1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Donnerstag 22. März 2018, 19:50

toni80 hat geschrieben:.....Das Anzugsdrehmoment der Mutter vom Sekundärritzel (Gearbox sprocket nut) wird laut WM mit 100 lb.ft. angegeben. Jetzt hab ich mal einen Blick in die Tabelle geworfen, das entsprächen 135,6 Nm....

Hmmmmm... Woher im manual steht das denn? Ich hab's auf die Hoppe nicht gefunden. :-k

So fest ziehe ich das nicht. Ich hab' auch keine Nuss, die so groß ist, ergo kann ich den Drehmomentschlüssel nicht benutzen. Ich mache das mit einem großen metrischen Ringschlüssel mit SW 41, IIRC. Und ich ziehe sie anständig fest und gut. Das werden dann eher um die 90 Nm als die 135 Nm sein, die Du ansprichst.

Etwas Loctite mittelfest schadet sicher nicht, und Du hast ja aber noch den tab washer.

Wobei von der Gewindegröße her, sollte das zur Not auch mit den 135 Nm gehen, nur denke ich nicht, dass das von Nöten ist.

Grüße

Ph.

Btw: warum soll das eine Idiotenfrage sein, hä?
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Donnerstag 22. März 2018, 21:35

Alles klar, dann nach Gefühl. :ebiggrin:

Da passen 38 mm Schlüsselweite, ich hab für ~15€ eine tiefe Nuss besorgt so oft wie ich die brauche tut’s die schon. Aber nur weil ich keinen 38er Gabelring im Fundus hatte - dafür die meisten bis 60mm mindestens doppelt :facepalm2: .
Der Werkzeughändler wollte 80€ und hätte den Schlüssel auch bestellen müssen. Die Nuss passt auch an der Gabel.

Was macht eigentlich der Filzring hinter dem Deckel? Bei mir war gar keiner verbaut, ich hab aber einen daliegen und bau ihn auch ein.

Gruß

Ps sorry, die Bilder vom Telefon stehen in der Vorschau immer auf dem Kopf
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Donnerstag 22. März 2018, 22:06

Aha, ich hatte nur im 69-70 manual geschaut, Du augenscheinlich im 71-iger...

Der Filzring ist eine krude Abdichtung für das Getriebeöl, das zwischen der Schaftradbuchse und dem Ritzel raus krabbeln kann. Der Simmerring im Kurbel- bzw. Getriebegehäuse dichtet nur gegen das Ritzel ab, der Simmerring im cover plate primary case back nur auf die Schaftradbuchse hin.

Montiere den Filzring mal zur Probe, weil die sind neu ziemlich dick. Ggf. musst Du den schwächer schneiden, wenn Du die vorgenannte cover plate nicht ganz auf ihren Dichtsitz bzw. Dichtung bekommst.

Good luck und beste Grüße

Ph.
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Donnerstag 22. März 2018, 22:13

Verstehe! Das mit dem adipösen felt washer hab ich im Lightning Wiederaufbau schon gelesen :zwinker:

Merci Phil
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Re: BSA A 65 Lightning Wiederaufbau

Beitragvon Towner » Montag 26. März 2018, 07:10

toni80 hat geschrieben:Hi Phil,

Danke aber die von Dir verlinkten sind verkehrt, das muss bei meiner eine Schrift mit Serifen sein.
Ich habe gerade hier http://www.classictransfers.co.uk/ bestellt, die haben recht viel aber das Bestellformular ist echt mühsam.

Habedieehre :halloatall:

Edit: jetzt heißt es Daumen drücken dass von denen was kommt, mein Vertrauen in den britischen Versandhandel ist nicht mehr mehr so wie es schon mal war. Das wiederum spräche mal wieder dafür einfach den Ehrkamp zu fragen.


Hallo,

ich habe da in 2007 mal was gekauft. Das hat damals ein paar Wochen gedauert. Ein älteres Ehepaar führt den Laden und der Mann war damals im Krankenhaus. Es waren so waterslider. Ich habe bis jetzt alle Decals mit Klarlack überlackieren lassen. Da hat sich nie was gekreuselt und die Lackierer hatten auch nie irgendwelche Bedenken.

