1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Donnerstag 22. Februar 2018, 23:30

Naja, die etwas picklige Oberfläche verspricht jetzt nicht gerade high end Qualität, mal schauen.

Aber Wurscht ob England, Taiwan oder Indien, es muss doch möglich sein mit einem fuckin' Stanzwerkzeug eine halbwegs passende Papierdichtung zu produzieren! Mal schauen, eventuell lässt sich eine kleine lasergeschnittenen Serie fertigen.
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Freitag 23. Februar 2018, 07:56

Hoi Tobi,

IME sind die Dichtungen eigentlich ganz okay, wenn sie nicht aus den gemeinhin gehandelten Dichtungssätzen stammen. Fast immer, denn: eine echte Katastrophe sind die Dichtungen unter der Ölpumpe. Die passen überhaupt nicht, außer Du kaufst sie bei SRM. Der SRM-Laden hat für die A 65 eigentlich ganz gute Teile.
Gut, und manchmal muss man sie auch nachschneiden, so z.B. am inner timing cover, wenn Du die große gusseiserne Pumpe verbaut hast, weil sonst faltet das Ding sich an der Pumpe um, und Du bekommst den cover nicht ganz runter.
Die letzten Dichtungen, die ich bei meiner üblichen Bezugsquelle gekauft hatte, die waren okay/recht gut. :wink:

Die Papierdicke der Dichtungen sollte eigentlich ziemlich gleich sein.

Ein Tipp noch, vielleicht hilft er Dir: ich schmier' die Dichtungen vor der Montage mit hundsgewöhnlichem Fett ein, das macht sie weich, was sie gut und satt anliegen lässt , und sie fallen nicht immer wieder weg.

Good luck und beste Grüße

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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon jan » Freitag 23. Februar 2018, 12:55

toni80 hat geschrieben:Naja, die etwas picklige Oberfläche verspricht jetzt nicht gerade high end Qualität

Ach, papperlapapp, die haben einfach mit Silberbronze (Ofenfarbe) direkt auf die Gussrohlinge drauflackiert! :mrgreen:
Und beim Peter kann man auch ganz ohne zu sprechen bestellen, nämlich online! ;-D

Ich bin bei den Matchies inzwischen soweit, dass ich bei sämtlichen Tanks die originalen, aber ausgenudelten 1/8"-Rohrgewinde auf 1/4" aufgebohrt und umgeschnitten habe, da passen jetzt alle handelsüblichen Benzinhähne rein. Die klassischen Knebel-Hähne kosten kaum mehr als 10,- € das Stück und funzen prima. Montieren tue ich sie immer mit diesen komischen "gummierten Unterlegscheiben", damit werden sie jedes Mal dicht.
(Die Verlinkung zu SRM ist Zufall, ich kaufe das Zeug immer bei Johan Geertshuis, gibt's aber auch überall woanders.)

Cheers, Jan
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Freitag 23. Februar 2018, 13:50

jan hat geschrieben: ...[Montieren tue ich sie immer mit diesen komischen "gummierten Unterlegscheiben", damit werden sie jedes Mal dicht...

Der Terminus technicus für die verlinkten Scheiben ist übrigens dowty washer. Ich mag die ganz gerne, weil die Gewindeverschraubungen ganz gut dicht halten, so auch am P-Kettenspanner.
Der Witz am Benzinhuhn ist nur, dass Du den dowty washer zuerst, dann den normalen washer und zuletzt die Mutter zum Huhn kontern aufschrauben musst. Und letztere auch nicht zu doll anziehen, sonst scherst Du das Huhn ab. Ratet mal, woher ich das weiß.... :facepalm2: :facepalm2: :facepalm2:

Grüße

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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Freitag 23. Februar 2018, 22:36

Merci Männer!
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Mittwoch 7. März 2018, 22:29

Servus,

Gibt’s einen Trick wie man den Kurbelwellendichtring montiert? Der alte ging recht gut raus aber ich krieg den neuen um‘s verrecken nicht rein!

Dank und Grüße
Tobi


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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Mittwoch 7. März 2018, 22:39

Trick? Neee, da hab' ich keinen parat.

Eigentlich geht der ganz gut rein, Tobi. Ich mach' das immer so, dass ich den Ring einbaue, ohne dass der Läufer aka distance piece engine sprocket, das ist das Teil 5 auf dem plate 4 der Teileliste, weg lasse, dann den Simmerring mit einem entsprechend großen Rohr setze, dann das distance piece schön gefettet rein, shim(s) drauf, sprocket mit dem Rest des Primärtriebs nebst Kette drauf und gut.

Was klappt nicht bei Dir?

Grüße

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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Mittwoch 7. März 2018, 22:45

Hi Phil,

Der will einfach nicht rein, ich hab alle Varianten probiert, mit dem Distanzring und ohne. Vielleicht war mein Rohr zu dünnwandig. Ich besorge morgen ein dickeres und probier’s nochmal. Wär Wärme/Kälte eine Option?
Gruß

Edit: der Hinweis mal ein Auge auf das Sekundärritzel zu werfen war gut- die Mutter war total lose und hing nur noch am Sicherungsblech!
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Mittwoch 7. März 2018, 23:00

Wärme bekommst Du da kaum genügend rein... Das Kurbelhaus leitet gut ab, und die Kurbelwelle frisst Dir die Temperatur noch dazu.

