Reinkarnationswehen A10

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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Jens » Freitag 19. Mai 2017, 07:40

Goldstar hat geschrieben:Hi Jens,

Aha da kommen wir der Sache doch schon näher. Schau mal ob du irgendeine Nummer auf dem Kopf findest.
Es gab frühe und späte Eisenköpfe. Die frühen hatten einen Amal 376 drauf mit 1.1/16 Zoll also 27mm
Die späteren hatten dann 389 mit 1.1/8 Zoll also 28,6


Ich fürchte fast du hast einen A7 Kopf drauf, denn die hatten einen Einlass mit 15/16 Zoll was deiner Messung entsprechen würde.
Der Vergaser der dazu passt ist ein 376 15/16 Monoblock

Gruß Klaus


Ja Klaus, du hast recht. Ich konnte nun die Nummer zwischen den Kühlrippen entziffern und es ist tatsächlich ein Kopf mit der Nummer 67-1062.
Der Kopf ist jedoch komplett überarbeitet (neue Ventile, Führungen, geplant) und ich möchte ihn daher nicht einfach austauschen.
Ich warte nun erstmal auf den neuen Vergaser und hoffe es wird doch noch funktionieren.

Gruß Jens
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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Jens » Montag 19. Juni 2017, 04:51

Hallo,
ich habe nun den neuen Vergaser. Es läuft nun viel besser, jedoch habe ich nun noch zwei neue Probleme.
Die Leistung und das Fahrverhalten sind nun sehr gut.
Leider ist das Gemisch nun viel zu mager. Nachdem ich ca. 40 km gefahren bin (nur bis ca. Halbgas), habe ich die Kerzen angeschaut.
Sie sahen sehr hell, bzw neu aus.
Ich habe dann die Nadel von Pos. 2 auf 3 höher gehängt. Es hat sich aber nichts verändert.
Es kommt bei warmen Motor dann manchmal bei niedriger Drehzahl zu Rückschlägen durch den Vergaser und wenn dies im Leerlauf geschieht, ist der Motor aus und lässt sich im warmen Zustand nicht mehr starten.
Was kann ich tun um das Gemisch anzufetten.
Ich habe nun eine Pilot jet Größe 25, eine Needlejet 106, eine Mainjet 270, eine throttle valve 3,5 und eine Nadel für A10 für fetteres Gemisch.

Laut meinen Informationen über Amal, müsste ich nun eine Pilot jet von 30, eine needlejet 107 und eine Throttlevalve 2,5 einbauen (die ich dann später nach Bedarf verändern könnte). Die Hauptdüse spielt bei meinem Fahrverhalten nach meiner Auffassung bisher nur eine untergeordnete Rolle.

Brauche ich beim Einsatz einer anderen Needlejet auch wieder eine andere Nadel ?

Sehe ich das richtig, oder bin ich komplett auf dem Holzweg?

Über Nachrichten freue ich mich sehr.

Jens
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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Goldstar » Montag 19. Juni 2017, 10:03

Hallo jens,

was hast du denn jetzt für einen Vergaser drauf, ich meine den Durchlass.
Aus den von dir angegebenen Daten vermute ich mal einen mit 1 "

Aber irgendwie passt das nicht zusammen was du schreibst:
Du sagst sie ist zu mager und gleichzeitig schreibst du Leistung und Fahrverhalten wären sehr gut.
Das beisst sich irgendwo.

Bevor du weiter am Vergaser rumfummelst, schau dir mal dein Ventilspiel an, gerade bei überholten Köpfen setzen sich die Ventile und das Ventilspiel wird geringer bzw tendiert gegen Null. Lieber etwas mehr geben....a noisy tapped is a happy tapped :mrgreen:

Dann auch ganz wichtig die Zündung, wieviel Grad hast du die Frühzündung eingestellt, hast du automatische Verstellung oder ist die manuell?
Hast du nur statisch eingestellt oder auch abgeblitzt?
Denn das sollte man tun, denn nur so kommst du einen Zündversatz auf die Spur.
Oder hst du gar ne elektonische drin.

Erst wenn das alles stimmt, dann kannst du an den Vergaser gehen.

Sollte mit deiner Mischung aus 500ter Kopf und 650ger Motor aber auch machbar sein.
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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Phil » Montag 19. Juni 2017, 10:22

Moin Jens,

Klaus hat ja schon lesenswerte Tipps gegeben.

