Wir basteln uns einen Motorschaden

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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon Martin » Montag 13. Juli 2015, 17:38

jan hat geschrieben:
Klaus Thoms hat geschrieben:
jan hat geschrieben:Derzeit recherchiere ich nach Zylinderschleifereien hier in meiner näheren Umgebung. Und bin überrascht, dass es offensichtlich doch noch deutlich mehr Motoreninstandsetzer gibt, als nach der Schließung von drei Frankfurter Betrieben in den letzten Jahren zu befürchten war. Mainz/Wiesbaden scheint gar kein schlechtes Pflaster für die Branche zu sein...

Ja , nee , is klar , bei den komischen Motorrädern im Umland stellen die noch Leute ein ... :lach:

Mir soll es recht sein!!! :wink:

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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon Wuselwahnwitz » Montag 13. Juli 2015, 22:27

Mmmh...Jan hat Klaus nich' zugehört...DAS prangere ich an!!

Wie auch immer: Grillfest bei Jan! JUCHUUUUU! (Dann isser von der Motorenpenetration mit Todesfolge wieder ab!!)

Wu
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

Verkloppe übrigens 650/750er sowie 500er UNIT Motorständer für die Werkbank oder für's Regal....
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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon jan » Dienstag 14. Juli 2015, 08:51

Wuselwahnwitz hat geschrieben:Wie auch immer: Grillfest bei Jan! JUCHUUUUU! (Dann isser von der Motorenpenetration mit Todesfolge wieder ab!!)

Grillfest bei mir inner Werkstatt: Immer gerne!!!

Mein Problem ist: Ich kann niemanden beherbergen, und die nächsten Käffer sind ein paar Kilometer entfernt. Und eine Wese zum Zelten gibt es auch nicht. Daher leider bei mir definitiv KEIN Forumstreffen.

Und Grillen von 14 bis 19 Uhr, nur mit Kaffee und Limo und anschließender Heimfahrt, ist doof!
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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon Wuselwahnwitz » Dienstag 14. Juli 2015, 09:53

In der WeseR zu zelten ist auch doof....
...kann aus 'nem Hundehaufen wieder 'ne Dose Chappi restaurieren..........obwohl

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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon jan » Sonntag 26. Juli 2015, 23:11

So, läuft wieder.

Das heißt, sie ist mit Sprit aus dem "Probelauf-Tank" fast sofort angesprungen, hat ein bisschen gesprotzt (der Sprit hatte die Konsistenz von zerlassener alter, ranziger Butter) und hörte sich ansonsten kerngesund an.

Ölkreislauf scheint zu funktionieren, sowohl im Öltank als auch oben am Kopp, an der Ölsteigleitung, kam die Suppe an.

Ich hab´ sie dann gleich wieder abgestellt und die Werkstatt aufgeräumt, bevor ich mir gleich wieder irgendeinen Frust hole.

Cheers, Jan

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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon Öko » Montag 27. Juli 2015, 05:28

Fein, wenn die alte Tecknik wieder zum Leben erweckt wird.
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Re: AW: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon Wuselwahnwitz » Mittwoch 29. Juli 2015, 15:03

Mario: Erstens ist Jan gar nicht so alt und zweitens war es Klaus der kaputt war/ist...:mrgreen::mrgreen::mrgreen:

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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon Dominik. » Freitag 14. August 2015, 14:30

Hallo Jan,

kann es auch sein, dass das Kobo-Lager zu eng war, dieses zu heiß lief und dieses Zuviel an Wärme an den Kolben übertragen hat? So war es zumindest bei meiner G3.
Aber jetzt passt es ja bei dir wieder, fein. :ja:


Viele Grüße aus Stuttgart,
Dominik
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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon jan » Freitag 14. August 2015, 16:44

Hallo Dominik,

nein, der Kolbenbolzen saß perfekt und ließ sich auch nach dem Defekt noch von Hand herausdrücken (obwohl er - ganz offensichtlich - extrem viel Hitze aufgenommen hatte).

Zurzeit tue ich mich mit der Vergaserabstimmung schwer, sie patscht und knallt immer noch. Beim Zerlegen des Vergasers fand sich Dreck oben auf der Nadeldüse (merkwürdige Stelle... :-k ), außerdem fehlte die "Jet block locating peg" (wahrscheinlich rausvibriert). Die konnte ich bei De Groot bestellen und warte täglich auf deren Eintrudeln. Keine Ahnung, ob da falsche Luft durchgezogen wird oder der Jet block rumwackelt, wenn diese kleine Schraube fehlt... Ich gehe aber davon aus, dass ich das in Kürze wieder alles im Griff habe.

