40er Einbereichsöl für Commando

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40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon jan » Dienstag 13. März 2018, 12:47

Boah, jetzt haben wir ja doch wieder einen astreinen Öl-Thread hinbekommen!! :surpris: :top:

Norton-Martin und Tim bekriegen sich fast wie in alten Zeiten, die Einbereichs- und die Mehrbereichs-Fraktionen belauern sich und warten auf die Gelegenheit zur nächsten Attacke. Hohepriester der hohen Viskosität singen das hohe Lied des hoch viskosen Öls, andere reden dem Türkischen Honig a.k.a. SAE 50 das Wort. Entertainment at its best!
:laola:

Demnächst, wenn meine Mobylette wieder läuft und neben der Miele dann der zweite Zweitakter in meinem Stall ist, werde ich Euch ausführlich zu Zweitakt-Ölen löchern.

Und: Nein, ich werde jetzt nicht über die Öle in meinen Matchies (wälz-, gleit-, mischgelagert... ) zu philosophieren anfangen.

Weiterhin fröhliches Streiten wünscht Jan :halloatall:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norbert » Dienstag 13. März 2018, 13:56

Danke für eure Antworten, ich habe mich für ein kaltgepresstes Olivenöl von ALDI entschieden und werde als Additiv ein paar Spritzer Essig mit Himbeergeschmack zufügen. Ich denke, das sollte genügen. :ebiggrin:
Danke nochmal und
Gruß
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Dienstag 13. März 2018, 14:20

jan hat geschrieben:... werde ich Euch ausführlich zu Zweitakt-Ölen löchern.


Pah, das wird eine kurze Diskussion!

Bild

Nuff said! [-( :mrgreen:


Tim
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Uli » Dienstag 13. März 2018, 15:07

jan hat geschrieben:werde ich Euch ausführlich zu Zweitakt-Ölen löchern.


Ich hätte da noch zwei ungeöffnete Dosen Optimol, echte Friedensware aus der Zeit, als der Krieg noch kalt, die Miele ein veritables Verkehrsmittel und die Mädels noch pferdeschwanztragend waren... :pfeiffen:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton-N15 » Dienstag 13. März 2018, 19:37

Komm gerade aus der Garage und habe den Ölvorrat gescheckt. :mrgreen: :pfeiffen: :-k :kuss:


k-oel.JPG
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Der gute Ton Nortooooooon :zustimm:

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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Knolle » Dienstag 13. März 2018, 20:38

Die Alternative wäre bei dem Vorrat `ne Motorüberholung :mrgreen:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Mittwoch 14. März 2018, 09:31

@Uli
Die Königswellen starben am nicht vorhandenen Hauptstromölfilter. Die Kurbelwelle wurde dann zur Zentrifuge und der Hubzapfen in der Kurbelwelle hat sich mit den Partikeln aus dem Öl zugesetzt und am Pleuellager kam dann nichts mehr an. Das Einbereichsöl hat das nicht verhindert, wohl ehr im Gegenteil, je nach dem wie viel Detergentien drin waren (wenn keine) das noch beschleunigt, weil es die Ablagerungen nicht mehr gelöst hat.
Deshalb kann ich das mit den 150000km auch nur schwer glauben, es sei denn an dem Motor wurde ein Hauptstromölfilter nachgerüstet, oder es war eine späte (1000er) mit den Gleitlagerpleueln. Die Königswellen aus meinem Umfeld hatten in ihrer Ursprungsform alle kein langes Leben.


@Tim
Was Du da nach und nach aufzählst, ist doch genauso krude.

Das Kugelventil nach der Ölpumpe hatten schon die OHV-Singles in den 50ern, vielleicht sogar schon vorher (ich weiss es nicht) und hat da schon nicht wirkungsvoll funktioniert, weil sich das Öl bereits in der Ölpumpe auf die andre Seite zieht.

Wenn man heute kein 20W50 wie aus dieser Zeit mehr bekommt, dann auch schwerlich ein Einbereichsöl wie aus dieser Zeit. Auch da haben die Ölhersteller nachgelegt.
Aber wozu auch? Es gibt schlichtweg heute was besseres.

Aus welcher Zeit stammt die Pan? Welches andre Öl sollte es da gegeben haben?