Ich hab' nur noch den Einwurf, dass Du ja sowohl bei der Nadeldüse, der LL-Düse als auch beim Schieber deutlich magerer bist. Ich an Deiner Stelle würde die LL- und die Nadeldüse auf die vorgeschlagenen Größen ändern und sehen, ob es dann besser wird.

Grüße

Ph.
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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Jens » Montag 19. Juni 2017, 15:17

Danke für eure Antworten.

Es ist ein Monobloc 376 1". Die Ventile werde ich nochmal kontrollieren und die größeren Düsen einbauen.

Die Zündung ist auf 8,5 mm vor OT eingestellt. Aber wie soll ich hier mit einer Blitzlampe testen ?

Ich habe den Magnetzünder mit automatischer Fliehkraftverstellung.

Allerdings habe ich noch das Pertinax Zahnrad.

Ich hoffe, dass es besser geht, wenn ich die Arbeiten erledigt habe.

Gruß

Jens
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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Goldstar » Montag 19. Juni 2017, 19:23

Jens hat geschrieben:Danke für eure Antworten.

Es ist ein Monobloc 376 1". Die Ventile werde ich nochmal kontrollieren und die größeren Düsen einbauen.

Die Zündung ist auf 8,5 mm vor OT eingestellt. Aber wie soll ich hier mit einer Blitzlampe testen ?

Ich habe den Magnetzünder mit automatischer Fliehkraftverstellung.

Allerdings habe ich noch das Pertinax Zahnrad.

Ich hoffe, dass es besser geht, wenn ich die Arbeiten erledigt habe.

Gruß

Jens



Hi Jens,

wie kommst du auf 8,5mm vor OT?
Ich hab nur ne schlechte Kopie und ich weiss nicht ob es 11/32 oder 13/32 heisst.
Aber selbst 11/32 sind schon 8,75mm und 13 /32 11,4mm
Ist aber auch fast egal, denn diese Zündeinstellungen über die mm vor OT sind mehr oder weniger reines Glücksspiel, erst recht wenn du die
automatische Verstellung hast. An deiner Stelle würde ich hier in das Timingkit von SRM infestieren, da hast du alles was du brauchst.
Selbst wenn du das alles genau nach Gradscheibe einstellst, kann das im Betrieb völlig daneben liegen. Denn da kommen noch andere Faktoren ins Spiel
Wer glaubt man könnte mit einer Speiche und fagpapers eine Zündung einstellen,der macht sich auch die Hose mit ner Beisszange zu. :abgelehnt:

Wenn du Spass mit deiner A10 haben willst dann hol dir das Timing Kit und ne Stroposkoplampe und dann stell die Zündung genau ein.
Ich habe ein Gerät das zeigt optisch und akustisch an wenn der Kontakt öffnet nur das ist genau. Denn selbst wenn du ein sehr dünnes Paper hast ist das noch ganzschön dick, zumindest für die Zündungseinstellung.
Zündversatz kann man nur beim Abblitzen feststellen wenn man den Abnehmer ans andere Zündkael macht und dann die Gradzahl abliest. 2 maximal 3 Grad ist noch ok. Ich hatte schon Camrings die so eingelaufen waren das es ander Kurbelwelle 10 und mehr Grad Versatz gab.

Also erst Ventile und dann die Zündung, wenn das wirklich stimmt dann kannst du an den Vergaser gehen.
Vorher ist das alles für die Katz, die Zeit kannst du dir sparen, denn du kommst nie zu einem befriedigenden Ergebniss.
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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Jens » Dienstag 20. Juni 2017, 10:35

Hallo Klaus,
du hast Recht. Ich werde nochmal alle Einstellungen im Detail prüfen und mir das Kit beschaffen.

Danke Jens
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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Jens » Mittwoch 21. Juni 2017, 07:09

Hallo,
leider ist das Timing kit zur Zeit nicht lieferbar.

Um jetzt aber etwas überprüfen zu können, bräuchte ich die Daten vom Zylinderkopf ( Winkel der Zündkerze zum Kolbenboden) oder die Angabe welchen Wert ich auf der Messuhr erreichen muss um die richtige Einstellung zu erreichen.

Gruß

Jens
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Re: Reinkarnationswehen A10

Beitragvon Jens » Freitag 23. Juni 2017, 09:56

Hallo,
jetzt endlich läuft alles bestens.

Darum wollte ich mich bei Allen und besonders Klaus, für die Hilfe bedanken.

Gruß

Jens
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