Kettenfluchtfluchtketten

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Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Norbert » Freitag 13. April 2018, 18:18

Hallo Leuts,
gibt es bei der Commando eigentlich eine einigermaßen sichere Methode die Flucht Ritzel-Kettenrad zu messen oder geht man davon aus, wenn alles richtig zusammen gebaut ist, dass das dann so stimmt? Wenn ich schon darüber nachdenke, dass beim Kettespannen schon jeder Millimeter Versatz an den ach so präziesen Spannvorrichtungen eine Schrägstellung des Kettenrades bedeutet.....
Gruß Norbert
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Norton » Freitag 13. April 2018, 18:33

Lasercat. Ist wirklich eine Hilfe, nicht nur an den Nortons.
Ist an andren, auch modernen Motorrädern, nicht besser.
Ich bau ja gerade mein Commando-Fahrwerk zusammen, Probemontage. Nix lackiert, leerer Motor, statt Isolastik Kunststoffbüchsen.... um überhaupt mal festzustellen, ob alles gerade ist und alle Fluchten (Räder, Kette) stimmen. Sieht bis jetzt gut aus.

Gruß. Martin.
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Piddie » Freitag 13. April 2018, 18:52

Hallo Martin,

wo setzt du den Laser Cat zum Messen der Kettenflucht bei der Norton an? Bei meinen anderen Mopeds ist das kein Problem, weil die "richtige" Kettenräder haben. Aber bei der Norton mit ihrer Kombination aus Kettenrad und Bremstrommel sehe ich irgendwie keinen Ansatz.

Gruß
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Norbert » Freitag 13. April 2018, 19:11

...das ist das eine Problem, das andere ist, dass ich gar keine Kette drauf hab (bin auch beim Zusammenbau des Fahrwerks), ich will die Zahnräder zuerstmal in Flucht bringen...
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Tim » Freitag 13. April 2018, 20:19

Billiger Linien-Laser und ein altes Fotostativ tun's auch (wenn das Mopped halbwegs senkrecht steht zumindest).


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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Gerd M. » Samstag 14. April 2018, 17:49

Ich messe bei meinen Motorrädern links und rechts den Abstand Mitte Schwingenbolzen zu Mitte Hinterachse.
Das müsste bei der Commando auch gehen.
Ich habe mir dazu ein verstellbares Stichmaß gebaut.
Das schaut für meine Anwendungen so aus:
Bild

Die Bolzen für die Schwingen und die Hinterachsen habe ich mal kurz in die Drehbank genommen und eine kleine Zentrierung eingestochen.
Selbst wenn man die Schalldämpfer dazu mal kurz abnehmen muß, lohnt sich dieser Aufwand, denn seit ich diese Methode anwende, hat sich die Standzeit der Hinterreifen deutlich merkbar verlängert ...
Bild
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Norbert » Samstag 14. April 2018, 18:05

Danke für die guten Vorschläge. Da ich von 530 auf 520er Ketten umrüste geht es mir im Moment darum, von welcher Seite aus ich das Kettenrad abdrehen muss. Lege ich die beiden Ritzel 530 und 520 mit der Getriebeseite auf die Werkbank, dann sind die beiden Seiten, die zum Getriebe zeigen auf einer Höhe. So, als hätte man das 520 Ritzel von der Primärseite aus abgedreht. Jetzt sollte man ja annehmen, wenn alle Maße stimmen. das man das Kettenrad auch von der Bremsankerplattenseite her abdrehen muss. Und das wollte ich einfach mal nachmessen. Deshalb meine Frage. Der Linienlaser ist bereits bestellt. Wenn ich so darüber nachdenke, dann könnte man zwischen dem Ritzel und dem Getriebe eine Distanzscheibe von 1,5mm Stärke packen, dann müsste man das Kettenrad von beiden Seiten um 1,5mm schmälern. Das Resultat wäre eine absolut freilaufende Kette, die auch nicht mehr im Kettenschutz rumrasselt, was meine 530 eigentlich immer mal gemacht hat, wenn man den Schutz nicht mit dem Gummihammer bearbeitet hatte.
Gruß Norbert
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon sumoler » Sonntag 15. April 2018, 14:56

Norbert hat geschrieben:Der Linienlaser ist bereits bestellt. Norbert


Hallo Norbert,
erzähl mal wie wie das geklappt hat.
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Norton » Sonntag 15. April 2018, 23:42

Lasercat einfach auf die Nietenköpfe der Kette auf einem der beiden Kettenräder auflegen und mit einem Stahlmeter, oder Meßschieber, den Lichtpunkt messen und auf dem andren Kettenrad überprüfen.
Ich hab jetzt zwei Motorräder auf 520er X-Ringkette umgebaut und das 1/4"-Ritzel auf dem Getriebe so stehen lassen wie original, nichts unterlegt. Zum Getriebe hin ist das genug Platz und auch kein Problem mit dem Kettenschutz gehabt. Waren Domi und N15. Kettenschutze sind genauso breit, wie Commando. Das hintere Kettenrad habe ich aussen abgedreht (N15 und jetzt auch bei meinem Commando-Projekt), Domi hatte ja hinten bereits das schmale Kettenrad.

Gruß. Martin.
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon albrecht » Dienstag 17. April 2018, 08:34

ich habe ein Stück Alu-Teppichleiste ausm Baumarkt (die sind gerade und billig) so abgeschliffen (Winkelschleifer), daß hinten ein kleines Stück stehen bleibt und zwischen Kette und Bremsankerplatte auf das Ritzel passt und vorne am Ritzel noch anliegt. Der Raum für die Bremsankerplatte wird also ausgespart.
Man legt das Teil zum Prüfen an das Ritzel und dreht das Rad bis die Leiste an der Kette aufliegt. Dann kannst Du die Flucht einstellen.
Klappt prima! Den Laser kannst Du Dir sparen. ist auch nicht genauer.
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon sumoler » Dienstag 17. April 2018, 08:39

Danke für eure Infos.
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon Norbert » Dienstag 17. April 2018, 11:04

Der Laser ist heute Morgen angekommen.... werde das Ding in den nächdten Tagen ausprobieren. Sorry, aber die Nummer mit der Teppichleiste hab ich nicht verstanden. Vielleicht hilft ein Foto. Trotzdem Danke.
Gruß Norbert
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Re: Kettenfluchtfluchtketten

Beitragvon albrecht » Dienstag 17. April 2018, 14:00

Lineal-Kettenflucht.pdf
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