40er Einbereichsöl für Commando

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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Uli » Mittwoch 14. März 2018, 22:35

Norbert hat geschrieben:Da sollte man doch glauben, dass da so ein Forum einem ein wenig weiterhelfen kann.


Konnte es das in diesem Fall?
Irgendwie.... schwierig. :-k

Übrigens: 4 Jahre sind keine Zeit. Das war vorgestern.

Und ja, Spaß kann man hier haben; Bier und Chips sollte man manchmal zur Hand haben. 8)
Obwohl, seit Arvid und Psycho nicht mehr posten... :?
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Donnerstag 15. März 2018, 01:36

Norbert hat geschrieben:...da wäre zum Beispiel die Schmierung der Schwingenlager, was spricht gegen ein gutes Fett anstatt dem honigdickem, siffendem Öl?
Gruß
Norbert


Getriebefließfett?
Hab ich bei der N15 genommen. Hat ja eine sehr ähnliche Schwingenlagerlösung.

Gruß. Martin.
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon strichsieben » Donnerstag 15. März 2018, 06:57

Norbert hat geschrieben:..... mal schaun, was dir noch so alles einfällt :mrgreen:
beste grüße aus HH, thorsten


....und Spaß macht es auch.
Gruß
Norbert[/quote]

moin norbert,
sei bitte nicht angefasst! das war von mir alles mit zwinkerndem auge gemeint. hast du für dein vorhaben mal in in ein schriftwerk geschaut welches "technical digest" heisst und vom NOC vertrieben wird? schaust du hier:
https://www.nortonownersclub.org/shopping
ich könnte mir vorstellen, dass dort genau die info's versammelt sind die du suchst. ich habe das schriftstück und könnte dir (wenn es nur um einzelne bereiche geht, z.b. schwingenlager oder so) kopien zukommen lassen. schreib mir in dem fall 'ne PN.
nach über 100.000 km mit ner commando hast du ja bestimmt genaue vorstellungen wo du was verbessern willst und wo die dinge gut sind?
gruss aus HH, thorsten
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Donnerstag 15. März 2018, 08:32

Norbert hat geschrieben:...da wäre zum Beispiel die Schmierung der Schwingenlager, was spricht gegen ein gutes Fett anstatt dem honigdickem, siffendem Öl?


Z.B., dass die Lager aus Sinterbronze sind, daher das Öl aus dem Fett ziehen und Deine Schwinge irgendwann nur noch in Seife dreht. Wenn man Fett nehmen will, sollte man entsprechende Lager aus Vollmaterial mit Schmiernuten anfertigen (lassen), dann geht das. Einfach Fett reinknallen ist eher Pfusch. Allerdings ist die Ölsardinenlösung tatsächlich eher nervig, da geb ich Dir recht.


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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Donnerstag 15. März 2018, 10:21

Wobei ich das größere Problem ehr an der Schwingachse im Hilfsrahmen sehe. An meiner Baustelle hatte das ganz schön Luft und nur mit der einer Schraube in der Mitte wackelt das dann immer noch drin rum. Zwei weitere Bohrungen (zum festlegen der Achse) hat da auch schon mal jemand reingebohrt. Gestern hab ich die Bohrung jetzt größer nachgerieben, neue Achse anfertigen, Büchsen aufreiben.... mal sehen was draus wird.
Vielleicht von eine große Halbschale aussen drauf, mit den zwei zusätzlichen Bolzen...

Gruß. Martin.
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Donnerstag 15. März 2018, 10:32

Norton hat geschrieben:Vielleicht von eine große Halbschale aussen drauf, mit den zwei zusätzlichen Bolzen...


Guxdu Kegler-Clamps.

Ach, und Sinterbronze-Buchsen sollte man nicht aufreiben, dann ist der Witz der Sinterbronze weg und man hat deren Nachteil der geringeren Tragfähigkeit ohne den Vorteil der Schmiermittel-Speicherung, weil man in erster Linie die Poren zudrückt beim Reiben.


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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norbert » Donnerstag 15. März 2018, 11:59

@ Tim: Danke, wieder was dazu gelernt. Das Sintermetal als "Ölreservoir" dienen kann wusste ich noch nicht. Hat Bronze anundfürsich nicht auch eine schmierende Eigenschaft?
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Towner » Donnerstag 15. März 2018, 12:14

Hallo,

ich habe mir die Kegler-Clamps selbst gemacht. Da braucht man nur 2teilige Wellenstellringe allerdings mit zölligem ID.
Dazu haeb ich diese hier bei Amazon in USA gekauft. Die bekommt man in DE nicht.
https://www.ruland.com/SP-18-F.html
https://www.amazon.com/Ruland-SP-18-F-Two-Piece-Clamping-Collar/dp/B0063KZI58/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1521112743&sr=8-1&keywords=ruland+sp-18-f
Man kann natürlich auch eine metrische kaufen und die abdrehen.
Bei HNW gibt es die fertige Ringe für 35€.
http://www.hollandnortonworks.eu/en/exclusive-commando-parts

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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Donnerstag 15. März 2018, 12:26

Norbert hat geschrieben:Das Sintermetal als "Ölreservoir" dienen kann wusste ich noch nicht.


