Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Nörtn ut stall » Sonntag 10. Februar 2019, 11:27

Moin Bos`n, sicherlich hast Du da Recht, dass Helis weit hinter Buchsen mit Bund rangieren. Doch wenn die Drahteinsätze vernünftig eingearbeitet werden, bin ich der Auffassung, dass die auch halten,wie andere ja auch schon geschrieben haben. Dass ein guter Kleber komplett immer wegplatzt, weiss ich nicht. :-k Ich würde es erst einmal versuchen. Wie gesagt .. es ging hier um einen Versuch das Gewinde mit rel. wenig Aufwand wieder funtionstüchtig zu machen. Denn alles andere bedeutet erhöhten Aufwand und das Risiko, dass der Kopf zu Schrott wird, je nachdem wer sich wie dran zu schaffen macht. Bei Dir hätte ich da sicher auch keine Bedenken; aber es gibt Schrauberbuden, ... naja das hatten wir ja schon mal ....

Wie gesagt, es war nur ein Versuchsvorschlag um die vorhandene erste Lösung auszureizen (Heli mit Kleber einsetzen).
Taugt das nix, kommt das nächste Level. Bin halt ein gebranntes Kind und entsprechend vorsichtig; gerade bei Köpfen und seinen Stehbolzen. Das ist wirklich ne heikle Angelegenheit, die nich viele Leute wirklich gut drauf haben ... UNC Gewinde ins 3/8 nachschneiden geht glaub ich auch :-k ; ist aber hier wohl nicht mehr möglich ...

In diesem Sinne ...

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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Norton » Sonntag 10. Februar 2019, 11:37

Bosi, was für ein Schmarn?
Es geht um das Gewinde für Stehbolzen. Die Stehbolzen werden von unten in den Kopf gedreht, der Kopf aufgesetzt und mit langen Muttern von unten auf den Zylinder gezogen. Selbst wenn man die Stehbolzen mal wieder löst, macht man ja nicht alle Tage, passiert da gar nix.
Warum man da wertvolles Material gleich beim ersten Versuch riskieren soll, wo es die Lösung mit passendem Gewinde offensichtlich nicht mal gibt, erschliesst sich mir nicht. Nach dem Motto, wenn man es schon verknackt, dann gleich beim ersten Versuch richtig.
Ich fahr jetzt bestimmt seit 15 Jahren mit solchen Recoils in meiner Atlas rum. Hält.

Nörtn. Die Vorrichtung ist durchaus praktikal und wird dem Anspruch auf winklige Gewinde auf einem Maschinentisch absolut gerecht. Sollte man so manchem Murkser einfach mal um die Ohren hauen.


Gruss. Martin.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon bos´n » Sonntag 10. Februar 2019, 18:40

ich habe 0,5mm wertvolles Norton-Material für eine sinnvoll(ere) Repartur geopfert ?
Asche auf mein Haupt :steinigung:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Stephan » Sonntag 10. Februar 2019, 23:54

Da bekommt man als Novize schon Angst!
Gut das der Kopf meiner Commando noch nicht runter war - aber ist ne Standuhr. Bin gespannt.

Gruß Stephan
Bin ich ölig, bin ich fröhlich
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Towner » Montag 11. Februar 2019, 08:32

Stephan hat geschrieben:Da bekommt man als Novize schon Angst!
Gut das der Kopf meiner Commando noch nicht runter war - aber ist ne Standuhr. Bin gespannt.

Gruß Stephan


Ich kann dir nur empfehlen, alle Arbeiten bei einem erfahrenen Experten machen zu lassen, auch (oder gerade) wenn es nur neue Führungen sind. Gewinde nur mit geschraubten Alu- oder Bronze-Buchsen. Das gilt auch für die Krümmergewinde. Helicoil wirklich nur da, wo zu wenig Fleisch für eine Buchse vorhanden ist. Das gilt eigentlich für alle Alu-Gehäuse an der Kiste. Und wichtig ist, sowas muss geplant sein. Wenn du während der Saison mal eben die Kopfdichtung wechseln möchtest und dabei feststellst, dass ein Gewinde gemacht werden muss, musst du erstmal einen finden, der dir das kurzfristig macht. Dann empfiehlt selbst der Experte wieder Helicoil, weil er keine Zeit hat. Es kann sein, dass so ein Helicoil ewig hält, aber das Risiko einen Versager dabei zu haben ist eben da, gerade wenn hinterher ordentlich Drehmoment drauf kommt.

Ralf

P.S.: Das ist nur meine persönliche Meinung dazu.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Martin » Montag 11. Februar 2019, 09:51

Draht einsätze sind absolut unproblematisch z.B. für die Gewinde der Motordeckel oder auch Rockerboxen.
Eine Kopfverschraubung würde ich damit nicht bestücken, wenn es eine andere Möglichkeit gibt.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Norton » Montag 11. Februar 2019, 11:36

Towner hat geschrieben:
Stephan hat geschrieben:Da bekommt man als Novize schon Angst!
Gut das der Kopf meiner Commando noch nicht runter war - aber ist ne Standuhr. Bin gespannt.

