40er Einbereichsöl für Commando

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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Rüdi » Montag 12. März 2018, 18:46

Aber zum warm fahren soll man ja auch nicht untertouring daher nageln
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Montag 12. März 2018, 19:18

Aber drehen ja auch nicht.
Was soll der Käse?
Was passiert denn?
Alles was der Motor volumenstrommässig nicht durch bringt, spritzt am Überdruckventil weg. Davon hat der Motor mal gar nix, egal wie "gut" das Öl überhaupt sein mag. Das Wenige was dann "durch" den Motor geht, ist dann erst mal damit beschäftigt den Rest (der am Überdruckventil wegspritzt) warm zu kriegen. Ewig fährt man dann mit kaltem Öl rum.
Was soll davon eigentlich besser werden?
Wäre das mit den schrägverzahnten Primärtrieben, Rollen- und Kugellagern und sonstwas bei Mehrbereichs-, oder sogar Leichtlauföl, wirklich ein Problem, jede neue Ducati, KTM, Aprillia und alle modernen Singles würden den Öltod sterben, weil das faktisch nichts andres ist.
Tun sie das?
Nein.
Oder soll ich jetzt in meine moderne Hosenträger-Ducati auch Einbereichsöl reinkippen?

Gruß. Martin.
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Martin » Montag 12. März 2018, 19:26

Norton hat geschrieben:Oder soll ich jetzt in meine moderne Hosenträger-Ducati auch Einbereichsöl reinkippen?

Gruß. Martin.


Au ja! Mach mal :mrgreen: :bia:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Montag 12. März 2018, 19:32

... und wo baue ich da mein Kugelventil ein? :lupe:

Gruß. Martin. :irre:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Montag 12. März 2018, 20:54

Norton hat geschrieben:Wenn wir nun schon beim Thema Ducati sind,...


:-k Vor Dir hat das Wort "Ducati" keiner verwendet.

... dazu hab ich auch meine eigene Denkweise.


Joah, und es schimmert mal wieder durch, dass Du einfach nicht damit klarkommst, dass andere das auch haben .... :pfeiffen:

Den Großteil der Königswellen-Ducatis hat man mit diesem Quatsch "hingerichtet", so sehe ich das. Einbereichsöl und lange warmfahren, so 25km, sprich niedertourig zu Tode nageln.


Wer sagt denn, dass man niedertourig warmfahren soll?

Und was hat sich bis heute zu den neuen Ducatis geändert? Die Getriebe sind faktisch die gleichen, Primärtrieb ist immer noch schrägverzahnt und Rollen- und Kugellager, dazu noch jede Menge Leistung, lange Ölwechselintervalle, und welches Öl ist heute drin?


Und welche Relevanz haben wälzgelagerte Blockmotoren mit Einheits-Ölkreislauf für mischgelagerte Preunits?

5W30, wie in jedem neuen Hochleistungssingle....... Hätte man den Königswellen-Ducatis ein Mehrbereichsöl verpasst, hätte man ihnen einen Gefallen getan.


Öl wird nach diversen Dingen spezifiziert, u.a. auch nach Kundenerwartungen, und eine davon ist, dass immer geringere Viskositäten auf höhere Leistungen schließen lassen und daher mit wichtiger Kennerminie erfurchtsvoll im Verkaufsgespräch geraunt werden können.



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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Montag 12. März 2018, 21:45

Uli hat geschrieben:Wenn es der selbe namhafte Nortonmotorherrichter war wie bei mir, dann kenne ich die Empfehlung.
Ich fahre das 40er aber schon länger.
Vor der Überholung hatte ich in den ersten ein, zwei Jahren, wie gesagt, 15W40 drin. Ein guter Bekannter, dessen Urteil ich in technischen Fragen überaus schätze, hat mir damals erzählt, dass er aus bestimmten Gründen bei seinen KöWe-Ducs 40er-Öl fährt; daraufhin habe ich das bei der Commando auch probiert (damals noch Shell Rotella). Mit erwähnter Feststellung. Aber Achtung: Der Motor war da nicht neu überholt, obschon nicht schlecht beieinander, abgesehen von Korrosionsringen in der Zyl.-Bahn (Hohnspuren aber noch sichtbar).
Ich habe das nach der Überholung einfach so beibehalten, da ich sowieso keine Kurzstrecken fahre.
20W50 habe ich nie probiert bei der Commando. Ob das eine oder das andere besser oder schlechter ist, lässt sich meiner Meinung nach praktisch nicht nachweisen.
Also sind wir wieder bei der Weihwasserfrage. Kein Grund zum Streiten. :bia:

Viel Erfolg bei der Entscheidung.

