Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Made like a gun... (oder in Indien)

Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Jonas » Samstag 6. Juli 2019, 13:50

Hallo zusammen, :halloatall:

kurz zu mir: Jonas, 39, als Sozialpädagoge in der Eingliederungshilfe tätig. Jahrelang fuhr ich zufrieden meine TS 250/1, bis ich mir den Traum eines alten Steckttankviertakters erfüllt habe. Die 27er Terrot HSC 350 habe ich anderthalb Sommer gefahren, bis immer häufigere Klemmer sie in die Knie zwangen. Da steht nun (u.a.) eine komplette Motorüberholung an, ergo: Die Saison ist gelaufen. Mit viel Glück wird die Terrot nächsten Sommer wieder auf die Straße kommen, aber wer weiß...

Da der Bursche unleidlich wird, wenn er im Sommer nicht durch die Gegend tuckern kann, muss ein neues, altes Moped her. Starrahmen, Trapezgabel. Am liebsten schön patiniert. Und ´ne 500er. Das wird allerdings ein wenig teuer, und man muss erstmal was finden.

Am Montag schaue ich mir daher nun diese 350er Royal Enfield WD/CO an. Eigentlich überhaupt nicht mein Beuteschema was die restaurierte Erscheinung angeht, aber irgendwie gefällt mir das Teil. Optik, Linienführung, keine Ahnung. Der Verkäufer klingt vernünftig am Telefon. Hat viel gemacht, um das Teil problemlos im Alltag bewegen zu können. Das, was notwendig war, wurde gemacht sagt er.

Hier ist sie: https://suchen.mobile.de/motorrad-inser ... ation_fsbo

Nun meine Fragen...
1. Habt Ihr spezielle, modellspezifische Tipps für mich, worauf ich bei der Besichtigung achten soll? Aufgefallen ist mir bei den Bildern, dass die Krümmermutter anscheinend durch eine Art Schelle ersetzt wurde.
2. Was sagt Ihr zum Preis (ja, ich weiß...)? Viel Geld für eine 350er finde ich, aber er hat halt auch schon viel ersetzt/repariert/verbessert! Und ich will (diesmal) fahren und nicht schrauben.

Was meint Ihr?

Besten Dank,
Jonas
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon michiel » Samstag 6. Juli 2019, 13:58

Die Enfield Modelle die ich kenne, haben keine Krümmermutter.
Der Krümmer ist nur in den Kopf gesteckt.
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Jonas » Samstag 6. Juli 2019, 14:06

Ich dachte, auf den Photos diverser WD/CO eine Sternmutter entdeckt zu haben, auf den Photos der WD/CO im Link jedoch eine Art Schelle. :-k
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon michiel » Samstag 6. Juli 2019, 20:45

Ich kenne nur den, einer Sternmutter nachempfundenen, Kühlstern, der wie eine Schelle befestigt wird.
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Jonas » Samstag 6. Juli 2019, 21:06

Ok!

Hast Du irgendwelche Ideen zum von mir verlinkten Moped? :-k
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon AHO » Samstag 6. Juli 2019, 21:51

Für mich sieht der Kopf in der Anzeige genau so aus wie in der ET Liste:
https://www.hitchcocksmotorcycles.com/p ... 6_Model_CO

Dann wird der Krümmer bei den Graugussköpfen wohl über den glatten Stutzen geschoben, nicht wie bei den Aluköpfen eingeschoben.
Die "Sternmuttern" sind vermutlich auch nur Klemmschellen mit "Kühlkörperform", wie z.B. diese hier:
http://accessories.hitchcocksmotorcycle ... oy?&model=

Gruß
Andreas

PS: Das sollte lt. ET Liste die passende sein:
http://accessories.hitchcocksmotorcycle ... ges%2F4645
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Jonas » Dienstag 9. Juli 2019, 07:57

So, da ist sie... :ebiggrin:

Bin mal gespannt!

IMG_5518.JPG
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon holsteiner » Dienstag 9. Juli 2019, 08:24

Wow! Sehr hübsch!!!
Da kriegste doch aber bestimmt noch ein paar bessere Fotos für uns hin, oder?
Grüße, Detlev

Motorräder? Ja, ein paar Baustellen...
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Jonas » Dienstag 9. Juli 2019, 08:43

Na klar!