Zu meinem Kugelventil.
Das ist ja der größte Unsinn, den ich bis jetzt gehört habe. Wohin sollte sich denn die Ölleitung zwischen Ventil und Pumpe hin entleeren? Und was sollte ich dann statt dessen da drin breit machen? Luft? Woher sollte die denn kommen? Durch die ganzen Lagerstellen im Motor, an der Pumpe vorbei?
Oder gibts noch einen andren Weg?
Ein Vakuum wird sich ja wohl schlecht bilden.
Wer verdreht hier wem was und wer feindet hier wen konkret an?
Was Du die ganze Zeit gegen mein Kugelventil anführst, hat auch was von einem Kreuzzug. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Obs funktioniert, spielt überhaupt keine Rolle.
Tim, denk mal nach!

In 20 Jahren ist das bis jetzt noch nie passiert!
Ich hatte an meiner Atlas lange ein Ölmanometer dran. Öldruck war immer sofort da. Auch nach dem Winter. Ich hab das dann irgendwann mal wieder abgebaut. Überflüssig.

Alle etwaigen Situation und habe ich damals ausgetestet. Nichts dem Zufall überlassen. Sogar die Ölleitung zwischen Ventil und Pumpe entleert (auch nicht schlimmer, als bei vollem Motor und leeren Öltank anzulassen). Selbst da hat die Pumpe mühelos die Luft mit durchgezogen und binnen 3 - 4 Sekunden stand der Öldruck wieder an.
Ausserdem stammt die Idee überhaupt nicht von mir und hat sich lange vor meiner Zeit schon bewährt: Velocette.

Und was meinst Du eigentlich, wollte ich mit meiner Auflistung an Schäden in Verbindung mit Öl überhaupt ausdrücken?
Das das Eine mit dem Andren überhaupt nichts zu tun hat.


Gruß. Martin.
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Mittwoch 14. März 2018, 11:16

Norton hat geschrieben:Zu meinem Kugelventil.
Das ist ja der größte Unsinn, den ich bis jetzt gehört habe.


Sorry, es ist nicht meine Aufgabe, Dir Deine mangelhaften Physikkenntnisse aufzuarbeiten.


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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton Motors » Mittwoch 14. März 2018, 15:29

"Norton empfahl in Handbuch für die Commando Mehrbereichsöle"......

Vielleicht hätte man mal jemanden fragen sollen, der noch weiß, warum?
Ich habs mal gemacht, und lt. Auskunft Richard Negus (Norton Techniker, siehe Spa) und Bob Rowley (Bob war der Mann, der alles kaputtkriegen mußte- Testfahrer) war der Urheber dieser "Information" die Marketingabteilung, die ja Motorräder verkaufen sollte.
Schon damals wurde Einbereichsöl an Tankstellen rar, drum wollte mans lieber nicht weiter vorschreiben. Es hätte Interessenten von diesen Motorrädern abschrecken können. Und die Garantiezeit- damals nur sechs Monate- die hätte das Krad vermutlich auch auf Salatöldiät überlebt. :mrgreen:

Übrigens, Maddiehnmuddi, wie wärs mit einer Abteilung zur Diskussion der Vor-,Nach-,und sonstigen Teile von sogenannten "Ducatis" (was immer das sein mag- nen Radio?)? Schließlich steht überm Forum "Britische Motorräder und mehr...." =D>
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norbert » Mittwoch 14. März 2018, 16:56

Soooooo, jetzt, wo ich für mich eine Entscheidung getroffen habe, werfe ich mal das Wort "Oelüberdruckventil" in die Forumshalle.

Ich habe mir in den letzten eineinhalb Stunden den Trööt aus Mai 2014 reingezogen. Habe gelacht, habe geweint... und will eigentlich nur wissen, ob es in den letzten vier Jahren umgestülpte Dichtungslippen des KW-Simmerring rechts zu verzeichnen gab. Und ja, der Motorschrauber meines Vertrauens gibt auch nach vier Jahren immer noch die gleichen Werte zur Druckeinstellung an wie damals.

Gruß Norbert
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Mittwoch 14. März 2018, 17:43

Meinerseits nein. Ich habe mich aber auch an die Druckvorgaben aus dem Manual gehalten.
45 - 55 psi, 3,16 - 3,87 bar.
Mir hat es bei Öldruckexperimenten schon mal einen Kurbelwellensimmerring durchgedrückt. Gefährlich. Der Öldruck ist dann schlagartig weg.
Ich denke man sollte sich aber auch zwecks der Ölpumpe an die Maximaldruckvorgaben halten. Die wird von noch mehr Öldruck auch nicht besser.