Den Läufer würde ich in jedem Falle weg lassen. Und ich würde es zuerst mal nur mit den Pfötchen versuchen.

Ich war eben noch im Keller einen SiRi messen. Wenn Du Dir ein Rohr besorgst, das muss mindestens 100 mm lang sein, damit Du über den Wellenstumpf drüber kommst, der SiRi hat im Außendurchmesser irgendwas um die 55,5 mm bzw. 2 3/16" und als Druckfläche, wo Du ein Rohr ansetzen kannst, um die 6 mm.
Such' Dir ein entsprechendes Wasserrohr und lass' es Dir auf 55 mm Außendurchmesser und ca. 4 oder 5 mm Wandstärke runter drehen.

Damit sollte es gehen, wenn Du es nicht nur mit den Fingern schaffst.

Good luck und beste Grüße

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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Mittwoch 7. März 2018, 23:07

Hehe, danke für‘s messen, ich war auch gerade unten und habe die selben Werte ermittelt. Ich lass was drehen, brauchst du auch eins?

Grüße
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Mittwoch 7. März 2018, 23:21

toni80 hat geschrieben:....Ich lass was drehen, brauchst du auch eins?...

Danke der Nachfrage, da sag' ich nicht nein.... :halloatall:

Good luck!

Grüße

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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon jan » Mittwoch 7. März 2018, 23:58

Phil hat geschrieben:Such' Dir ein entsprechendes Wasserrohr und lass' es Dir auf 55 mm Außendurchmesser und ca. 4 oder 5 mm Wandstärke runter drehen.
toni80 hat geschrieben:Ich lass was drehen, ...

Das hört sich doch schon wieder nach krassem Over-Engineering an! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Irgend so `ne olle Schlosser-Rohrverlängerung mit ähnlichen Maßen hat doch jeder unter der Werkbank rumliegen. :tongue:
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Montag 12. März 2018, 18:11

jan hat geschrieben:Das hört sich doch schon wieder nach krassem Over-Engineering an!


Apropos Over-Engineering: Entweder ich verstehe den britischen Humor nicht oder ich stell mich einfach saublöd an.

Es klingt wie eine Sachaufgabe 4. Klasse Mathematik:
Am Primärdeckel sind 11 Schrauben.
Davon 6 Stück in 1 7/16, 4 Stück in 1 3/4 und eine Schraube mit dem Titel "dowel position".
Welche Schraube gehört wo hin und wie lang ist dowel position?

Ein Messen der Sacklöcher liefert mir keine brauchbare Erkenntnis.

Weiß jemand (Phil! :pfeiffen: ) aus dem Stegreif wie die artgerecht verteilt werden? Hoffentlich blamier ich mich jetzt nicht.

Grüße
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Montag 12. März 2018, 19:56

Hehehehe... Du hast beim Zerlegen einen Fehler gemacht. Der Mann von Welt schnappt sich einen Karton und zeichnet mit einem Filzstift grob die Form des Deckels auf. Dann markierst Du Dir die Schraubenpositionen so lala, dann nimmst Du einen Schraubendreher und stichst jeweils ein Loch in den Karton, wo Du dann die zugehörige Schraube rein steckst. Et voilà, schon weißt Du, welche Schraube wo hin gehört... :mrgreen: :mrgreen:

Jetzt hast Du das nicht gemacht, aber es ist eh nicht wirklich schlimm. Wie Du schon richtig erkannt hast, ist die dowel screw ganz vorne.

IIRC unterscheiden sich die Gewindetiefen im Kurbelhaus nicht signifikant, wohl aber die Bohrungstiefen im Primärdeckel, weil der eine etwas seltsame bauchige Form hat. Ich mach' das dann so, dass ich die den Deckel nehme und die Schrauben einfach mal beliebig rein stecke. Wenn Du den Deckel jetzt aufnimmst und die aus dem P-Deckel hervor stehende Gewindelänge der Schraube ansiehst und vergleichst, dann siehst Du ziemlich easy, wo die etwas kürzeren Schrauben rein kommen. Die Gewinde ragen ziemlich gleich raus... Wenn es nicht passt, dann tausch' die Schrauben so lange, bis das was gleich sieht.

Wenn Du supervorsichtig sein willst, dann nimm einen Hauch Fett und die Köpfe mein Festziehen, dann siehst Du bei hervorquellendem Fett, dass die Schraube nicht ansteht, quillt da nix, ist die Schraube zu lang...

Easy, oder? Du denkst zu kompliziert , Tobi.... ;-D ;-D ;-D

Good luck und beste Grüße

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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Tim » Dienstag 13. März 2018, 08:36

Phil hat geschrieben: Der Mann von Welt ... :mrgreen: :mrgreen:


...fährt ja bekanntlich Norton und schaut solche Dinge wenn überhaupt im Werkstatthandbuch nach. :twisted: :mrgreen:


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