Triumph T140

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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Sonntag 12. August 2018, 18:53

Moin und Hallo !!!
Würde mich gute Ratschläge freuen !!!

Gruß
Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Sonntag 12. August 2018, 18:55

"über" natürlich
:facepalm2:
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Re: Triumph T140

Beitragvon speedtwin » Sonntag 12. August 2018, 21:17

Falke hat geschrieben:Ich möchte mir eine Triumph T140 zulegen und habe im Netz versucht heraus zu finden welches Baujahr wohl das Beste ist.


1977 !

Meine beiden Vorredner hatten quasi durch die Blume signalisiert, dass es wahlweise üblich/schön/angemessen/unverzichtbar wäre, wenn Du vielleicht auch die eine oder andere Info von Dir preisgeben würdest in Form einer wie auch immer kurz (Name, Standort z.B.) geratenen Vorstellung. :-k :pfeiffen:

:halloatall: Wolfram :ebiggrin: :bia:
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Re: Triumph T140

Beitragvon Phil » Sonntag 12. August 2018, 21:37

Falke hat geschrieben:... Zudem im Netz immer wieder auch von kaputt reparierten Motorrädern und Aufbauten aus allen möglichen Baureihen durcheinander zu lesen ist. Evt. kann mir jemand auch einfach eine zuverlässige und faire Werkstatt mit Verkauf nennen.

Hallo Franz Josef,

erstmal herzlich willkommen hier.

Na ja, die Mopeds sind eben alle um die 40 Jahre alt oder älter. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit ein jungfräuliches Moped zu bekommen recht gering. Zerschraubt sind die meisten mehr oder weniger, manche schlimmer, manche weniger schlimm. Auch die Werkstätten haben das Problem, dass sie selten die ganze Historie kennen und insofern auch nur an der Oberfläche kratzen können. Manche kennen vielleicht ein Kundenmotorrad, das sie über mehrere Jahre betreut haben, das verkauft werden soll. Aber das ist selten.

Und machen wir uns nix vor, auch Gewährleistung oder Garantie schützt einen vor Überraschungen nur minder. Wenn Du Glück hast, geht es gut, wenn Du Pech hast, dann ist das neue Moped eben ein Groschengrab, solange bis Du durchrepariert hast.

Meiner Einschätzung nach wirst Du für ein brauchbares/gutes englisches Moped immer irgendwas um die 10k € abledern müssen. Meistens kommt zum Einstandspreis eben noch die eine oder andere Nettigkeit dazu, die Du Dir nicht vorgestellt hattest. Manche sind teurer, wie die Commandos oder alte Bonnevilles, die T 140 könnte evtl. einen Hauch günstiger werden. Aber Du brauchst Zeit und Glück.

Und ob Du Dir ein Moped kaufst, das eine zusammengeschusterte Möhre ist aus vielen unterschiedlichen Baujahren, das hast Du selber in der Hand. Mach' Dich schlau über das Objekt Deiner Begierde, lies viel, finde raus, was da dran gehört und was nicht. Und wichtiger noch, befreunde Dich mit Leuten, die dieses Modell kennen und beurteilen können. Da gibbet es Unmengen an (meist englischsprachiger) Literatur, Markenclubs, den CBBC, die CBBC-Stammtische, das Forum hier usw. usf.
Da bekommst Du sicher Unterstützung, aber Du musst selber am meisten dafür tun, um Dein Wunschmoped zu finden.

Es wäre auch sicher hilfreich zu wissen, woher Du kommst, weil das grenzt erfahrungsgemäß die Liste der Händler, die für Dich in Frage kämen, deutlich ein.

Hab' Spaß hier.

Gruß

Ph.
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Re: Triumph T140

Beitragvon speedtwin » Sonntag 12. August 2018, 21:42

Phil hat geschrieben:
Es wäre auch sicher hilfreich zu wissen, woher Du kommst, weil das grenzt erfahrungsgemäß die Liste der Händler, die für Dich in Frage kämen, deutlich ein.

Hab' Spaß hier.

Gruß

Ph.


