TR6C 1967

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Re: TR6C 1967

Beitragvon T140-Oli » Montag 2. April 2018, 21:42

Niklas hat geschrieben:Dann aber doch noch mal schnell ein Hallo! Ich hab auch ne TR6C von 68. Gekauft von Thomas letzes Jahr, komme leider erst jetzt dazu, an dem Mopped zu schrauben. Grüsse aus dem Münsterland :ja:

Grüße zurück, super, das reicht ja fast schon für ein TR6C-Treffen! Das 21-Zoll Vorderrad steht der Trophy auch gut. Was ist denn bei deiner noch umgebaut? Lenker, Rahmenheck, Rückleuchte? Dann fehlen noch die Soziusrasten, wobei ich ohnehin unsicher bin, ob es gut ist auf der TR6C zu zweit zu fahren (linkes Bein des Sozius wird gegrillt, außerdem ist dann die Bremse noch mehr überfordert, siehe den anderen Thread). Aber trotzdem ein schickes Mopped! Ist das denn eine 68er? Ich dachte, die Farbe wäre exklusiv für die 67. Und 68 kam doch die Duplex-Vorderbremse.

Grüße
Oliver
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Re: TR6C 1967

Beitragvon T140-Oli » Montag 2. April 2018, 22:18

Wobei meine TR6C derzeit leider nicht einsatzfähig ist: Bei der letzten Tour am Wochenende ist sie mitten in der Fahrt einfach ausgegangen, Zündung tot, nix funkt mehr. Ich musste mich abholen lassen:
Bild

Ich habe die Boyer MK3 im Verdacht. Überhaupt ist die Elektrik von meiner Tr6 eine ziemliche Baustelle. Die Lichtmaschine lädt nicht richtig, es reicht aktuell nicht für das Fahren mit Licht, obwohl ich ja noch die alte Bilux-Birne drin habe. Für den TÜV muss ich auf H4 wechseln, und Blinker will ich ja auch noch dran machen. Daher werde ich vermutlich auf den High-Output Stator umbauen und dabei auch den Rotor wechseln, da der ja offenbar irgendwann altert. Kriegt man den Rotor eigentlich als Normalsterblicher ab oder ist das sehr schwierig?

Grüße
Oliver
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Re: TR6C 1967

Beitragvon uebermueller » Dienstag 3. April 2018, 02:57

Oh, schade...hatse noch ne Zener-diode? - die hat bei meiner ehemaligen T140 genau den von Dir beschriebenen Defekt verursacht ...Gruss Christian
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Re: TR6C 1967

Beitragvon Phil » Dienstag 3. April 2018, 05:24

Na ja, Oliver. Wenn die Lichtmaschine nicht richtig lädt, dann bleibt das Ding halt irgendwann einfach stehen, und Du machst dann eben eine Tour auf dem Schandkarren... :facepalm2:
Wenn Du die Chose bereinigen willst, dann wirste in einen neuen Rotor, ggf. Stator und einen Regler investieren müssen. Falls Du noch das Zener-Gedöns haben solltest, dann würde ich Dir einen PODtronics-Regler ans Herz legen wollen.
Die alten Rotoren sind kritisch, weil sich der Kern lösen kann, das ergibt dann in der Folge gerne teuren Bruch.

Manchmal geht der Rotor mit den Pfötchen runter, im schlimmsten Fall brauchst Du einen 2-Arm-Abzieher.

Food luck und viele Grüße

Ph.
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Re: TR6C 1967

Beitragvon Goldstar » Dienstag 3. April 2018, 08:07

Hi Oliver,

wenn dein Scrambler wieder ok ist müssen wir mal ne Runde gemeinsam fahren. Triumph SC vs BSA SC, da gibts was auf die Ohren, mal ordendlich den Taunus beschallen :pfeiffen:
Leider gibts das Cafe Waltraud ja nicht mehr, das war immerne gute Anlaufstelle. Aber mann könnte sich mal am Flugplaz Butzbach treffen, da gibts doch auch so ein Waldhaus.