Gruß. Martin.
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon strichsieben » Mittwoch 14. März 2018, 17:46

Norbert hat geschrieben:Soooooo, jetzt, wo ich für mich eine Entscheidung getroffen habe, werfe ich mal das Wort "Oelüberdruckventil" in die Forumshalle.

Ich habe mir in den letzten eineinhalb Stunden den Trööt aus Mai 2014 reingezogen. Habe gelacht, habe geweint... und will eigentlich nur wissen, ob es in den letzten vier Jahren umgestülpte Dichtungslippen des KW-Simmerring rechts zu verzeichnen gab. Und ja, der Motorschrauber meines Vertrauens gibt auch nach vier Jahren immer noch die gleichen Werte zur Druckeinstellung an wie damals.

Gruß Norbert


moin norbert,

:mrgreen: du hast also entschieden deine commando MIT öl zu betreiben ?!? :mrgreen:

welche sorgen macht dir denn das oelüberdruckventil? oder meinst du eher das "jehova-ventil". mit letzterem liesse sich ebenso gut ein glaubenskrieg anzetteln wie mit den themen: "öl", "ölabsperrhahn" oder "reifen" . mal schaun, was dir noch so alles einfällt :mrgreen:
beste grüße aus HH, thorsten

ps dichtungslippen und KW simmerring sind unauffällig......
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Uli » Mittwoch 14. März 2018, 21:33

Ich vermute, Norbert war es einfach zu eintönig im Forum in letzter Zeit.
Dabei ist es scheints ja so einfach: Man wirft das Wort "Öl" in den Ring und schon "is´Tango". :mrgreen:
Mann, schon wieder 4 Jahre her, der letzte Ölthread?
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Martin » Mittwoch 14. März 2018, 21:53

Norton Motors hat geschrieben:Übrigens, Maddiehnmuddi, wie wärs mit einer Abteilung zur Diskussion der Vor-,Nach-,und sonstigen Teile von sogenannten "Ducatis" (was immer das sein mag- nen Radio?)? Schließlich steht überm Forum "Britische Motorräder und mehr...." =D>

Andere Meinungen und Erfahrungen stehen lassen zu können ist ein Zeichen großer Weisheit...
When a motorcycle is actually ridden, it takes on a similar "patina" of use

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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norbert » Mittwoch 14. März 2018, 22:22

..... mal schaun, was dir noch so alles einfällt :mrgreen:
beste grüße aus HH, thorsten
[/quote]

...da wäre zum Beispiel die Schmierung der Schwingenlager, was spricht gegen ein gutes Fett anstatt dem honigdickem, siffendem Öl? Oooooder welche E-Zündung steht zur Zeit an, gibts was neues in Sachen Gabel? Es gibt sicher dutzende von Glaubenskriegen, die man anzetteln könnte.
Aber warum macht der das? Wird der eine oder andere sich fragen.
Nun gut, ich wechsele in diesem Jahr in das sechste Lebensjahrzehnt und da meine Commando nun wiedermal vier Jahre nur rumgestanden hat (fahre noch Triumph Trident 900 und KTM SMT), gönne ich ihr nach 150000 km unter meinem Ar... eine Komplettrestaurierung. Dazu gehört auch, dass ich Motor und Getriebe in fremde, vertrauensvolle Hände gebe um mal so etwas wie einen fast Idealzustand zu erreichen. Auch alle lackierten Teile habe ich zwecks Lackerneuerung weggegeben, die Instrumente überarbeiten lassen, verchromtes neuen Glanz verleihen lassen. Alles Arbeiten, die ich in den letzten mehr als 30 Jahren größtenteils selber gemacht habe.
Vier Jahre sind eine lange Zeit. Da fließt viel Wasser den Rhein hinab, wie wir hier sagen. Da kann man davon ausgehen, dass es neue Erfahrungen und Erkenntnisse gibt, die von dem abweichen, an was man bis dahin glaubte. Ihr könnt euch vorstellen, dass das alles auch ne Stange Geld kostet. Daher bin ich so erpischt darauf in Zukunft nur die besten Materialien und Erfahrungen zu ver- und an- zuwenden, die zur Zeit "state of the art" sind. Nicht zuletzt auch um den Wert zu erhalten. Da sollte man doch glauben, dass da so ein Forum einem ein wenig weiterhelfen kann. Ein wenig wenigstens....und Spaß macht es auch.
Gruß
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