Gruß Stephan


Ich kann dir nur empfehlen, alle Arbeiten bei einem erfahrenen Experten machen zu lassen, auch (oder gerade) wenn es nur neue Führungen sind. Gewinde nur mit geschraubten Alu- oder Bronze-Buchsen. Das gilt auch für die Krümmergewinde. Helicoil wirklich nur da, wo zu wenig Fleisch für eine Buchse vorhanden ist. Das gilt eigentlich für alle Alu-Gehäuse an der Kiste. Und wichtig ist, sowas muss geplant sein. Wenn du während der Saison mal eben die Kopfdichtung wechseln möchtest und dabei feststellst, dass ein Gewinde gemacht werden muss, musst du erstmal einen finden, der dir das kurzfristig macht. Dann empfiehlt selbst der Experte wieder Helicoil, weil er keine Zeit hat. Es kann sein, dass so ein Helicoil ewig hält, aber das Risiko einen Versager dabei zu haben ist eben da, gerade wenn hinterher ordentlich Drehmoment drauf kommt.

Ralf

P.S.: Das ist nur meine persönliche Meinung dazu.

Da spricht mal wieder der Experte.

Gruss. Martin.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Norton » Montag 11. Februar 2019, 12:32

Interessantes Video zu dem Thema. Vor allem zum Ende hin.
https://www.youtube.com/watch?v=F0RnqPuT4VA
Von dem Mann gibt es eine Menge interessante Videos.

Gruß. Martin.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Towner » Montag 11. Februar 2019, 13:02

Norton hat geschrieben:
Towner hat geschrieben:
Stephan hat geschrieben:Da bekommt man als Novize schon Angst!
Gut das der Kopf meiner Commando noch nicht runter war - aber ist ne Standuhr. Bin gespannt.

Gruß Stephan


Ich kann dir nur empfehlen, alle Arbeiten bei einem erfahrenen Experten machen zu lassen, auch (oder gerade) wenn es nur neue Führungen sind. Gewinde nur mit geschraubten Alu- oder Bronze-Buchsen. Das gilt auch für die Krümmergewinde. Helicoil wirklich nur da, wo zu wenig Fleisch für eine Buchse vorhanden ist. Das gilt eigentlich für alle Alu-Gehäuse an der Kiste. Und wichtig ist, sowas muss geplant sein. Wenn du während der Saison mal eben die Kopfdichtung wechseln möchtest und dabei feststellst, dass ein Gewinde gemacht werden muss, musst du erstmal einen finden, der dir das kurzfristig macht. Dann empfiehlt selbst der Experte wieder Helicoil, weil er keine Zeit hat. Es kann sein, dass so ein Helicoil ewig hält, aber das Risiko einen Versager dabei zu haben ist eben da, gerade wenn hinterher ordentlich Drehmoment drauf kommt.

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P.S.: Das ist nur meine persönliche Meinung dazu.

Da spricht mal wieder der Experte.

Gruss. Martin.


Ich habe nie behauptet, ein Experte in der Metallverarbeitung zu sein. Das muss man gelernt haben. Es sind nur die Erfahrungen die ich gemacht habe - als Nichtexperte. Und das ist ja genau das Thema. Wenn man die Möglichkeiten, Fähigkeiten und Erfahrung hat und es für sich selbst machen kann, dann ist das eine andere Geschichte, als wenn man das machen lassen muss. Dann muss man eben darauf achten, dass die bestmögliche Verfahrensweise gewählt wird.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Nörtn ut stall » Montag 11. Februar 2019, 17:00

Norton hat geschrieben:Interessantes Video zu dem Thema. Vor allem zum Ende hin.
https://www.youtube.com/watch?v=F0RnqPuT4VA
Von dem Mann gibt es eine Menge interessante Videos.

Gruß. Martin.


Cool, besonders das Abziehen der Dichtfläche auf ner Granitplatte finde ich gut; einfaches Hilfsmittel, was man auch für andere Abziehsachen nutzen kann ... Die konischen Ventilfeder sind auch interessant.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Stefan » Dienstag 12. Februar 2019, 20:00

[/quote]

Ich kann dir nur empfehlen, alle Arbeiten bei einem erfahrenen Experten machen zu lassen, auch (oder gerade) wenn es nur neue Führungen sind.

[/quote]

Ich habe noch nicht verstanden, warum ein Commandokopf so problematisch sein soll beim Führung wechseln?
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Norton » Dienstag 12. Februar 2019, 20:32

Nicht problematischer, als ein andrer luftgekühlter, Alu-Motorradkopf auch.

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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Martin » Dienstag 12. Februar 2019, 21:01

Stefan hat geschrieben:

Ich kann dir nur empfehlen, alle Arbeiten bei einem erfahrenen Experten machen zu lassen, auch (oder gerade) wenn es nur neue Führungen sind.



Ich habe noch nicht verstanden, warum ein Commandokopf so problematisch sein soll beim Führung wechseln?

Ich glaube das gilt nicht nur für Commando Köpfe.
Zuletzt geändert von Martin am Dienstag 12. Februar 2019, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Norton » Dienstag 12. Februar 2019, 21:33

Eben.
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Re: Commando Zylinderkopf-Stehbolzen

Beitragvon Alexander » Dienstag 12. Februar 2019, 23:12

Ich bekam vor einigen Jahren mal zufällig mit , als in einer regionalen Britmotorschmiede , beim Hineinschlagen einer neuen Ventilführung in einen erhitzten Nortonkopf , diese auf halbem Wege stecken blieb .
Beim ausführendem Maestro kam daraufhin Augenblicklich hektische Betriebsamkeit auf . Er rannte damit mit schnellen Schritten zu seinem Backofen .
Kein Plan ob infolge eine Führung dann noch festen Sitz hat . So ein hin und her gekloppe kann ja auch nicht gut sein .
Was es alles gibt . Der Kopf kann jedenfalls nichts dafür .
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