018, 12:35

Falke hat geschrieben:Bei der Gelegenheiten auch gleich den wirkungslosen Choke überprüfen.

In Ergänzung dessen, was schon Volker gesagt hat: Den Choke - wenn er denn keine offensichtlichen Mängel aufweist - würde ich in Ruhe lassen. Ich gehe ohnehin davon aus, dass Du ihn kaum benötigen wirst. Vielmehr goutieren die Britbikes mit Concentrics beim Kaltstart ohnehin den großzügigen Gebrauch des Tupfers und springen dann ordentlich an, ohne dass es dann beim Losfahren noch großartig der Gemischanreicherung durch den Choke bedürfte (Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel... ).

Sieh´ halt zu, dass der/die Choke-Schieber auch tatsächlich oben ist (sind) und bleibt (bleiben).

Gutes Gelingen & Cheers, Jan
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Samstag 1. September 2018, 20:42

Elektrik geflickt! Motor läuft wieder. Bei Probefahrt gute Gasannahme, allerdings nur eine kurze Strecke. Dann wieder unwillige Gasannahme und bei Konstantfahrt Aussetzer. Damit nicht genug. Als ich nach der Probefahrt die arg lockere Kette spannen wollte, mußte ich feststellen dass die Achsmutter nicht angezogen war. Also Kette gespannt (die Kettenspanner sind echter Müll) und Mutter mit Gefühl angezogen. Mit dem Ergebnis dass sich das Hinterrad nur noch schwer drehen lässt. Evt. wurde beim letzten Reifenwechsel (sind noch nicht alt) eine Distazbuchse vergessen oder falsch montiert. Schau ich mir mal genauer an.
Gruß
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Re: Triumph T140

Beitragvon Martin » Sonntag 2. September 2018, 07:20

Wegen der Aussetzer schau Dir das Zündschloss an. Die rappeln sich gerne kaputt. Überbrück mal die Zündanlage mit einem Kabel direkt an die Batterie und probier ob das Symptom noch auftritt
Zuletzt geändert von Martin am Sonntag 2. September 2018, 15:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Sonntag 2. September 2018, 07:47

Hallo Martin, das werde ich überprüfen, wenn das Hinterrad wieder in Ordnung ist. :ebiggrin:
Obwohl sich die"Aussetzer" nicht so anfühlen wie die vor dem Elektrikausfall. Keine Fehlzündungen sondern kurzzeitige Leistungseinbrüche. Im Standgas läuft der Motor weiter. Nach dem Start läuft sie die ersten paar km gleichmäßig und dann fängt die Ruckelei an.
Gruß Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Phil » Sonntag 2. September 2018, 08:08

Den Unterschied zwischen elektrischem und Vergaserfehler findet man schwer. Am besten geht das, wenn Du Dir temporär Markierungen an den Gasgriff machst. Kommt der Fehler immer bei der gleichen Gasgriff- bzw. Schieberstellung liegt es am Vergaser, ist er eher abhängig von der Drehzahl, haste ein elektrisches Problem.
Was Du so schreibst, dass es kalt geht und wem schlechter wird, kann auch an den Z-Spulen liegen. Aber Martin hat Dir einen guten Tipp gegeben, die Zündschlösser rappeln sich gerne mal kaputt.

Good luck und Gruß

Ph.
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Re: Triumph T140

Beitragvon Dietzen » Sonntag 2. September 2018, 08:36

Moin, das Ruckeln könnte auch durch die Zündspulen verursacht werden. Kalt funktionieren so oft problemlos. Wenn sie warm werden, fangen sie an zu zicken. Fass sie mal an,wenn der Motor warmgelaufen ist. Wenn die Spulen dann richtig warm/hieß sind, könnte da das Pproblem liegen. Handwarm ist normal. Widerstand der Spulen messen.
Bezüglich des Hinterrads hilft nur der Blick in die Ersatzteilliste. Wenn es nach dem Anziehen der Achse kneift, kann es eigenlich nur in der Narbe an zu wenig Abstand zwischen den Lagern liegen.
Tja, es ist zwar schön, wenn ein neues Mopped läuft, aber andererseits lernt man sein Mopped durch die kleinen Wehwechenauch besser kennnen und vor dem Schrauben, scheinst dich ja auch nicht zu fürchten.
Gruß Dietmar
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Sonntag 2. September 2018, 09:49

Das mit den Zündspulen hatte ich auch schon in Betracht gezogen. Hatte so was schon mal bei einer BMW R100RS. Allerdings war da, wenn sie warm waren, ab einer bestimmten Drehzahl ganz Schluss. Ich werde jetzt eins nach dem anderen überprüfen. Irgendwann werde ich den Fehlerbock schon schlachten. :ebiggrin:
Gruß
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Sonntag 2. September 2018, 15:01

Hinterradproblem erledigt! Wie ich schon vermutet hatte wurden die beiden Distanzbuchsen verwechselt wodurch der Tachoantrieb an der Nabe aber auch die Bremsscheibe im Sattel geschliffen haben. ](*,) Schwingenlager haben auch etwas Spiel aber das kann bis zum Winter warten. Jetzt muss sie erst mal zum laufen gebracht werden und dann schaue ich mir die ganzen anderen Baustellen an.
Gruß
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Re: Triumph T140

Beitragvon Volker Koch » Sonntag 2. September 2018, 20:19

Falke hat geschrieben:...Schwingenlager haben auch etwas Spiel aber das kann bis zum Winter warten...
Gruß
Franz Josef

Die Schwingenlagerung ist etwas tricky. 5/100 oder 1/10mm Lagerluft "wackeln" subjektiv schon gewaltig, obwohl sie sich beim Fahren nicht bemerkbar machen. Ich würde die Lager erstmal neu mit Staufferfett o.ä. vollpumpen und gucken, wie sich dann alles noch so verhält.
Viel Glück!
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