... lesen, Tim.
Wenn man nicht niedertourig warmfährt, warum und wie fährt man dann überhaupt warm?
Ducatis sind auch mischgelagert. Im Prinzip das Gleiche, nur mit einem schrägverzahnten Primärtrieb und einem Getriebe dran.

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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton Motors » Montag 12. März 2018, 22:15

Ich hab mich schon die ganze Zeit gefragt, wann der selbstbekennende Verkünder endlich auf Ducati kommt..... :gruebel:

Die Weisheit mit dem 40er Einbereich kommt von den Norton Werktechnikern der 1990er Jahre, und davon unabhängig auch von dem technikfernen Schwachkopf, der dummerweise die haltbarsten Langstrecken-Renn-Commandos aller Zeiten baute, Richard Negus (siehe "Mr Reliable" in Duckworths Buch "Norton Commando").

Ich sach nur Spa/Belgien Langstrecke mit über 100mph SCHNITT. :tach:

Zudem hat sie sich auch bei Backofen-Außentemperaturen über zwei Jahrzehnte bei unseren Commandos ohne Ölkühler auf der Rennstrecke bewährt. :nixweiss:

Aber wenn das bei Ducatis Unfug ist, werd ich natürlich sofort auf 10W30 in meinen Commandos umsteigen- das war das ultimative Gegenargument! :laola:

Übrigens: Warmfahren & Einfahren hat nix mit Rumtrödeln in hohem Gang bei niedriger Drehzahl, sondern mit niedriger Belastung zu tun- also eher etwas höhere Drehzahl im etwas niedrigeren Gang. :schlaumeier:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Dienstag 13. März 2018, 08:29

Norton hat geschrieben:... lesen, Tim.
Wenn man nicht niedertourig warmfährt, warum und wie fährt man dann überhaupt warm?


Ernsthaft? Das fragst Du wirklich? Niedertourig bedeutet hohe Last und warmfahren bedeutet (sowohl) hohe Lasten (als auch hohe Drehzahlen) zu meiden.

Ducatis sind auch mischgelagert. Im Prinzip das Gleiche, nur mit einem schrägverzahnten Primärtrieb und einem Getriebe dran.


Katzen sind im Prinzip ja auch Hunde, nur eben mit etwas mehr Wau und weniger Miau.... :pfeiffen:


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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Dienstag 13. März 2018, 08:49

Wir alle fahren aber eben immer nicht nur Langstrecke und Rennen auch nicht. Ich gar keine Rennen. Dafür aber einfach mal auch mit meinen Nortons auf die Arbeit, zum Stammtisch, was besorgen. Ich benutze sie.
Ich hab die Zeiten von Königswellen auf der Straße noch erlebt. Da hat man einen Kult drum gemacht. Und hat es was gebracht? Nein, sie gingen trotzdem kaputt.
Hat das Einbereichsöl bei den Nortons die Motorschäden verhindert?
Die zerstörten Steuerseiten-Hauptlager an den Domis (auch da war das schon ein Problem) und frühen Commandos, die runden Nockenwellen, die abgerissenen Kolbenböden, die abgefallenen Stellitplättchen von den Stößeln....
Nein. Da ist gar nichts besser geworden.
Schaut man ins Workshopmanual von der Commando, steht auch 20W50 drin.
Und was man auch gerne übersieht, man hat dann auch ein Sommer- und ein Winteröl gefahren. Man war sich also der unterschiedlichen Viskositäten und seiner Auswirkungen schon bewusst.