Edit: Die sind schon gut sortiert und haben auch die richtigen decals in der richtigen Größe. Die Waterslider entsprechen allerdings auch nicht dem Originalverfahren. Die hatten früher diese Varnish decals. Die müssen mit so einem Varnish-Lack (Firnis) bepinselt werden. Diese alte Verfahren ist schon eine Herausforderung und das Ergebnis sicherlich nicht so schön. Die Waterslider sehen da schon besser aus. Sie entsprechen aber nich dem Original und sind erheblich empfindlicher. Nicht umsonst empfehlen die aud der homepage die Dinger mit Klarlack zu überziehen.

Ralf
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Re: BSA A 65 Lightning Wiederaufbau

Beitragvon toni80 » Montag 26. März 2018, 12:10

Servus Ralf,

die Sticker sind am Samstag schon gekommen, die waren echt flott.

Grüße :halloatall:
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Mod1 » Dienstag 27. März 2018, 06:53

Sooo...

Auf ausdrücklichen Wunsch eines gewissen Tobias N. aus P. hat Mod1 Themen aus dem Nü-Phi-Lightning-Fred abgetrennt und hierhin verschoben....
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Dienstag 27. März 2018, 12:39

Danke! :top:
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Mittwoch 25. April 2018, 16:36

Servus,

Kann mir jemand erklären wofür der "condenser" gebraucht wird? Mit dem Podtronic-Regler fällt ja die Zener-Diode und der Rectifier weg, wobei ich in dem unendlichen Kabelverhau die Zenerdiode noch nicht gefunden habe, dort wo sie hingehört ist sie jedenfalls nicht.
Mein Kabelbaum besteht derzeit aus Kabeln alter Haushaltsgeräte - man muss anscheinend nicht wissen was Up-Cycling bedeutet um es zu praktizieren. :facepalm2:
Der Kabelbaum fliegt am Wochenende jedenfalls raus, immerhin sind Bullet-Stecker verbaut, die werden recycled.

Der Podtronic wandert unter die Batteriehalterung, da ist lediglich der Nuppel von der Riemenbefestigung etwas im Weg aber das sollte gehen. Ich hoffe dass dem nicht zu warm wird, der Scramblerauspuff sitzt relativ knapp am Seitendeckel. Trial & Error.

Ich vermute dass der neu gekaufte Kabelbaum umsonst war, nach meinem Dünken wird nach dem Umbau auf kontaktlose Zündung und den Regler nicht mehr so viel Kabelei übrig bleiben aber das wird sich zeigen.

Martin Ehrkamp konnte mir tatsächlich noch einen Head-Steady auftreiben, ich war schon auf einen Selbstbau vorbereitet. Der wird auf dem Zylinder oberseitig und am Rahmen unterseitig montiert, richtig?

Beste Grüße
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon holsteiner » Mittwoch 25. April 2018, 17:06

Der Condenser ist einfach nur ein dicker Kondensator der beim antreten ohne oder mit defekter Batterie von der Lima ein wenig aufgeladen wird damit die (Kontakt-) Zündung funktioniert.
Ist ne Lucas´sche Notfallkrücke.
Bei ner elektronischen Zündung und Podtronic kannst Du ihn ersatzlos streichen.
Grüße, Detlev

Motorräder? Ja, ein paar Baustellen...
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Mittwoch 25. April 2018, 17:19

holsteiner hat geschrieben: kannst Du ihn ersatzlos streichen


Danke, das mach ich am liebsten! :ebiggrin:
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Se Nü » Mittwoch 25. April 2018, 17:42

Yo Tobi,
Bullet Stecker sind eigentlich gecrimpt (ich löte die zusätzlich noch da ich dem gecrimpe an den Bullets nicht so traue). Die wieder zu verwenden könnte schwierig werden.
In UK gibts aber neue oder beim Teile Dealer bestellen. Schau auch mal ob die schwatten Verbindungsstücke noch halten, die leiern gern aus oder brechen innen. Die Bullets gibts auch in 2 Varianten- für dicke und für dünne Kabel.
Beim Head Steady haste recht, ich montier den aber erst später wenn ich den Kopf 1-2x nach gezogen habe.