+1, und vielleicht ist ja auch jemand aus dem Forum in der Nähe, aber was red ich... :pfeiffen:
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Re: Triumph T140

Beitragvon Phil » Sonntag 12. August 2018, 21:51

speedtwin hat geschrieben:+1, und vielleicht ist ja auch jemand aus dem Forum in der Nähe, aber was red ich... :pfeiffen:

Du redest bzw. schreibst das Richtige, Wolfram.... :pfeiffen: :pfeiffen:

Grüße

Ph.
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Re: Triumph T140

Beitragvon Martin » Montag 13. August 2018, 06:15

Grundsätzlich ist die Wahl des Baujahrs eher optische Geschmacksache, als dass es so große technische Unterschiede gibt. Die T140 steht am Ende der Entwicklung einer Baureihe, die es da schon fast 30 Jahre gab.
Die Technik ist immer wieder leicht angepasst worden, jedoch gab es in den letzten Jahren keine wirklichen Neuerungen mehr
Die T140 wurde hinten raus klobiger und auch schwerer. Ich tendiere immer eher zu früheren Modellen, aber das ist ja unerheblich. ab 75/76 gab es hinten eine Scheibenbremse. Nicht dass die besser wäre als die vorherige Trommel, aber es war halt hip. Eine wichtige Unterscheidung ist noch US Model vs. Home Market Modell. US Modelle haben immer filigranere Tanks gehabt, wohingegen die Europaversion eher eckiger und größer war.
Du kannst aber jede T140 optisch nett hinbekommen.
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

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Re: Triumph T140

Beitragvon T140-Oli » Montag 13. August 2018, 06:54

Hallo Franz-Josef,

hast Du Dir schon überlegt, in welchem Zustand die T140 sein soll? Willst Du eine tiptop gepflegte, die Du ohne große Schrauberaktionen direkt fahren kannst? Oder bist Du willig und fähig, dir eine Maschine aufzubauen?

Grüße
Oli

PS: Das unzweifelbar, ultimativ und objektiv beste Baujahr ist übrigens 1978 :yau:
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Re: Triumph T140

Beitragvon T140-Oli » Montag 13. August 2018, 07:13

...achja: und überleg Dir, ob Du eine (weitgehend?) originale T140 suchst - es gibt auch viele Umbauten (Chopper, Bopper...). Das ist nix schlimmes, aber muss man halt mögen (oder links liegen lassen).

Beziehe neben der Bonneville auch die Tiger TR7 mit in die Suche ein.

Grüße
Oli
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Re: Triumph T140

Beitragvon Wuselwahnwitz » Montag 13. August 2018, 07:53

Auch Moin!

Ich verstehe nicht was die Menschen so an den späten T140 finden.
Die 60er Jahre Mopeds finde ich persönlich wesentlich schicker, aber jeder wie er will.
Große Unterschiede in der Technik gibt es, wie Mutti schon schrieb, eher weniger.
Die Bremsleistung einer TLS Nabe aus den 60ern ist der der (Triumph)Scheibe meiner Ansicht nach besser.

Warum kam der Entscheid auf die späteren Modelle?
Abgesehen davon dass mich das nichts angehet.... O:)

Cheers

Wu
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

Verkloppe übrigens 650/750er sowie 500er UNIT Motorständer für die Werkbank oder für's Regal....
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Montag 13. August 2018, 17:22