Das Teil ist gestern Nacht erst eingezogen... Heute erstmal ummelden und mit dem Gerät in Ruhe vertraut machen.

Fährt sich ganz anders als meine 27er Terrot HSC 350 (SV). Viel kräftiger, rütteliger, grobschlächtiger. Gefällt mir! :mrgreen:
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Uli » Dienstag 9. Juli 2019, 09:12

Jonas hat geschrieben:Viel kräftiger, rütteliger, grobschlächtiger.


Tja, Newcastle Brown Ale vs. Chardonnay...
Knallt aber beides. :mrgreen:

Jonas hat geschrieben:Gefällt mir!


Mir auch. Viel Spass damit!

BTW.: Was versteckt sich denn da unter der Abdeckplane hinter der Oilfield? :-k
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Jonas » Mittwoch 10. Juli 2019, 01:20

Das ist ganz unspektakulär der BMW Cabrio Zirgendwas meines Hallenkollegen. Dicke Reifen und so.

Uli hat geschrieben: Tja, Newcastle Brown Ale vs. Chardonnay...

Genau so ist das!
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon martin58 » Samstag 13. Juli 2019, 12:11

schön!!
mehr bilder und infos bitte ;-)

ich hatte ein knappes jahr eine 500er enny von 1992. die war schon ganz nett aber irgendwie zu neu für mich. deshalb wurde sie durch eine 1945er 16h ersetzt.
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Jonas » Samstag 20. Juli 2019, 07:53

martin58 hat geschrieben: ich hatte ein knappes jahr eine 500er enny von 1992. die war schon ganz nett aber irgendwie zu neu für mich. deshalb wurde sie durch eine 1945er 16h ersetzt.

Ich habe diverse "moderne" Motorräder probegefahren, aber da war nix dabei. Muss schon älter sein... Zeig doch mal ein Photo deiner Norton bitte!

Angedacht war, ein viertaktendes, altes Moped anzuschaffen, um die Wartezeit bis zur Wiederauferstehung der Terrot zu überbrücken. Geworden ist es dann die 42er Enfield mit 350er OHV-Motor. Macht schon etwas mehr Druck als die Terrot, und fährt sich, obwohl sie doch moderner ist, viel uriger und rauhbatziger. Feines Teil, mit dem man problemlos auf der Landstraße im heutigen Verkehr mitschwimmen kann.

Wenngleich es auch ziemlich funkeleisig ist, und damit eigentlich so garnicht meinem Beuteschema entspricht. Aber das wird sich im Gebrauch schon geben...

Der Vorbesitzer hat technisch einiges gemacht sagt er, und ich glaub´s ihm auch. Kolben mit höherer Kompression verbaut (original war meinen Recherchen nach durch kriegsbedingt miesen Sprit niedrigere Kompression), Kupplung überholt, Kipphebelgedäh verbessert etc. pp. Anschließend gut 3000 Meilen draufgefahren was mich hoffen lässt, ebenfalls erstmal recht problemlos fahren zu können.

Jedoch: Der Teufel liegt im Detail, das teils recht schludrig ausgeführt wurde. Gut, fahren tut der Haufen auch mit Spachtelmasse auf den Schutzblechen, Baumarktschrauben, ludriger Elektrik, siffenden Benzinhähnen etc. pp., aber meh, so bleibt das nicht. Also wird auch hier schon fleißig geschraubt. Allerdings ist mir bislang - im Gegensatz zu der Terrot - der Motor noch nicht festgerammelt. Hoffen wir, dass es dabei bleibt!

re42.jpg
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Uli » Samstag 20. Juli 2019, 18:43

Also, Terrot hin, Baujolais her, aber für mich hört sich das nach dem Beginn einer langen und glücklichen Beziehung an. :mrgreen:
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Re: Kaufberatung Royal Enfield 350 WD/CO

Beitragvon Jonas » Samstag 20. Juli 2019, 21:24

Klingt so, ja... :mrgreen:
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