Momentan hat mein Scrambler aber auch Zündungsprobleme nach denen ich noch nicht geschaut hab.
Gruß Klaus
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Re: TR6C 1967

Beitragvon T140-Oli » Dienstag 3. April 2018, 08:40

Phil hat geschrieben:Na ja, Oliver. Wenn die Lichtmaschine nicht richtig lädt, dann bleibt das Ding halt irgendwann einfach stehen, und Du machst dann eben eine Tour auf dem Schandkarren... :facepalm2:
ja, soweit kenne ich das aus Erfahrung. Bei der vorletzten Tour bin ich schiebend nach Hause, weil die Batterie leer war. Aber am Wochenende bin ich dann ohne Licht gefahren. Spannung war noch ausreichend da (>12V) trotzdem kein Funke.
Phil hat geschrieben:Wenn Du die Chose bereinigen willst, dann wirste in einen neuen Rotor, ggf. Stator und einen Regler investieren müssen. Falls Du noch das Zener-Gedöns haben solltest, dann würde ich Dir einen PODtronics-Regler ans Herz legen wollen.
Die alten Rotoren sind kritisch, weil sich der Kern lösen kann, das ergibt dann in der Folge gerne teuren Bruch.

Manchmal geht der Rotor mit den Pfötchen runter, im schlimmsten Fall brauchst Du einen 2-Arm-Abzieher.

Food luck und viele Grüße

Ph.
So wird's gemacht :bindafür:

Goldstar hat geschrieben:Hi Oliver,

wenn dein Scrambler wieder ok ist müssen wir mal ne Runde gemeinsam fahren. Triumph SC vs BSA SC, da gibts was auf die Ohren, mal ordendlich den Taunus beschallen :pfeiffen:
Leider gibts das Cafe Waltraud ja nicht mehr, das war immerne gute Anlaufstelle. Aber mann könnte sich mal am Flugplaz Butzbach treffen, da gibts doch auch so ein Waldhaus.

Momentan hat mein Scrambler aber auch Zündungsprobleme nach denen ich noch nicht geschaut hab.
Gruß Klaus
Eine gemeinsame Tour wäre klasse! Ktrach machen kann ich gut, ich bin nur gespannt, ob ich dir nicht zu lahm bin. Aber das sehen wir dann ja.

Viele Grüße
Oliver
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Re: TR6C 1967

Beitragvon Phil » Dienstag 3. April 2018, 19:24

T140-Oli hat geschrieben:... ja, soweit kenne ich das aus Erfahrung. Bei der vorletzten Tour bin ich schiebend nach Hause, weil die Batterie leer war. Aber am Wochenende bin ich dann ohne Licht gefahren. Spannung war noch ausreichend da (>12V) trotzdem kein Funke.

Tja, normal sind die Boyers aber ganz gut, ich mag sie gerne. Ich kauf' sie Dir ggf. ab, wenn Du sie rausschmeißt. :mrgreen:
12 V ist aber schon grenzwertig für ein Batterie, dann ist sie schon ziemlich leer. Beim kleinsten bisschen Last bricht die Spannung dann noch weiter ein, und die Boyer und die Zündspulen dahinter ziehen schon um die 3 Ampère. Dann fällt das unter 12 V, und dann geht nix mehr mit der Mk III. Wobei, die kann ja eigentlich nix dafür, wenn Deine Bordspannung mau ist, n'est-ce pas?

Grüße

Ph.
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Re: TR6C 1967

Beitragvon T140-Oli » Dienstag 3. April 2018, 22:55

Hallo Phil,
auch mit frisch geladener Batterie hatte ich leider keinen Funken :nixweiss: Die Boyer gebe ich dir gerne weiter. Ich hab jetzt die Pazon bestellt, die funktioniert an meiner Bonnie prima. An der schwachen Ladeleistung wird parallel gearbeitet, auch der High Output Alternator (plus Rotor plus Podtronics 3 Phasen 240W) ist schon im Anflug. In diesem Zuge habe ich dann in Kürze einen Podtronics Single Phase Rectifier/Regulator 160W über, wer Interesse hat, kann sich gerne melden.

Ich bin ohnehin ernsthaft am Überlegen, ob ich nicht die Chance nutzen soll und die Trophy komplett neu verkabele. Gestrippt ist sie jetzt ohnehin weitgehend. Hoffentlich kriege ich das alles wieder zusammen.

Grüße
Oliver
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Re: TR6C 1967

Beitragvon Öko » Mittwoch 4. April 2018, 05:52

Magnetplatte gelöst...funken ja, nur zu falschen punkten.
22.Jahresparty der Fast Dog´s MF Meyenburg vom 10.-12.August 2018 :runningdog:
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Re: TR6C 1967

Beitragvon jan » Mittwoch 4. April 2018, 10:03

Oli, ist nicht immer das Zündschloss bei den Umphen ein Quell steten Ungemachs?!

Für mich liest sich das so, als wäre schlicht und einfach irgendwo der Stromfluss unterbrochen...
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Re: TR6C 1967

Beitragvon Volker Koch » Mittwoch 4. April 2018, 13:13

jan hat geschrieben:Oli, ist nicht immer das Zündschloss bei den Umphen ein Quell steten Ungemachs?!
Für mich liest sich das so, als wäre schlicht und einfach irgendwo der Stromfluss unterbrochen...


