Kolbenidentifikation

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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon olofjosefsson » Dienstag 31. Juli 2018, 18:50

Oh, ich hab meine ersten Commando Kolben auch aufgehoben :halloatall:
Ich war nicht so zufrieden.
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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Alfred » Dienstag 31. Juli 2018, 18:55

Norton hat geschrieben:Ja, die AE-Kolben gab es nämlich auch, mit diesen "Taschen", in nichtdurchgeschlitzter Ausführung. Und selbst die geschlitzten Kolben sind vieltausendfach in den Motoren rumgefahren, ohne abzureissen und fahren sicherlich heute noch rum. Hat meines Wissens an nicht korrekt durchgefrästen Schlitzen gelegen, die keine Eckradien hatten.
Meinem Gefühl nach sind die alten Kolben vom Material her besser, als alles was heute so rumkreucht. Wenn das masslich i. O. ist, würde ich das auf jeden Fall wieder nehmen. Evtl neue Ringe draufstechen lassen, Stichwort Kolben-Wahl. Bloss weil die aussen etwas braun angelaufen sind, fehlt denen gar nix.

Würde ich vielleicht so auch wieder einbauen. Das von Tim bemängelte Loch sieht in Natura eher nach nicht sauber ausgefrästem Loch aus.

Norton hat geschrieben:Warum soll am Ventiltrieb etwas kollabieren?
Combat hat andre Probleme, auf die man sein Augenmerk richten sollte. Hauptlager, Entlüftung, Gehäuse.
Combat war ein "deutsches" Problem, weil Autobahn.

Gruß. Martin.


Guck, Hauptlager, da muss ich ja noch weiterschrauben. :zwinker:
Ventiltrieb wg. Abriss der Ölversorgung, weil die Abpumpstelle im Sumpf zu weit vorne liegt.
Wahrscheinlich auch mehr ein Mythos als begründete(tm) Angst (auch deutsch, genau wie die Autobahn,
aber was soll ich machen, mich hat es schon bei der Geburt hierhin verschlagen).
Man zieht halt nur ohne Angst beherzt am Kabel. Das gilt auch für unbegründete Angst.

And Now for Something Completely Different, eine Nockenwelle:

nockenwelle.png


Kann die zum Krach beitragen?

Grüße

Alfred
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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Alfred » Dienstag 31. Juli 2018, 18:58

olofjosefsson hat geschrieben:Oh, ich hab meine ersten Commando Kolben auch aufgehoben :halloatall:
Ich war nicht so zufrieden.


Oje olofjosefsson,
warst Du in der Nähe, als das passiert ist?
War das ein komplett durchgeschlitzer?

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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Norton » Dienstag 31. Juli 2018, 19:10

Wenn ich das richtig deute, ist das eine 3S-Nocke. Und wenn ich mich nicht täusche, hatte die Combat eine 2S (SS ist Standart). Die hat natürlich mehr Überschneidung und erzeugt bestimmt eine zackige Ventilerhebungskurve. Zusammen mit der höheren Verdichtung durch den abgeplanten Kopf der Combat, wird das einen guten "Gaswechsel" ergeben. Roadster-Töpfe.....
Den Motor (Schlauchfederölabstreifringe) hat wohl schon mal jemand in der Kur gehabt.
Der Ventiltrieb kriegt Öl oben vom Kopf und von den Spritzbohrungen in den Pleueln. Ausserdem "stehen" die Nocken im Öl, weil der Tunnel in sich die Nocke dreht, immer ein Ölreservoir bildet in dem die Nocken eintauchen. Die Nocke dreht ja entgegen der Fahrtrichtung und schleudert somit das Öl auch immer in den Tunnel hinein und nur oben wieder raus.

Gruß. Martin.
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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon olofjosefsson » Dienstag 31. Juli 2018, 20:39

Alfred, ich hatte auch die SS Nocken drin und mir ist der komplett geschützte Kolbenkopf abgerissen. Hat mich ca. 2000 DM gekostet.
Ich würde die Kolben sofort rausschmeissen.
Die Nocken war nach dem Motorschaden auch Platz und ich hab irgendwie was Std eingebaut mit JP Kolben und dann war Ruhe.
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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Martin » Dienstag 31. Juli 2018, 21:21

Sag mal Alfie... Ist die Commando grün und zufällig aus Dortmund? Und vielleicht sogar von Gerd...? :gruebel:

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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Alfred » Dienstag 31. Juli 2018, 21:37

olofjosefsson hat geschrieben:Alfred, ich hatte auch die SS Nocken drin und mir ist der komplett geschützte Kolbenkopf abgerissen. Hat mich ca. 2000 DM gekostet.
Ich würde die Kolben sofort rausschmeissen.
Die Nocken war nach dem Motorschaden auch Platz und ich hab irgendwie was Std eingebaut mit JP Kolben und dann war Ruhe.
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Gut, neue Kolben. Dafür muss ich erst aber genau die Größe ermitteln. Die Ölkohle weicht gerade noch ein.
Der Vorschlag war ja schon, einfach neue Kolben zu verbauen. Doof nur, wenn das Spiel dann zu groß ist,
weil der Kolben minimal kleiner ist. Oder ist das ein doofer Gedanke?