Klingt alles grade so, als wäre Mehrbereichsöl, oder Leichtlauföl die größte Fehlentwicklung überhaupt.
Und warum funktioniert das bei allen heutigen Motorradmotoren, mit weitaus mehr Leistung, bei ganz ähnlichen Konstrukten und sogar noch einem zerscherenden Getrieberäderwerk bei einem vielfachen an Kilometern pro Wechselintervall? Die stressen doch ihre Lager genauso und das mit einem Wechselintervall von 10.000km und mehr.
Braucht man gar nicht an Ducati fest machen.
Sogar die Milwaukee-Fraktion ist schon lange vom Einbereichsöl weg.
Meine Nortons müssten doch schon längst kaputt sein?
Und ich trödel beim warmfahren nicht rum, weil ich das nicht brauche. Da wird ein paar Kilometer etwas langsamer gemacht, und dann am Gas gezogen. Ich hab da nie einen Kult draus gemacht.

Gruß. Martin.
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Martin » Dienstag 13. März 2018, 09:20

Können wir uns darauf einigen, dass es hier kein eindeutiges richtig und falsch gibt? Und vor allem, dass wir einfach mal freundlich bleiben zueinander...?

Ich fahre seit 1984 motorisierte Fahrzeuge und hatte in der Zeit lediglich ZWEI MAL Probleme wegen Öl. Aber nicht wegen des falschen Öls, sondern weil keins mehr drin war :versteck:
In der T100 hab ich sowohl 15W40 gefahren als auch 20W50.
Das Zeug kipp ich auch in den Triple und vergesse das. Also was drin ist. Ich hab an der Tanke auch schon 10W40 draufgekippt, weil kein anderes Öl da war. Alles gut.

Kippt doch einfach rein was ihr habt und gut.
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Norton » Dienstag 13. März 2018, 09:53

:top:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Maulwurf » Dienstag 13. März 2018, 10:17

Norton hat geschrieben:... und wo baue ich da mein Kugelventil ein? :lupe:

Gruß. Martin. :irre:


Moin.

Ich würde zwei Kugelventile empfehlen! Eins direkt vor und eins hinter dem Ölabsperrhahn!

:mrgreen:

Gruß,
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Rüdi » Dienstag 13. März 2018, 10:50

Martin hat geschrieben:
Ich fahre seit 1984 motorisierte Fahrzeuge und hatte in der Zeit lediglich ZWEI MAL Probleme wegen Öl. Aber nicht wegen des falschen Öls, sondern weil keins mehr drin war :versteck:


Am Öl kanns nicht gelegen haben, denn es war ja keins mehr da :mrgreen:
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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Tim » Dienstag 13. März 2018, 11:39

Norton hat geschrieben:Hat das Einbereichsöl bei den Nortons die Motorschäden verhindert?
Die zerstörten Steuerseiten-Hauptlager an den Domis (auch da war das schon ein Problem) und frühen Commandos, die runden Nockenwellen, die abgerissenen Kolbenböden, die abgefallenen Stellitplättchen von den Stößeln....


:-k Was ist denn das für eine krude Logik? Die Ölviskosität ist für nicht mal ein einziges Deiner Beispiele auch nur ansatzweise wirklich relevant. Sorry, aber das ist nur eine wichtigtuerische Nebelkerze .....

Schaut man ins Workshopmanual von der Commando, steht auch 20W50 drin.


Ja, neben SAE20 und SAE30. D.h., dass man es auch fahren kann. D.h. aber nicht, dass es besser ist. Zumal ein 20W50 aus den 70ern auch wieder was anderes ist als ein 20W50 heute. Wenn man überhaupt noch was bekommt. Ich stand mit der Auxiliarbritin auch schon mal an der Tanke und erntete ungläubige Blicke, das habe man ja noch nie gehört. 10W40 war da das höchste der Gefühle.

Und kurz nach der Freigabe von 20W50 kam dann das Rückschlagventil in der MkIII. Na, so ein Zufall.

Und was man auch gerne übersieht, man hat dann auch ein Sommer- und ein Winteröl gefahren.


Wieso übersehen? Ich fahr nicht bei Temperaturen, die ein Winteröl nötig machten.

Man war sich also der unterschiedlichen Viskositäten und seiner Auswirkungen schon bewusst.