Hallo Leute, hier erst mal ein paar Angaben zu meiner Person.
Ich wohne im Raum Paderborn und habe die letzte 42 Jahre meistens Motorräder der Sportfraktion gefahren. Die letzten 2 Jahre habe ich zus. zu meiner FZR 1000 aus 92 und einer ZX10R Ninja aus 05 einen Jungtimer, eine Honda VF1000F2 aus 1985, gefahren. Bei der VF hat mir von Anfang an das gute Drehmoment aus dem Keller und die entspannte Sitzhaltung gefallen. Jetzt zu meinem 60. Geburtstag möchte ich mir einen kernigen Zweizylinder mit Dampf aus dem Keller und gutem Landstraßen-Fahrwerk für Ausflüge über kleine Nebenstraßen zulegen.
Ein wichtiges Kriterium ist für mich allerdings Linksschaltung da ich auch die anderen Motorräder weiter fahren werde und ich keine Lust habe in einer Schrecksekunde, die auf deutschen Straßen leider immer häufiger vorkommen, statt zu bremsen im Getriebe rum zu rühren. Meine Motorräder habe ich all die Jahre immer selbst geschraubt und glaube dass da auch bei British Bikes was geht. Aber je länger ich mich durch die Fachpresse und das Internet wühle desto unsicherer werde ich mir was ich mir zulegen soll. Evt. doch nen Japaner oder Italiener?
Grüße aus Paderborn
Franz Josef
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Re: Triumph T140

Beitragvon Wuselwahnwitz » Montag 13. August 2018, 19:22

Ach Du Schreck, 'n Padderboaaaanah :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Aber jetzt verstehe ich einiges.
Also: Die 750er haben derbe Dampf. Ich habe das ja selber grade feststellen dürfen als mir der 750er geplatzt ist. Jetzt is'n 650er drin der mir schon fast wie 'ne Drehorgel vorkommt.
Ein weiterer Vorteil für Dich: Die späteren 750er gab es auch mit Linksschaltung. Obwohl das umstellen von lechts auf rinks gar nicht sooo schlimm ist.
Die Motoren sind alle Treckermotoren, da ist nichts schlimmes bei. Mit ein bischen Kenne und Zollwerkzeug plus WHB ist eigentlich alles möglich.

Nur wie gesagt: Die späteren Modelle finde ICH eben nicht ganz so hübsch...


aber so zum Beispiel geht's dann schon.....
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Bis auf die doofe Scheibe vorne anne Bremse 'dran...

Grüße aus Hörste bei Halle in Osswessfaaaln

Wu
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Montag 13. August 2018, 19:57

Hallo Wu, schönes Bike.
Wohne nicht direkt in Padderbooorn sondern im Delbrücker Raum auf dem Land. Also sind Treckermotoren gar nicht so verkehrt. :D
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Re: Triumph T140

Beitragvon speedtwin » Montag 13. August 2018, 20:00

Falke hat geschrieben:Ein wichtiges Kriterium ist für mich allerdings Linksschaltung da ich auch die anderen Motorräder weiter fahren werde und ich keine Lust habe in einer Schrecksekunde, die auf deutschen Straßen leider immer häufiger vorkommen, statt zu bremsen im Getriebe rum zu rühren. Meine Motorräder habe ich all die Jahre immer selbst geschraubt und glaube dass da auch bei British Bikes was geht. Aber je länger ich mich durch die ...Evt. doch nen Japaner oder Italiener?
Grüße aus Paderborn
Franz Josef


Hallo Franz Josef,

eine T140 ist aus meiner Sicht eine gute Wahl, nicht nur weil ich auch eine hab :ebiggrin: Ich habe meine seit 18 Jahren, selbst aus UK importiert und schraube seitdem selbst daran rum. Gut, im Moment bremst sie nicht :facepalm2: :pfeiffen: Was ich aber sagen will: die Technik ist mit dem entsprechenden Handbuch und etwas Geduld und Einfühlungsvermögen durchaus beherrschbar, die Linksschaltung war auch für mich ein klarer Vorteil, die Ersatzteilversorgung ist deutlich besser als bei entsprechend alten Japanern (Italiener weiß ich nicht). Paderborn ist auch nicht aus der Welt, da gibt es ja einige in der Nähe. So nette Forumskollegen wie hier gibt es sonst in keinem Forum, das erleichtert Dir die Entscheidung zusätzlich. Also, hau rein :bindafür:

Grüße, Wolfram
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Re: Triumph T140

Beitragvon Falke » Montag 13. August 2018, 20:10

Was ist eigentlich von den späten Devon bzw. Harris Modellen zu halten. Habe gehört dass deren Gewicht gestiegen und die Leistung gesunken ist.
Gruß
Franz Josef
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