Cheers, Jan
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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon jan » Freitag 14. August 2015, 16:45

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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon Dominik. » Samstag 15. August 2015, 16:27

Hallo,

ist das quasi ein Schräubchen, das verhindern soll, dass sich der Jetblock verdrehen kann?

Grüße,
Dominik
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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon jan » Sonntag 16. August 2015, 10:43

Yep. Da ist wohl noch nicht mal `ne Dichtung drunter. Am vorderen, dünneren Teil der Schraube ist kein Gewinde. Diese Nase setzt sich in eine Nut im Jet block. Theoretisch kann diese Schraube den Jet block an der Bewegung (zumindest am Verdrehen) hindern - praktisch hat der einen ziemlich festen Presssitz, so dass unbeabsichtigte Bewegungen fast ausgeschlossen sind.

Jetzt habe ich erst mal das Vergasergehäuse und den Alu-Zwischenflansch zum Planen gegeben, zumindest der Vergaserflansch war (in altbekannter Weise) schön konkav verzogen. Ich gehe mal davon, dass da schon prächtig Nebenluft reingekommen ist - was, zumindest teilweise, sowohl meinen Motorschaden als auch das Patschen erklären könnte.
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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon ekkeneckepen » Dienstag 5. Januar 2016, 20:27

[/quote]

Entspannt euch mal, die 20K Unterschied sind echt nicht sooooo dramatisch..... Kleiner Hinweis, so mit Boden der Tatsachen: Normalbedingungen sind 273,15K, d.h. bei 20°C Außentemperatur fahrt ihr mit ca. 1.07facher Normaltemperatur, bei 40°C mit 1.14facher - nicht mit doppelter. Alles halb so wild, und wenn die 20K den Unterschied zwischen Kolbenklemmer und nicht ausmachen, ist vorher was im Argen.


Tim[/quote]

Bist du da so sicher mit dem Bezug auf den absoluten Nullpunkt? Für den Wärmetransport ist nach allgemeinem Verständnis der Wärmelehre doch wohl das Delta t zwischen Wärmequelle und dem abkühlendem Umgebungsmedium relevant ? Meine Öltemperatur steigt auch bei etwa gleicher Leistungsanforderung stets ziemlich genau den gleichen Betrag auf die Umgebungstemperatur nach oben.

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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon Tim » Dienstag 5. Januar 2016, 20:36

ekkeneckepen hat geschrieben:Bist du da so sicher mit dem Bezug auf den absoluten Nullpunkt?


Ja, in der Thermodynamik wird nunmal mit Kelvin gerechnet ....

Für den Wärmetransport ist nach allgemeinem Verständnis der Wärmelehre doch wohl das Delta t zwischen Wärmequelle und dem abkühlendem Umgebungsmedium relevant ?


...was bei Differenzen keine, aber bei Quotienten (und Faktoren) eine große Rolle spielt. 40degC ist thermodynamisch betrachtet nicht doppelt so warm wie 20degC (weil T nunmal die Einheit K hat).



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Re: Wir basteln uns einen Motorschaden

Beitragvon ekkeneckepen » Dienstag 5. Januar 2016, 21:31

Tim hat geschrieben:
ekkeneckepen hat geschrieben:Bist du da so sicher mit dem Bezug auf den absoluten Nullpunkt?


Ja, in der Thermodynamik wird nunmal mit Kelvin gerechnet .... Ach nee :schaf:

Für den Wärmetransport ist nach allgemeinem Verständnis der Wärmelehre doch wohl das Delta t zwischen Wärmequelle und dem abkühlendem Umgebungsmedium relevant ?


...was bei Differenzen keine, aber bei Quotienten (und Faktoren) eine große Rolle spielt. 40degC ist thermodynamisch betrachtet nicht doppelt so warm wie 20degC (weil T nunmal die Einheit K hat).



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Das überzeugt mich nicht ! Ich bleibe dabei dass nur die Temperaturdifferenz für die abgeführte Wärmemenge relevant ist. Da es hier schwierig ist wegen der fehlenden mathematischen Formelzeichen Beweise zu führen, lasse ich das, habe aber noch einmal in meiner Mitschrift Wärmelehre 3. Semester nachgelesen und fühle mich bestätigt.

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