Joah, war man - und dann kam man auf eine tolle Idee, nämlich Mehrbereichsöle zu entwickeln, damit man nicht mehr im Winter das Öl wechseln musste.... :pfeiffen:

Klingt alles grade so, als wäre Mehrbereichsöl, oder Leichtlauföl die größte Fehlentwicklung überhaupt.


Unterlass doch mal dieses alberne Wort-im-Mund-Umdrehen. Motoren u.ä. wurden und werden für verfügbare Öle entwickelt und es ist ein durchaus sinnvoller Ansatz, das Öl beizubehalten, das damals aktuell war. 20W50 in einer Norton geht natürlich, aber ob es besser ist, ist eine andere Frage.

Du hast doch Dein Jehova-Ventil. Denk mal drüber nach, was mit dem Ding passiert: Bei längerer Standzeit entleert sich die Leitung zwischen dem Ding und der Ölpumpe, d.h. beim Start macht der Motor erstmal ein paar Umdrehungen ohne Dein geliebtes 20W50. Irgendwann "packt" die Pumpe dann wieder und gut. Ich sehe da allerdings keine wirklichen Vorteil gegenüber einem SAE40, dass zwar erstmal unwilliger ist, dafür aber auch sofort zur Verfügung steht.

Und warum funktioniert das bei allen heutigen Motorradmotoren, ....


Hat irgendwer gefordert, dass Du SAE40 in Deine Monster kippen sollst?

Sogar die Milwaukee-Fraktion ist schon lange vom Einbereichsöl weg.


Die Pans, die ich kenne, werden meist mit SAE50 gefahren, weil's im Handbuch ist und gut verfügbar bei den Üblichen Verdächtigen[tm]. Der Umstieg auf 20W50 kam irgendwann mit der Shovel, und die Kisten haben seit 1936 ein Rückschlagventil in der Ölpumpe, da wo Norton es mit der MkIII auch gesetzt hat.

Und nach Martenggs Logik müsste ich 20W50 verteufeln. War in der Shovel, als der Motor verreckte.


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Re: 40er Einbereichsöl für Commando

Beitragvon Uli » Dienstag 13. März 2018, 11:43

Norton hat geschrieben:Ich hab die Zeiten von Königswellen auf der Straße noch erlebt. Da hat man einen Kult drum gemacht. Und hat es was gebracht? Nein, sie gingen trotzdem kaputt.


Eben darum hat mich die Anmerkung meines Bekannten (kann gut sein, dass du den auch kennst, Martin; ist auch Franke) testhalber zum 40er Einbereichsöl greifen lassen: Der hat seine (und nicht nur die eine) 900SS damals neu gekauft und sie ca. 150.000 km kreuz und quer ohne größere Probleme durch Europa getrieben. Nicht langsam! Sie bekommt seit langen Jahren ihr Gnadenbrot, wird aber heute noch gefahren, nota bene: mit UNGEÖFFNETEM Motor. Letztes Jahr wieder ein Stück zusammen gefahren; ok, klappert ein wenig, bläut ein bisschen, geht aber aus dem Knick, dass mir mit der Commando die Tränen kommen (und nicht wegen einer evtl. Ölfahne). :shock:
Für mich ist das schon so eine Art Beweisführung pro Monograde. Muss aber nicht heißen, dass das mit 20W50 anders gewesen wäre.
Manchmal, bei kühler Witterung, ist mir schon ein wenig unwohl wenn ich daran denke, wie auf den ersten Metern das zähe 40er durch die Kanäle blubbert... :-k
Da kann ich die Multigrade-Apologeten gut verstehen. Detlev fährt doch auch 20W50, oder? Und ja auch nicht nur rund um den Kirchturm.
Also kein Grund für Verstimmungen.
Abgesehen davon gingen die KöWe nicht wegen falscher Ölwahl kaputt. Ich stell dich beim nächsten Backheislefescht mal einem (anderen) Kumpel vor, der hält dir dann ein Seminar zu diesem Thema. Aber diesmal den Schlafsack nicht vergessen, das kann dann länger dauern... :mrgreen:
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