Nee, nix "kann". ;)

Die Porosität und damit verbundene Speicherung des Öls ist der eigentliche Grund für die gepresste Krümelcaqué. Das ist auch nicht das eigentliche Problem der Commando-Lagerung, sondern die unzureichende Abdichtung, wenn man das seitliche Spiel mit Passcheiben ausshimmen will. Eigentlich müsste man das mit Scheiben unter dem Bund der eingepressten Buchse machen, aber das ist ein besch*ssener Aufwand. Ich hab eine Passcheibe mit reichlich Fett eingesetzt und darauf gehofft, dass das Fett das SAE140 an der Flucht hindert, hat aber nicht geklappt. da muss ich nochmal ran demnächst, ansonsten ist meine Commando unten nämlich knochentrocken (trotz ausreichend Öl).

Hat Bronze anundfürsich nicht auch eine schmierende Eigenschaft?


Trockene Bronze hat an sich ganz gute Gleiteigenschaften, aber das ist was anderes als eine Schmierung.


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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Towner » Donnerstag 15. März 2018, 13:16

Das wird nie 100% dicht. Das ist aber kein Problem. Ich habe jedenfalls nie Öl auf dem Boden deswegen. Dann sind die Bolzen vom Hauptsänder immer gut geschmiert. Es reicht aber, wenn man einmal im Jahr Öl nachfüllt. Die Buchsen speichern ja genug.
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton Motors » Donnerstag 15. März 2018, 17:02

Die Kregler Krämpfs sind die komplizierte Antwort auf eine an sich einfache Frage. :facepalm2:

Da hat Dieter Cordes schon vor Jahrzehnten eine einfachere und intelligentere Lösung für gefunden. Achter Löcher in die Traverse des Hilfsrahmens bohren, Mutter aufschweissen, und dann von außen Schrauben durch Mutter & das Loch im Hilfsrahmen drehen, die dann die Schwingenachse eindeutig fixieren. :schlaumeier:
Unsere Achsen haben sogar schon Flächen reingefräst, eigentlich für die Fahrradkeillösung der Mk3 gedacht, aber auch für diese einfache Lösung ideal.

Und was Übermaßachsen angeht: die kann man auch einfach kaufen..... Part# 06-4077 :pfeiffen:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Donnerstag 15. März 2018, 18:28

Ja, weiß ich. Hätte aber nicht gereicht, sind nur .005" größer. Hab gute 2/10mm rausgerieben, bis das wieder rund und zylindrisch war.
Das mit dem Kegler-Krampen sieht ja ganz vertrauenswürdig aus.
Haben die mit dem gleichen Kegler zu tun, der die Renn-Domis gebaut und für den Berliner auf der andren Seite vom Teich gearbeitet hat?

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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Martin » Donnerstag 15. März 2018, 22:18

Norton hat geschrieben:Haben die mit dem gleichen Kegler zu tun, der die Renn-Domis gebaut und für den Berliner auf der andren Seite vom Teich gearbeitet hat?

Gruß. Martin.


Ja.

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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Freitag 16. März 2018, 06:47

Norton Motors hat geschrieben:Da hat Dieter Cordes schon vor Jahrzehnten eine einfachere und intelligentere Lösung für gefunden. Achter Löcher in die Traverse des Hilfsrahmens bohren, Mutter aufschweissen, und dann von außen Schrauben durch Mutter & das Loch im Hilfsrahmen drehen, die dann die Schwingenachse eindeutig fixieren. :schlaumeier:


Was irgendwie dasselbe ist, außer,dass man für die Kegler-Clamps nix schweißen muss, d.h. der Umbau geht auch bei Ausbau des Hinterrades. Die Variante mit den aufgeschweißten Muttern hat Heinz selbst auch genutzt, er hat mir mal eine Menge Fotos - ganz altschulig analog - von seinen diversen Projekten geschickt. Die Clamps waren explizit als schnelle, unaufwändige Nachrüst-Lösung gedacht, wenn man eben nicht die Muttern aufschweißen will.


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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Freitag 16. März 2018, 17:05

Das mit den aufgeschweißten Muttern hab ich mal vor Jahren (auf anraten von Dieter Cordes) für einen Bekannten gemacht. So richtig gefallen hat mir das damals eben auch nicht.
Das Röhrchen ist ja ziemlich dünnwandig, was das aufgeschweißte Rohr dann geometrisch damit macht..... da gefällt mir die Lösung mit den Clamps einfach besser, weil einfach mehr Material. Ist sicherlich die aufwändigere Lösung, aber ich finde den Aufwand einfach wert.

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