ERLA-Commando

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Re: ERLA-Commando

Beitragvon jan » Sonntag 19. November 2017, 22:02

Uli hat geschrieben:Kritik muss ausgehalten werden. Ironie auch.

Jetzt mache ich mal =D> =D> =D> =D> =D> =D> =D> =D> =D> =D>
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Re: ERLA-Commando

Beitragvon RalfLietz » Montag 20. November 2017, 14:37

und ich schließe mich gerne an. :top:
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Re: ERLA-Commando

Beitragvon T3Cali » Sonntag 25. Februar 2018, 22:23

Towner hat geschrieben:Hallo,

es geht wohl um diesen Bericht.
http://www.motorradonline.de/einzeltest ... 93796.html

Ralf



Mische mich hier mal kurz ein.
Diese Motorrad Ausgabe habe ich vor 2 Wochen extra wegen des Berichts zur ERLA Commando bei Ebay besorgt.
Leider steht da nix wirklich technisches drin.
Erich Lawrenz kenne ich von mehreren Besuchen Mitte der 70er. Da war ich öfter mit meiner Horex Regina bei ihm und konnte ein wenig von der Erstehung seiner Commando mitbekommen.
Der wußte sehr genau, was er warum macht.
Mich würde schon interessieren, wo dieses Moped geblieben ist. Die ERLA Yamaha sehe ich gelegendlich noch Mittwochs an der Brocker Mühle.

Sorry, wen ich hier so einfach reinplatze, meine Vorstellung kommt in den nächsten Tagen
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Re: ERLA-Commando

Beitragvon Tim » Dienstag 27. Februar 2018, 08:01

T3Cali hat geschrieben:Der wußte sehr genau, was er warum macht.


Dasselbe gilt für die ursprünglichen Entwickler der Commando. Und aus dem, was ich bisher über das Ding weiß, erkenne ich keine Verbesserung - insofern würde mich eine genaue Erläuterung des Umbaus sehr interessieren.

Mich würde schon interessieren, wo dieses Moped geblieben ist.


Die Kiste gehört inzwischen offensichtlich dem User Ralf Lietz, der aber leider nur eine Woche hier aktiv war.


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Re: ERLA-Commando

Beitragvon T3Cali » Dienstag 27. Februar 2018, 23:18

Den Ralf Lietz habe ich eben mal angeschrieben.
Mal sehen, was kommt
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Re: ERLA-Commando

Beitragvon Tim » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:10

T3Cali hat geschrieben:Den Ralf Lietz habe ich eben mal angeschrieben.


Ich würde es ja begrüßen, wenn er sich die Zeit nähme, hier mal im Forum mit ein paar Bildern diesen Umbau zu dokumentieren. Auch wenn ich skeptisch bin, interessiert es mich schon, was da gemacht wurde, und vermutlich geht das nicht nur mir so.


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Re: ERLA-Commando

Beitragvon Norton » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:42

Ich erkenne den Sinn dieses Umbaues nicht.
Schwachpunkt ist doch das Headsteady, weil es den Dreiecksverbund "weich" macht und den Motor samt Schwingenachse seitlich weg aus der Fahrwerksflucht kippen läßt. Mit der starren Schwinglagerung (wenn sie auch wirklich steif ist?) ist diese "Schwenkachse" festgelegt. Nur halt mit einem erheblich größeren Aufwand.
Mit einem besseren Headsteady läßt sich der gleiche Effekt erzielen.

Gruß. Martin.
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Re: ERLA-Commando

Beitragvon Tim » Mittwoch 28. Februar 2018, 11:09

Norton hat geschrieben:Mit einem besseren Headsteady läßt sich der gleiche Effekt erzielen.


Nein, der Effekt des Umbaus ist deutlich größer. Die Verbindung über die Achse lässt wie gesagt nur noch einen Freiheitsgrad zu, nämlich die Rotation um diese Achse. Längs- und Hochbewegung sind durch die Achse unterbunden. Die Isolastic lässt die drei Freiheitsgrade in der Längs-Hoch-Ebene weiterhin zu bzw. nur im Gummi arbeiten - und zwar jede einzelne Isolastic. Kinematisch ändert sich ab der ersten Isolastic-Einheit nichts mehr, die sind alle parallel bzw. haben "identische Freiheitsgrade". Was sich ändert, ist die Steifigkeit, mit der die Massenkräfte gegen die Gummilager arbeiten - und v.a. die Stützbreite, mit der das Torsionsmoment über die Gleitlager geleitet wird. Drei Isolastics spannen dabei ein Dreieck mit ziemlich großer Stützbreite auf, das ist schon eine sehr gute Konstruktion (wobei die HD-Variante mit vier Koppelstangen IMHO noch etwas besser ist, auch wenn Du das vermutlich aus religösen Grunden ablehnen wirst... ;) )