Oh yes ... oh very yes ... oh so very much yes!!!
Mich versetzt Dein ungezielter Rundumschlag dezent in Panik, Oli. Erinnert mich so´n bißchen an ´nen Antibiotikum gegen Grippe.
Hast Du Deine bisherige Elektrik denn schonmal Schritt für Schritt durchgemessen?
Ich muß zugeben, nicht mehr so ganz behalten zu haben, was an der Trophy-Elektrik noch original ist, aber aus den Kabeln, die aus dem Gleichrichter rauskommen, sollte generell was um die 13,irgendwas Volt rauskommen. Vorausgesetzt, die Batterie ist heile und im Idealfall ein Bleiakku, dann sollte die Basis schonmal funktionieren. Den Stromkreislauf immer weiter aufzurüsten, erscheint mir widersinnig. Erstmal funktioniert das Ganze mit 120Watt - Lima und Boyer-Zündung problemlos, wenn man nicht zusätzlich noch eine 60Watt-Scheinwerferbirne montiert, dann wird die Mehrleistung ohnehin nur in Hitze umgewandelt ... insofern???
Unabhängig vom Zündschloß - ein Freund von mir hat wegen so´nem Teil mal mehrfach seine gesamte Bonnie zerlegt, ohne auf dieses alberne Ding zu kommen - neigen die alte Plattengleichrichter auch zu sonderbaren Verhaltensmustern.
Ich bin fast dazu geneigt, per Ferndiagnose auf eine angeschlagene Batterie zu tippen, wenn aus der Lichtmaschine genug Saft rauskommt.
Anyway... viel Glück bei der Suche.
Volker
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Re: TR6C 1967

Beitragvon T140-Oli » Mittwoch 4. April 2018, 15:09

Jetzt wollte ich besonders gründlich sein und jetzt ist es wieder falsch - Euch kann man es aber auch nur schwer Recht machen :mrgreen:

Ne, im Ernst, ganz so planlos bin ich dann doch nicht vorgegangen. Die Lichtmaschine ist noch die originale, die hatte mal 120W bei ordentlich Drehzahl. Ich will aber mit H4-Licht fahren und ab und an blinken und fahre mit der TR6 notgedrungen auch manchmal im dichten Verkehr (Rhein-Main eben) und stehe dann mit Standgas an der Ampel. Nach allem was ich weiss, passt das nicht zusammen, kann aber durch die 3-Phasen LiMa behoben werden. Also mache ich das.

Batterie ist neu und geladen, Zündschloss habe ich überbrückt, an der Boyer-Box liegen auch 13V an, aber es funkt nicht. Soweit ich es geschafft habe, habe ich die Kabel durchgemessen, auch die Spulen haben irgendwas um 2,5 Ohm. Am falschen Trigger kann's ja eigentlich auch nicht liegen, wenn ich an der ausgebauten Kerze keine Funken sehe. Eine andere Boyer zum testen habe ich nicht. Also probiere ich jetzt die Pazon.

Aber ich gebe gerne zu, dass es mir auch einfach Spaß macht, die Trophy zu optimieren. Und das bedeutet für mich vor allem, sie ein bisschen mehr in Richtung Alltagstauglichkeit zu bekommen. Wegen schwacher Spannung mag ich eigentlich nicht liegen bleiben.

Viele Grüße
Oliver
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Re: TR6C 1967

Beitragvon Towner » Mittwoch 4. April 2018, 15:39

Hallo Oliver,

hier sind Troubleshooting-Listen für die Boyer. Es ist eigentlich selten, dass die Box garnichts mehr macht.

https://www.oldbritts.com/boyer_testing.html
http://www.boyerbransden.com/faultfinding.html

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Re: TR6C 1967

Beitragvon Phil » Mittwoch 4. April 2018, 21:01

Auch enn sich der gute Oliver auch schon entschlossen hat, in eine Pazon zu investieren, das ist die ultimative Boyer troubleshooting Seite.

Grüße

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Re: TR6C 1967

Beitragvon speedtwin » Mittwoch 4. April 2018, 21:13

uebermueller hat geschrieben:Oh, schade...hatse noch ne Zener-diode? - die hat bei meiner ehemaligen T140 genau den von Dir beschriebenen Defekt verursacht ...Gruss Christian



Krischan, altes Haus ! Alles im Lack ? Lange nix gehört, meld Dich mal :halloatall: :halloatall:

Grüße ausm Tal :ebiggrin:
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