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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Alfred » Dienstag 31. Juli 2018, 21:49

Martin hat geschrieben:Sag mal Alfie... Ist die Commando grün und zufällig aus Dortmund? Und vielleicht sogar von Gerd...? :gruebel:


Ne, sie war schwarz (GFK-Tank), ist jetzt dank Lackexpress Flake-blau (Blechtank).
Ich habe sie in Gelderland von jemandem erworben, der sie über 20 Jahre hatte.
Aber jetzt steht sie in Dortmund.

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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Martin » Dienstag 31. Juli 2018, 21:50

Holland? ZERLEGEN, Zack Zack :mrgreen:

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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon olofjosefsson » Dienstag 31. Juli 2018, 22:11

Kolben sollten natürlich sauber in den Zylinder passen. Also bohren und honen lassen.
Natürlich von Motorenmann vermessen lassen.
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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Norton » Mittwoch 1. August 2018, 08:29

olofjosefsson hat geschrieben:Alfred, ich hatte auch die SS Nocken drin und mir ist der komplett geschützte Kolbenkopf abgerissen. Hat mich ca. 2000 DM gekostet.
Ich würde die Kolben sofort rausschmeissen.
Die Nocken war nach dem Motorschaden auch Platz und ich hab irgendwie was Std eingebaut mit JP Kolben und dann war Ruhe.
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Jetzt erzähl mal keinen Unsinn. Wenn das die nicht durchgeschlitzten Kolben sind , sind das die Kolben der besten Qualität, die es je gegeben hat und es gibt keinen zwingenden Grund sie rauszuschmeißen. Wer weiss, wie gut (oder schlecht?) die Folgelösung läuft, von etwaigen Problemen hat man ja schon oft genug gehört und gelesen. Nur weil man viel Geld ausgibt und einen Riesen Aufwand treibt, muss noch lange nichts besser werden.
Und JP würde ich schon mal gar nicht nehmen.
Und wegen durchgeschlitzter Kolben.
Ich hab mal einen 750er Motor für einen Freund neu aufgebaut. An dem Motor war wirklich ALLES zerschlissen, vermurkst und kein Teil in so einem Zustand, dass man es ohne zu ersetzen, oder instandzusetzen wieder verwenden könnte. Aber was wirklich einwandfrei gewesen wäre, waren die beiden durchgeschlitzten Kolben.

Gruss. Martin.
Zuletzt geändert von Norton am Mittwoch 1. August 2018, 08:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Alfred » Mittwoch 1. August 2018, 08:54

So, Ölkohle ab (mein Gott, ist das Zeug hartnäckig).
Auf dem linken steht 0,40 (recht ist die Kohle noch nicht ganz runter).
Also schon deutliches Übermaß.
Ist also schon mal gemacht worden, und wahrscheinlich deutlich nach den Abrissen.
Vielleicht flöhe ich noch mal durch die Rechnungen des Vorbesitzers.

Olof, waren denn das bei Dir die durchgeschlitzten Kolben?

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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Norton » Mittwoch 1. August 2018, 09:01

Wenn das jetzt schon 040 sind, dann ist ja eh schon fast Ende mit Ausschleifen. Ich meine es gäbe noch 060, aber bei heissen Motoren soll man das nicht machen, schwächt den Zylinder zu sehr. Neue Zylinders sehen dann halt so aus wie 850er.

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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon sumoler » Mittwoch 1. August 2018, 09:50

Moin zusammen,
vielleicht kann die Fa. Wahl helfen, rund bohren und einen Kolben z.B. mii +0,49" anfertigen.
Gruß Werner
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Re: Kolbenidentifikation

Beitragvon Norton » Mittwoch 1. August 2018, 10:11

An den Wahl hab ich auch grade gedacht.
Der hat auch jemanden, der Kolben aufgeschichten kann. Wenn es nur um paar Hunderstel geht, damit man mal durchhonen kann, ist das auch eine Lösung.
Ich würde mal alles dran setzen die Kolben/Zylindergarnitur zu retten. Alles andre kostet eine Stange Geld, sieht anders aus und ob unterm Strich was besser wird, ist erst mal die Frage.
Wahrscheinlich hat den Motor mal jemand anständig gemacht und der wäre einfach gelaufen. Weil warum sind dann schon bessere Kolbenringe auf den Kolben? Vielleicht waren die ja schon mal beim Wahl?
Aktionismus?

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