So long,
SeNü
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Phil » Mittwoch 25. April 2018, 18:22

toni80 hat geschrieben:...Kann mir jemand erklären wofür der "condenser" gebraucht wird?

Der condenser pack ist für die Kontaktzündung, die Kondensatoren halten schlicht nur den Abbrand der Unterbrecherkontakte auf einem erträglichen Maß. Mit einer elektronischen Zündung à la Boyer kann das Zeuch ersatzlos ausgebaut werden.

toni80 hat geschrieben:...immerhin sind Bullet-Stecker verbaut, die werden recycled.

Wie Se Nü schon schrieb, das wird eher nix, weil die gecrimpt und ggf. auch noch gelötet sind.

toni80 hat geschrieben:...Der Podtronic wandert unter die Batteriehalterung, da ist lediglich der Nuppel von der Riemenbefestigung etwas im Weg aber das sollte gehen. Ich hoffe dass dem nicht zu warm wird, der Scramblerauspuff sitzt relativ knapp am Seitendeckel. Trial & Error.

Ich hab' das so gelöst, dass ich die black box der Zündung und den PODtronics-Regler auf einen Alustreifen montiert habe, der über dem Batteriekasten liegt. Das geht ohne Probleme, zumindest bei dem Lightning-Auspuff. Dazu brauchste aber eine etwas kleinere Batterie. Eine Alarmanlagenbatterie geht IME, die halten dann so um die 4 bis 5 Jahre.

toni80 hat geschrieben:...Ich vermute dass der neu gekaufte Kabelbaum umsonst war, nach meinem Dünken wird nach dem Umbau auf kontaktlose Zündung und den Regler nicht mehr so viel Kabelei übrig bleiben aber das wird sich zeigen.

Richtig erkannt, es bleibt wenig über.

toni80 hat geschrieben:... noch einen Head-Steady auftreiben, ich war schon auf einen Selbstbau vorbereitet. Der wird auf dem Zylinder oberseitig und am Rahmen unterseitig montiert, richtig?

Fast korrekt, der head steady kommt an Rahmen und Zylinderkopf... Sonst hieße er ja auch barrel steady... Muhahahaha...

Der stört nicht beim Kopp nachziehen, wenn Du das überhaupt machen musst.

Grüße

Ph.
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon toni80 » Mittwoch 25. April 2018, 19:50

Nüppi hat geschrieben:Bullet Stecker sind eigentlich gecrimpt (ich löte die zusätzlich noch da ich dem gecrimpe an den Bullets nicht so traue). Die wieder zu verwenden könnte schwierig werden.


Stimmt schon, bei allen geht’s nicht, ein paar konnte ich bislang schon bergen. Die waren nicht verlötet sondern nur nennen wir es mal gequetscht, fachmännisch gecrimpt sieht anders aus. Ich werde aber noch neue besorgen.

Phil darf ich dich bitten bei Gelegenheit mal ein Photo von Deiner Blackbox/Regler-Halterung zu machen?

Danke und beste Grüße
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Re: 1970 BSA A 65 Firebird Scrambler

Beitragvon Öko » Mittwoch 25. April 2018, 20:38

Neue Bulletstecker bekommst in guter Quallität bei Kabel Schmidt

Bei der A65 weiß ich es nicht sicher...habe mit bei dem 5.Gang/Schaftrad beim T140 Antrieb damals den Sitz gestaucht...weil ich es kräftig angezogen habe...meine 50-70Nm sollten für die große Mutter absolut langen...ist ja Feingewinde mit zusätzlciher Blecksicherung, hinterlegten 0-Ring und zusätzlich dünn Flüssiggummi...
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