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Re: ERLA-Commando

Beitragvon Norton » Mittwoch 28. Februar 2018, 11:29

Schon klar, daß die festgelegte Schwingachse und damit die auch um diese Achse festgelegte Antriebseinheit, keine kreisende, sondern nur noch eine bogenförmige Bewegung zuläßt. Fraglich ist aber, ob das auf die Fahreigenschaften des ganzen Motorrades überhaupt einen Einfluß hat? Das Hinterrad muss die kreisförmige Bewegung der Antriebseinheit (wieviel kommt davon am Hinterrad tatsächlich überhaupt an?) nicht mehr mitmachen, und selbst wenn. Von der kreisförmigen Bewegung wird am Hinterrad noch eine leichte Längsbewegung ankommen, was auf das Fahrverhalten praktisch keinen Einfluß hat. Schließlich hat man ja mit diesem Konstrukt (und nicht mal unerfolgreich) Motorsport betrieben. Und der Erfolg der Renn-Commandos hat wohl weniger an der Leistungsfähigkeit des Antriebs gelegen, als doch mehr an der Fähigkeit diese auf die Piste zu bringen.
Mit Religion hat die Ablehnung amerikanischen Fahreisens bei mir nix zu tun. Ich lebe in einer schönen (Motorrad)Landschaft, wo so ein Ding einfach nicht hinpasst. Genauso wenig, wie amerikanische Autos.
Was soll ich damit? Mich mit viel Fahrzeug und Masse rumplagen?

Gruß. Martin.
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Re: ERLA-Commando

Beitragvon Tim » Mittwoch 28. Februar 2018, 12:12

Norton hat geschrieben:Von der kreisförmigen Bewegung wird am Hinterrad noch eine leichte Längsbewegung ankommen,...

...die jetzt im Rahmen landet. That's the jumping point. Das Fahrverhalten wird von der Torsionssteifigkeit dominiert, die Längsbewegung des Hinterrades zu unterbinden, wäre jedenfalls kein mir einleuchtendes Ziel eines derartigen Umbaus. Und die Torsionssteifigkeit auf Basis eines Commando-Rahmens zu erhöhen, ist eh durch die Geometrie v.a. der Unterzüge schon stark eingeschränkt. Es würde mich daher schon mal brennend interessieren, ob bei der ErLa-Commando mal was gemessen wurde. Es würde mich überraschen, wenn die Kiste tatsächlich signifikant torsionssteifer wäre als z.B. eine Werks-Commando mit gut eingestellter Isolastic.

... was auf das Fahrverhalten praktisch keinen Einfluß hat.


Exakt.



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Re: ERLA-Commando

Beitragvon T3Cali » Donnerstag 8. März 2018, 00:09

Tim hat geschrieben:
T3Cali hat geschrieben:Den Ralf Lietz habe ich eben mal angeschrieben.


Ich würde es ja begrüßen, wenn er sich die Zeit nähme, hier mal im Forum mit ein paar Bildern diesen Umbau zu dokumentieren. Auch wenn ich skeptisch bin, interessiert es mich schon, was da gemacht wurde, und vermutlich geht das nicht nur mir so.


Tim


Leider habe ich bisher keinerlei Reaktion bekommen

:cry: :cry: :cry:
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Re: ERLA-Commando

Beitragvon Towner » Donnerstag 8. März 2018, 10:16

T3Cali hat geschrieben:... Erich Lawrenz kenne ich von mehreren Besuchen Mitte der 70er. Da war ich öfter mit meiner Horex Regina bei ihm und konnte ein wenig von der Erstehung seiner Commando mitbekommen.
Der wußte sehr genau, was er warum macht. ...


Die Isolastik der Commando funktioniert nur zusammen mit dem speziellen Wuchtfaktor der Kurbelwelle, den die Entwickler speziell auf die Isolastik abgestimmt haben. Damit ist der Motor für einen starren Einbau im Rahmen ungeeignet. Das haben wir in diesem Thread eigentlich diskutiert und wir fragen uns natürlich, ob das dem Kollegen Lawrenz damals wirklich bewusst war. Er hat die Maschine ja gekauft, wie sie gerade auf den Markt kam. Die Engländer waren damals (und heute noch) in Deutschland immer Exoten und die technischen Details waren in der Form wahrscheinlich nicht bekannt. Es gab ja kein Internet 8) .
Um die Fahrwerksschwäche der Isolastik zu beheben hat Peter Williams damals (er war an der Entwicklung der Commando beteiligt) für den Production Racer eine Headstady entwickelt, die m.E. die beste Lösung ist.

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